YACHTING

  • Ein Nachmittag in …
    Kroatien bietet so viel mehr als Meer …🌊 Hoch geht's die 500 Jahre alte Straße zur Festung … Einfach und doch so schön 🌺 Stillleben …🧡 Und als Belohnung hausgemachte Nudel mit Tartufi aus der Region … Euch allen einen guten Wochenstart🙋🏼🤸
  • Schiff einwintern- Endspurt
    Außenborder gewartet, diversen Kleinkram innen und außen repariert. Das Wetter lässt den Abschied vom Meer leichter fallen, obwohl wir immer wieder stimmungsvolle Herbstbilder entdecken. Different Shades of Grey in Rovinj …man muss die Grenzen respektieren😉 Euch allen einen schönen Sonntag🙋🏼
  • Hallo- nein, keinesfalls “ween”…👻
    Hallo noch immer aus Kroatien, wo wir als Friedhofs- Verweigerer weilen …Seht selbst- ist doch schön, oder? …kleiner Temperatur- Check zwischendurch … …menschenleer, einsam, ruhig und schön … We love it! Euch allen ein wunderbares laaaanges Wochenende🙋🏼
  • Schiff einwintern …
    Wir haben heuer viele schöne Stunden mit der »Grande« verlebt. Ein neues Revier, einsame Ankerplätze und entspanntes Segeln. Ankern in der Nachsaison Nun ist das Schiff ⛵ dran. Die Segel, Persenning und Bimini müssen abgeschlagen und die Leitungen frostsicher gemacht werden. Letzteres mit einem billigen Vodka, der zufällig auch noch schmeckt und so fällt die … Read more

September Törn 2019 Dubrovnik – Montenegro – Vrsar

  • Ein Nachmittag in …
    Kroatien bietet so viel mehr als Meer …🌊
    Hoch geht’s die 500 Jahre alte Straße zur Festung …
    Einfach und doch so schön 🌺
    Stillleben …🧡
    Und als Belohnung hausgemachte Nudel mit Tartufi aus der Region …

    Euch allen einen guten Wochenstart🙋🏼🤸

  • Schiff einwintern- Endspurt

    Außenborder gewartet, diversen Kleinkram innen und außen repariert. Das Wetter lässt den Abschied vom Meer leichter fallen, obwohl wir immer wieder stimmungsvolle Herbstbilder entdecken.

    Different Shades of Grey in Rovinj
    …man muss die Grenzen respektieren😉

    Euch allen einen schönen Sonntag🙋🏼

  • Hallo- nein, keinesfalls “ween”…👻

    Hallo noch immer aus Kroatien, wo wir als Friedhofs- Verweigerer weilen …Seht selbst- ist doch schön, oder?

    …kleiner Temperatur- Check zwischendurch …
    …menschenleer, einsam, ruhig und schön …
    We love it!

    Euch allen ein wunderbares laaaanges Wochenende🙋🏼

  • Schiff einwintern …

    Wir haben heuer viele schöne Stunden mit der »Grande« verlebt. Ein neues Revier, einsame Ankerplätze und entspanntes Segeln.

    Ankern in der Nachsaison

    Nun ist das Schiff ⛵ dran. Die Segel, Persenning und Bimini müssen abgeschlagen und die Leitungen frostsicher gemacht werden. Letzteres mit einem billigen Vodka, der zufällig auch noch schmeckt und so fällt die Zweckentfremdung ein bisschen schwer 😉.

    Vor dem Tauerntunnel, Richtung Süden

    Am Tauern liegt schon Schnee, aber hier in der kroatischen Marina sind die Temperaturen noch mild. Wir haben unsere Badesachen dabei, denn es wäre nicht das erste Mal, dass wir im November in das 20 Grad warme Meer springen …

    Zwischenstopp in Portoroz

    Aber jetzt erst mal ran an die Arbeit …oder vorher doch noch schnell auf eine 🍕?🤦🏼‍♀️

13.09. Morgen geht’s ganz früh los nach Dubrovnik. 🚙923 km. Da heißt es früh aufstehen…🙆🏼‍♂️🛌

Drei Wochen werden wir unsere „Grande Liberté“⛵ erst nach Montenegro, danach eventuell nach Albanien und wieder zurück in den Heimathafen Vrsar segeln. Sofern die Winde🌬️ wehen und alles gut geht.🌊

Bis bald 🙋🏼☀️

Die Batterien sind hinüber. Das wussten wir aber schon. Wir haben neue dabei.

Man at Work

Wir liegen in der Marina Frapa. Sie ist noch nicht ganz fertig, sehr luxuriös ausgestattet und teuer. Für 49 Fuß nimmt man 131 Euronen. Dafür sind die Betonpontons elendig hoch🤪 und der Liegeplatz schwellig🤐…Andererseits ist man schnell in der Stadt und nette Konobas🥘 gibt es auch gleich um die Ecke.

Steile Sache!
Ein Löwe und ein Anker…ich muss nachdenken…
Noch sehr leer…

Es bläst eine kleine Bora, aber wir schlafen nach der Marathon- Autofahrt  dennoch tief und fest🥱

Nach einem Wein schläft sich’s fein

Heute geht es nach den Ausklarierungsformalitäten weiter nach Montenegro. Ich werde berichten. ⛵

15.09. Nachdem wir Dubrovnik mit Ziel Montenegro verlassen haben, verlässt uns auch der Wind und es kommt für einen Gutteil des Törns der “eiserne Gustav” zum Einsatz.

Nach zwei Stunden Fahrt auf spiegelglatter See gibt der Eiserne plötzlich den Geist auf. Was ist los?🤔 Wir starten ihn wieder, er läuft ein paar Minuten, dann ist wieder Schluss.

Der Kapitän ist besorgt. Ich bin es auch🥺. Es regt sich kein Lüftchen. Bei über 30 Grad flüchten wir erst einmal unter das schattige Bimini, um uns zu beraten. Mit defektem Motor in den Hafen? Was, wenn er wieder ausfällt? Was, wenn kein Wind weht und wir auch unter Segel nicht manövrieren können? Wir hatten das schon einmal in der Bucht von Veruda und als ich jetzt daran denke, setzt prompt Kopfkino ein. Ich sage nur eins- der Inhalt des Filmes ist wenig erfreulich. 😱

Mein Kapitän beschließt, den Ankerplatz Molunat anzulaufen. Er will sich die Sache in Ruhe ansehen. Allerdings funktioniert ohne Motor auch die elektrische Ankerwinsch nicht. Wie dann ankern?

Wir riskieren es trotzdem und machen damit einen gewaltigen Fehler. Obwohl der Motor das Ankermanöver lang durchhält und wir erst einmal aufatmen, verabsäumen wir es über Funk den Hafen Kapitän über die Havarie zu informieren. Aber warum ist das so wichtig?

Wir befinden uns noch immer in kroatischen Hoheitsgewässern, haben aber schon ausklariert. Das bedeutet; ohne das Einverständnis des Hafenkapitäns darf man in keiner kroatischen Bucht mehr ankern.

Wir sind so mit dem Motor beschäftigt, dass wir nicht mitkriegen, wie sich uns ein Polizeiboot nähert. Plötzlich sind sie an unserem Heck und rufen uns. Bald darauf legen sie an unserem Boot an und verlangen die Schiffspapiere.

Anschließend müssen wir uns eine Litanei an Verfehlungen anhören.😣 Mein Mann entschuldigt sich mehrmals dafür, dass er sich nicht beim Hafenkapitän gemeldet hat und bittet um Verständnis. Die Beamten bleiben hart und verdonnern uns zu exakt 666,66 Kuna Strafe.😭

Das macht diesen Ankerplatz zum teuersten den wir je hatten. Zu einem Augenzwinkern lässt sich der Beamte dann doch noch verleiten. Wir dürfen nach der Reparatur die Nacht über bleiben.🤫

So, ich bin mal wieder NOT amused, widme mich aber dennoch der Zubereitung des Abendmahls während mein Mann sich den Motor vornimmt. Morgen sehen wir weiter…🌅

Nach unserem denkwürdigen Abschied von Kroatien🧐 empfängt uns Montenegro mit einer traumhaft schönen und weitläufigen Bucht und Pinien bewaldeten Ufern die von der Zivilisation weitestgehend unberührt geblieben sind.

Während wir bei völliger Windstille über spiegelglattes Wasser motoren, begegnen uns nur wenige Sportboote. Ein beeindruckendes Gebirgspanorama tut sich vor uns auf. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Kein Vergleich zum touristisch überlaufenen Dubrovnik. Hier strahlt alles Ruhe und Beschaulichkeit aus.

Relax!

Als die anfänglich ausladende Bucht sich in östlicher Richtung verengt, werden erste touristische Bauten sichtbar. Vereinzelt stehen Baukräne an Land, die vermuten lassen, dass die Hoffnung besteht mehr Touristen anlocken zu können. Uns allerdings, gefällt es wie es gerade ist. Einfach schön.😊

Wir fühlen uns ein bisschen wie zu Hause…

In Tivat klarieren wir ein. Es dauert geraume Zeit, bis wir das Hafenamt finden. Zwei freundliche Engländer weisen uns den Weg. Ich stehe mit der Bugleine parat und der Kapitän manövriert die Grande Liberté sicher an die weit über das Schiff hinausragende Pier.

