Irren ist menschlich …

… nur die endgültige Bearbeitung meines neuen Buches nicht.

Zurück von den wunderbaren Tagen auf unserer frisch renovierten Stella Azzurra am Attersee lag endlich das Probeexemplar bei der Post.

Den Sommer verbringen wir privilegierten Unruheständler am Attersee, denn um diese Jahreszeit ist es nicht einmal am geliebten Meer schöner. Zur Ferragosto – Zeit sind wir ohnehin nie in der Adria, denn dann ist das Gebiet überfüllt, und wir deshalb nicht da. Viele Italiener flüchten um den 15. August in kühlere Gefilde und verbringen ihre Ferien an den Küsten Kroatiens. Dann wird es laut und temperamentvoll. So sind sie nun mal die heißblütigen Südländer.

Aber zurück zum neuen Werk. Natürlich bin ich hoch erfreut, dass ich das Probeexemplar endlich in Händen halte, denn diesmal dauerte es besonders lang. C* lähmt immer noch viele Unternehmen. Jetzt schnell die Verpackung aufreißen und … Tja, es bleibt nie aus. Gleich fallen einem Verbesserungen ein. Außerdem entdecke ich einen doppelt geschriebenen Satz. Huhu! Wie konnte DAS passieren? Es passiert halt. Solange Menschen etwas bewerkstelligen, passieren eben Fehler. Deshalb kann so mancher den Fehlerfrei-Chip im Gehirn kaum erwarten. Denn dann wird bestimmt alles besser! (Zynismus off). Außerdem gefällt mir Farbe des Papiers nicht und die Kapitelbilder sind mir zu blass. Ein Bild will ich noch hinzufügen und danach muss das Inhaltsverzeichnis angepasst werden. Schon ist ein Nachmittag vorüber. Mit Word ein Manuskript zu gestalten ist halt immer noch ein Krampf.

Morgen eine Mail mit dem überarbeiteten Manuskript an den Verlag und dann …
bin ich sicher, dass wieder etwas nicht passt. Abwarten, Tee trinken und in den Lungau fahren um Schwammerl zu suchen. Es sollen schon massenhaft welche wachsen. Des Technikers Töchterlein hat uns gestern mit einem Korb beglückt. Mal sehen, was wir heute finden. Ich werde berichten.

„Almerisch …“ 🐂

… nennen wir die Landschaft rund um die Bergweiden für das Vieh. Heute hatten wieder einmal Lust auf Wandern. Also her mit den Stöcken und rauf auf die Alm, wo es im Sommer herrlich kühl ist und wo am Ziel eine Hütte steht, in der man sich laben kann.

Am Wegesrand hübsche Almblumen und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Wir reden nur das nötigste und jeder geht den Schritt und das Tempo, dass ihm behagt. Das ist das Entspannende. Die Ruhe und das in sich hineinsinnieren. Jeder für sich.

Frisch wie die Almluft sind die Gedanken und neue Ideen kommen und gehen. Wie ein kühler Lufthauch oder die warme Sonne. Die steilen Stellen sind schweißtreibend. Aber das macht nichts. Am Ziel warten endlich wieder ein kühles Getränk und eine herrliche Jause.

Leben halt …

Euch allen eine gute Woche

🌻🌞🌻

Schattiger Platz 🍇

Die Weinrankenpergola gedeiht prächtig. War mein Techniker anfangs noch skeptisch-, so gibt er inzwischen zu, dass meine Idee nicht die allerschlechteste war. Er freut sich mit mir über das eifrige Wachstum des Weines. Wir können ihm beim Wachsen zusehen, so schnell geht es voran. Nach Halt suchend wickeln sich die Ranken um das Spalier aus Spagat und sie wachsen genau so, wie ich es haben wollte. Wie wunderbar ist doch die Natur und wie schön, wenn man mit ihr im Einklang ist.

Allerdings beginnt sich die einzige hölzerne Stütze des Spaliers unter der Last zu verbiegen, denn sie muss immer mehr Gewicht tragen. Zwar wachsen noch keine Reben, aber spätestens nächstes Jahr wird es so weit sein.

Wir haben nun beschlossen meine Konstruktion mit einem Metall Gerüst zu unterstützen. Morgen fangen wir an;

Fortsetzung folgt …

Nach Hause in den Regen

So kontrastreich haben wir uns die Heimkehr nicht vorgestellt. Nach zehn Tagen um die 30 Grad und Sonnenschein pur müssen wir uns erst wieder an die kühleren Temperaturen gewöhnen. Obwohl- kühl ist übertrieben, denn es ist eher schwül. Wir sind ohnehin Glückspilze, denn unser Haus steht geschützt auf einem Felsen, sodass uns das Hochwasser nicht anhaben kann. Im nahen Hallein hingegen, hat der Kothbach sein Bett in die Stadt umgeleitet. Mit 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Stunde war er wohl etwas überfordert.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/news-ticker-unwetter-und-ueberschwemmungen-in-oesterreich/401447065

Ich kenne Hochwasser noch aus meiner Kindheit. Der Bach neben unserem Hof ist regelmäßig über die Ufer getreten. Erst als das Bachbett reguliert wurde, war Schluss mit gewässerten Kellern, Schlamm und angeschwemmtem Unrat.

Aber zurück zur Heimkehr. Unser erster Blick gilt stets dem Garten. Da es während unserer Abwesenheit regelmäßig geregnet hat, ist er förmlich explodiert. Er ähnelt fast schon einer grünen Hölle😉. Die Weide ist inzwischen zum Star unter den Gewächsen mutiert, denn sie gedeiht nach dem radikalen Rückschnitt üppiger den je. Dafür haben irgendwelche Viecher meine die Tomaten Pflänzchen komplett abgefressen. Ich hoffe, es hat ihnen geschmeckt. So hat wenigstens jemand etwas davon … Bei Mangold und sogar die Erdäpfel- dito.

