Facebook und die Zensur

Nicht wenige Menschen kritisieren die derzeitigen Beschneidung der Freiheit durch den Staat. Und ich gebe zu, dass auch mir die auferlegten BeschrĂ€nkungen, nicht einleuchten. Es gibt zu viel FĂŒr und Wider hinsichtlich der verordneten Maßnahmen und keine einheitlichen Aussagen bezĂŒglich der GefĂ€hrlichkeit von Covid-19. Das einzige woraus man SchlĂŒsse ziehen könnte, wĂ€ren die Fehler, die man in der Vergangenheit (siehe Schweinegrippe 2009) gemacht hat. Dass EntscheidungstrĂ€ger jedoch nichts aus der Vergangenheit lernen, beweisen Dokumentationen unabhĂ€ngiger Medien, aus denen klar hervorgeht, wie Epidemien und Pandemien in der Vergangenheit fast schon in krimineller Weise aufgebauscht wurden. Es ist eine Zumutung, was uns Menschen an tĂ€glich wechselnden Informationen serviert wird. Ist es nicht möglich, Virologen und Ärzte, nachdem ihre Aussagen öffentlich und unabhĂ€ngig geprĂŒft wurden, in einer TV-Sendung an einen Tisch zu bringen? Das wĂ€re doch eine hochinteressante Sendung mit garantierten Einschaltquoten. Offenbar schaffen das die öffentlich-rechtlichen Medien nicht, aber jeden Tag Ängste zu schĂŒren, das schaffen sie.

Was hat Facebook damit zu tun?

In meinen BeitrĂ€gen in den sozialen Medien versuche ich so neutral wie möglich zu sein, Kritiken klar, aber nicht untergriffig zu darzulegen und niemanden mit RatschlĂ€gen auf die Nerven zu gehen. Wenn aber Facebook ein Foto von mir, dass ein Symbol der Freiheit und Naturverbundenheit darstellt, als Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards bezeichnet und löscht, dann werde ich grantig. Ich fĂŒhle mich nicht nur in der Meinungsfreiheit beschnitten, sondern ĂŒberlege, auf welche Symbolik man heutzutage achten muss, um nicht als gefĂ€hrlich eingestuft zu werden.

Es geht dabei um mein neues Profilbild, das auf dem Screenshot schwer zu erkennen ist. Es ist das Titelbild dieses Beitrages. Je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto verwirrter erscheint mir der Geist von Facebook. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Algorithmen erhobenen Arme vor einem Felsen, als unangemessen erkennen. Aber vielleicht ist es der Parka, der in „Military“ green gehalten ist. Möglicherweise erwecke ich damit den Eindruck eines Putschversuches. ‚Mhm‘, ĂŒberlege ich ‚Zieh dir doch das nĂ€chste Mal etwas unverfĂ€nglicheres an und vor allem lass die Arme unten!‘ Ich werde noch weiter darĂŒber nachdenken und FB eine entsprechende Antwort auf ihre Löschung zukommen lassen.

Aber jetzt ich muss aufhören, denn mein Techniker ruft.

Und was ruft der Techniker?

Er ruft: „Komm schnell, ein Zusteller wartet unten auf Dich!“ WĂ€hrend ich meine Schuhe anziehe, ruft er schon wieder: „Was ist?“

„Erster April“

5 Comments on “Facebook und die Zensur

%d Bloggern gefÀllt das: