WetterOnline Pro – die App zum Wetter

Fotos: Linsenwolken über Spanien

#WetterTicker von WetterOnline

https://www.wetteronline.de/wetterticker/201903194466766

Boom: Immer mehr Camper in Österreich

Von Discover auf Google https://mobil.derstandard.at/2000099804980/Boom-Immer-mehr-Camper-in-Oesterreich?amplified=true

Südseeabenteuer- Nonos

Hana Moe Noa Bucht-Französisch Polynesien Mai 1995


Endlich waren wir im Paradies gelandet. Wie oft hatten wir davon geträumt. Damals, zu Hause, an den miesen Nieselregen- Tagen, reisten unsere Gedanken um den Globus, an all diese wunderbaren Orte, auf diesem einzigartigen Planeten. Alle im Handel erhältliche Segelliteratur und alles Videomaterial haben wir verschlungen, um unsere Sehnsucht nach der Südsee zu stillen. Sehnsucht nach dem Meer, nach Palmen und nach den bunt schillernden Korallenriffen.

Trotzdem hatten wir nur eine vage Vorstellung. Kopfkino mit einer Menge fantastischer Filme. Wir waren naiv und unerfahren, hatten keine Ahnung von den Gefahren und Unannehmlichkeiten die eine Segelleben, neben der Schönheit der Natur, mit sich bringt. Und das war nachträglich gesehen auch gut so. Hätten wir vorher gewusst, was auf uns zukommen würde, wären wir, wie viele andere, niemals losgesegelt.
„Wer viel fragt, geht lange irr“, lautet ein Spruch aus meiner Heimat. Man sollte sich daranhalten. Zu viel Wissen schadet dem Unternehmergeist.


Die Bucht bot einen fantastischen Anblick. Der Ozean am Ankerplatz schillerte über dem schneeweißen Sandgrund kitschig türkis. Unter der glasklaren Oberfläche glitten mehrere Stachelrochen am Schiff entlang. Am menschenleeren Strand standen ein paar Palmen vor einem bewaldeten Hügel und ein einziger Laubbaum, dessen Früchte gelb zu uns herüber strahlten. Ein Zitronenbaum am Strand? Unsere Schiffsnachbarn klärten uns auf. Es war tatsächlich ein Zitronenbaum. „Die Früchte schmecken köstlich, aber zieht Euch lange Hosen und ein langärmeliges Shirt an, wenn ihr rüber rudert.“ Den Rest verstanden wir nicht. Ihr Schiff drehte im Wind und der Passatwind trug ihre Worte fort.


Langärmelig klang seltsam bei 30 Grad und strahlendem Sonnenschein. Ich beschloss auf der Stelle zu handeln. Entgegen dem guten Rat zog ich meinen kurzärmeligen Surfanzug an und ruderte mit dem Beiboot an den Strand. Als ich die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte, fing ich an zu schwitzen. Logisch, denn das Neopren heizte sich in der Sonne mächtig auf. Also streifte ich das Oberteil ab und ruderte im Bikini Oberteil weiter. Am Ufer angelangt, zog ich das Beiboot an den Strand und ärgerte mich, dass ich kein Shirt aus Baumwolle angezogen hatte, denn trotz der steifen Brise, brannte die Sonne erbarmungslos vom wolkenlosen Himmel. 


Aber der Zitronenbaum lockte mit seinen Früchten. Ein Jahresvorrat lag unter dem Baum und ich hätte Säcke füllen können. Stattdessen füllte ich nur meinen Eimer, denn wir hatten ja keinen Kühlschrank an Bord und mehr würde nur verderben. Dann stapfte ich durch den heißen Sand zurück zum Beiboot. Einen Moment lang hüllte mich eine dünne Wolke winziger Insekten ein, sonst war niemand an diesem schönen Ort. Das war ein wenig seltsam, denn es lagen noch fünf weiter Yachten in der Bucht.

Bevor ich ablegte, nahm ich ein Bad im kühlen Ozean und ruderte zurück. Wir pressten gleich ein paar Früchte aus, um uns Zitronenlimonade zu machen. Der Saft schmeckte köstlich. Den Rest verstaute ich im luftigen Netz unter Deck.
Der Abend kam. Zeit für einen Sundowner. In den Tropen fällt die Sonne förmlich ins Meer. Es gibt es keine Dämmerung. Nach einem kurzen farbenfrohen Schauspiel ist es sofort stockdunkel.