Und nun nehme ich Euch mit auf meinen kleinen Rundgang;

Ab in den Süden- Sommerpause🌅

Viel ist passiert in den letzten Monaten. Viel Arbeit, viel Stress und das im sogenannten Ruhestand. Die Renovierung der K2001 hat uns manchmal an die Grenzen gebracht. Selbst der Techniker war froh, als alles vorbei war. Bei mir geht endlich das neueste Werk in Druck. Es ist wieder biografisch und ein Rückblick auf die letzten 60 Jahre. Mir wird immer mehr bewusst, was für ein Glück hatte, in dies Ära hineingeboren zu sein. Mehr, wenn ich den ersten Probedruck in Händen halte. Ich habe mich wieder für myMorawa entschieden, weil die Wiener Mitarbeiterinnen Spitze sind. Sie sind immer für einen da und man hängt nicht stundenlang in der Warteschlange oder wartet tagelang auf eine Antwort. Diesmal hat es zwar etwas gefuxt, aber am Ende war alles wieder gut. Ich habe über fünfzig Jahre alte Fotos eingebunden, die zuerst digitalisiert werden mussten, um überhaupt für den Druck geeignet zu sein. Das war ziemlich aufwendig, aber es hat sich gelohnt. Auf jeden Fall ist damit ein großer Brocken geschafft. Da unser renoviertes Schiff am Attersee liegt und wir heuer wieder einen charmanten Platz für unser Womo ergattert haben, blieben wir ein paar Tage auf Sommerfrische im Salzkammergut. Bis uns ein Hagelunwetter ereilte.

Zwischendurch besuchten wir das erste Jazzkonzert nach langer Zeit. Es tat so gut, endlich mal wieder zu im Takt mitzuwippen und unter Menschen zu sein. Keine Masken, keine Umstände. Herrlich!

Aber nun kommt das Sahnehäubchen. Zwei Wochen Meer an den Küsten Kroatiens auf unserer „Großen“. Länger geht schon wieder nicht, weil mein Techniker und Consultant zu einem Termin muss. Ich würde ja bleiben, aber der Geburtstag desselben steht an und da lassen wir es nach dem Motto 80 Jahre und kein bisschen leise- krachen. 🥳Diesmal werde ich höchstens mal ein Foto bloggen, denn wir segeln unsere Stammroute und darüber habe ich schon mehrmals berichtet. Ich wünsch euch allen eine gute Zeit und mache mich auf den Weg in den Süden …

Vidimo se– wie der Kroate sagt …

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm 🌬️

So in der Art sieht es heuer aus. Unsere Sommerfrische ist ein Wechselbad zwischen fantastischen Segelwinden, herrlichem Sonnenschein und bedrohlichen Wetterlagen, Hagel und Graupelschauer.

Wenig später bezaubernde Abendstimmungen und fantastische Himmelstönungen, die einem unwillkürlich ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Heute sind wir wieder einmal geflüchtet. Geflüchtet unter ein sicheres Dach. Denn Womos mögen ja manchmal recht romantisch sein- dicht sind sie nicht …

Mein Techniker wird alsbald bei unserer Großen in Kroatien nach dem Rechten sehen, ich kümmere mich derweil um meine neueste Buchveröffentlichung.

Ciaoli- bis die Tage …

🌈💦🌬️ 🌈💦🌬️ 🌈💦🌬️ 🌈💦🌬️

ROT 🚩

Mir scheint, als befände sich Europa gerade in einem seltsamen Farbenrausch.

Was Mode anbelangt, ist allerdings ROT angesagt. Da ich viele Jahre in der Textilbranche tätig war, sind mir Strömungen dieser Art bekannt. Aber warum gerade Rot? Warum gerade jetzt? Symbolisch steht rot für Kampf, Blut, Rache, Umbruch und Dramatik. Aber auch für die Liebe.
Passt recht gut zu den aktuellen Geschehnissen, oder?

Rot steht für Energie und Selbstbewusstsein, kann aber aufgrund ihrer Signalwirkung schnell ein bisschen zu viel sein. Seis drum-, wer es tragen kann, soll es tun. Manchmal braucht es halt ein wenig Mut!

Mein neustes Buch ist ebenfalls rot. Nicht politisch gesehen, aber was das Cover anbelangt. Ich hoffe, der Trend ist nicht schon verpufft, bevor das Werk herauskommt 😉

In der österreichischen Flagge steht rot für den blutgetränkten Waffenrock des Kreuzfahrers Leopold des fünften, im Zuge der Belagerung von Akkon. Sie ist heute neben Lettland eine der ältesten noch in Gebrauch befindlichen Flaggen der Welt. In Deutschland steht der rote Teil für Recht. (🤔)

Euch allen ein schönes (Fußball)-Wochenende.

Ich habe mal recherchiert

„Zuschaun kann i ned“ 👀

Acht Monate renovieren. Immer wieder neue Probleme. Ein Loch zu, das andere auf. Kurz vor Schluss schmiss sogar mein Techniker fast die Nerven hin- (was etwas heißen will). Der Austausch der Dieselleitungen und die Installation der neuen Elektrik waren äußerst herausfordernd. Aber nun ist alles Verrottete entfernt und erneuert, die Dieselleitungen samt Tank ausgetauscht oder gereinigt und der alte BUKH- Motor brummelt zufrieden vor sich hin. Auch ich habe meinen Beitrag geleistet- ganz nach dem Motto des alten österreichischen Wienerliedes- Zuschaun kann i ned …

Nun ist das Werk vollbracht und ich denke es kann sich sehen lassen …

Einst …

… und jetzt:

Der zufriedene Skipper …

Mehr auf: https://lopadistory.com/projekte/

Und jetzt erst mal Sommerfrische am Attersee!
Ciao bis die Tage …

Finale 🙂🙃

Es ist soweit. Alles kommt zu einem Ende. Mein neues Buch steht vor der Freigabe und die Stella Azzurra schwimmt seit heute im Attersee. Die letzten acht Monate waren sowohl für meinen Mann als glücklicherweise begabten Handwerker und Techniker und für mich als Hilfsarbeiterin und Nebenbei-Autorin ziemlich anstrengend.

Aber so ist das mit dem Ernten. Zuerst muss gesäht werden. Und am Ende ist es der Lohn der Mühe das Schönste am Ganzen. Sobald ich das OK vom Verlag habe und zum ersten Mal die Segel setzen, machen wir ein paar Tage Urlaub am See und genießen das Gefühl Erledigt! Den letzten Beitrag zur Schiffsrenovierung muss ich noch zusammenstellen und dann ist eine kurze Blogpause angesagt.

Ich tanze jetzt nicht mehr auf mehreren Kirtagen, sondern die kommenden Tage nur mehr am See.
Und was haben wir für ein Glück mit dem Wetter ☀️
Bis dann … 🤸‍♀️


Am Millstättersee 🌊🎉🎈

Am Wochenende stand ein ausgelassenes Geburtstagsfest am schönen Millstättersee in Kärnten am Plan.
Bei feinen sommerlichen Temperaturen wurde neben intensivem Feiern unter anderem das Örtchen Seeboden erkundet. Die Feierlichkeit wurde mit einer Runde des Sommerfrische-Klassikers Minigolf aufgelockert, denn man muss auch mal pausieren. Geendet hat das Ganze mit einem köstlichen Essen in der lauschigen „Haifischbar“ der Seeterrasse Winkler. Für mich einer der schönsten Plätze am See und kulinarisch ein absolutes Highlight.

