„Zuschaun kann i ned“ 👀

Acht Monate renovieren. Immer wieder neue Probleme. Ein Loch zu, das andere auf. Kurz vor Schluss schmiss sogar mein Techniker fast die Nerven hin- (was etwas heißen will). Der Austausch der Dieselleitungen und die Installation der neuen Elektrik waren äußerst herausfordernd. Aber nun ist alles Verrottete entfernt und erneuert, die Dieselleitungen samt Tank ausgetauscht oder gereinigt und der alte BUKH- Motor brummelt zufrieden vor sich hin. Auch ich habe meinen Beitrag geleistet- ganz nach dem Motto des alten österreichischen Wienerliedes- Zuschaun kann i ned …

Nun ist das Werk vollbracht und ich denke es kann sich sehen lassen …

Einst …

… und jetzt:

Der zufriedene Skipper …

Mehr auf: https://lopadistory.com/projekte/

Und jetzt erst mal Sommerfrische am Attersee!
Ciao bis die Tage …

Finale 🙂🙃

Es ist soweit. Alles kommt zu einem Ende. Mein neues Buch steht vor der Freigabe und die Stella Azzurra schwimmt seit heute im Attersee. Die letzten acht Monate waren sowohl für meinen Mann als glücklicherweise begabten Handwerker und Techniker und für mich als Hilfsarbeiterin und Nebenbei-Autorin ziemlich anstrengend.

Aber so ist das mit dem Ernten. Zuerst muss gesäht werden. Und am Ende ist es der Lohn der Mühe das Schönste am Ganzen. Sobald ich das OK vom Verlag habe und zum ersten Mal die Segel setzen, machen wir ein paar Tage Urlaub am See und genießen das Gefühl Erledigt! Den letzten Beitrag zur Schiffsrenovierung muss ich noch zusammenstellen und dann ist eine kurze Blogpause angesagt.

Ich tanze jetzt nicht mehr auf mehreren Kirtagen, sondern die kommenden Tage nur mehr am See.
Und was haben wir für ein Glück mit dem Wetter ☀️
Bis dann … 🤸‍♀️


Am Millstättersee 🌊🎉🎈

Am Wochenende stand ein ausgelassenes Geburtstagsfest am schönen Millstättersee in Kärnten am Plan.
Bei feinen sommerlichen Temperaturen wurde neben intensivem Feiern unter anderem das Örtchen Seeboden erkundet. Die Feierlichkeit wurde mit einer Runde des Sommerfrische-Klassikers Minigolf aufgelockert, denn man muss auch mal pausieren. Geendet hat das Ganze mit einem köstlichen Essen in der lauschigen „Haifischbar“ der Seeterrasse Winkler. Für mich einer der schönsten Plätze am See und kulinarisch ein absolutes Highlight.

Am Ende liefen einige Gefahr etwas zu übermütig zu werden, aber das Wasser hatte gerade mal 18 Grad und so verkniffen sich die „leicht Angesäuselten“ den Sprung in den See … 🥶

Am Sonntag hieß es dann nach einer Runde Alka Selzer, auf in die herrliche Natur oberhalb von Millstatt am See. Die Wanderung am sogenannten SOULTRAIL war wunderschön und Balsam für unsere vom Feiern geschwächten Körper. Man ist ja nichts mehr gewohnt!
Mehr will ich nicht verraten und stattdessen Bilder sprechen lassen.

Kommende Woche soll uns angeblich eine Hitzewelle überrollen. Schaun mer mal. Also entweder Klimaanlage an oder ab ins kühle Nass … Wie auch immer. Lasst es Euch gut gehen. 🙂🙃

Nur Geduld, es wird schon …

Unsere Weide hat heuer im März einen radikalen Kahlschlag erfahren. So radikal, dass wir uns schon ein wenig Sorgen gemacht haben, ob sie noch mal wird. Mein Techniker hat ohnehin keine Geduld und dachte schon- das war des Guten zu viel.

Dann sage ich immer- „Nur Geduld. Es wird schon!“

Und siehe da- es wird schon …

Ein hervorragendes Wochenende wünsche ich ☀️

🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳

Alles gleichzeitig 🥬

Momentan können wir uns tagtäglich frisch und gesund ernähren. Alles schießt, alles sprießt. Nun steht Gemüse auf dem Speisezettel, bis es aus den Ohren grünt. Aber mal ehrlich- es ist schon ein großer Unterschied zwischen Supermarkt- Salat und eigenem. Der Geschmack, die knackige Konsistenz … Allein das Wissen; selbst ausgesät, gezogen und geerntet. Man möchte glatt Gemüsebauer werden.

Aber bei unseren vielen Hobbys hat die Sache einen Haken. Wir sind ab nächster Woche wieder auf Achse. Ach, hab ich das überhaupt schon erwähnt? Noch diese Woche kommt unsere gepimpte Yacht in Wasser! Obwohl- ein wenig spießt es sich. Immer diese Kleinigkeiten. (Bericht folgt)Zurück zum Gemüse. Wer soll das alles essen. Derzeit haben wir Salat für vier. Aber schon nächste Woche geht es nach Kroatien.

Ich werde meinen Techniker erst mal vorausschicken und mich noch etwas um den Garten kümmern. Mein Buch muss auch noch vom Verlag freigegeben werden. Und wenn dann endlich alles erledigt ist, fahre auch ich dem Meer entgegen.

Aber erst noch ein paar Radieschen. Oder darfs etwas Salat sein oder Kohlrabi?

Über den Dächern von Salzburg Teil 1

Der Mönchsberg

Bei Regenwetter machen wir gerne eine Stadtwanderung. Rund um den Mönchsberg fielen mir heute besonders die historischen Bauten auf, welche zum größten Teil bewohnt sind. Von der pompösen Jahrhundertwende Villa bis zu den pittoresken Wohnungen in den alten Türmen und Durchgangsbögen des alten Stadtteils – alles ist dabei. In so manchem Gemäuer würde ich selbst gerne residieren.

Eigene Erfahrungen

Dabei habe ich selbst einige Jahre über einem alten Durchgangbogen gewohnt. Unvergessen die kalten Winter hinter den meterdicken Steinmauern. Das Bad befand sich in einen andern Trakt des mittelalterlichen Stadthauses und war über eine offene Galerie zu erreichen. In meiner damaligen Unbedarftheit dachte ich mir nichts dabei, nachts in tiefster Dunkelheit nur mit einem Bademantel bekleidet von der Wohnung über die Gänge zu laufen. Das restliche Gebäude war unbewohnt. Die Wohnungen waren sanierungsbedürftig und nicht vermietbar.