Zeit für das Abendessen. Gerade als ich den Spirituskocher in Gang setzen wollte, fing es an. Am Anfang war es nur ein leichter Juckreiz und ich dachte mir noch nichts dabei. Minuten später juckte es an allen Körperstellen, die ich am Strand nicht bedeckt hatte. Ich begann mich zu kratzen. Keine gute Idee, wie sich herausstellte, denn es wurde immer schlimmer. Als das schwache Licht der Petroleumlampe auf meine Haut fiel, waren da unzählige Bläschen an den Armen und Schultern.

Bald zogen sie sich über den gesamten Oberkörper. Wenn ich sie aufkratzte, rann eine milchige Flüssigkeit heraus. Wo keine Bläschen waren, war die Haut feuerrot. Der Juckreiz wurde unerträglich. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und ich sprang in der Dunkelheit über Bord, in der Hoffnung nicht in das Maul eines Hais zu springen, oder einen Rochen zu erschrecken. Aber das war mir in diesem Augenblick egal. Wenn es nur aufhören würde zu jucken! Als ich wieder an die Oberfläche kam, stand Peter neugierig an der Reling und sah nach, was in mich gefahren war. Er meinte nur lakonisch „Nachts würde ich da nicht reinspringen!“ Danke für den Rat, aber den konnte nur einer geben, den es nicht juckt …

 

 

Schreibhemmung?

Manchmal klappt es einfach nicht mit dem Schreiben. Manchmal bringt man einfach nichts auf den Bildschirm. Längst sollte ich mit dem Schreiben des zweiten Teiles über meine Segelabenteuer in der Südsee beginnen, aber ich kann nicht. Ist ja auch schon lange her! Ich lese im damaligen Tagebuch und nehme nichts wahr.  Ich wundere mich höchstens, was ich damals alles ausgehalten habe, und lege es wieder weg.

Schreibhemmung? Keine Ahnung wie sich sowas anfühlt, aber könnte vielleicht eine sein. Ich finde, man kann einfach nicht immer schreiben. Vielleicht interessiert sich auch niemand dafür. Wer weiß? Aber es gibt auch andere Tage, da geht es wie geschmiert. Ok, ich versuche es noch einmal. Langsam kommen meine Gedanken zur Ruhe und ich beame mich in die Südsee. Ich will mich daran erinnern, wie es sich anfühlte-  damals am Schiff.

Das ständige Geschaukel, die langen Nachtwachen, das viele lesen, den Schrecken, wenn sich die Geräusche rund um das Schiff plötzlich anders anhörten als gewohnt. Die Ängste vor Zusammenstößen mit Tankern, Walen oder herrenlosen Containern. Die Routine der Nachtwachen. Drei Stunden Schlaf, drei Stunden Wache. Der Rundblick, alle zehn Minuten. Die Sterne, die Wolken, der Wind. 

Das Gefühl, wenn man nach drei Stunden in denen man kaum geschlafen hat, wieder aus der klammen Koje gerufen wird. „Wachwechsel, Wachwechsel“. Die Glieder bleiern, die Augen geschwollen, die Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit. Festhalten, Vorsicht, erst mal schauen wie das Wetter ist. Pechschwarze Nacht, rauschende Wellen, schlagende Segel. Und wieder und wieder kriecht man aus dem Niedergang. Nächtelang-Wochenlang.

Ich merke schon, es wird wieder. Es wird mit der Erinnerung, mit dem Gefühl und mit dem Eintauchen in diese Momente. Nun bin ich bereit, für diese Zeitreise in die Vergangenheit. Nun blättere ich wieder schneller im Tagebuch, nun will ich es wissen; wie war das noch, wie ging es weiter und vielleicht wollen es auch andere wissen. Vielleicht …

Wie es zur Veröffentlichung meines ersten Buches kam …

„Du schreibst fantastische Aufsätze“, sagte meine Deutschlehrerin in der Schule und ich war froh, wenigstens in einem Bereich Lob einzuheimsen. Die Aufsätze waren ein leichtes für mich, den meine Fantasie kannte damals keine Grenzen!

Nach der Schule erlernte ich, wie es sich gehörte, einen Beruf, in dem ich es bis zur Leitung der Dekorationsabteilung schaffte und wo ich meiner Kreativität freien Lauf lassen durfte. Manchmal ein bisschen zu krass, was aber den Effekt hatte, dass die Menschen mit offenen Mündern vor den Schaufenstern standen und entweder lachten oder verständnislos den Kopf schüttelten. Auf jeden Fall erregten meine Arbeiten Aufmerksamkeit.