Am Ende liefen einige Gefahr etwas zu übermütig zu werden, aber das Wasser hatte gerade mal 18 Grad und so verkniffen sich die „leicht Angesäuselten“ den Sprung in den See … 🥶

Am Sonntag hieß es dann nach einer Runde Alka Selzer, auf in die herrliche Natur oberhalb von Millstatt am See. Die Wanderung am sogenannten SOULTRAIL war wunderschön und Balsam für unsere vom Feiern geschwächten Körper. Man ist ja nichts mehr gewohnt!
Mehr will ich nicht verraten und stattdessen Bilder sprechen lassen.

Kommende Woche soll uns angeblich eine Hitzewelle überrollen. Schaun mer mal. Also entweder Klimaanlage an oder ab ins kühle Nass … Wie auch immer. Lasst es Euch gut gehen. 🙂🙃

Nur Geduld, es wird schon …

Unsere Weide hat heuer im März einen radikalen Kahlschlag erfahren. So radikal, dass wir uns schon ein wenig Sorgen gemacht haben, ob sie noch mal wird. Mein Techniker hat ohnehin keine Geduld und dachte schon- das war des Guten zu viel.

Dann sage ich immer- „Nur Geduld. Es wird schon!“

Und siehe da- es wird schon …

Ein hervorragendes Wochenende wünsche ich ☀️

🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳

Alles gleichzeitig 🥬

Momentan können wir uns tagtäglich frisch und gesund ernähren. Alles schießt, alles sprießt. Nun steht Gemüse auf dem Speisezettel, bis es aus den Ohren grünt. Aber mal ehrlich- es ist schon ein großer Unterschied zwischen Supermarkt- Salat und eigenem. Der Geschmack, die knackige Konsistenz … Allein das Wissen; selbst ausgesät, gezogen und geerntet. Man möchte glatt Gemüsebauer werden.

Aber bei unseren vielen Hobbys hat die Sache einen Haken. Wir sind ab nächster Woche wieder auf Achse. Ach, hab ich das überhaupt schon erwähnt? Noch diese Woche kommt unsere gepimpte Yacht in Wasser! Obwohl- ein wenig spießt es sich. Immer diese Kleinigkeiten. (Bericht folgt)Zurück zum Gemüse. Wer soll das alles essen. Derzeit haben wir Salat für vier. Aber schon nächste Woche geht es nach Kroatien.

Ich werde meinen Techniker erst mal vorausschicken und mich noch etwas um den Garten kümmern. Mein Buch muss auch noch vom Verlag freigegeben werden. Und wenn dann endlich alles erledigt ist, fahre auch ich dem Meer entgegen.

Aber erst noch ein paar Radieschen. Oder darfs etwas Salat sein oder Kohlrabi?

Über den Dächern von Salzburg Teil 1

Der Mönchsberg

Bei Regenwetter machen wir gerne eine Stadtwanderung. Rund um den Mönchsberg fielen mir heute besonders die historischen Bauten auf, welche zum größten Teil bewohnt sind. Von der pompösen Jahrhundertwende Villa bis zu den pittoresken Wohnungen in den alten Türmen und Durchgangsbögen des alten Stadtteils – alles ist dabei. In so manchem Gemäuer würde ich selbst gerne residieren.

Eigene Erfahrungen

Dabei habe ich selbst einige Jahre über einem alten Durchgangbogen gewohnt. Unvergessen die kalten Winter hinter den meterdicken Steinmauern. Das Bad befand sich in einen andern Trakt des mittelalterlichen Stadthauses und war über eine offene Galerie zu erreichen. In meiner damaligen Unbedarftheit dachte ich mir nichts dabei, nachts in tiefster Dunkelheit nur mit einem Bademantel bekleidet von der Wohnung über die Gänge zu laufen. Das restliche Gebäude war unbewohnt. Die Wohnungen waren sanierungsbedürftig und nicht vermietbar.

Tatort Berlin

Zufällig ging es abends im Tatort ebenfalls um Menschen und ihre Bleibe. Allerdings im Zusammenhang mit Betongold- Spekulanten und Nötigung. Diese Berlin- Folge machte mich sehr nachdenklich und ich fand es bemerkenswert, dass diese Missstände aufgezeigt wurden.Aber wieder zurück zum Mönchsberg und den „Unterkünften“ über den Dächern von Salzburg.

Das war der erste Teil des Spazierganges. Morgen mehr …

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Endlich im Naturbüro 🌱📚

Dieses Jahr hat der Umzug in mein Naturbüro extrem lang gedauert.

Nun ist es endlich soweit und warm genug, um am „Terrasserl“ die Buchveröffentlichung voranzutreiben. Das Manuskript ist zurück vom Lektorat/Korrektorat und ich bin wieder erstaunt, was die gute Frau an Fehlern entdeckt. Verlagsmäßig habe ich mich nun für BoD entschieden. Die meisten Selfpublisher sind zufrieden damit. Ich war es mit Morawa zwar auch, aber die Preise der Bücher sind einfach zu hoch.

Schon der liebe, leider inzwischen verstorbene Karl Miziolek (karlswortbilder), hat mich darauf aufmerksam gemacht. Natürlich könnte ich mich auf klassische Verlagssuche begeben, aber die Chance, ohne Agenten einen Treffer zu landen, ist einfach zu gering. Außerdem fehlt mir die Geduld. In erster Linie ist es die Freude am Schreiben, die mich antreibt. Reich zu werden ist es nicht.

Obwohl… 😉

Das Cover wird ungefähr so aussehen: (Noch ohne Titel)

Aber erst mal Schönes Wochenende mit meiner Lieblingsrose aus dem Garten 🌤️

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚

Maipfeifferl 🎶

Der Mai vorbei, ohne ein Maipfeifferl für die Kinder oder Enkel gebastelt zu haben? Ja? Vergessen? Gar nicht gekannt? Dann auf zu den Weiden und ein Ästchen abschneiden. Es eignen sich aber auch das Holz von einer Esche, einer Haselnuss oder einem Ahorn.

Übrigens darf es auch Junipfeifferl genannt werden … Heuer sollten aufgrund der langen Kälte und Feuchtigkeit die Bäume noch gut im Saft sein. Das ist wichtig fürs Gelingen.

Hier die Anleitung: Ich für meinen Teil hab mich dabei gerade zu meinem Großvater zurückgeträumt.
Lang, lang ist’s her. 🙂🌿

🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵

The last Wal(t)z ?

