Angekommen

An den Grenzen nichts los. Keinerlei Kontrolle bei der Einreise.Die italienische Autobahn ist eine einzige Baustelle. Wir fahren abwechselnd die 5,5 Stunden bis zum Ziel. Zwischendurch das Ritual eines Zwischenstopps an einer typischen uralten Autoraststätte mit einem typisch köstlichen Cappuccino und untypischer Maskenpflicht deren Sinnlosigkeit mit dem Tragen derselben unter der Nase der Mitarbeiterin, unterstrichen wird. Ich wundere ich mich immer wieder aufs Neue, was wir Lemminge uns von unseren »Volksvertretern« gefallen lassen. Aber »Nachdenken off« Ich bin im Urlaub! Hungrig verschlingen wir zwei süße Mehlspeisen, deren Verweildauer in der Vitrine schon etwas länger gedauert haben dürfte.

Am Ziel herrscht die typische Stimmung der Nachsaison. 24 Grad. Wolkenlos. Nur mehr vereinzelt Touristen. Die aktuelle Panikmache scheint zu wirken. Gut für uns. Nachdem wir klar Schiff gemacht haben, geht’s in unser Lieblingsrestaurant. Hier trägt das Personal diese totschicken, völlig nutzlosen Mini-Plastikmaulkörbe. Der Erfinder dieser genialen Idee erspart ihnen zumindest den Gesichtslappen und damit das ungesunde Rückeinatmen ihres eigenen CO2.

Die gegrillten Tintenfische sind köstlich und der Salat knackfrisch. Darauf habe ich mich gefreut und auf die herrliche Meeresbrise und die Stille der Nachsaison. Nach einem Absacker an Bord geht es in die Koje. Morgen werden wir noch ein paar Kleinigkeiten bunkern und dann setzen wir Segel Richtung Süden. Sofern die Winde wehn. Aber wozu gibt es einen Motor …

Einstweilen – Gute Nacht.⛵

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