Weit hinausragend bedeutet, dass ich mir schon beim Anlegemanöver Gedanken darüber mache, wie ich je hoch- kommen- geschweige denn die Leine belegen soll. Als es soweit ist, hilft mir ein Bootsmann von der Megayacht nebenan. Heute scheint unser Glückstag zu sein.🍀

Während sich der Kapitän mit den Papieren unter dem Arm an der Pier hochwuchtet, um einzuklarieren, warte ich an Bord und beobachte die Hafenmanöver der ankommenden Yachten. Von souveränen ruhigen Skippern bis zu wüst herumbrüllenden „Steuerzwergen” ist alles dabei. Es ist immer wieder amüsant die unterschiedlichsten Charaktere unter den Schiffsführern zu beobachten.🤦

An der Zoll Pier

Nach zwei Stunden kommt mein Mann leicht genervt vom montenegrinischen Beamtentum zurück. Noch schnell die soeben erstandenen Landesflagge gesetzt und ab in eine ruhige Bucht. Wir sind insgesamt zwei Yachten.

Kotor, zwei Tage später…
Die »Grande« im Hafen von Kotor
Die Altstadt von Kotor…

Alles hat ein Ende, auch unser Aufenthalt in Montenegro. Ich hatte soviel von diesem Land gehört. Monaco des Balkans, luxuriös, teuer,abgehoben…

Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte. Wer sich im luxuriösen Yachtclub von Tivat wohl fühlt, der wird es so wollen. Der zahlt halt auch das Doppelte beziehungsweise Dreifache für alles.

»Better Life« nennt sich diese Yacht aus Kohlefaser.
Zugegeben- Luxus pur.
We had a good life without🤩

Uns zog es hingegen in abgelegene Buchten und semi feudale Yacht- Clubs, wo wir umgeben von typisch russisch- neurreich- barockem Ambiente👑 fürstlich speisten und inklusive Getränke 16 Euro pro Kopf bezahlen. Die Rechnung bekommt man übrigens in Montenegros Gastroszene immer schon vor dem Essen. So behält man wenigstens den Überblick 😉😅

Paar in Kotor
Relaxte Ladys in Kotor
Stadt der Katzen

Leider war die letzte Nacht vor Anker, keine Freude, denn es kam über 40 Knoten Wind auf, unser Anker verfing sich in einem alten Fischernetz und fand keinen Halt. Schlaflos in Montenegro, war unser einziger Wermutstropfen…

Stürmische, letzte Nacht…

Montenegro hat uns ausgesprochen gut gefallen. Wir kommen sicher wieder. Nun geht es wieder zurück in kroatischen Gewässer und weiter nach Norden. Wir werden berichten…

Nachdem wir das beschauliche Montenegro verlassen haben und wieder über Dubrovnik im schönen aber äußerst gewinnorienten Kroatien einklariert haben, geht die Suche nach sicheren und freien Ankerplätzen los. Frei, bedeutet ohne Bojenfelder, denn eine Nacht vor Boje schlägt »ohne Frühstück« mit mindestens 35 Euro zu Buche.

Einklarieren in Dubrovnik

Ein schwieriges Unterfangen, wie sich bald herausstellt. Bis Korcula haben wir noch das Gefühl, in der beschaulichen Nebensaison zu segeln. Ab Hvar allerdings, sieht die Sache gaaaaanz anders aus.

Viel Wind, aber GSD aus der richtigen Richtung

Die zahlreichen Marinas scheinen hier nach wie vor unzählige Chartercrews auszuspucken, die mit einem Schlag und in Massen unter Motor oder segelnd in den Süden streben. Nun heißt es wieder Acht geben auf so manche in nautischer Hinsicht, sorgenlose Crew.

Wir kämpfen uns tapfer durch den ungewohnten Massen- Segeltourismus und sind froh, als wir den Pulk hinter uns haben. Nähe Trogir laufen wir nach einem anstrengenden Segeltag in eine Bucht ein, die laut der praktischen Segelbroschüre des Herrn K.H. Beständig einen geschützten Liegeplatz verspricht.

Wir freuen uns schon auf ein ruhiges Ankerplätzchen

Während der Ansteuerung überholen wir eine überfüllte Charteryacht mit gezählt 8 Frauen von denen mindestens die Hälfte stockbesoffen ist. Damit reihen sie sich perfekt in die Chartercrews ein, die bereits an den unzähligen Bojen, Schiff an Schiff hängen. Die Bucht ist erfüllt vom Gejohle und Geschrei enthemmter Individuen auf unterschiedlichsten Schiffstypen🤪.

Ich sende eindeutige Signale😬 an meinen Skipper und die werden glücklicherweise richtig interpretiert. Wir drehen ab. Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen werden wir unweit von Trogir fündig und sind erleichtert, als der Anker in 15 Meter Wassertiefe gleitet.

Hier liegen wir mit nur einem weiteren Schiff und beenden einen anspruchsvollen Segeltag mit einem gemütlichen Abendessen an Bord. Zum Glück gibt es noch Alternativen. Die findet man meist dort, wo es nichts gibt, außer Landschaft und Meer, fernab von Kneipen und Bars.😊

Endlich…

Morgen geht es weiter in Richtung Norden.