Dieses Wetter! Eine Walze nach der andern kriecht über unseren Hausberg, den Untersberg. Das bedeutet feuchtes und ungemütliches Wetter. Der Regen und der kühle Wind dauern nun schon ein wenig zu lang, finde ich. Hoffentlich ist es eine der letzten Walzen …


Dazu fiel mir ein Lied von Engelbert Humperdinck ein … Der Song passt ganz gut zum trüben Tassen Wetter …

Und bei Euch so?

💧💦☔💧💦☔💧💦☔

Verregnete Pfingsten ☔

Pfingstsonntag

Kalt, nass und aktionsmäßig am oder beim Schiff, so sich längere Sonnenfenster zeigen. Laut Wetterbericht ist es der kälteste Frühling seit 25 Jahren. Wir können das bestätigen!
Der Kapitän musste sich für die Installation des neuen Dieseltanks sehr plagen und verrenken. Die Arbeit in der engen Backskiste war kein Vergnügen. Aber geschafft!

Die Bordfrau beim entfernen vom Moos und sonstigem jahrzehntealten Dreck an den Leinen reinigen von Rohren. Ein paar Kratzer am Rumpf waren zum Spachteln und ein paar Schrammen im Salon. Da es ständig regnet, nutzen wir über Pfingsten die Zeit, um den Wunschtermin Ende Mai zu schaffen.
Irgendwann muss aber auch mal Ruhe sein. Also eine kurze Runde durch unseren Lieblingswald.

Pfingstmontag

Heute gehts weiter. Lustig, froh und heiter … Oh, bald Vollmond. Es droht emotionale Gefahr! Also: Contenance, liebe Lore, Contenance … 😉

Allen einen schönen Feiertag 🌤️

Österreich ist „frei“*

Seit Mittwoch, dem 19.05. dürfen Österreichs folgsame Bürger entweder genesen, getestet oder geimpft gastronomische Freuden genießen. Ist das nicht großartig? 😉
Voll aktiv und doch gelähmt,
pflichtbewusst und doch beschämt.
Kein Mangel zwar, wohin ich schau,
bin immer noch die gleiche Frau
und doch fühl ich nicht wirklich Freude.
Fühl eher, dass ich Zeit vergeude.
Gut, die Natur ist auch noch da,
bin viel draußen, das ist wahr
und dennoch fehlen viele Sachen-
Gesichter offen und mit Lachen.
Gesellschaft unbeschwert am Tisch
ein Bierchen kühl gezapft und frisch.
Die Freunde, Witze, gutes Essen
und einfach mal die Zeit vergessen. 
Die Zukunft, sie schmeckt leer und schal 
und alle tun, als wärs normal.
Kommt nur mir das seltsam vor?
Bin ich etwa ein armer Thor?
Gut, jetzt wird es anders werden, 
das Volk, so scheint es, ist nun frei.
Also- Schluss mit den Beschwerden 
und los gehts in die Feierei!
Was feiern aber die „Befreiten“ 
und zahlen dafür welchen Preis?
Getestet oder mit Vakzinen, 
trotzdem maskiert- plemplem?
Wer weiß ...
© Lo Padi 2021

*Ich gehe davon aus, dass die Regierungen im Herbst im Zuge der nächsten Grippewellen die Zügel wieder anziehen und die Impfungen auf Grund der Virusmutationen aufgefrischt werden müssen. Die Lakaien des Weltwirtschaftsforums und unser lieber Billie werden sich wahnsinnig darüber freuen. Und der Stern und die Bild und die Kronen Zeitung die Fernsehanstalten und, und, und …

😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉

Schönes Wochenende 🌼

Endspurt?

Na ja, was soll ich sagen. Es geht voran. Zäh, aber immerhin. Innen ist fast alles geschafft und außen auch. Aber eben nur fast. Putzen und polieren im Außenbereich ist nun angesagt. Der altdeutsche Schriftzug ist entfernt und der Neue bestellt. Die meiste Arbeit entstand durch unsachgemäßen Umgang.

Der Techniker hat das Unterwasserschiff mit einer neuen Schicht Antifouling versehen und dabei vergessen, dass nebenan und darunter Mast, Großbaum und Maibaum liegen. Ergebnis: Farbtropfen und Tröpfchen überall.

Die Leinen am Mast sind hinüber. Wir werden sie alle austauschen müssen. Jahrelang war das Schiff schutzlos der Witterung ausgesetzt, wodurch Moos und Schimmel in Ruhe gedeihen konnten. Zum ersten Mal lassen wir das Schiff ohne Plane im Regen stehen. Leider entdeckt mein Mann daraufhin etwas Wasser in der Bilge. Dem müssen wir nachgehen.

So schauts aus. Vielleicht schaffen wir es bis Ende Mai.

Fortsetzung folgt …


⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓

Salzburg-Spaziergang Teil 2

Weiter geht es in Richtung naturwissenschaftlicher Fakultät (NAWI). Auf dem Universitätsgebäude befindet sich ein weitläufiger Garten. Man merkt, dass die Anlage inklusive der Glashäuser viel Arbeit macht. Vermutlich ist es auch aus aktuellen Gründen schwer, das Gelände in „Schuss“ zu halten. Einige Pflanzen wurden zu früh dem Sonnenlicht ausgesetzt. Ihre Blätter sind verbrannt. Alles wirkt ein wenig morbid, aber gerade das mag ich. Außerdem hilft dieser Umstand den blühenden Pflanzen, sich noch strahlender in Szene zu setzen…

Die Anlage ist spärlich besucht. Das war schon immer so und auch das gefällt mir. Es ruhig und beschaulich und man hört und fühlt diesen schönen Ort mit allen Sinnen. Zwischendurch setzen wir uns auf eine der Bänke, genießen und schweigen. In den Teichen schwimmen stattliche Karpfen und sogar ein Hecht. Letzterer reguliert den Fischbestand auf natürliche Weise. Besonders hungrig sieht er nicht aus. Die kleinen Fische rund um ihn verhalten sich deshalb auch relativ unbeeindruckt.

Nachdem wir alles gesehen haben, machen wir uns wieder auf den Weg zurück. Die Allee ist trotz des wechselhaften Wetters gut besucht. Als wir unseren Wagen erreichen, beginnt es zu tröpfeln.

