Der Esel im Einmachglas

Ausgewählte Verlage sind angeschrieben, der Jahresabschluss (muss auch sein) ist fertig und das Wetter ist herrlich. Also auf in die Natur!

Vorbei an glücklichen Hühnern

Wanderung im benachbarten Bayern

Los geht es vom Parkplatz am Thumsee aus. Der Anstieg ist sanft und mühelos. Bald ist man am Fuße des Kirchleins, das man flott über 300 Stufen erreicht. Am Kreuzweg zum Kirchlein fällt uns eine Muttergottes im Fels auf, die von Einmachgläsern umstellt ist. Die Einmachgläser entpuppen sie sich ich bei näherem Hinsehen als Behältnisse für Krippenfiguren aus Papier? Genau konnte man es nicht erkennen. Da noch nicht „Lichtmess“ – (40 Tage nach Weihnachten) ist, ist die Nische noch weihnachtlich geschmückt. Offiziell liturgisch endet die Weihnachtszeit zwar am 12. Jänner, aber für so manche Traditionalisten erst an „Mariä Lichtmess“. Das ist der 2. Februar, jener Tag an dem früher die Knechte und Mägde von den Bauern für ihre Dienste gelöhnt wurden. Ihr Dienstvertrag wurde verlängert, aber manchmal wechselten sie auch den Dienstherrn. Bis zum Antritt einer neuen Stelle gab es dann sogenannte „Schlenkerltage“, die so etwas wie Urlaub bis zum nächsten Dienstantritt waren. Sonst gab es ja keine freien Tage für die Dienstleute. Man hat dann auch ein bisschen gefeiert oder die Verwandten besucht.

Eselchen im Gläselchen …
Mhmmm …

https://www.bad-reichenhall.de/pankraz-kirche

Weiter gings die 300 Stufen hinunter und wieder hinauf zur Burg Karlstein.

Hernach ging es wieder zurück zum Thumsee. Während der zweieinhalb Stunden sind uns nur ganz wenigen Menschen begegnet. Das ist das Schöne, wenn man unter der Woche Zeit hat. Insgesamt war es eine wunderbare kleine Wanderung bei unseren Nachbarn in Bayern.

https://www.bad-reichenhall.de/burgruine-karlstein

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