Tatort Berlin

Zufällig ging es abends im Tatort ebenfalls um Menschen und ihre Bleibe. Allerdings im Zusammenhang mit Betongold- Spekulanten und Nötigung. Diese Berlin- Folge machte mich sehr nachdenklich und ich fand es bemerkenswert, dass diese Missstände aufgezeigt wurden.Aber wieder zurück zum Mönchsberg und den „Unterkünften“ über den Dächern von Salzburg.

Das war der erste Teil des Spazierganges. Morgen mehr …

🏦🕌🏦🕌 🏦🕌🏦🕌 🏦🕌🏦🕌 🏦🕌🏦🕌

Endlich im Naturbüro 🌱📚

Dieses Jahr hat der Umzug in mein Naturbüro extrem lang gedauert.

Nun ist es endlich soweit und warm genug, um am „Terrasserl“ die Buchveröffentlichung voranzutreiben. Das Manuskript ist zurück vom Lektorat/Korrektorat und ich bin wieder erstaunt, was die gute Frau an Fehlern entdeckt. Verlagsmäßig habe ich mich nun für BoD entschieden. Die meisten Selfpublisher sind zufrieden damit. Ich war es mit Morawa zwar auch, aber die Preise der Bücher sind einfach zu hoch.

Schon der liebe, leider inzwischen verstorbene Karl Miziolek (karlswortbilder), hat mich darauf aufmerksam gemacht. Natürlich könnte ich mich auf klassische Verlagssuche begeben, aber die Chance, ohne Agenten einen Treffer zu landen, ist einfach zu gering. Außerdem fehlt mir die Geduld. In erster Linie ist es die Freude am Schreiben, die mich antreibt. Reich zu werden ist es nicht.

Obwohl… 😉

Das Cover wird ungefähr so aussehen: (Noch ohne Titel)

Aber erst mal Schönes Wochenende mit meiner Lieblingsrose aus dem Garten 🌤️

📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚📖📚

Maipfeifferl 🎶

Der Mai vorbei, ohne ein Maipfeifferl für die Kinder oder Enkel gebastelt zu haben? Ja? Vergessen? Gar nicht gekannt? Dann auf zu den Weiden und ein Ästchen abschneiden. Es eignen sich aber auch das Holz von einer Esche, einer Haselnuss oder einem Ahorn.

Übrigens darf es auch Junipfeifferl genannt werden … Heuer sollten aufgrund der langen Kälte und Feuchtigkeit die Bäume noch gut im Saft sein. Das ist wichtig fürs Gelingen.

Hier die Anleitung: Ich für meinen Teil hab mich dabei gerade zu meinem Großvater zurückgeträumt.
Lang, lang ist’s her. 🙂🌿

🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵

The last Wal(t)z ?

Dieses Wetter! Eine Walze nach der andern kriecht über unseren Hausberg, den Untersberg. Das bedeutet feuchtes und ungemütliches Wetter. Der Regen und der kühle Wind dauern nun schon ein wenig zu lang, finde ich. Hoffentlich ist es eine der letzten Walzen …


Dazu fiel mir ein Lied von Engelbert Humperdinck ein … Der Song passt ganz gut zum trüben Tassen Wetter …

Und bei Euch so?

💧💦☔💧💦☔💧💦☔

Verregnete Pfingsten ☔

Pfingstsonntag

Kalt, nass und aktionsmäßig am oder beim Schiff, so sich längere Sonnenfenster zeigen. Laut Wetterbericht ist es der kälteste Frühling seit 25 Jahren. Wir können das bestätigen!
Der Kapitän musste sich für die Installation des neuen Dieseltanks sehr plagen und verrenken. Die Arbeit in der engen Backskiste war kein Vergnügen. Aber geschafft!

Die Bordfrau beim entfernen vom Moos und sonstigem jahrzehntealten Dreck an den Leinen reinigen von Rohren. Ein paar Kratzer am Rumpf waren zum Spachteln und ein paar Schrammen im Salon. Da es ständig regnet, nutzen wir über Pfingsten die Zeit, um den Wunschtermin Ende Mai zu schaffen.
Irgendwann muss aber auch mal Ruhe sein. Also eine kurze Runde durch unseren Lieblingswald.

Pfingstmontag

Heute gehts weiter. Lustig, froh und heiter … Oh, bald Vollmond. Es droht emotionale Gefahr! Also: Contenance, liebe Lore, Contenance … 😉

Allen einen schönen Feiertag 🌤️

Österreich ist „frei“*

Seit Mittwoch, dem 19.05. dürfen Österreichs folgsame Bürger entweder genesen, getestet oder geimpft gastronomische Freuden genießen. Ist das nicht großartig? 😉
Voll aktiv und doch gelähmt,
pflichtbewusst und doch beschämt.
Kein Mangel zwar, wohin ich schau,
bin immer noch die gleiche Frau
und doch fühl ich nicht wirklich Freude.
Fühl eher, dass ich Zeit vergeude.
Gut, die Natur ist auch noch da,
bin viel draußen, das ist wahr
und dennoch fehlen viele Sachen-
Gesichter offen und mit Lachen.
Gesellschaft unbeschwert am Tisch
ein Bierchen kühl gezapft und frisch.
Die Freunde, Witze, gutes Essen
und einfach mal die Zeit vergessen. 
Die Zukunft, sie schmeckt leer und schal 
und alle tun, als wärs normal.
Kommt nur mir das seltsam vor?
Bin ich etwa ein armer Thor?
Gut, jetzt wird es anders werden, 
das Volk, so scheint es, ist nun frei.
Also- Schluss mit den Beschwerden 
und los gehts in die Feierei!
Was feiern aber die „Befreiten“ 
und zahlen dafür welchen Preis?
Getestet oder mit Vakzinen, 
trotzdem maskiert- plemplem?
Wer weiß ...
© Lo Padi 2021

*Ich gehe davon aus, dass die Regierungen im Herbst im Zuge der nächsten Grippewellen die Zügel wieder anziehen und die Impfungen auf Grund der Virusmutationen aufgefrischt werden müssen. Die Lakaien des Weltwirtschaftsforums und unser lieber Billie werden sich wahnsinnig darüber freuen. Und der Stern und die Bild und die Kronen Zeitung die Fernsehanstalten und, und, und …

😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉😷💉

Schönes Wochenende 🌼

Endspurt?