20.09. Lesen, Dösen, Essen, Trinken und dem Leben winken…👋

Bojenplatz Nähe Split
Relax…
Bisschen lesen…

Allen daheim oder wo auch immer ihr seid, eine schöne Woche…

Wow, ich bin beeindruckt. Nachdem wir es uns gestern irrtümlicherweise am zum Naturschutz- Reservat »Talašćica« gehörenden Ankerplatz Ćušćica gemütlich gemacht hatten, kam prompt die Behörde angebraust und wollte uns 70 Euro für die Aufenthaltsgenehmigung im Nationalpark abknöpfen. Auf die Frage hin, ob denn das für die eine Nacht, die wir bleiben wollten, nicht ein wenig zu happig sei, teilte man uns ungerührt mit, das wir, falls uns das zu teuer sei, genau fünf Minuten Zeit hätten, um uns zur Insel ZUT zu verkrümeln. Andernfalls wäre die Gebühr fällig und aus!😐

Ok, Wir hatten schon gegessen, und vielleicht wäre ein kleiner Verdauungstörn nicht das Schlechteste.🙄 Kurz auf die Seekarte geschaut und schon hatten wir einen neuen Platz gefunden. Nach 40 Minuten fiel in einer kleinen Bucht vor der Insel ZUT der Anker. Nur drei weitere Yachten lagen mit uns. Alles gut. Noch ein Sundowner und gute Nacht🌙

Seit Montenegro verbrachten wir hier die erste Nacht ohne Böen, Regengüsse und anderen Unanehmlichkeiten. Kein Aufschrecken wegen eines Unwetters mit Blitz und Donner, keine laut klatschenden Wellen am Rumpf, keine Angst, ob der Anker in den Böen hält. Ich schlief seit einer Woche das erste Mal durch. Herrlich! Und dann der Morgen…

Traumhaft!
Endlich mal spiegelglatt für Yoga🙏

Also nicht das jemand glaubt, ich sei eine Memme. Ganz und gar nicht. Ich habe drei Jahre Weltumsegelung in einem neuneinhalb Meter Schiff hinter mir und zehn Jahre segeln auf einer fünfzehn Meter Yacht mit meinem Mann auf dem Buckel. Aber schön langsam sehne ich mich nach etwas Entspannung und wahrhaftig Urlaub. Zu viel verlangt?

Es gibt sie noch- die traumhaften Buchten …

Derzeit liegen wir vor Molat in der Bucht Podgarbe. Mit dem Schlauchboot sind wir um die Ecke in die »Metropole« Molat gedüst, um frisches Obst zu kaufen. Zufällig kamen wir dabei an einem Restaurant vorbei und genossen bei wunderbarer Aussicht auf die Bucht Thunfisch Steak und gegrilltes Lamm. Der süffige Hauswein schmeckte vorzüglich und alles war gut…

Geht doch…

Es gab aber auch ganz schön viel Wind …

Ab den Kornaten wurde das Wetter fein, der Wind blies beständig aus Süden und schob uns sanft dem Heimathafen entgegen. Wir fanden leere Bojenfelder und einsame Ankerplätze. Wir besuchten Molat, füllten unseren Proviant mit frischen Obst auf und aßen im einzigen Restaurant des Ortes zu einem konkurrenzlos überteuerten Preis. Immerhin war die Aussicht gratis.

…und entspannt sind wir ja auch schon…
Einsam vor Ilovik (wie schön ist das?)

Nächste Station Ilovik. Dort passierte leider ein kleines Malheur, denn in die Riesenportion Calamari fritti am Abend muss sich entweder ein verdorbene Tintifax eingeschlichen haben oder das Frittieröl hat das Ablaufdatum deutlich überschritten. Auf jeden Fall traf mich des Nachts »Montezuma’s Rache« mit voller Wucht. Näheres erspare ich euch…

Sonntags- Frühstück bei strahlendem Sonnenschein

Nichts desto trotz begann ich am nächsten Morgen ganz vorsichtig mit der Nahrungsaufnahme, aber ich kann berichten, es ging schon wieder recht gut. Dazu läuteten Iloviks Kirchenglocken und riefen zum sonntäglichen Gottesdienst. Da die Kirche nahe am Hafen liegt und es rundherum ganz still war, konnten wir zum Frühstück den Gesängen der frommen Iloviker lauschen.

Frisch gestärkt unternahmen wir eine Wanderung zu einer romantisch gelegenen Bucht, die ein wenig waghalsig war denn der Weg der Küste entlang war steinig, abschüssig und stellenweise halsbrecherisch schmal. Um uns roch es nach Wildkräutern. Ein herrlicher Duft der in Kroatiens ursprünglicher Natur immer gegenwärtig ist.

