Da wo ich herkomme…

Da wo ich herkomme, ist es wundersch√∂n. Jedes Mal, wenn ich in meine Heimat reise, geht mir das Herz auf. Ich genie√üe die Landschaft mit ihren typischen H√§usern, den typischen Veranden und dem wundersch√∂nen Blumenschmuck. Ich f√ľhle mich sofort wieder „daheim“. Das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut ist f√ľr seine Bodenst√§ndigkeit bekannt und wird oft auch als ‚Äě10. Bundesland √Ėsterreichs‚Äú bezeichnet.

Die Straßen sind schmal und kurvenreich, sie vertragen keine Automassen. Dirndl und Lederhose werden von Jung und Alt selbstverständlich getragen. Hauptsächlich aber an Sonn- und Feiertagen und bei Festen. So ein Fest ist der Altausseer Kiritag (Bierzelt) und wer an den drei Tagen am ersten Septemberwochenende schon einmal dabei war, wird es nie mehr vergessen.

Die Ausseer pfeifen auf „Mainstream“ und „Zeitgeist“ und alles Unn√∂tige wird einfach als „Fia wos soi des guad sei“ abgetan. Das Fremde wird geduldet, hat sich aber anzupassen. Vielleicht ist das der Grund, warum sich viele Unternehmer (Sommerfrischler) hier so wohlf√ľhlen. Niemand kriecht ihnen zu Kreuze. Sie werden geduldet. Nicht zuletzt, weil sie auch was „bringen“. Trotzdem haben sie sich an die Regeln zu halten. Massentourismus? Fehlanzeige.

Der Fremde (Sommerfrischler) wird geduldet, hat sich aber anzupassen. Hier wird mir wieder klar, warum ich so bin, wie ich bin und woher das kommt. Bodenständig halt. Darum komme ich immer wieder gerne hierher und sei es nur, um wieder geerdet zu werden.

Aussee is a lustigs Tal, das sag i allemal. San schene Mentscha drein, da mecht i sein.“


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Leben und Leben lassen, ist meine Devise. Menschen die offen und freundlich sind,mag ich. Schreiben wirkt gleicherma√üen entspannend aber auch aufregend f√ľr mich. Es ist einfach sch√∂n, Gedanken in Worte zu fassen und nun endlich auch die Zeit daf√ľr zu haben.

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