Na ja, was soll ich sagen. Es geht voran. Zäh, aber immerhin. Innen ist fast alles geschafft und außen auch. Aber eben nur fast. Putzen und polieren im Außenbereich ist nun angesagt. Der altdeutsche Schriftzug ist entfernt und der Neue bestellt. Die meiste Arbeit entstand durch unsachgemäßen Umgang.

Der Techniker hat das Unterwasserschiff mit einer neuen Schicht Antifouling versehen und dabei vergessen, dass nebenan und darunter Mast, Großbaum und Maibaum liegen. Ergebnis: Farbtropfen und Tröpfchen überall.

Die Leinen am Mast sind hinüber. Wir werden sie alle austauschen müssen. Jahrelang war das Schiff schutzlos der Witterung ausgesetzt, wodurch Moos und Schimmel in Ruhe gedeihen konnten. Zum ersten Mal lassen wir das Schiff ohne Plane im Regen stehen. Leider entdeckt mein Mann daraufhin etwas Wasser in der Bilge. Dem müssen wir nachgehen.

So schauts aus. Vielleicht schaffen wir es bis Ende Mai.

Fortsetzung folgt …


⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓⚓

Salzburg-Spaziergang Teil 2

Weiter geht es in Richtung naturwissenschaftlicher Fakultät (NAWI). Auf dem Universitätsgebäude befindet sich ein weitläufiger Garten. Man merkt, dass die Anlage inklusive der Glashäuser viel Arbeit macht. Vermutlich ist es auch aus aktuellen Gründen schwer, das Gelände in „Schuss“ zu halten. Einige Pflanzen wurden zu früh dem Sonnenlicht ausgesetzt. Ihre Blätter sind verbrannt. Alles wirkt ein wenig morbid, aber gerade das mag ich. Außerdem hilft dieser Umstand den blühenden Pflanzen, sich noch strahlender in Szene zu setzen…

Die Anlage ist spärlich besucht. Das war schon immer so und auch das gefällt mir. Es ruhig und beschaulich und man hört und fühlt diesen schönen Ort mit allen Sinnen. Zwischendurch setzen wir uns auf eine der Bänke, genießen und schweigen. In den Teichen schwimmen stattliche Karpfen und sogar ein Hecht. Letzterer reguliert den Fischbestand auf natürliche Weise. Besonders hungrig sieht er nicht aus. Die kleinen Fische rund um ihn verhalten sich deshalb auch relativ unbeeindruckt.

Nachdem wir alles gesehen haben, machen wir uns wieder auf den Weg zurück. Die Allee ist trotz des wechselhaften Wetters gut besucht. Als wir unseren Wagen erreichen, beginnt es zu tröpfeln.

Perfekt- oder? 🙂🙃

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Salzburg-Spaziergang Teil 1

Die Hellbrunner Allee

Das Wetter ist wechselhaft, windig, kühl und regnerisch. Auf den Berg? Zu Hause bleiben? Gerade lachte noch die Sonne und schon schieben sich dunkle Wolken davor. Bald wird es regnen. Die dunklen Wolken im Westen verheißen nichts Gutes … „Lass uns nach Salzburg fahren. Ein Spaziergang durch die Hellbrunner Allee und dann weiter zur naturwissenschaftlichen Fakultät. Wir waren lange nicht mehr in der weitläufigen Gartenanlage. Ich bin gespannt, welche neuen Pflanzenarten es zu entdecken gibt.“

Mein Mann findet die Idee ebenfalls gut. Nach fünfzehnminütiger Autofahrt starten wir an einem der Parkplätze des Schlosses Hellbrunn unseren Spaziergang in Richtung Stadt. 1615 ließ Markus Sittikus von Hohenems die Hellbrunner Allee anlegen. Sie ist die älteste herrschaftlich erbaute und noch größtenteils erhaltene Allee Mitteleuropas. Angeblich sogar weltweit. Die imposanten Bäume flankieren stolz den Weg und sind Zeitzeugen so mancher geschichtlichen Veränderung. Es wäre hochinteressant und spannend, könnten sie sprechen …

Links und rechts der Alle befinden sich entweder die herrschaftlichen Güter aus der Vergangenheit oder zu Beginn weitläufige unbebaute Wiesen, auf denen die übermütigen Pferde eines Reiterguts toben. Die großzügigen Flächen tun der Seele gut und wir verlassen die Allee kurz, um neue Wege zu erforschen.


Zurück in der Allee spazieren wir drei Kilometer weiter, dem Ziel Universitätsgarten entgegen …

Mehr darüber morgen … 🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺

Die Wettermacher 🥵🥶

Damals:

Als mein Großvater vor vielen Jahren betrübt war, weil ihm das Wetter in die Ernte pfuschte, stellte ich ihm die kindlich naive Frage: „Wäre es nicht toll, wenn wir unser eigenes Wetter machen könnten?“ Er lächelte sanft, schüttelte den Kopf und antwortete: „Das wäre keine sehr gute Idee, denn was für die einen gut ist, passt den anderen nicht.“ Nachdem ich etwas nachgedacht hatte, leuchtete mir das ein.

Jahre später…

Weiterlesen

Einfach mal NICHTS tun …

Von 28 auf 11 Grad und Regen. Ok, es gibt Schlimmeres und der Regen wurde von der Natur bereits ersehnt, obwohl ich mich schon auf das Arbeiten im Naturbüro eingestellt habe. Dennoch; ich mag ich trübe Tage. Mein innerer Antreiber gibt dann Ruhe, was ohnehin selten der Fall ist. Das neue Manuskript wird gerade lektoriert und nun kann ich mich endlich zurücklehnen und einfach mal NICHTS tun.

Obwohl, gar nichts geht fast nicht, weil immer etwas Unaufschiebbares zu tun ist. Das bilde ich mir zumindest ein. Mein Techniker ist da viel entspannter. Apropos innerer Antreiber; kennt ihr ihn den TEST aus der Transaktionsanalyse zu diesem Thema? Hinter dem (TEST) Link steckt er. Er stammt zwar von einem Schulportal, entspricht aber den wissenschaftlichen Standards. Allerdings ohne Werbung und Verpflichtung. (War gar nicht so leicht zu finden).