Wilder Anis
Die Wolfsmilchstauden finden wir besonders hübsch
Herbstzeitlose als Wegeinfassung
Am Ziel🤩
Leider werden die schönsten Plätze mit Müll verschandelt. Versteh einer die Menschen…Schade😢

Weiter geht es nach Losinj- ich werde berichten…

Los ging’s in Dubrovnik, wohin Freunde unser Schiff vom Heimathafen Vrsar überstellt hatten. Nach dem Ausklarieren mussten wir auf Grund eines Motorschadens 🆘 in einer kroatischen Bucht halt machen, was uns teuer zu stehen kam. Danach folgte Montenegro. Ich verliebte mich prompt💙. Die Kombination Berge und Meer war faszinierend.

Montenegro Mon Amour ❤️

Nach einer Woche ging es wieder in Richtung Heimathafen. In den folgenden drei Wochen machten wir 18 Mal Halt, ankerten oder machten an einer Boje fest. Wie immer mieden wir Marinas. Sie sind uns zu teuer und zu laut.

Nervenkitzel…

gab es immer Mal wieder. Ohne Starkwind, Gewitter, Trouble am Ankerplatz und Beschaffungsprobleme für Ersatzteile ging es leider doch nicht. Der Skipper unterzog sein Handy einen unfreiwilligen Salzwasser- Test, worauf das Teil den Dienst quittierte. 📴🙄 Fazit: Zwei Wochen Handy- Entzug…

Highlights

Wie bereits erwähnt, war alleine Montenegro diese Reise wert. Ebenso ein neu entdeckter Ankerplatz, der sich im Morgenlicht als Traum entpuppte. Es folgten noch mehr einsame Ankerplätze jenseits der Charterflotten. Während unserer Wanderungen genossen wir den Duft der Kräuter gewürzt mit salziger Meeresluft.

Wilder Fenchel
Traumbucht
Ideale Bedingungen
Letzter Ankerplatz

Downlights

Das gnadenlose Verhalten des Militärs in einer kroatischen Bucht, nach einer Havarie. Die stürmische Nacht vor Tivat in der sich unser Anker in einem Fischernetz verfängt und wir stundenlang abtreiben und wegen der Ankerwache die ganze Nacht kein Auge zukriegen. Erst bei Tageslicht erkennen wir den Grund, warum der Anker nicht gehalten hat. Er hatte sich in einem alten Fischernetz verfangen. Eine Gruppe Jugendlicher die durch ihr respektlosen Verhalten die Idylle in einem zauberhaften Naturschutzgebiet völlig zugedröhnt mit ihrem entmenschlichten Gejohle zerstört.😢 Es war heuer, im Gegensatz zu vergangenen Jahren, die einzige Begegnung mit dieser Charter- Spezies. Je früher oder später man außerhalb der Saison die Adria besegelt, desto besser.

Im Heimathafen…

… hieß es wieder »Klar Schiff«. Das wir den richtigen End- Zeitpunkt gewählt hatten wurde spätestens klar, als ein Sturm mit synthflutartigem Regen aufzog.

Wuhuuuuu…
Danach brannte der Himmel

Ciao bis zur nächsten Reise und danke dass ihr dabei ward😊

September Törn 2018 Kroatien

Dauer: 4 Wochen

Ankunft

September 01, 2018

September- unser Herbsttörn steht an. Unsere “Große Freiheit” wird vorerst einmal mit zwei neuen “Features” ausgestattet. Ein Außen Navi von Raymarine Axiom und zwei Solarzellen damit das Bierchen auch beim Segeln kühl bleibt.
Seit wir hier sind, regnet es immer wieder, aber es ist wenigstens schön warm und so stört der Regen nur bei den Außenarbeiten. Aber auch dagegen gibt es das Bimini, das wir ausfahren, um im Cockpit geschützt zu sein. Nun werkt der Kapitän vor sich hin, schimpft ein wenig, wenn’s nicht so klappt, wie gedacht und ich darf ein wenig assistieren…Ich selbst hab genug zu tun, denn am Schiff gibt es immer was zu optimieren, zu verproviantieren oder reparieren…Ich stelle eine Stau-liste zusammen und werde vermutlich wieder zu viel einkaufen aus Angst zu verhungern. Was man hier in Kroatien nicht bekommt, haben wir von daheim mitgebracht. Mein eigenes Pesto ist noch immer das Beste und Schwarzbrot haben wir für die ersten Tage auch. Leider schimmelt das Industriebrot sehr schnell. Mann müsste wieder selbst backen…
Am Abend gehen wir aus und genießen die Meeresfrüchte und andere Spezialitäten der Region. Selbst gekocht wird erst wieder vor Anker. So- laut Wetterbericht sollen sich die Regenfronten bis Montag verziehen- dann legen wir ab und verlassen gerne das touristisch überlaufene und laute Vrsar, um erst wieder zu kommen, wenn sich die Massen verzogen haben und wieder erholsame Ruhe einkehrt…

