Wenn es am schönsten ist …

Nach zwei Wochen Segeln genießen wir das wiederentdecken der bezaubernden Städtchen Rovinj und Poreč. Ich war schon so oft hier. Dennoch überkommt mich immer wieder eine ganz spezielle und wohltuende Gelassenheit.

Rovinj

Wir schlendern an der Pier entlang. Die gegenüberliegenden Cafés und Restaurants – seit Jahren vertraut. Sie vermitteln Ruhe und Beständigkeit.

An den Rändern dieser Vertrautheit toben Baumaschinen und routinierte italienische Handwerker verlegen Bodenplatten in der sengender Hitze. Ich frage mich, wie hoch oder niedrig sie für diesen Knochenjob entlohnt werden. Der Hafenkapitän von Poreč verdient nach eigenen Angaben weit unter tausend Euro im Monat. Wieviel dann ein Arbeiter?

Rovinj

Die kühlende Brise der letzten Bora bringt etwas Erfrischung. Auf der Suche nach Schatten flüchten wir in die engen Gassen abseits der vordersten touristisch frequentierten Reihen. AuchiAuch hier preisen die Händler ihre Angebote und locken in Läden, Restaurants und Bars.

Rovinj – Freiluftladen👍

Die Läden betrete ich zögerlich, denn die Mitarbeiter(innen) müssen selbst bei diesen Temperaturen Masken tragen und das finde ich wiederum unzumutbar.😷 Andererseits sind wir als Reisenden die Haupteinnahmequelle und Arbeitsplatz – Sicherung. Nicht nur aus volkswirtschaftlichen Gründen, sondern weil ich diese individuelle, ursprüngliche Art von Kunst besonders mag, erstehe ich bei einer sympathischen und angstbefreiten Künstlerin einen sehr individuellen Halsschmuck. Sie ist überzeugte Maskengegnerin und damit zugegebenermaßen ein wenig kaufentscheidend.

Überall in diesem Land trifft man auf ungemein begabte Menschen, die aus einfachsten Materialien dekorative Dinge zaubern.

In den historischen  und morbid anmutenden Gebäuden liegt ein besonderer Reiz, dem ich mich schwer entziehen kann. Ich suche und finde immer wieder Details, die faszinieren …

Rovinj

Während sich mein Techniker auf die Spuren der alten Römer begibt, nehme ich mir Auszeit und gehe meinen Präferenzen nach.

Apropos Römer; einst mächtig und be- herrschend – untergegangen in Wohlstand und Müßiggang. Woran erinnert mich das?🤔

Details …

Ich werfe die düsteren Gedanken von mir und widme mich dem hier und jetzt. Besser so …

Schönes Wochenende☀️

8 Comments on “Wenn es am schönsten ist …

  1. Eine bezaubernde Vorstellung des Ortes. Eine schöne Wegbegleitung, untermalt mit den herrlichen Fotos. Ich wäre jetzt auch gern im Süden … ach ich wäre sowieso gern mal hier und mal dort. So eine Beam-Maschine wäre doch echt praktisch.

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