Also, wenn Ihr Lust habt … Hilfts nichts schadets nichts, sagen wir Österreicher. Ich habe die Selbstanalyse schon vor Jahren gemacht und im Prinzip hat sich nicht viel geändert. Es ist eben schwer, alten Triggern zu entkommen …

Ich versuche es noch einmal im hier und jetzt.

Mit einfach mal NICHTS tun …

(Kann ja nicht so schwer sein)

Schönen Feiertag


Gemähte Wiese 🌾

Es ist immer noch schwül, wie an einem schweißtreibenden Hochsommertag. 26 Grad. Für den Abend verspricht der Wetterbericht endlich Regen. Es ist viel zu trocken. Die Erde und die Pflanzen lechzen nach Wasser. Also schnell den Rasen gemäht, während der Techniker am Schiff werkt. Diesmal eine Premiere. Anstatt wie üblich einen lauten Benzinrasenmäher oder den leisen Elektrischen über die Wiese zu schieben, versuche ich es heute einmal mit dem guten alten Handrasenmäher. Quasi 100 % Öko, ohne Verschwendung jeglicher Ressourcen. Also voll im Trend.😇😌

Der Mäher ist leicht, schneidet relativ leise, relativ zart und relativ schonend. Der Schnitt ist exakt und was zu hoch ist, bleibt stehen … Nicht viel, aber ein bisschen schon. Muss ich halt mit dem elektrischen Trimmer nacharbeiten. Also wieder nichts mit der vorbildlichen Ökobilanz, weil der Akku, über den dieses Gerät angetrieben wird, fußabdruckmäßig auch nicht so toll ist. Ihr merkt schon, ich denke mit!

Das Ergebnis ist gar nicht so schlecht und ich bin ein trotz Akku ein bisschen stolz auf meinen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt.😅. Wenn demnächst die Grünen einen Orden fürs brav sein verteilen, bin ich bestimmt dabei. Quasi eine gemähte Wiese …

🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾

So Hot 🥵

Also man muss ganz schön was abkönnen in unseren Breiten. Froren wir letzte Woche noch wie die Schneider und hatten Bange um die empfindlichen Pflanzen im Garten, brannte heute die Sonne vom Himmel wie im Hochsommer. Gut, dass die Wetter-Apps so verlässliche Vorhersagen liefern. Das war auch der Grund, warum wir heute extra früh aufgestanden sind, um am Schiff zu werken.

Es herrscht Endspurt-Stimmung, denn langsam wird mein Techniker ungeduldig. Unverhofft tauchen immer neue Probleme auf und die müssen gelöst werden. Wir haben uns eine Deadline von 14 Tagen gesteckt. Jetzt heißt es anzaahn, wie wir Österreicher sagen. Während der Meister lackierte, erledigte ich die Lehrlingsarbeit des Abklebens als Vorbereitung für die Malerarbeiten.

Am frühen Vormittag war es noch angenehm, aber gegen Mittag hatte es an die 30 Grad und wir schwitzten beide ganz ordentlich. Deshalb beschlossen wir kurzerhand, es wie die Südländer zu machen und legten eine Mittagssiesta ein. Danach arbeitete mein Mann am Schiff weiter und ich im Garten. Zum Abendessen gab es sommerlichen Salat und ein erfrischendes Bierchen, denn für warmes Essen war es einfach TO HOT!

🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵

Glück gehabt 🍀

Wie vielleicht einige wissen, haben wir außer unserem Oldtimer Schiff, bei dessen Renovierung wir den Endspurt eingeleitet haben, ein Oldtimer- Wohnmobil; den Würstelstand. Das geräumige Fahrzeug besitzen wir seit vier Jahren. Mit ihm haben wir eine spannende zweimonatige Reise an Europas Küsten unternommen und Süditalien erkundet. Letztes Jahr wären Montenegro, Albanien und Griechenland an der Reihe gewesen, aber 🤨 (no further comment)…

Nach unseren Reisen machten wir uns auf die Suche nach einem Plätzchen am Attersee. Durch Zufall entdeckten wir einen landschaftlich einmaligen Stellplatz in der Nähe unseres Segelklubs. Da wir keine Lust hatten, jeden Tag nach Hause zu fahren, war das die ideale Lösung. Quasi ein Häuschen am See. Letztes Jahr allerdings wollte uns der betagte und launige Besitzer des Campingplatzes nicht mehr haben. Er wolle aufhören, es werde ihm alles zu mühsam. 😥

Überraschenderweise schaffte es mein redegewandter Überzeugungsmeister und Techniker, ihn dieses Jahr doch noch einmal zu überreden. Er gewährt uns wieder Quartier. Allerdings mit der Auflage einen Jahresplatz zu buchen. OK, für einen Sommer am See akzeptiert man so einiges … Noch dazu ist der Platz genial. Lauschig an einem Bächlein in einer ruhigen Ecke. Herz, was wills du mehr.


Glück gehabt☺️🍀

🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵

Spektakulär …

Gestern Abend gab es einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang. Beinahe schien es, als wolle sich die Schlechtwetterfront mit einer besonderen Inszenierung verabschieden. Gerade rechtzeitig zum Wochenende. Zumindest bei uns in Salzburg sind die kommenden drei Tage strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen prognostiziert. Am Montag 28 Grad! Dann werden wir morgen das Womo überstellen und hurtig an der Fertigstellung des Schiffes arbeiten, damit es Ende Mai auf dem Attersee losgehen kann …

Schönes Wochenende 🌥️🌤️☀️
Allen Muttis:

‚Mon General‘ auf St. Helena

Bild: Verbannungshaus auf St. Helena

Am Mittwoch jährte sich der Todestag des Korsen Napoleon Bonaparte zum 200. mal. Er war schon mit 26 Jahren General und zehn Jahre später herrschte er über Europa. Zweifelsohne ein beeindruckender wenn auch kleiner (1,68m) Mann. Er erlitt sowohl menschliche als auch militärische Niederlagen. Seine Feldzüge forderten allein in Frankreich bis zu einer Million Tote. Er diskriminierte Frauen und führte 1802 die Sklaverei auf Haiti wieder ein.

Dennoch bleibt er bemerkenswert.