Perfekt- oder? 🙂🙃

🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿

Salzburg-Spaziergang Teil 1

Die Hellbrunner Allee

Das Wetter ist wechselhaft, windig, kühl und regnerisch. Auf den Berg? Zu Hause bleiben? Gerade lachte noch die Sonne und schon schieben sich dunkle Wolken davor. Bald wird es regnen. Die dunklen Wolken im Westen verheißen nichts Gutes … „Lass uns nach Salzburg fahren. Ein Spaziergang durch die Hellbrunner Allee und dann weiter zur naturwissenschaftlichen Fakultät. Wir waren lange nicht mehr in der weitläufigen Gartenanlage. Ich bin gespannt, welche neuen Pflanzenarten es zu entdecken gibt.“

Mein Mann findet die Idee ebenfalls gut. Nach fünfzehnminütiger Autofahrt starten wir an einem der Parkplätze des Schlosses Hellbrunn unseren Spaziergang in Richtung Stadt. 1615 ließ Markus Sittikus von Hohenems die Hellbrunner Allee anlegen. Sie ist die älteste herrschaftlich erbaute und noch größtenteils erhaltene Allee Mitteleuropas. Angeblich sogar weltweit. Die imposanten Bäume flankieren stolz den Weg und sind Zeitzeugen so mancher geschichtlichen Veränderung. Es wäre hochinteressant und spannend, könnten sie sprechen …

Links und rechts der Alle befinden sich entweder die herrschaftlichen Güter aus der Vergangenheit oder zu Beginn weitläufige unbebaute Wiesen, auf denen die übermütigen Pferde eines Reiterguts toben. Die großzügigen Flächen tun der Seele gut und wir verlassen die Allee kurz, um neue Wege zu erforschen.


Zurück in der Allee spazieren wir drei Kilometer weiter, dem Ziel Universitätsgarten entgegen …

Mehr darüber morgen … 🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺

Die Wettermacher 🥵🥶

Damals:

Als mein Großvater vor vielen Jahren betrübt war, weil ihm das Wetter in die Ernte pfuschte, stellte ich ihm die kindlich naive Frage: „Wäre es nicht toll, wenn wir unser eigenes Wetter machen könnten?“ Er lächelte sanft, schüttelte den Kopf und antwortete: „Das wäre keine sehr gute Idee, denn was für die einen gut ist, passt den anderen nicht.“ Nachdem ich etwas nachgedacht hatte, leuchtete mir das ein.

Jahre später…

Weiterlesen

Einfach mal NICHTS tun …

Von 28 auf 11 Grad und Regen. Ok, es gibt Schlimmeres und der Regen wurde von der Natur bereits ersehnt, obwohl ich mich schon auf das Arbeiten im Naturbüro eingestellt habe. Dennoch; ich mag ich trübe Tage. Mein innerer Antreiber gibt dann Ruhe, was ohnehin selten der Fall ist. Das neue Manuskript wird gerade lektoriert und nun kann ich mich endlich zurücklehnen und einfach mal NICHTS tun.

Obwohl, gar nichts geht fast nicht, weil immer etwas Unaufschiebbares zu tun ist. Das bilde ich mir zumindest ein. Mein Techniker ist da viel entspannter. Apropos innerer Antreiber; kennt ihr ihn den TEST aus der Transaktionsanalyse zu diesem Thema? Hinter dem (TEST) Link steckt er. Er stammt zwar von einem Schulportal, entspricht aber den wissenschaftlichen Standards. Allerdings ohne Werbung und Verpflichtung. (War gar nicht so leicht zu finden).

Also, wenn Ihr Lust habt … Hilfts nichts schadets nichts, sagen wir Österreicher. Ich habe die Selbstanalyse schon vor Jahren gemacht und im Prinzip hat sich nicht viel geändert. Es ist eben schwer, alten Triggern zu entkommen …

Ich versuche es noch einmal im hier und jetzt.

Mit einfach mal NICHTS tun …

(Kann ja nicht so schwer sein)

Schönen Feiertag


Gemähte Wiese 🌾

Es ist immer noch schwül, wie an einem schweißtreibenden Hochsommertag. 26 Grad. Für den Abend verspricht der Wetterbericht endlich Regen. Es ist viel zu trocken. Die Erde und die Pflanzen lechzen nach Wasser. Also schnell den Rasen gemäht, während der Techniker am Schiff werkt. Diesmal eine Premiere. Anstatt wie üblich einen lauten Benzinrasenmäher oder den leisen Elektrischen über die Wiese zu schieben, versuche ich es heute einmal mit dem guten alten Handrasenmäher. Quasi 100 % Öko, ohne Verschwendung jeglicher Ressourcen. Also voll im Trend.😇😌

Der Mäher ist leicht, schneidet relativ leise, relativ zart und relativ schonend. Der Schnitt ist exakt und was zu hoch ist, bleibt stehen … Nicht viel, aber ein bisschen schon. Muss ich halt mit dem elektrischen Trimmer nacharbeiten. Also wieder nichts mit der vorbildlichen Ökobilanz, weil der Akku, über den dieses Gerät angetrieben wird, fußabdruckmäßig auch nicht so toll ist. Ihr merkt schon, ich denke mit!

Das Ergebnis ist gar nicht so schlecht und ich bin ein trotz Akku ein bisschen stolz auf meinen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt.😅. Wenn demnächst die Grünen einen Orden fürs brav sein verteilen, bin ich bestimmt dabei. Quasi eine gemähte Wiese …

🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾

So Hot 🥵

Also man muss ganz schön was abkönnen in unseren Breiten. Froren wir letzte Woche noch wie die Schneider und hatten Bange um die empfindlichen Pflanzen im Garten, brannte heute die Sonne vom Himmel wie im Hochsommer. Gut, dass die Wetter-Apps so verlässliche Vorhersagen liefern. Das war auch der Grund, warum wir heute extra früh aufgestanden sind, um am Schiff zu werken.

Es herrscht Endspurt-Stimmung, denn langsam wird mein Techniker ungeduldig. Unverhofft tauchen immer neue Probleme auf und die müssen gelöst werden. Wir haben uns eine Deadline von 14 Tagen gesteckt. Jetzt heißt es anzaahn, wie wir Österreicher sagen. Während der Meister lackierte, erledigte ich die Lehrlingsarbeit des Abklebens als Vorbereitung für die Malerarbeiten.

Am frühen Vormittag war es noch angenehm, aber gegen Mittag hatte es an die 30 Grad und wir schwitzten beide ganz ordentlich. Deshalb beschlossen wir kurzerhand, es wie die Südländer zu machen und legten eine Mittagssiesta ein. Danach arbeitete mein Mann am Schiff weiter und ich im Garten. Zum Abendessen gab es sommerlichen Salat und ein erfrischendes Bierchen, denn für warmes Essen war es einfach TO HOT!

🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵

Glück gehabt 🍀

Wie vielleicht einige wissen, haben wir außer unserem Oldtimer Schiff, bei dessen Renovierung wir den Endspurt eingeleitet haben, ein Oldtimer- Wohnmobil; den Würstelstand. Das geräumige Fahrzeug besitzen wir seit vier Jahren. Mit ihm haben wir eine spannende zweimonatige Reise an Europas Küsten unternommen und Süditalien erkundet. Letztes Jahr wären Montenegro, Albanien und Griechenland an der Reihe gewesen, aber 🤨 (no further comment)…

Nach unseren Reisen machten wir uns auf die Suche nach einem Plätzchen am Attersee. Durch Zufall entdeckten wir einen landschaftlich einmaligen Stellplatz in der Nähe unseres Segelklubs. Da wir keine Lust hatten, jeden Tag nach Hause zu fahren, war das die ideale Lösung. Quasi ein Häuschen am See. Letztes Jahr allerdings wollte uns der betagte und launige Besitzer des Campingplatzes nicht mehr haben. Er wolle aufhören, es werde ihm alles zu mühsam. 😥

Überraschenderweise schaffte es mein redegewandter Überzeugungsmeister und Techniker, ihn dieses Jahr doch noch einmal zu überreden. Er gewährt uns wieder Quartier. Allerdings mit der Auflage einen Jahresplatz zu buchen. OK, für einen Sommer am See akzeptiert man so einiges … Noch dazu ist der Platz genial. Lauschig an einem Bächlein in einer ruhigen Ecke. Herz, was wills du mehr.


Glück gehabt☺️🍀

🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵

Spektakulär …

Gestern Abend gab es einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang. Beinahe schien es, als wolle sich die Schlechtwetterfront mit einer besonderen Inszenierung verabschieden. Gerade rechtzeitig zum Wochenende. Zumindest bei uns in Salzburg sind die kommenden drei Tage strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen prognostiziert. Am Montag 28 Grad! Dann werden wir morgen das Womo überstellen und hurtig an der Fertigstellung des Schiffes arbeiten, damit es Ende Mai auf dem Attersee losgehen kann …

Schönes Wochenende 🌥️🌤️☀️
Allen Muttis:

‚Mon General‘ auf St. Helena

Bild: Verbannungshaus auf St. Helena

Am Mittwoch jährte sich der Todestag des Korsen Napoleon Bonaparte zum 200. mal. Er war schon mit 26 Jahren General und zehn Jahre später herrschte er über Europa. Zweifelsohne ein beeindruckender wenn auch kleiner (1,68m) Mann. Er erlitt sowohl menschliche als auch militärische Niederlagen. Seine Feldzüge forderten allein in Frankreich bis zu einer Million Tote. Er diskriminierte Frauen und führte 1802 die Sklaverei auf Haiti wieder ein.

Dennoch bleibt er bemerkenswert.

Zu seinem Erbe zählen die Matura (Abitur), das Zivilrecht, eine zentral organisierte Polizei, das Präfekten System und er bereinigte den europäischen Fleckerlteppich der Kleinstaaten und Fürstentümer von 300 auf 39. Mit seinem Code Civil verschaffte er dem Bürgertum das Recht auf Eigentum und schaffte den Feudalismus ab. Die Bürger durften dadurch selbstständig wirtschaften. Kinder erbten zu gleichen Teilen, Ehe und Familie wurden von der Kirche entbunden und Scheidungen erlaubt. Männer blieben aber nach wie vor gleicher

Immerhin kann ich von mir behaupten in seinem Bett gelegen zu haben. Das war 1998 in seinem Gefängnis – Häuschen auf St. Helena. War natürlich nicht erlaubt, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
Auf der Weltumsegelung gingen wir vor der britisch verwalteten Insel vor Anker und besuchten seinen letzten Aufenthaltsort, der heute ein Museum ist. Hier starb er mit nur 51 Jahren. Ein großer, kleiner Mann … mit großem Mut und …? Fehlern.

⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️

Müde 🥱

Was weiß ich, was mit mir los ist. Ich bin andauernd müde. Gut, ich habe jede Menge zu tun und in letzter Zeit stehen viele Projekte gleichzeitig an. Aber irgendwie ist es eine andere Art der Müdigkeit. Ist es der Frühling, sind es die anstrengenden ‚Hobbies‘, oder ist es etwa das Alter 😮?

Darum habe ich mir heute etwas ausgesprochen Seltenes gegönnt. Einen Friseurbesuch. Trotz Testpflicht. Nicht dass jemand glaubt, ich ließe mich wegen dieses Luxus testen. Niemals! Aber mein Enkelsohn beginnt diese Woche seine theoretische Ausbildung zum Techniker. Die Schule samt Internat befindet sich zufällig in unserer Nähe. Wie es der Teufel haben will, wurde ausgerechnet jene Bezirkshauptstadt unter Quarantäne gestellt.

Da ich versprochen habe, den Jungtechniker vom Bahnhof abzuholen, musste ich, um wieder in meiner Gemeinde ‚einreisen‘ zu dürfen, einen Test machen. Ich und Test! Das geht für mich schon mal gar nicht!
Gleichzeitig flüsterte mein pragmatischer Geist; kein Nachteil ohne Vorteil- gehst halt zum Friseur.
Der mitleidige Blick meiner Lieblings- Coiffeuse war die Bestätigung dafür, dass mein pragmatischer Geist nicht irrte.

Aber nach wie vor- bin ich müde. Müde der ganzen Chose, die seit über einem Jahr läuft, müde des Widerstandes ebendieser, müde des Renovierens, müde des Schreibens … Aber wie die meisten mosere ich vor mich hin, ändere aber nichts. Vielleicht ist genau das so ermüdend.

Vielleicht …

😴😵‍💫😴😵‍💫😴😵‍💫😴 😴

Titelfoto Pexels

Es wächst und sprießt🌼

Der Garten ist eine einzige Freude. Wohl dem, der einen besitzt. Ein Stück Freiheit, ein Stück Glück, ein Stück Individualität. Es wird merklich grüner und bunter. Der Rasen steht bald zur ersten Mahd an. Salatpflanzen sind gesetzt. Rucola und Mangold habe ich direkt in die Hochbeete ausgesät. Der Rhabarber wächst schon munter heran und der Gedanke an einen Blechkuchen lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nebenbei planen wir eine Tour mit dem Wohnmobil. Ich würde gerne nach dem 19. Mai, wenn die Gastronomie wieder öffnet in die Südsteiermark. Mein Mann träumt von Albanien, aber zu solchen weiten Sprüngen hab ich unter den derzeitigen Umständen keine Lust. Im Juni geht es nach Kroatien. Den Sommer verbringen wir am Attersee im schönen Salzkammergut.