Gestern Abend gab es beim zu Bett gehen eine kleine feuchte Überraschung, denn zu meinen Füßen war alles nass! Von der Deckenverkleidung tropfte es und natürlich war nicht nachvollziehbar von wo das Wasser kommt… Gut das Reserve Bettwäsche an Bord ist…

Heute geht’s weiter mit Matratzen trocknen und der Montage des Außen- Navis…Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel und wundert sich, warum wir nicht längst im Meer sind und den schönen Tag genießen. Aber so ist das Bordleben nun mal. Immer was zu tun😯😅

September 04, 2018

Auf Höhe Rovinje; Millionen toter Fische …

Gerade will ich mich maßlos über jene Segler aufregen, die ihren Müll einfach über Bord werfen, da erkenne ich plötzlich worum es sich beim Müll tatsächlich handelt…
Millionen toter Fische treiben um uns herum. Ihre kleinen, leblosen  silbernen Leiber spiegeln sich in der Sonne. Was ist passiert? Wir wissen es nicht. Wir googeln. Wir finden Nachrichten über massives Fischsterben in Chile und Spanien. Aber hier?  Giftige Quallen seien unter anderem ein Grund, aber es bleibt rätselhaft. Bisher waren die Gewässer an den Küsten Kroatiens immer blitzsauber. Ändert sich das nun? Wundern würde es mich nicht, denn während der letzten Jahre nimmt der Tourismus exorbitant zu.
In der “Veruda”, der letzten Ankerbucht vor dem Kvarner  wartet die nächste Überraschung. Ein brandneues Bojenfeld. Nachdem wir noch einen Ankerplatz finden, unser Abendessen kochen und genießen, braust schon ein Bojen Boy heran und lässt uns wissen, das Ankern seit 3 Monaten verboten ist. Nach einigem Palaver ergeben wir ins der kroatischen Profitgier und legen uns an die Boje. Ein wunderschöner Sonnenuntergang entschädigt uns ein wenig für 24 Euro für 24 Stunden im eigenen schwimmenden Hotel. Natürlich mussten wir schon vorher  Kurtaxe und Segelgenehmigung bezahlen. Für diese Summen lebt man als Pauschaltourist formidabel bei All inclusive- 14 Tage im Hotel. Danke- kroatische Regierung, Du wirst uns Seglern Jahr für Jahr unsympathischer und Millionen tote Fische machen es auch nicht besser…

Das Großsegel steckt fest …a

September 05, 2018

Immer ist was- diesmal lässt sich das Großsegel nicht ausrollen. Kurble fast 100 Kilo Mann hoch. Sehr schweißtreibend! Das kommt davon, wenn beim setzen und einrollen schlampig gearbeitet wird. Die wichtigen Dinge an Bord sollte man immer selbst machen! Nach einer Stunde kurbeln und zerren, passt es wieder. Nun liegen wir in der Bucht zur “Safari-bar” im Nationalpark am Tor zum Kvarner und genießen das Schwimmen im warmen Meer, Sonne und Wind…Morgen gehts abseits der seglerischen Trampelpfade nordwärts weiter.

FISCH BALLETT mit dem Skipper

September 07, 2018

Uvala Soline;
Für Anfang September liegen noch eine Menge Boote hier. Vermutlich auf Grund der Gebühren in der Veruda. Von angenehmen ruhigen Bootsnachbarn bis hin zu grölenden Männer Crews ist alles vorhanden. Abends ist es windstill ubd das Wasser überträgt jedes Wort und jede Musik, ob man sie nun hören will oder nicht. Rücksichtnahme gibt es bei den Charterern keine, sind ja im Urlaub und da darf man ruhig die Sau rauslassen…Ok, kann man nicht ändern…
Die positiven Momente überwiegen mit herrlichem Sonnenschein bei 28 Grad und angenehmen Meerwassertemperaturen. Beim morgendlichen Bad, werden wir von einem “Fisch Ballett” umkreist. Tagsüber schwimmen wir, sonnen uns und machen  gegen Abend eine Wanderung nach Premantura. Die steinigen Ufer sind noch voller Leben- auch eher ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Uns fällt auf, wie blitzsauber die Strände sind. Kein einziger Abfall am gesamten Weg. Den sorgsamen und bewussten Umgang der Menschen mit der Natur finden wir großartig.
Der Tourismus nimmt in Kroatien merklich zu. Waren wir vor einigen Jahren noch ziemlich alleine um diese Jahreszeit, so entdecken nun immer mehr Urlauber diese wunderbare Küste…
Nach der Wanderung gibt es Abends noch einen Sundowner- ein wenig lesen und ab in die Koje…