Zu seinem Erbe zählen die Matura (Abitur), das Zivilrecht, eine zentral organisierte Polizei, das Präfekten System und er bereinigte den europäischen Fleckerlteppich der Kleinstaaten und Fürstentümer von 300 auf 39. Mit seinem Code Civil verschaffte er dem Bürgertum das Recht auf Eigentum und schaffte den Feudalismus ab. Die Bürger durften dadurch selbstständig wirtschaften. Kinder erbten zu gleichen Teilen, Ehe und Familie wurden von der Kirche entbunden und Scheidungen erlaubt. Männer blieben aber nach wie vor gleicher

Immerhin kann ich von mir behaupten in seinem Bett gelegen zu haben. Das war 1998 in seinem Gefängnis – Häuschen auf St. Helena. War natürlich nicht erlaubt, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
Auf der Weltumsegelung gingen wir vor der britisch verwalteten Insel vor Anker und besuchten seinen letzten Aufenthaltsort, der heute ein Museum ist. Hier starb er mit nur 51 Jahren. Ein großer, kleiner Mann … mit großem Mut und …? Fehlern.

⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️⚔️

Müde 🥱

Was weiß ich, was mit mir los ist. Ich bin andauernd müde. Gut, ich habe jede Menge zu tun und in letzter Zeit stehen viele Projekte gleichzeitig an. Aber irgendwie ist es eine andere Art der Müdigkeit. Ist es der Frühling, sind es die anstrengenden ‚Hobbies‘, oder ist es etwa das Alter 😮?

Darum habe ich mir heute etwas ausgesprochen Seltenes gegönnt. Einen Friseurbesuch. Trotz Testpflicht. Nicht dass jemand glaubt, ich ließe mich wegen dieses Luxus testen. Niemals! Aber mein Enkelsohn beginnt diese Woche seine theoretische Ausbildung zum Techniker. Die Schule samt Internat befindet sich zufällig in unserer Nähe. Wie es der Teufel haben will, wurde ausgerechnet jene Bezirkshauptstadt unter Quarantäne gestellt.

Da ich versprochen habe, den Jungtechniker vom Bahnhof abzuholen, musste ich, um wieder in meiner Gemeinde ‚einreisen‘ zu dürfen, einen Test machen. Ich und Test! Das geht für mich schon mal gar nicht!
Gleichzeitig flüsterte mein pragmatischer Geist; kein Nachteil ohne Vorteil- gehst halt zum Friseur.
Der mitleidige Blick meiner Lieblings- Coiffeuse war die Bestätigung dafür, dass mein pragmatischer Geist nicht irrte.

Aber nach wie vor- bin ich müde. Müde der ganzen Chose, die seit über einem Jahr läuft, müde des Widerstandes ebendieser, müde des Renovierens, müde des Schreibens … Aber wie die meisten mosere ich vor mich hin, ändere aber nichts. Vielleicht ist genau das so ermüdend.

Vielleicht …

😴😵‍💫😴😵‍💫😴😵‍💫😴 😴

Titelfoto Pexels

Es wächst und sprießt🌼

Der Garten ist eine einzige Freude. Wohl dem, der einen besitzt. Ein Stück Freiheit, ein Stück Glück, ein Stück Individualität. Es wird merklich grüner und bunter. Der Rasen steht bald zur ersten Mahd an. Salatpflanzen sind gesetzt. Rucola und Mangold habe ich direkt in die Hochbeete ausgesät. Der Rhabarber wächst schon munter heran und der Gedanke an einen Blechkuchen lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nebenbei planen wir eine Tour mit dem Wohnmobil. Ich würde gerne nach dem 19. Mai, wenn die Gastronomie wieder öffnet in die Südsteiermark. Mein Mann träumt von Albanien, aber zu solchen weiten Sprüngen hab ich unter den derzeitigen Umständen keine Lust. Im Juni geht es nach Kroatien. Den Sommer verbringen wir am Attersee im schönen Salzkammergut.

Unseren alten Stellplatz für den Würstelstand haben wir fußläufig zum See auch wieder bekommen. Mein redegewandter Techniker konnte den launigen Besitzer noch einmal überreden. Letztes Jahr wollte er uns mit dem Wohnmobil partout nicht auf sein wunderschönes Hide away lassen. Also- Herz, was willst Du mehr …

Und hier ein paar Neuigkeiten aus dem Garten …

🌻🌷🌻🌷🌻🌷🌻🌷🌻🌷🌻🌷🌻🌷🌻🌷

Was ist neu im Mai?

Na ja, sagen wir mal so- Kompass, Speedo, Uhr, Solaranlage, Elektrik, Toilette, Pinnen Verlängerung und Dieseltank. In seinem Enkel hat mein Techniker einen gelenkigen Helfer gefunden, denn wer sonst hätte ihm in den Tiefen der Stauräume (Backskiste) und noch eine Nische weiter in den Schiffsbauch kriechen können und den alten Tank ausbauen. Der Neue ist schon bestellt und bald erfolgt der Einbau des 25 Liter fassenden Kunststoffbehälters. Alle Schläuche in das Cockpit müssen ebenfalls neu verlegt werden und eine Tankanzeige wird montiert. Mit 25 Liter Diesel kommen wir locker durch den Sommer. Gott sei Dank hat mein Mann bei der Inspektion der Maststütze im Salon noch rechtzeitig verrottetes Holz entdeckt. 😮 Er hat das Teil entfernt, durch ein neues Stück Holz ersetzt und mit Polyester ummantelt.

Was sonst noch zu tun ist?

  • Oberdeck- alte Farbreste entfernen. Einige Stellen neu lackieren
  • Das Laufende Gut- (alle Leinen kontrollieren und gegebenenfalls austauschen)
  • Künstlichen Teakbelag im Cockpit verkleben
  • Reling montieren und im Einstig durch Gurte ersetzen
  • Neues Steckschot bestellen
  • Rumpf polieren
  • Unterwasserschiff mit Antifouling streichen
  • Salon und Vorschiffskoje- Ausräumen, putzen, Rollos montieren. Einrichten. 🤩

Von außen sieht das Schiff schon recht gut aus. In der Aufsicht zumindest. Der Rumpf war immer schon in einem relativ guten Zustand. Der Kärcher hat den hässlichen altdeutschen Schriftzug ‚weggepustet‘, was eine glückliche Fügung ist. Stella Azzurra hieß das Schiff bisher. Wir haben kurz Azzurra allein überlegt, aber man sollte einen Schiffsnamen nie ändern. Das bringt angeblich Unglück. Aber wir leben schließlich nicht mehr in Zeiten des Aberglaubens- oder? (Ein kleine Spitze muss einfach sein 😉

No hakeln no fun 😂

Fortsetzung folgt …

Morgen kein Beitrag 🎈🎈🎈🎈

… denn heut gibts ein Fest.
Vor Langem geboren
bleibt mir noch ein Rest
an hoffentlich vielen guten Jahren-
trotz aller bedrohlichen Lebensgefahren.
 