Schritt für Schritt stieg ich die Karriereleiter hoch, brachte eine Tochter zur Welt und war in der Folge zweimal verheiratet. Mit Ende 30 schmiss ich alles hin und segelte mit meinem zweiten Mann in drei Jahren um die Welt. Endlich konnte ich wieder schreiben und füllte sechs Tagebücher mit meinen Segelerlebnissen.

Wieder in Österreich, war ich schnell integriert. Es war, als wäre ich nie fort gewesen, nur zum Schreiben war keine Zeit mehr. Stattdessen machte ich Karriere. Darauf folgten zwei unvorhersehbare Ereignisse, die mein ganzes Leben auf den Kopf stellten. Eines Tages verließ mich der Mann, mit dem ich siebzehn Jahre Freud und Leid geteilt hatte und der mich sicher durch die ganzen Ozeane navigiert hatte, ohne sich zu verabschieden. Einfach so. Das war der erste Schock. Gleich darauf folgte der zweite. Ich verlor meinen Job.

Wieder fing ich an zu Schreiben. Diesmal die Geschichte über die Weltumsegelung. Schreiben war zu diesem Zeitpunkt eine Ersatz Therapie für mich. Es lenkte mich vom Kummer ab. Bei BOD ließ ich fünf Exemplare drucken. Für mich, meine Tochter und Freunde. Zufrieden war ich mit dem Ergebnis nicht. Schnell entdeckte ich Fehler im unlektorierten Werk. Alles in allem war ich nicht glücklich, mit dem was ich geschrieben hatte.

Danach- Neustart mit Fünfzig. Ausbildung zur Trainerin im Erwachsenen-Bildungsbereich. Mein Broterwerb bis zur Pension. Leider war dieser Job extrem schlecht für meine Nerven. Ich konnte meinen 60er kaum erwarten, um endlich in Pension gehen zu können. Dann würde ich endlich wieder Zeit zum Schreiben haben! Und so war es dann auch.

Während der Reisen mit meinem Mann, richtete ich einen Blog ein. Täglich veröffentlichte ich eine Geschichte. Mein Buch über die Weltumsegelung hatte ich zwar noch im Hinterkopf, aber so richtig Bock, mich noch einmal intensiv damit zu beschäftigen, hatte ich nicht. Letzten November besuchte ich einen Autoren- Kurs auf der Volkshochschule, um herauszufinden, ob meine Schreiberei überhaupt was taugt. Über Weihnachten gab ich Kerstin der Kursleiterin mein Weltumsegelung- Manuskript und bat sie es zu lesen und mir ehrliches Feedback zu geben.

Wie würde sie es finden? Falls es Schrott sein sollte, schwor ich mir, das Schreiben sein zu lassen. Das Gegenteil war der Fall. Da mein Buch die Reise nur bis in die Südsee dokumentierte, meinte sie ich solle unbedingt eine Fortsetzung schreiben, denn es gefiele ihr ausgesprochen gut. Das aus dem Mund eines Profis war wie Balsam auf meiner Schreiberling Seele. Gleichzeitig wurde in Salzburg der Verlag https://www.story.one.de gegründet.

Hier konnte jeder der Lust hatte, auf ihrer Internet Plattform eine oder mehrere Storys veröffentlichen. Einzige Auflage; maximal 2500 Zeichen! Das war ganz schön schwer, aber man lernt, sich beim Schreiben auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nach 12 Storys und zwei Gedichten beschloss ich, mein erstes Büchlein mit diesen Verlag zu publizieren. Nun ist es veröffentlicht und in allen Buchhandlungen und Online erhältlich.
Es ist ein erhabenes Gefühl, das erste eigene Buch in Händen zu halten. Jetzt schreibe ich schon am zweiten und mein Manuskript über die Weltumsegelung wird gerade lektoriert. Ich bin happy und kann nur jedem, der gerne schreibt raten, dran zubleiben. Es lohnt sich!

Eure Lo.

Noch kein Ostergeschenk?

Für alle die Short Story’s mögen. Skurriles, wahres, witziges, nachdenkliches und überraschendes. Sie werden das Büchlein mögen, behalten, empfehlen oder verschenken. Auf jeden Fall wünsche ich allen ein genüssliches Lesevergnügen. Eure Lo

REISEN MIT DEM WOHNMOBIL- LINK

https://lobomobil.blogspot.com

2018 haben waren wir von Mai bis Juli mit unserem Wohnmobil an Europas Küsten unterwegs. Da ich auf Blogger nicht mehr poste, verewige ich den Link auf dieser Seite. Viel Spaß!