Unseren alten Stellplatz für den Würstelstand haben wir fußläufig zum See auch wieder bekommen. Mein redegewandter Techniker konnte den launigen Besitzer noch einmal überreden. Letztes Jahr wollte er uns mit dem Wohnmobil partout nicht auf sein wunderschönes Hide away lassen. Also- Herz, was willst Du mehr …

Und hier ein paar Neuigkeiten aus dem Garten …

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Was ist neu im Mai?

Na ja, sagen wir mal so- Kompass, Speedo, Uhr, Solaranlage, Elektrik, Toilette, Pinnen Verlängerung und Dieseltank. In seinem Enkel hat mein Techniker einen gelenkigen Helfer gefunden, denn wer sonst hätte ihm in den Tiefen der Stauräume (Backskiste) und noch eine Nische weiter in den Schiffsbauch kriechen können und den alten Tank ausbauen. Der Neue ist schon bestellt und bald erfolgt der Einbau des 25 Liter fassenden Kunststoffbehälters. Alle Schläuche in das Cockpit müssen ebenfalls neu verlegt werden und eine Tankanzeige wird montiert. Mit 25 Liter Diesel kommen wir locker durch den Sommer. Gott sei Dank hat mein Mann bei der Inspektion der Maststütze im Salon noch rechtzeitig verrottetes Holz entdeckt. 😮 Er hat das Teil entfernt, durch ein neues Stück Holz ersetzt und mit Polyester ummantelt.

Was sonst noch zu tun ist?

  • Oberdeck- alte Farbreste entfernen. Einige Stellen neu lackieren
  • Das Laufende Gut- (alle Leinen kontrollieren und gegebenenfalls austauschen)
  • Künstlichen Teakbelag im Cockpit verkleben
  • Reling montieren und im Einstig durch Gurte ersetzen
  • Neues Steckschot bestellen
  • Rumpf polieren
  • Unterwasserschiff mit Antifouling streichen
  • Salon und Vorschiffskoje- Ausräumen, putzen, Rollos montieren. Einrichten. 🤩

Von außen sieht das Schiff schon recht gut aus. In der Aufsicht zumindest. Der Rumpf war immer schon in einem relativ guten Zustand. Der Kärcher hat den hässlichen altdeutschen Schriftzug ‚weggepustet‘, was eine glückliche Fügung ist. Stella Azzurra hieß das Schiff bisher. Wir haben kurz Azzurra allein überlegt, aber man sollte einen Schiffsnamen nie ändern. Das bringt angeblich Unglück. Aber wir leben schließlich nicht mehr in Zeiten des Aberglaubens- oder? (Ein kleine Spitze muss einfach sein 😉

No hakeln no fun 😂

Fortsetzung folgt …

Morgen kein Beitrag 🎈🎈🎈🎈

… denn heut gibts ein Fest.
Vor Langem geboren
bleibt mir noch ein Rest
an hoffentlich vielen guten Jahren-
trotz aller bedrohlichen Lebensgefahren.
 
Alles geschlossen-
es darf nicht mal krachen-
dann müssen wir halt zu Hause was machen.
Hoffentlich das letzte Mal,
so ganz ohne Feiern in einem Lokal. 
Aber es ist ja kein ‚Runder‘- 
darum fast egal. 

Oder?

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Weiter weiter …

Irgendwie nimmt das heuer kein Ende. Vermutlich passen wir uns schon dem Weltgeschehen an. Da geht auch nichts weiter. Bei mir ist es das letzte Manuskript. Beim Techniker die Schiffsrenovierung und im partnerschaftlichen Kollektiv der Garten. Die Aktivierung meines Naturbüros steht an und last but not least immer wieder das Haus mit seinen 400 Putzquadratmetern. Langsam könnte es ein Ende nehmen.

Außerdem fällt mir auf, dass mein Fahrgestell zunehmend leidet. Es zwickt und zwackt. Gut, dass es Yoga gibt, denn sonst wäre ich schon brüchig wie ein antikes Brett. Im Geiste engagiere ich ein Heinzelmännchen für kommende Saisonen. Aber da müsste ich erst geheim etwas vom Wirtschaftsgeld abzweigen. 😉 Das haben meine Vorbilder früher auch so gemacht. Oder sollte ich lieber Vorbilderinnen sagen. (Keine Sorge- nicht bei mir).
Das Heinzelmännchen soll dann schleppen, buckeln und putzen und ich werde nur rumstehen und sagen: ‚Den Blumentopf noch ein bisschen nach rechts oder doch lieber nach links. Geht das nicht schneller, sauberer, besser?
Hab ich irgendwo in den Memoiren einer Millionärstussi gelesen. Frau wird wohl noch träumen dürfen.

Am besten ich visualisiere, wie es sich anfühlt, wenn endlich alles fertig ist. Schließlich wurde ich im Sinne von: Nur wer säht, wird auch ernten– erzogen. Also; weiter, weiter …

Aber vorher noch ein kurzer Blick in den Garten …

Ich seufze …

… manchmal während der Gartenarbeit, wenn ich zum Balkon der Nachbarn schiele, auf dem die Mieter gemütlich bei Kaffee und Kuchen sitzen, stelle ich mir vor was sie gerade denken;
Denken sie:
Was sind wir froh, dass wir kein Haus und keinen Garten haben. So viel Arbeit. Guck, wie die rackern. Nein, danke!

Oder überkommt sie eine Sehnsucht. Die Sehnsucht selbst etwas zu hegen und zu pflegen und Bäume und Sträucher, mit eigenen Händen zu pflanzen? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass ich schwitze. Projekt Wintergarten ist dran, und es ist warm hier drinnen. Ausräumen, Fenster und Boden reinigen und für die kommenden fünf Monate einrichten.

Draußen hingegen weht ein kühler Nordwind. Mein Mann kultiviert den Rasen. Schon vor Tagen hat er mit dem Vertikutieren begonnen. Heute folgt eine Mischung aus Sand, Erde und Grassamen. Bei mir hinter den großen Glasflächen ist es fast schon heiß und ich träume von Sundownern und lauen Sommerabenden.

Mein Techniker hat Jungpflänzchen gekauft. Laut Wetterapp sind diese Woche noch zwei Nächte um die Null Grad vorausgesagt. „Für das Auspflanzen der Tomaten, werde ich die Eisheiligen abwarten“, meint mein sonst so ungeduldiger Ehemann. Mir solls recht sein. Was den Garten anbelangt, haben wir zwei Zonen. Eine Ost (Techniker)- und eine Westzone (Ich).Da macht jeder was er will. Natürlich findet insgeheim ein kleiner Wettkampf statt, aber das würde niemand von uns zugeben. Ups, hab ich ja gerade …

Erledigt ist erledigt !