Alles geschlossen-
es darf nicht mal krachen-
dann müssen wir halt zu Hause was machen.
Hoffentlich das letzte Mal,
so ganz ohne Feiern in einem Lokal. 
Aber es ist ja kein ‚Runder‘- 
darum fast egal. 

Oder?

🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁🎈🎁

Weiter weiter …

Irgendwie nimmt das heuer kein Ende. Vermutlich passen wir uns schon dem Weltgeschehen an. Da geht auch nichts weiter. Bei mir ist es das letzte Manuskript. Beim Techniker die Schiffsrenovierung und im partnerschaftlichen Kollektiv der Garten. Die Aktivierung meines Naturbüros steht an und last but not least immer wieder das Haus mit seinen 400 Putzquadratmetern. Langsam könnte es ein Ende nehmen.

Außerdem fällt mir auf, dass mein Fahrgestell zunehmend leidet. Es zwickt und zwackt. Gut, dass es Yoga gibt, denn sonst wäre ich schon brüchig wie ein antikes Brett. Im Geiste engagiere ich ein Heinzelmännchen für kommende Saisonen. Aber da müsste ich erst geheim etwas vom Wirtschaftsgeld abzweigen. 😉 Das haben meine Vorbilder früher auch so gemacht. Oder sollte ich lieber Vorbilderinnen sagen. (Keine Sorge- nicht bei mir).
Das Heinzelmännchen soll dann schleppen, buckeln und putzen und ich werde nur rumstehen und sagen: ‚Den Blumentopf noch ein bisschen nach rechts oder doch lieber nach links. Geht das nicht schneller, sauberer, besser?
Hab ich irgendwo in den Memoiren einer Millionärstussi gelesen. Frau wird wohl noch träumen dürfen.

Am besten ich visualisiere, wie es sich anfühlt, wenn endlich alles fertig ist. Schließlich wurde ich im Sinne von: Nur wer säht, wird auch ernten– erzogen. Also; weiter, weiter …

Aber vorher noch ein kurzer Blick in den Garten …

Ich seufze …

… manchmal während der Gartenarbeit, wenn ich zum Balkon der Nachbarn schiele, auf dem die Mieter gemütlich bei Kaffee und Kuchen sitzen, stelle ich mir vor was sie gerade denken;
Denken sie:
Was sind wir froh, dass wir kein Haus und keinen Garten haben. So viel Arbeit. Guck, wie die rackern. Nein, danke!

Oder überkommt sie eine Sehnsucht. Die Sehnsucht selbst etwas zu hegen und zu pflegen und Bäume und Sträucher, mit eigenen Händen zu pflanzen? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass ich schwitze. Projekt Wintergarten ist dran, und es ist warm hier drinnen. Ausräumen, Fenster und Boden reinigen und für die kommenden fünf Monate einrichten.

Draußen hingegen weht ein kühler Nordwind. Mein Mann kultiviert den Rasen. Schon vor Tagen hat er mit dem Vertikutieren begonnen. Heute folgt eine Mischung aus Sand, Erde und Grassamen. Bei mir hinter den großen Glasflächen ist es fast schon heiß und ich träume von Sundownern und lauen Sommerabenden.

Mein Techniker hat Jungpflänzchen gekauft. Laut Wetterapp sind diese Woche noch zwei Nächte um die Null Grad vorausgesagt. „Für das Auspflanzen der Tomaten, werde ich die Eisheiligen abwarten“, meint mein sonst so ungeduldiger Ehemann. Mir solls recht sein. Was den Garten anbelangt, haben wir zwei Zonen. Eine Ost (Techniker)- und eine Westzone (Ich).Da macht jeder was er will. Natürlich findet insgeheim ein kleiner Wettkampf statt, aber das würde niemand von uns zugeben. Ups, hab ich ja gerade …

Erledigt ist erledigt !

Na ja. Mir graute schon seit Wochen vor diesem Projekt. Aber heute gab es kein Entrinnen mehr. Die Werkstatt war dran. Der Techniker hatte bereits den Grobputz erledigt. Grob traf es ganz gut. Der Rest hatte es in sich. Nachdem in diesem Raum seit einem halben Jahr für unseren Oldtimer gebohrt, gefräst, gehobelt und geschliffen wurde und nur ab und zu marginal der Besen geschwungen- (sind eigentlich alle Männer so?)- ging es heute ans Eingemachte.

So eine Werkstatt birgt unendlich viele Möglichkeiten zur Ablagerung von Staub. Und wenn ich loslege, dann staubt es noch einmal. Allerdings war das Ganze nicht so einfach, denn wehe, ein Werkzeug liegt nicht mehr genau dort, wo es hingehört … Nach zwei Stunden beschlich mich der Verdacht, dass ich es an einem Nachmittag nicht schaffen würde. Ich hatte erst ein Drittel. Ein Gulasch sollte es heute auch noch geben und Yoga musste sowieso sein, weil bei mir nach jeder Buckelei der Rücken streikt.

Irgendwie schaffte ich es nach fünf Stunden, den Raum so hinzukriegen, dass man eine deutliche Veränderung zum Positiven erkannte. Dann kam der Ehemann vom Renovieren und war genau so geschafft und hungrig wie ich. Umso besser hat das Gulasch geschmeckt.

Nach dem Essen entspannte ich bei einer Runde um das Haus. Ich wollte sehen, was die Natur so alles geschafft hat. En passent pflückte ich ein paar Zitronen und erfreute mich an den Blumen und den vielen Bienen. Was ich sah, gefiel mir sehr. Was wir heute geschafft haben, gefiel mir ebenfalls. Denn erledigt ist erledigt …

Schönes Wochenende

Erinnerungen …

Im Februar vorigen Jahres haben wir gerade noch die Kurve nach COST RICA gekriegt. Dabei wollte ich gar nicht. Heute bin ich meinem Mann dankbar, dass er mich in dieses wunderbare Land ‚genötigt‘ hat. Als wir nach 14 Tagen zurückflogen und nach 10 Stunden in Zürich landeten, wurden bereits die ersten Reisenden aus China ‚abgesondert‘. In Erinnerung blieb die fantastische Natur die Regen-, Nebel- und Trockenwälder und die freundlichen, entspannten Menschen.