Nicht ärgern, nur wundern…

September 09, 2018

Mit “Komm, schau- da kommt ein Dinghi angetrieben” reißt mich Bodo aus meinem entspannten Sonnenbad. Und tatsächlich- da treibt ein herrenloses Dinghi mit Außenborder und Rudern gemächlich Richtung Ufer. Mein Mann behauptet felsenfest, es gehöre zum Charterboot schräg Vis a Vis, aber das kann ich mir nicht vorstellen, denn am Heck steht ein junger Mann, schaut in Richtung Treibgut wendet sich wieder ab und widmet sich seinem Stand up- Paddel-bord. Mein Mann meint, das würde er jetzt klar machen, um das Dinghi zu holen. Da es beinahe windstill ist,  wäre es auch überhaupt kein Problem. Doch nichts dergleichen passiert. Der Junge interessiert sich offensichtlich nur für sein Bord. “Siehst Du, sage ich zu meinem Mann- das Dinghi gehört denen nicht!” Ich leg mich wieder hin, um weiter zu dösen. Das geht leider nicht, denn mein Hirn aktiviert den Freibeuterinstinkt und mir fällt ein, gelesen zu haben, dass Treibgut dem gehört, der es birgt. Ich schau also noch mal genauer hin und sehe, dass das Bötchen gut in Schuss ist und der Außenborder wie neu aussieht. Na ja… Diese Gedanken teile ich mit Bodo. Der sieht das ähnlich. Nachdem das Dinghi mittlerweile auf die scharfkantigen Felsbrocken am Ufer zutreibt,  zieht mein Kapitän kurzentschlossen die Flossen über und spurtet dem Treibgut nach. Knapp vor den Felsen holt er es ein und rudert es in Sicherheit. Niemand von den rund 15 Yachties am Ankerplatz kümmert es, was wir tun und so binden wir das Dinghi erstmal gut sichtbar an unser Heck. Es sieht tatsächlich ziemlich neu aus und wie ein typisches Charterboot- Standard- Dinghi. Der Junge am verdächtigen Boot vis a vis übt weiter auf seinem Stand up Bord und auch sonst passiert die nächsten zwei Stunden nichts. Ok, sagen wir, wir warten noch bis morgen früh, dann sehen wir weiter…Zwei Stunden vergehen. Da höre ich plötzlich Paddelschläge an unserem Heck… Ein etwas 45 Jahre alter Mann kommt am Bord kniend langsam näher. “Hallo, ruft er, ich hole nur unser Dinghi.” 😮 Da Bodo gerade in einer wichtigen sanitären Mission unter Deck weilt, muss nun wohl ich meiner Verwunderung Ausdruck geben.  Sind sie vom Boot gegenüber ?”, frage ich. “Ja”, antwortet er.  “Aha, sage ich und da ist ihnen nicht in den Sinn gekommen, das Dinghi selbst zu bergen, sondern es von uns holen zu lassen??? “
“Ja, tut mir leid, wir haben nicht gesehen, dass es abgetrieben ist …” Häm? Auf meine Frage hin, ob der Junge in der rosa Badeshort sein Sohn sei und er das bejaht, kläre ich ihn auf, dass dieser dem Beiboot nachgesehen habe und sich danach jedoch “wichtigeren” Dingen gewidmet habe. Das täte ihm auch leid, meint der Vater. Wurscht, nach einigem Palaver über Bergerecht und herrenlosem Treibgut, gebe ich das Dinghi frei.
Er bedankt sich zerknirscht und wechselt vom Stand up Brett ins Bötchen und startet den Außenborder. Das heißt er würde gerne, aber der springt nicht an. Also rudert er schließlich zu Weib und Kind auf die “Sun Charter” Yacht zurück. Aus der Ferne höre ich noch, wie der Vater gegenüber seinem verpeilten Junior etwas die Stimme erhebt- dann verlassen sie die Bucht.
Mein Mann erscheint frisch von der Sitzung und wundert sich nicht schlecht über den Ausgang dieser Geschichte. NATÜRLICH hätte ER besser verhandelt, aber war dieser Einwand nicht zu erwarten😏?

Am folgenden Abend und in der Nacht füllt sich die Bucht zusehend mit weiteren Charteryachten, die natürlich gehörig Rabatz machen. Das geht bis zwei Uhr früh. Am nächsten Morgen, als wir ablegen wollen, sehen wir  dass sich eine Charteryacht fast AUF uns gelegt hat😏. Brüllen können sie, aber von Seemannschaft null Ahnung! Ich fordere die verkaterte Truppe auf, Anker auf zu gehen, denn der Abstand sei so gering und direkt vor unserem Bug, dass wir sie beim Ankermanöver rammen würden. Das machen sie auch prompt und verlassen gleich den Ankerplatz mit uns. Ja ich weiß, nicht alle Charterer sind so. Ok, aber immer noch zu viele!

Zur Belohnung- liegen in unserer Traumbucht. ALLEINE!

Endlich! Schöner und ruhiger geht’s nicht…

September 10, 2018

Windlos…

September 15, 2018 Seit 14 Tagen sind wir nun unterwegs, seit 14 Tagen so gut wie kein Wind. Dafür außergewöhnlich hohe Luft- und Wassertemperaturen. Bevor nun Gedanken zum Klimawandel aufkommen- es war vor einem Jahr um die selbe Zeit ganz anders. Regen, Kälte starker Wind.
Natürlich ziehen wir die heurige stabile Hochdruckwetterlage dem Shit-wetter vom letzten Jahr vor.

