Ach, es kann so schön sein….

Gab es zu Beginn unseres Herbsttörns ein paar Wetter und Beamten- bedingte Hindernisse, so entpuppt sich die letzte Woche als wahre Freude.

Ab den Kornaten wurde das Wetter fein, der Wind blies beständig aus Süden und schob uns sanft dem Heimathafen entgegen. Wir fanden leere Bojenfelder und einsame Ankerplätze. Wir besuchten Molat, füllten unseren Proviant mit frischen Obst auf und aßen im einzigen Restaurant des Ortes zu einem konkurrenzlos überteuerten Preis. Immerhin war die Aussicht gratis.

Molat
…und entspannt sind wir ja auch schon…
Einsam vor Ilovik (wie schön ist das?)

Nächste Station Ilovik. Dort passierte leider ein kleines Malheur, denn in die Riesenportion Calamari fritti am Abend muss sich entweder ein verdorbene Tintifax eingeschlichen haben oder das Frittieröl hat das Ablaufdatum deutlich überschritten. Auf jeden Fall traf mich des Nachts »Montezuma’s Rache« mit voller Wucht. Näheres erspare ich euch…

Sonntags- Frühstück bei strahlendem Sonnenschein

Nichts desto trotz begann ich am nächsten Morgen ganz vorsichtig mit der Nahrungsaufnahme, aber ich kann berichten, es ging schon wieder recht gut. Dazu läuteten Iloviks Kirchenglocken und riefen zum sonntäglichen Gottesdienst. Da die Kirche nahe am Hafen liegt und es rundherum ganz still war, konnten wir zum Frühstück den Gesängen der frommen Iloviker lauschen.

Frisch gestärkt unternahmen wir eine Wanderung zu einer romantisch gelegenen Bucht, die ein wenig waghalsig war denn der Weg der Küste entlang war steinig, abschüssig und stellenweise halsbrecherisch schmal. Um uns roch es nach Wildkräutern. Ein herrlicher Duft der in Kroatiens ursprünglicher Natur immer gegenwärtig ist.

Wilder Anis
Die Wolfsmilchstauden finden wir besonders hübsch
Herbstzeitlose als Wegeinfassung
Am Ziel🤩
Leider werden die schönsten Plätze mit Müll verschandelt. Versteh einer die Menschen…Schade😢

Weiter geht es nach Losinj- ich werde berichten…

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