Eierbecher aus Blut

ARS ELECTRONICA Teil 2

Bioplastik

Wie ich diese Woche bereits erwähnt habe, flanierte ich letzte Woche mit meinem Techniker durch die Räumlichkeiten der Ars Electonica in Linz. Das Bärentierchen habe ich schon vorgestellt.

Fasziniert hat mich aber auch die Forschung um die Suche nach neuen recycelbaren Materialien für die Industrie. Womit ich auch schon bei den Eierbechern bin. Für Blatt-harte Veganer ist es jetzt vielleicht besser nicht mehr weiterzulesen;

Es fallen bei den Schlachtungen zum Wohle der Fleisch-verzehrenden Menschen Unmengen von Blut und Haut an. So hat man Blut, solange behandelt, bis es in gestocktem Zustand hart und beständig genug ist, ein Gefäß wie zum Beispiel einen Eierbecher zu formen. Aber jetzt mal ehrlich; würdet ihr einen Eierbecher aus Blut wollen?

…sieht nicht sooo toll aus, oder?

Veganes Leder

Es ist Euch sicher bereits über Taschen aus Kork bekannt.

Um veganes Leder zu produzieren, wird Polyurethan (PU) und Polyvinylchlorid (PVC) verwendet, die aus fossilem Brennstoffen hergestellt werden und nicht biologisch abbaubar sind. Weiters sind die Kunstlederartikel nicht so langlebig, werden früher entsorgt und schaffen mehr Müllberge.

Doch wie gesund ist veganes Leder wirklich? „Wenn man falsches Leder kauft, dann muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass man Plastik kauft“, erklärt Amy Powner vom nachhaltigen Luxuslabels Mother of Pearl im Gespräch mit dem „Independent“.

aus: die Presse

In der Forschung versucht man z.B. mit Pilzfasern ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Ich weiß nicht, aber mein Hausverstand sagt mir, dass es vernünftiger wäre, den Abfall aus der Fleischindustrie zu nutzen, als unter Beimengung von Chemie mit aller Macht aus Pflanzen Leder herstellen zu wollen. Alternativ forscht man daher nach umweltfreundlichen Kunststoffen.

Klingt gut, hält aber nicht lange …

Und so ist wieder einmal guter Rat teuer, aber ich habe auch sehr spannende Projekte entdeckt, wie zum Beispiel künstliche Gelenke und die Wiederherstellung von Fingern nach einem Unfall.

http://www.thealternativelimbproject.com/

Oder innovative Textilentwicklungen bei denen sich das Kleidungsstück automatisch an den Träger anpasst. https://selfassemblylab.mit.edu/

So, das war’s jetzt mit meinen Berichten vom Besuch der ARS ELECTRONOICA in Linz.

Bis bald …:-)

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