Langsam wäre es doch wieder mal schön, die Segel zu setzen und das Motor Gebrumme abzustellen. Heute hatten wir vor Zadar endlich die Gelegenheit dazu. Eine sanfte WNW- Brise füllte die Genua, der “eiserne Gustav” gönnte sich eine Pause und die “Große Freiheit” zog mit drei Knötchen sanft durchs leicht bewegte Meer. Wir brachten die Angel aus und genossen die wunderbare Ruhe an Bord…
Fisch gab es leider keinen zum Abendessen, aber Spaghetti, die schmecken sowieso immer und abschließend genossen wir ein Gläschen Rotwein, mit dem wir auf unsere seglerische Wiedergeburt anstießen. Wetter weiterhin fantastisch mit Aussicht auf 30 Grad und wenig Wind in der kommenden Woche. Gustav- du wirst uns wahrscheinlich wieder gut brummen… müssen…

Alles verändert sich…

September 20, 2018

Kroatien boomt touristisch zweifelsohne. Auch was den Segeltourismus anbelangt. Immer weniger maritim erfahrene und rücksichtsvolle Segler, werden von lauten und rücksichtslosen Spaß- und Sauf- “Seglern” abgelöst. Schade, denn das Meer mit der einzigartigen Schönheit Kroatiens, steht im krassen Gegensatz zu diesen  benehmensfernen Rowdies. In den einstmals ruhigen Buchten dröhnen die Bordlautsprecher und grölen  die Besoffenen.
Nach Jahren schöner Erfahrungen in der Nachsaison, überwiegen immer mehr diese Crews, völlig überteuerte Bojenfelder und Marinas mit unverschämten Preisen, deren Standards bei weitem dem Preisniveau nicht entsprechen.
Also sind wir fast schon ein wenig verzweifelt auf der Suche nach Bojen und charter freien Buchten in denen man noch ankern “darf”, was immer schwieriger wird…
Ich glaube es wird Zeit für ein neues Revier. Nächste Saison fangen wir am besten gleich damit an…

Seemannschaft…

September 24, 2018 Nur damit keine Missverständnisse aufkommen- viele Adria- Fahrtensegler verhalten sich verantwortungsbewusst und umsichtig. Ich habe auch (noch) kein Chartersegler Trauma- aber was sich vor Molat an der Boje zugetragen hat, ist halt leider wiedereinmal ärgerlich. Seemannschaft ist ein Begriff, der immer mehr Schiffsführern wurscht ist oder vielleicht sogar fremd. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß, ist das man sich bei Bora- Warnung, auch an einer Boje, noch dazu, wenn viele frei sind, so fern wie möglich vom Nachbarschiff hält. Bei gutem Wetter und wenig Wind, mag das eine geringe Rolle spielen- aber bei Starkwind sehr wohl. Unser Nachbar macht fröhlich an der Boje nebenan fest und reagiert auf die Bemerkung meines Mannes, das sei zu nahe, mit den Worten: “Nur mit der Ruhe”.  Daraufhin wiederholt mein Kapitän seine Bedenken, aber das Skipperlein kümmerts nicht und auch die Crew schaut stoisch weg. Meinem Mann rutscht ein nicht jugendfreies Wort aus dem Mund, was äußerst selten ist.
Nächster Tag; Die Bora setzt fast pünktlich nach Prognose ein. Wir klarieren alles wind sicher an Deck, holen das Dinghi an Bord und zurren es fest. Wir prüfen nochmal die Leinenverbindung zur Boje und warten die ersten Böen ab. Mit 48 Knoten fegen die kühlen Fallwinde über uns hinweg und treiben uns sehr nahe an das Nachbarschiff. Dieses reagiert auf Grund geringerer Länge und Gewicht völlig unterschiedlich auf den Winddruck.
Gott sei Dank hält unsere Boje. Nicht auszudenken, wenn dies nicht der Fall wäre. Auf Grund des geringen Abstandes, hätten wir nicht mal die Zeit die Maschine zu starten und uns vom Nachbarschiff frei zu halten…
Das führen eines Schiffes bedeutet Verantwortung, vorausschauendes Denken und eben Seemannschaft. Genau diese Eigenschaften vermissen wir bei den Tralla-la- Hopsasa- Seglern…
Schade eigentlich, denn ein bisschen mehr von diesen Eigenschaften, würde viel Ärger und Havarien verhindern. Seemannschaft sollte keine altmodische Phrase, sondern eine Selbstverständlichkeit für jeden Schiffsführer sein. Schade, dass das nur selten der Fall ist.

Nicht immer ist alles eitel Wonne…

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