Na ja. Mir graute schon seit Wochen vor diesem Projekt. Aber heute gab es kein Entrinnen mehr. Die Werkstatt war dran. Der Techniker hatte bereits den Grobputz erledigt. Grob traf es ganz gut. Der Rest hatte es in sich. Nachdem in diesem Raum seit einem halben Jahr für unseren Oldtimer gebohrt, gefräst, gehobelt und geschliffen wurde und nur ab und zu marginal der Besen geschwungen- (sind eigentlich alle Männer so?)- ging es heute ans Eingemachte.

So eine Werkstatt birgt unendlich viele Möglichkeiten zur Ablagerung von Staub. Und wenn ich loslege, dann staubt es noch einmal. Allerdings war das Ganze nicht so einfach, denn wehe, ein Werkzeug liegt nicht mehr genau dort, wo es hingehört … Nach zwei Stunden beschlich mich der Verdacht, dass ich es an einem Nachmittag nicht schaffen würde. Ich hatte erst ein Drittel. Ein Gulasch sollte es heute auch noch geben und Yoga musste sowieso sein, weil bei mir nach jeder Buckelei der Rücken streikt.

Irgendwie schaffte ich es nach fünf Stunden, den Raum so hinzukriegen, dass man eine deutliche Veränderung zum Positiven erkannte. Dann kam der Ehemann vom Renovieren und war genau so geschafft und hungrig wie ich. Umso besser hat das Gulasch geschmeckt.

Nach dem Essen entspannte ich bei einer Runde um das Haus. Ich wollte sehen, was die Natur so alles geschafft hat. En passent pflückte ich ein paar Zitronen und erfreute mich an den Blumen und den vielen Bienen. Was ich sah, gefiel mir sehr. Was wir heute geschafft haben, gefiel mir ebenfalls. Denn erledigt ist erledigt …

Schönes Wochenende

Erinnerungen …

Im Februar vorigen Jahres haben wir gerade noch die Kurve nach COST RICA gekriegt. Dabei wollte ich gar nicht. Heute bin ich meinem Mann dankbar, dass er mich in dieses wunderbare Land ‚genötigt‘ hat. Als wir nach 14 Tagen zurückflogen und nach 10 Stunden in Zürich landeten, wurden bereits die ersten Reisenden aus China ‚abgesondert‘. In Erinnerung blieb die fantastische Natur die Regen-, Nebel- und Trockenwälder und die freundlichen, entspannten Menschen.

Gute Laune überall …

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Tä Tä – Ein Gesetz 🔊

„Tä-tä“- ein Gesetz,
seit heut ist es wahr-
zum Schutz aller Menschen
zum Schutz vor Gefahr …

Jedoch wenn man hinsieht,
ein wenig genauer,
dann kommt man dahinter,
sie sind einfach schlauer.

Die Mächtigen- stark-
unantastbar-  perfid-
geknechtete Völker 
die kennen das Lied.

Das Lied, es klingt lieblich
besorgt im Refrain, 
doch es ist betrüblich,
engt ein, ist nicht schön. 
 
„Tä-tä“- ein Gesetz,
seit heut ist es wahr-
zum Schutz aller Menschen
zum Schutz vor Gefahr …

©Lo Padi 2021

🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊🔊

Langsam wird’s …⛵

Seit einem halben Jahr werken wir nun an der K 2001. Das Innenleben hat sich inzwischen bedeutend gewandelt. Mein Techniker war sehr fleißig, während ich mich nebenbei auf das Haus und mein sechstes ‚Werk‘ konzentrieren konnte. Ab und zu ging ich zur Hand und gestern half ihm sein Enkel bei den Kabelanschlüssen. Löten war angesagt. Da braucht man vier Hände. Inzwischen sind alle Luken, die Fenster, das Vorschiff, das ‚Bad‘ und alle glatten Flächen frisch lackiert. Der neue Kompass und die Logge sind eingebaut. Der Boden im Salon fertig. Ich finde, er ist sehr schön geworden. Alle Holzteile sind geschliffen und frisch gestrichen. Einige davon fünf bis sechsmal. Den alten Kunststoffboden im Cockpit haben wir abgezogen und erst ganz zum Schluss, wenn alles gereinigt ist, werden wir das neue, superschöne Teaklaminat verlegen.

Es sieht so echt aus, dass man zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, dass es kein echtes Tropenholz ist. Zwar ist echtes Tropenholz zu verwenden, auch nicht mehr so schlimm, denn es gibt inzwischen genügend Plantagen, welche diese Hölzer liefern. Aber wir waren schon auf der Vorgängerjacht mit dem Laminat sehr zufrieden. Die nächsten Schritte sind die Montage des Solarpaneels, das Ersetzen des alten Dieseltanks, Motorcheck (hoffentlich läuft er noch) samt neuer Leitungen zum Betanken vom Cockpit aus. Das reinigen, reparieren und lackieren des Oberdecks, das laufende Gut (Verdreckte Leinen checken und reinigen) und last but not least das Lackieren der Treppe in den Salon. Dann wird es für mich endlich interessant, denn dann kommen die Sonnenlamellen für die Fenster und die restliche Innenraumgestaltung. Diese Arbeiten mag ich, denn sie sind kreativ.

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Fortsetzung folgt …

Impressionen …

Sommerfrische. Immer wieder schön. Immer wieder inspirierend. Der See und die umliegende Landschaft zeigen sich abwechselnd in Licht und Schatten.

Wir hatten bisher alles. Hitze, Unwetter, Hagel und Stürme. Dieses Jahr scheinen die Gewitter heftiger denn je. Unterhalten wir uns jedoch mit den Einheimischen, so erzählen sie uns von ‚mindestens‘ ebensolchen Wetterkapriolen in der Vergangenheit.

Vorbeugen wäre besser, als im Nachhinein jammern- sagen die Alten und schütteln den Kopf.

Wie auch immer- wir waren heuer selbst mitten drin und haben es schon wieder fast vergessen, denn die Zeit danach war Sommer wie eh und je.

Ich hoffe ihr könnt diese Zeit ebenfalls genießen. Schönes Wochenende🌞

Mit links …

Es musste sein. Das Weinlaub gewichtig- die Kraft der Fäden aus Spagat begrenzt.

Was tun? Mein Techniker empfahl ein tragfähiges Gerüst. Vermutlich vernünftig und deshalb mit leisem Bauchweh der ‚Architektin‘ abgesegnet.

Es gelang uns das vorhandene Blätterdach überzustülpen und nun steht die finale Pergola. Sturmsicher und winterfest. In spätestens zwei Jahren sollte was so zart begann- üppig wuchern und natürlichen Schatten spenden.

Die Natur schafft das. Mit links …

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