Facebook- ein Werbeinstrument für unbekannte Autoren?

Die Antwort ist JA, wenn man es richtig macht. Die Anleitungen von Facebook sind zwar ausführlich, aber für mich nicht wirklich zu durchschauen. Wer quält sich schon gerne stundenlang durch Beschreibungen. Trotzdem gab ich nicht auf. Schon als ich noch Freelancerin für ein SchülerInnen- Austausch- Reiseportal war, brachte ich einige Kampagnen zustande. Das Ergebnis war gelinde gesagt „mau“, obwohl ich über die Jahre einiges an Werbebudget „verblasen” habe. Ich verbuchte es unter „Lehrgeld“ und außerdem konnte ich die Ausgaben ja steuerlich geltend machen. Trotz aller Bemühungen erwies sich Facebook Marketing als Freelancerin als wenig ertragreich!

Fake Accounts?

Für mein Buch versuchte ich es abermals und erhöhte als Erstes die Beitragsreichweiten. Das war zwar kostspieliger, aber nun würden ganz viele Menschen wissen, dass es ein Buch von mir gab. Gespannt wartete ich das Ergebnis ab. Wieder NICHTS. Machte ich ALLES falsch? Und wenn ja, wie machte man es richtig? War Facebook etwa nicht das richtige Marketing- Instrument? Eine Freundin warb ebenfalls über Facebook. Ihre Seite wurde zwar vermehrt „geliked“, aber von irgendwelchen Menschen aus Drittländern, die so gar nicht zu ihrer Zielgruppe passten. Wir hatten sogar den Verdacht, es handle sich um Fake Accounts. Das wäre natürlich fies. Aber von Likes allein kann man ohnehin, nicht leben.

Endlich fündig geworden …

Am Buchmarkt fand ich, nach langer Recherche und einigen Flops endlich ein vielversprechendes E-Book zu diesem Thema. Nach einer Leseprobe fluchs heruntergeladen und was soll ich sagen; mir ging ein Licht auf. Ich habe gleich zwei Kampagnen mit Verkaufslink und allem Drum und Dran gestartet. Schritt für Schritt nach der Anleitung Kevin Fiedlers. Und siehe da. Es funktionierte! Da mein Buch neben allen führenden Buchhandlungen auch über Amazon vertrieben wird, konnte ich auf meinem kostenlosen Amazon Author- Central- Account beobachten, wie die Verkaufszahlen im Zeitraum der Kampagne stiegen. Am meisten Erfolg hatte ich mit einer „Call to Action“ Kampagne. Nach einer kleinen Werbepause und einem deutlichen Abstieg der Verkaufskurve starte ich nun abermals eine Kampagne.

Mich interessiert, ob auch ihr Erfahrungen in diese Richtung habt und wie ist es EUCH dabei ergangen?

Viel Erfolg bei der Vermarktung Eurer Werke, wie auch immer ihr es angeht. Aber wie heißt es so schön- klappern gehört zum Handwerk und wer nicht wirbt, der stirbt!
Also, auf ein langes Leben eurer Projekte ;-))

Liebe Grüße Lo

Ein empfehlenswertes E- Book. Erschwinglich,
mit verständlich formulierten Schritt für Schritt Anleitungen.

Action Buch

Lopadistory View All →

Ich bin aufgeschlossen, schaue gerne hinter die Kulissen und lasse mich von Blendern nicht aufs Glatteis führen. Menschen die offen und freundlich sind und die zurücklächeln, wenn man sie auf der Straße trifft, schätze ich. Die Grantigen können mir gestohlen bleiben. Ich schreibe für mein Leben gerne und kann dies nun endlich ohne Einschränkung tun! Ruhestand ist schon was schönes- schwöre!

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