Gute Laune überall …

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Tä Tä – Ein Gesetz 🔊

„Tä-tä“- ein Gesetz,
seit heut ist es wahr-
zum Schutz aller Menschen
zum Schutz vor Gefahr …

Jedoch wenn man hinsieht,
ein wenig genauer,
dann kommt man dahinter,
sie sind einfach schlauer.

Die Mächtigen- stark-
unantastbar-  perfid-
geknechtete Völker 
die kennen das Lied.

Das Lied, es klingt lieblich
besorgt im Refrain, 
doch es ist betrüblich,
engt ein, ist nicht schön. 
 
„Tä-tä“- ein Gesetz,
seit heut ist es wahr-
zum Schutz aller Menschen
zum Schutz vor Gefahr …

©Lo Padi 2021

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Langsam wird’s …⛵

Seit einem halben Jahr werken wir nun an der K 2001. Das Innenleben hat sich inzwischen bedeutend gewandelt. Mein Techniker war sehr fleißig, während ich mich nebenbei auf das Haus und mein sechstes ‚Werk‘ konzentrieren konnte. Ab und zu ging ich zur Hand und gestern half ihm sein Enkel bei den Kabelanschlüssen. Löten war angesagt. Da braucht man vier Hände. Inzwischen sind alle Luken, die Fenster, das Vorschiff, das ‚Bad‘ und alle glatten Flächen frisch lackiert. Der neue Kompass und die Logge sind eingebaut. Der Boden im Salon fertig. Ich finde, er ist sehr schön geworden. Alle Holzteile sind geschliffen und frisch gestrichen. Einige davon fünf bis sechsmal. Den alten Kunststoffboden im Cockpit haben wir abgezogen und erst ganz zum Schluss, wenn alles gereinigt ist, werden wir das neue, superschöne Teaklaminat verlegen.

Es sieht so echt aus, dass man zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, dass es kein echtes Tropenholz ist. Zwar ist echtes Tropenholz zu verwenden, auch nicht mehr so schlimm, denn es gibt inzwischen genügend Plantagen, welche diese Hölzer liefern. Aber wir waren schon auf der Vorgängerjacht mit dem Laminat sehr zufrieden. Die nächsten Schritte sind die Montage des Solarpaneels, das Ersetzen des alten Dieseltanks, Motorcheck (hoffentlich läuft er noch) samt neuer Leitungen zum Betanken vom Cockpit aus. Das reinigen, reparieren und lackieren des Oberdecks, das laufende Gut (Verdreckte Leinen checken und reinigen) und last but not least das Lackieren der Treppe in den Salon. Dann wird es für mich endlich interessant, denn dann kommen die Sonnenlamellen für die Fenster und die restliche Innenraumgestaltung. Diese Arbeiten mag ich, denn sie sind kreativ.

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Fortsetzung folgt …

Schlechtes Gewissen …

Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen. Das betrifft auch meinen diesen Blog. Die Beiträge sind ein hübsches Trallala mit schönen Fotos und netten Geschichten. Damit erwecke ich möglicherweise den Eindruck, ich sei unkritisch oder oberflächlich, aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. Ich finde, dass momentan gar nichts in Ordnung ist und möchte viel öfter darüber schreiben.

Manipulation, Angst und Unterwerfung, aber auch Gleichgültigkeit und Missgunst beherrschen die Gesellschaft. Eine eigenartige Stimmung liegt über allem. Auch über mir. Sie ist mal stärker, mal schwächer, aber seit mehr als einem Jahr ist sie da. Ich spüre sie sogar körperlich. Einmal schwächt sie mich und lässt mich verzagen, ein andermal steigt ein großer Zorn in mir hoch. Oft fehlen mir einfach die Worte. Immer seltsamer wird dieses Leben immer größer die Versuchung, sich an Indoktriniertes zu gewöhnen. Ich will das nicht!

Eine Freundin verzichtet, (obwohl negativ getestet) auf einen Besuch ihre Eltern in einem anderen Bundesland, weil ihr Schwager (Polizist) sie vor Vernaderern warnt, welche den ganzen Tag am Fenster hocken und der Dienststelle melden, wie viele Menschen wann- wen- besuchen und ob Autos mit verdächtigen Kennzeichen im Hof parken.
Ärzte werden von Patienten zur Rede gestellt, weil jemand anderer früher geimpft wurde als sie selbst. Impfneid als eine Mutation der sogenannten Pandemie?

Familien und Freunde sind zerstritten und reden nicht mehr miteinander, weil sie unterschiedlicher Meinung sind. Ist das noch zu fassen? Menschen sitzen allein und maskiert im Auto oder tragen Masken beim Sport.

Am meisten tun mir die Kinder und Jugendlichen leid. Keine Rangeleien, kein gemeinsames Spielen. Sozialisation wird einfach abgeschafft. Selbst für sie gelten diese unsäglichen Gehorsamswindeln und wiederholtes Testen. Viele hocken nur mehr zu Hause vor den Computern oder hüpfen in den allgegenwärtigen Trampolin-Käfigen herum. Wenigstens bewegen sie sich.

Aber es gibt auch andere. Selten, aber doch. Kritische und wehrhafte Menschen. Auch hier auf WordPress. Sie sprechen über Freiheit und Grundrechte. Hinterfragen sinnbefreite Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen. Die Reaktionen? Kaum Likes, aber dafür typische Mainstream-Kommentare mit der Ermahnung zu mehr Solidarität. Nur wenige wollen sich unbeliebt machen, denn das geht recht schnell. Kritisch zu sein ist so unpopulär wie noch nie. Aluhüte sind heutzutage schneller verteilt als die Gratistests für gesunde Menschen.

Das finde ich schade, denn schon ein wenig mehr Information jenseits der Leitmedien würde für eine faire Debatte reichen. Immer wieder überlege ich, ob und wie ich etwas zur Veränderung beitragen könnte. Ist das überhaupt möglich? Ist der kollektive Marsch gegen die Wand am Ende des Tunnels noch zu bremsen? Muss ich auf meine älteren Tage auf eine Demo? Oder sollte ich mich besser weiterhin dem Trallala widmen … Meinem Techniker würde es gefallen.

