Das war’s …

Wieder zu Hause

Während mein ruheloser Skipper noch am Schiff die niemals enden wollenden Reparaturen erledigt, habe ich mich von der Grande Liberté, nach einer ausgiebigen Putzrunde🧹🧽 verabschiedet, um mich zu Hause dem vernachlässigten Garten🍁 zu widmen und ein Resümee dieser Reise zu verfassen.

Die Pflanzen müssen vor dem ersten Frost in Sicherheit gebracht werden

Die Route

Los ging’s in Dubrovnik, wohin Freunde unser Schiff vom Heimathafen Vrsar überstellt hatten. Nach dem Ausklarieren mussten wir auf Grund eines Motorschadens 🆘 in einer kroatischen Bucht halt machen, was uns teuer zu stehen kam. Danach folgte Montenegro. Ich verliebte mich prompt💙. Die Kombination Berge und Meer war faszinierend.

Montenegro Mon Amour ❤️

Nach einer Woche ging es wieder in Richtung Heimathafen. In den folgenden drei Wochen machten wir 18 Mal Halt, ankerten oder machten an einer Boje fest. Wie immer mieden wir Marinas. Sie sind uns zu teuer und zu laut.

Nervenkitzel…

gab es immer Mal wieder. Ohne Starkwind, Gewitter, Trouble am Ankerplatz und Beschaffungsprobleme für Ersatzteile ging es leider doch nicht. Der Skipper unterzog sein Handy einen unfreiwilligen Salzwasser- Test, worauf das Teil den Dienst quittierte. 📴🙄 Fazit: Zwei Wochen Handy- Entzug…

Highlights

Wie bereits erwähnt, war alleine Montenegro diese Reise wert. Ebenso ein neu entdeckter Ankerplatz, der sich im Morgenlicht als Traum entpuppte. Es folgten noch mehr einsame Ankerplätze jenseits der Charterflotten. Während unserer Wanderungen genossen wir den Duft der Kräuter gewürzt mit salziger Meeresluft.

Wilder Fenchel
Traumbucht
Ideale Bedingungen
Letzter Ankerplatz

Downlights

Das gnadenlose Verhalten des Militärs in einer kroatischen Bucht, nach einer Havarie. Die stürmische Nacht vor Tivat in der sich unser Anker in einem Fischernetz verfängt und wir stundenlang abtreiben und wegen der Ankerwache die ganze Nacht kein Auge zukriegen. Erst bei Tageslicht erkennen wir den Grund, warum der Anker nicht gehalten hat. Er hatte sich in einem alten Fischernetz verfangen. Eine Gruppe Jugendlicher die durch ihr respektlosen Verhalten die Idylle in einem zauberhaften Naturschutzgebiet völlig zugedröhnt mit ihrem entmenschlichten Gejohle zerstört.😢 Es war heuer, im Gegensatz zu vergangenen Jahren, die einzige Begegnung mit dieser Charter- Spezies. Je früher oder später man außerhalb der Saison die Adria besegelt, desto besser.

Im Heimathafen…

… hieß es wieder »Klar Schiff«. Das wir den richtigen End- Zeitpunkt gewählt hatten wurde spätestens klar, als ein Sturm mit synthflutartigem Regen aufzog.

Wuhuuuuu…
Danach brannte der Himmel

Ciao bis zur nächsten Reise und danke dass ihr dabei ward😊

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Leben und Leben lassen, ist meine Devise. Menschen die offen und freundlich sind,mag ich. Schreiben wirkt gleichermaßen entspannend aber auch aufregend für mich. Es ist einfach schön, Gedanken in Worte zu fassen und nun endlich auch die Zeit dafür zu haben.

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