Ich weiß nicht, wie das Wetter heute bei Euch ist, aber hier in Österreich nieselt es andauernd. Draußen nur kalt und grau. Ideale Voraussetzungen zum Schreiben. Ich schreibe gerade am zweiten Teil meiner Weltumsegelung und muss dafür meine ganzen Tagebücher lesen, um damit das Gefühl wieder hochzuholen, dass man während des herum zigeunern auf den Weltmeeren hat. Ich dachte mir, ihr habt in der Zwischenzeit vielleicht Lust und Zeit mit mir auf Europareise mit dem Wohnmobil zu gehen. Wenn ja freut es mich, wenn nein wünsche ich euch einfach nur ein kuscheliges Wochenende.

Eure Lo

Korrekturlesen

Schreiberling ist zwar nicht gendergerecht, aber darauf pfeife ich. Ich nehme mir einfach heraus, mich als das zu bezeichnen, worauf ich Lust habe. Schreiberline kommt nicht infrage und sonst habe ich auch nichts Gescheites gefunden. Auf was ich aber nicht pfeife, sind geprüfte Texte. Ich habe immer die Sorge, dass sich in meiner Schreiberling- Euphorie, Rechtschreibfehler oder falsche Satzzeichen einschleichen. Auch dahingehend habe ich einen guten Rat von meinem Verlag erhalten. Seither nutze ich https://languagetool.org/de

Ich kopiere einfach meine Texte ein, drücke Text prüfen und schon kann ich Rechtschreibfehler und falsche Satzzeichen korrigieren. Ich kopiere den geänderten Text und füge ihn im Blog ein. Es gibt auch eine Premium Version. Da ich glücklicherweise eine professionelle Lektorin kenne, die meine Buchtexte bearbeitet, brauche ich das nicht. Mein kleines Büchlein Mixed Pickles habe ich nur über languagetool Korrektur gelesen. Ich hoffe, das war kein Fehler, aber ich erhebe schon im Vorwort keinen Anspruch auf Perfektion und entschuldige mich für übersehene Fehlerteufel. Da ich die Texte aber viele Male geprüft habe, bin ich fast sicher, nichts falsch gemacht zu haben.

Momentan arbeite ich am zweiten Teil meines großen „Werkes“ über die Weltumsegelung. Ich habe vor, die Reise mit autobiografischen Elementen aus dem beruflichen Leben aufzupeppen, denn es gibt viele Parallelen zwischen der Planung und Umsetzung eines Segel- Projektes und der Planung und Umsetzung des beruflichen Lebens. Aber wem sage ich das, Ihr werdet selbst wissen, dass im Leben nicht immer alles nach Plan verläuft.

Der erste Teil von Papenburg bis in die Südsee, wird Ende März fertig lektoriert sein und dann geht es auf Verlags-suche. Das wird dann nochmal spannend. Sollte es wider Erwarten nicht klappen, bleiben immer noch die Self Publisher- Plattformen wie Books on Demand oder andere. Aber das wäre für mich eher eine Notlösung.

So, das wars für heute. Jetzt geht es an den zweiten Teil des Buches. Ach ja einen Titel suche ich auch noch. Aber ich denke, der wird sich von selbst ergeben …

Marketing- Tipps für Schreiberlinge

Heute habe ich meinen Verlag http://www.story.one kontaktiert, um zu erfahren, wo ich sehe, wie fantastisch der Verkauf meiner Bücher läuft. Dafür gab es vorerst keine befriedigende Antwort, aber einen Tipp.


Auf Amazon kann man sich kostenlos als Autorin listen lassen. http://authorcentral.amazon.de OK hab ich mit Biografie und Foto gemacht. Ich sehe nun für mein Buch ein Seller Ranking. Man sieht zwar keine konkreten Verkaufszahlen, aber ich kann am Ranking erkennen, ob meine Werbemaßnahmen was bringen.

Man wird angeblich von Amazon als Autor zuvorkommender behandelt, als der Verlag. Ok, schaun mer mal, denn mein Cover ist tatsächlich nicht veröffentlicht und die Lieferzeit für Kunden uninteressant. Ein bis zwei Monate!


Einen „Blick ins Buch“ kann man auch einbauen. Das werde ich gleich morgen machen. Ich werde weiter berichten …

© 2019 LoPadi