Mit den Aufhebungen der Lockdowns in einigen Staaten schöpfe ich Zuversicht. Die vollen Gastgärten in England stimmen mich fröhlich und überhaupt; die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mal schauen, wie es weiter geht.
Mit dem Gewissen und dem Blog …

Trotz allem oder gerade deshalbSchönes Wochenende

Alles hat zwei Seiten …

… so auch Golling. Es ist ein Sonntag mit Föhnwetterlage und herrlich warm. Wir folgen einem Wandertipp und sehen uns die zweite Seite von Golling an. Meistens spazieren wir in der Umgebung des BLUNTUTALS, der wildromantischen Schattseite dieser Region. Heute ziehen wir die Sonnenseite vor, denn ab morgen ist wieder Winter angesagt.

Der Rundweg ist heute gut besucht und führt vom EGELSEE über einen lichten Wald und sonnenbeschiene Hänge nach St. Anton. Ab dort geht es wieder bergab. Wir verlängern die Wanderung um eine paar Kilometer abseits der Hauptroute. Wir machen das gerne, denn so entdeckt man viel Interessantes und Neues. In dieser Gegend verweilte einst Franz Schubert. Vielleicht hat ihn dieses Bächlein zur ‚FORELLE‘ inspiriert?

Auf dem Rückweg malt der Föhn imposante Inszenierungen in den Himmel und am Ende des Tages haben wir viel positive Energie getankt. Die sollte bis zum nächsten Wochenende reichen …

Kunst oder nicht Kunst?

Vor zwei Jahren, während unserer Womo-Europareise machten wir in Bilbao Halt. Wir wollten unbedingt das Guggenheim-Museum besuchen und staunen nicht schlecht, was uns dort als Kunst angepriesen wurde.

Hier der Link zu meinen ersten Blogversuchen 2018: BILBAO

Allein das Bauwerk brachte uns zum Staunen und war den Besuch wert. Die Objekte im Außenbereich fanden wir ebenfalls spannend. Besonders Jeff Koons Blumenhündchen. Mein Techniker sagt immer: Kunst kommt von Können und daher schüttelte er relativ oft sein unergrautes Haupt über die ausgestellten Werke. Ich wiederum las geduldig alle Erklärungen diverser Installationen und versuchte zumindest die Beweggründe des Künstlers zu verstehen. Solange, bis wir vor unzähligen alten Röhren-Fernsehern standen, in denen sich Menschen unentwegt kratzten, bis ihre Haut sich rötete. Dann war auch bei mir Schluss mit Kunstverstand. Was dieses Thema anbelangt, lässt sich ohnehin vortrefflich diskutieren. Denn was als solches angesehen wird oder nicht, liegt meist im Auge des Betrachters.

Als wir gestern in der Nähe von Golling eine Wanderung unternahmen, entdeckten wir zufällig eine Müllablagerung. (In letzter Zeit scheint sich dies zu häufen) Die verursachte bei mir prompt ein Deja Vu. Sie erinnerte mich an jenes Kunstwerk im Guggenheim Museum, in dem ein Haufen Elektroschrott zur Kunst erhoben wurde.

Ich betrachtete das Ganze genauer und setzte ein paar Ausschnitte in Szene. Ich überlegte schon, diesem Schrott einen tiefsinnigen Namen zu geben und die Fotos an das Museum zu schicken. Möglicherweise das Geschäft meines Lebens …

Irgendwann wurde ich aus meinen Tagträumen zurückgeholt, fotografierte weitere Details und fand sie anlässlich der abendlichen Sichtung zumindest interessant.

Sollte ich vielleicht doch? Was meint ihr… 😇

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Alle Jahre wieder …

…sprießt er- der Bärlauch und alle Jahre wieder streife ich durch die lichten Wälder und breche mir zwei Stunden lang das Kreuz um die duftenden- manche behaupten auch stinkenden (sie vertragen den Geruch der Schwefelverbindungen nicht) Blätter zu ernten.

Ich ziehe die Ernte bei strahlendem Sonnenschein vor. Nicht nur, weil ich es gerne warm habe, sondern weil die Pflanze dann besonders intensiv riecht. Das schlägt sich auch im Geschmack nieder. Danach mache ich mich an das Verarbeiten.

Weil ich immer einen Wintervorrat an Pesto anlege, nimmt das einen ganzen Nachmittag in Anspruch. Am Ende sind es 15 Gläser und mir ist schon schwummerig vor lauter ätherischer Öle.

MYSTERIÖS …

Gestern wanderten wir wie so oft durch den Auwald. Wo sonst nur Büsche, Bäume und Natur pur zu sehen ist, stand plötzlich ein kitschig – türkises Autowrack mit ein paar Holzbalken obenauf. Wir staunten nicht schlecht. Woher kam es? Vor ein paar Tagen war hier noch nichts davon zu sehen gewesen. Konnte es sein, dass jemand in tiefster Frustration seinen Oldtimer entsorgt hatte, weil das Restaurieren des guten Stückes zu mühsam war?

Eines auf die Mütze bekommen?

Die Farbe erinnerte mich spontan an die Filme aus den Fünfzigern. An Elvis und Mädels in Petticoats …Aber ich schweife ab …Nachdem wir tiefe Schleifspuren vor dem Wrack entdeckten, folgten wir den Spuren in den Wald. Nach circa 50 Metern fanden wir einen tiefen Graben, in dem das Auto gelegen hatte. Irgendjemand hatte den Wagen entdeckt und ausgegraben. Spielende Kinder? Ich stellte mir vor, wie sie aufgeregt zu ihren Eltern rannten und von ihrer Entdeckung erzählten. Aber vielleicht war es auch ganz anders. Meine Fantasie ist grenzenlos …

Das ‚Grab‘

Sogar der Techniker fand es seltsam. Er vermutete eine ehemalige Garage, welche jemand irgendwann für das Auto gebaut hatte. Dann sei diese eines Tages über dem Wagen zusammengebrochen.
Ich hingegen glaube an ein Versteck. Denn wer sollte mitten im Wald eine Garage bauen? Wie auch immer. Der Fund bleibt vorerst mysteriös …

Es sieht irgendwie erschlagen aus, findet Ihr nicht😉?

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