Wucher – Wucher …

Der Garten nach drei Wochen Urlaub – 1

Nun ist er vorbei der wunderbare Urlaub in Kroatien. Es waren herrlich unbeschwerte Tage abseits sämtlicher beklemmender Gefühle und zu 99 % maskenfrei. 🙂 Das Meer war uns meist gewogen und der Himmel wolkenlos.

Anders der Nachhauseweg. Schon bei der Ausreise Stau. Komisch es war Samstag und bisher war lediglich an den Sonntagen mit hohem Rückreiseverkehr zu rechnen. Wir vermuten, dass die aufkommenden Nachrichten über eine abermalige Schließung der Grenzen viele dazu bewogen hat, frühzeitig abzuhauen.

Hurtig ging es dann über die slowenische Autobahn in das erste Unwetter bei Kranjska Gora. Zappenduster wurde es und es schüttete wie aus Kübeln. Übrigens dachte ich mir sehr oft, wenn der Blick in die slowenische Landschaft streifte, dass dieses Land ob seiner Naturschönheiten eine Reise wert wäre. Vielleicht eines Tages mit unserem »Würstelstand.«

Weiter ging es über Kärnten und einer Jause bei meiner Tochter Christina nach Salzburg. Kurz vor Schluss wurde ich noch von der Polizei aufgehalten und durfte den ersten Alkoholtest meines Lebens absolvieren. 0,2 Promille … Das Bierchen bei meiner Tochter? Gut, dass es erst bei 0,5 ernst wird!

Dann spät nachts auspacken, verräumen. Erste Befüllung der Waschmaschine. Im Ankunftsstress nimmt mein Auge nur peripher den Zustand des Gartens wahr … Ich vermeide es, genauer hinzusehen. Erst am nächsten Tag begutachte ich die wild gewordene Natur näher, die im Dauerregen vor allem unkrautmäßig versucht hat, territorial alles zurückzuerobern, was nur geht. Wucher – Wucher …

Ich seufze. Wo anfangen? Der Wein wächst aus und trägt schon viele Rispen. Ich werde mit ihm beginnen, ihn zurückschneiden, um den Trauben mehr Sonne zu gönnen. Mein Techniker arbeitet in seinem geheiligten Gemüsegarten und sucht seine Pflanzen zwischen dem Unkraut. Sogar der Rasen wirkt unglücklich … Morgen …

Mal ein Anfang …

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