Mein Achtel Lorbeerblatt …

… aus dem eigenen Garten ist neben Zwiebel, Wacholderbeeren, einem großen roh geriebenen Erdapfel und Salz ein fester Bestandteil eines selbst gekochten Sauerkrautes. Es ist für mich erst dann richtig gut, wenn es gut durch und durch die Erdäpfel schön sämig ist. Das Kraut darf sich zum Schluss ruhig etwas am Topfboden ‚anlegen‘, denn das Röstaroma und die dadurch hervorgerufene leichte Bräunung verleihen dem Sauerkraut den letzten Schliff. Wenn ich dem Ganzen eine besondere Note verleihen möchte, mische ich vor dem Servieren etwas aufgeschlagene Sahne darunter. Dann fehlt nur noch die Beilage, denn das Sauerkraut ist für mich immer das Hauptgericht.

…der Goldton entsteht durch das leichte ‚anlegen‘

Während der letzten Wochen wurde mehr gekocht und gebacken denn je. Ich konnte dabei herrlich abschalten und alles um mich vergessen. Wie sagte schon Wilhelm Busch?

Wer durch des Argwohns Brille schaut,
sieht Raupen selbst im Sauerkraut.

4 Comments on “Mein Achtel Lorbeerblatt …

  1. Das bringt mich auf die Idee; ich könnte auch mal wieder Sauerkraut kochen. Und ja, das tägliche Kochen wurde in der Zwischenzeit zu einem Event. Ich experimentiere täglich neu in der Küche, mische Kräuter und Gewürze drunter, probiere mir fremde Rezepte aus (nicht aus fernen Ländern, die meine ich nicht) und erfreue mich immer wieder aufs Neue an den Ergebnissen.

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