
Sisyphos, so heißt der Mann, der Steine aufwärts rollen kann. Und ist er oben frisch und munter, zieht den Stein es wieder runter. Sisyphosine ist der Name einer Gärtnerinnendame, die täglich mit dem großen Besen als seis nicht gestern erst gewesen, den Rasen kehrt mit Freud und Schwung, denn das sagt sie, hält Gärtnerinnen jung. Dabei schaut morgen sie hinaus, siehts wieder so wie vorher aus. Die Bäume, Sträucher und der Wein sind dahingehend sehr gemein. Sie lassen gerne alles fallen und tun das einfach Jahr für Jahr und die Erkenntnis von dem Allen ist, das es immer schon so war.
Sisyphosine mit Verlaub, könnt schlauer sein mit all dem Laub. Sie könnt es länger liegen lassen oder ihren Mann sich fassen.
Es kommt nun zu des Pudels Kern, sie tut es einfach viel zu gern. Somit gleicht sie dem Sisyphus und jetzt ist mit dem reimen Schluss!
Allen ein entspanntes Wochenende. Zumindest in Österreich soll das Wetter strahlend schön sein. ☀️

Wenn ich ein wenig in die Materie der Astronomie eintauche, wundere ich mich immer wieder, wie alle Systeme zusammenwirken, welche unglaublichen Kräfte am Werk sind und mit welcher Geschwindigkeit das alles geschieht.
Für all jene, die sich nicht so sehr mit dieser Materie befassen hier ein »Teaser« zur Geschwindigkeit der Erde und der Sonne. Auf einem dieser „Raser“ leben wir.
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Die riesige Welle bewegt sich unaufhaltsam auf uns zu. Bäumt sich auf- wird zu einem schäumenden Berg. Über den Wassergipfeln fliegende Gischt. Sturmböen heulen in der Takelage. Eine davon trifft uns mit brutaler Energie. Das Schiff neigt sich gefährlich zur Seite. Immer steiler wird der Winkel zur tobenden See. Angst.
Der Techniker steht mit unbewegter Miene, den Blick geradeaus am Steuerstand. Er versucht Kurs zu halten. Sein Schwerwetteranzug ist durchnässt von den überkommenden Seen. Ich kann ihm nicht helfen. Müde und erschlagen von den kräftezehrenden Manövern kaure ich unter der Sprayhood.
Die Welle wird mächtiger – baut sich immer weiter auf. Nähert sich unaufhaltsam dem Schiff. Eine Wasserwand so dunkel wie altes Zinn. Es ist fast schon erlösend, als die Monstersee über das Schiff hereinbricht. Wir versinken im dumpfen Grollen der gewaltigen Wassermassen …
Um mich grau in grau. Wasserwirbel – durchzogen von Milliarden von Luftbläschen tanzen zur Melodie des Grauens. Ich will sie einsaugen, will atmen und öffne den Mund …
Ein trockener, harter Husten holt mich aus dem Schlaf. Meine Lunge schmerzt. Wo bin ich? Langsam aber erleichtert realisiere ich; es war nur ein entsetzlicher Albraum …
Die Realität- Ritt über den Kvarner – Oktober 2021
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