Costa Rica 2020- 9. Tag- Monteverde- Nebelwald

Nebelwald, Quäker, Schweizer, Kolibris und unsichtbare Gefahren …

Im Nebelwald von Monteverde

Wie die Quäker nach Monteverde kamen …

Monteverde kann man als touristisch ‚voll erschlossen‘ bezeichnen. Touristen wohin das Auge reicht. Nicht unbeteiligt daran sind die Quäker. Was einst 1951 in Alabama- USA begann ist heute zu einem lukrativen Wirtschaftszweig erblüht. Die Quäker- Männer verweigerten als überzeugte Pazifisten die Teilnahme am Korea- Krieg, was damals in den USA mit einer drei jährigen Gefängnisstrafe geahndet wurde.

11 Familien suchten daraufhin einen Ausweg und fanden diesen in Costa Rica. Sie teilten 1500 Hektar Land unter sich auf, bauten jeder ein Haus und begannen mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen. In Costa Rica ist es üblich, dass wenn kein anderer das Land für sich reklamiert, es nach fünf Jahren in den Besitz des Nutzers übergeht. Seither haben die Quäker ihren Besitz vervielfacht, produzieren massenhaft Käse und gehören zu den reichsten Familien des Landes. Sie haben sich friedlich mit den Costaricanern arrangiert, ziehen es aber vor zurückgezogen im Dschungel zu leben. Wie bei dem Paradies- Vogel haben wir nie einen Quäker zu Gesicht bekommen.

Die Schweizer

Auch viele Schweizer haben hier eine neue Heimat gefunden. Auch sie leben hier ihre Kultur und Tradition, wie man unschwer an der Architektur erkennen kann.

Schweizer Stil in Costa Rica

Über Hängebrücken durch den Nebelwald

Alles strebt dem Licht entgegen. Nicht alle schaffen es an einen Platz an der Sonne, wie im menschlichen Leben auch
Bromelien überall …
Baumhohe Farne
Biodiversität. Fünf von über 1200 Farn- Arten
Bergsingdrossel- Vorlage für die „Angry Birds“

Was wir im Dschungel nicht zu sehen bekamen …

Die hochgiftigen Coral Snake
Klapperschlangen
Fer de Lance

Und das ist gut so, denn es gab 2019 in Costa Rica 300 Unfälle. Die meisten davon in den Plantagen Sieben davon endeten tötlich.

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