Dunkle Zeiten …

Aufgeregt stand der Junge vor seiner Mutter und rief mit weit aufgerissenen Augen: „Mutter, Sie haben ihn gefangen. Komm schnell, wir müssen ihn sehen!“ Während die Worte aus dem Jungen heraussprudelten, zog er an ihrer schmutzigen Schürze und versuchte sie mit aller Gewalt von der Feuerstelle wegzuziehen. Unwillkürlich straffte sich ihr Körper. Sie war hellwach und alarmiert. Besorgt sah sie auf den erregten Jungen hinunter. „Wen willst du sehen?“, fragte sie in beiläufigem Ton, obwohl bereits eine Ahnung in ihr aufstieg.

„Den Teufel mit den vier Hörnern“, antwortete er mit vor Aufregung bebender Stimme. Sie löste die Hände ihres Jungen von der Schürze, umfasste sie sanft, sah ihm tief in die Augen und sagte mit ruhiger Stimme: „Es gibt keinen Teufel“. Dann wandte sie sich wieder dem Kessel mit der dampfenden Suppe zu.

„Aber was ist es dann?“, fragte der Junge und zog abermals an ihrer Schürze. Sie seufzte und schaute nach oben auf die rußgeschwärzte Decke, als könnte sie dort die Antwort finden.

Schließlich sagte sie mit traurigem Unterton: „Ich weiß  es nicht, mein Junge, ich weiß es nicht.“ Ein plötzliches und beklemmendes Gefühl engte ihren Brustkorb ein, aber sie riss sich zusammen, und lächelte zärtlich auf ihren geliebten Sohn hinab.

Niemand hatte diesen ‚Teufel‘ wie sie ihn alle nannten, jemals genau gesehen. Es gab nur Gerüchte und bei den Beschreibungen ging die Fantasie mit den Menschen durch. Sie glaubten gesehen zu haben, was sie sehen wollten. Ein Ungeheuer, eine gefährliche Bestie, ein wildes Tier. Für manche war das Wesen eine Ausgeburt der Hölle.

Das unheimliche Wesen sei von kleiner, gedrungener Gestalt, behaupteten jene die es angeblich gesehen hatten. Vollständig behaart sei es, muskulös und kräftig. Es laufe schnell und auf allen Vieren. Mehrere Hörner krönten den mächtigen Schädel und am Kinn wuchere ein langer Bart.

Die Zeiten waren hart, man glaubte nur zu gerne an Ungeheuer aus den Tiefen der Erde und die Kirche befeuerte diesen Aberglauben und schürte die Angst.

„Mutter, bitte komm mit!“, bettelte der Junge. Sie wusste, er würde nicht locker lassen. Schließlich gab sie nach und hob den Kessel von der Feuerstelle, stellte ihn beiseite, wusch sich die Hände in einem Holzzuber und folgte widerwillig ihrem Sohn, der ungestüm voraus rannte. Seine bloßen Füße klatschten auf dem regennassen Boden und manchmal hatte sie Angst, er würde sich Genick, brechen, wenn er ungestüm den schmalen Pfad entlang sauste, über Baumwurzeln stolperte, sich blitzschnell wieder hochrappelte und weiter rannte. Zwischendurch blieb er stehen und sah ungeduldig nach seiner Mutter, die sich bemühte mit ihm Schritt zu halten.

Sie liebte diesen Jungen. Er war das Einzige, der ihr geblieben war, seit ihr Mann im Wald beim Holzfällen von einem Baum erschlagen wurde. Er starb im selben Jahr, in dem der Junge geboren wurde. Nur mit Mühe und Schinderei bei den umliegenden Bauern konnte sie sich und den Jungen über Wasser halten.

Als sie dem Dorfplatz näher kamen, hörten sie den Lärm der aufgebrachten Menschenmenge. Manchmal mischte sich ein leises Wimmern und Knurren und dumpfe Schläge in das Gegröle. Wirre Gedanken rasten durch den Kopf der Mutter. Konnte es sein?  Es war so viele Jahre her. Und wenn; was hatten sie und ihr Mann damals für eine Wahl gehabt? Keine Arbeit, wenig Brot. Und dann diese Ausgeburt der Hölle in den blutigen Bettlaken. Niemals würde sie das Entsetzen in den Augen der Hebamme vergessen – die seltsamen Schreie des Neugeborenen …

Der Holzkäfig, in dem das Wesen kauerte, befand sich auf einem Wagen, der vor zwei Ackergäule gespannt war. Die Pferde blieben auch dann ruhig, wenn die Kreatur vor Angst aufschrie und sich aus dem Holzkäfig zu befreien versuchte. Die Menschen johlten und ballten die Fäuste. Sie warfen mit Unrat und einige schrien: „Hängt ihn auf!“

Der grausame Wunsch kam von ungebildete Bauern, die arm und abergläubisch waren. In diesen düstere Zeiten, mit ihren Kriegen und großer Armut kam ihnen ein Sündenbock gerade recht.

Die behaarte Kreatur kauerte verängstigt in einer Ecke des Käfigs und die Mutter, die sich neugierig genähert hatte, sah das Weiße in den in Panik geweiteten Augen. Als sie den Anblick nicht länger ertragen konnte, wandte sie sich um, suchte die Hand ihres Sohnes und zog ihn energisch vom Platz.

„Es ist genug, wir gehen“, sagte die Mutter bestimmt.

„Nein, ich will hierbleiben“, protestierte der Junge.

Sie beugte sich hinunter und flüsterte in sein Ohr: „Wenn du mitkommst, verrate ich dir ein großes Geheimnis.“ „Schwörst Du’s?“, fragte der Junge mit skeptischer Miene. „Ja, ich schwöre es“, antwortete die Mutter, konnte dem Jungen dabei aber nicht in die Augen sehen.

Seine Neugierde war geweckt und er folgte ihr willig. Sie aber kannte ein Geheimnis, von dem ihr Sohn niemals etwas erfahren würde. Nur fort von hier, dachte sie. Das Grauen hatte sie erfasst, denn sie war sich jetzt ganz sicher.

Die Kreatur im Käfig war ihr Kind. Ihr eigenes, verkrüppeltes und ausgestoßenes Kind …

Wie es zu dieser Geschichte kam …

Bei einem unserer letzten Wanderungen stießen ich auf eine seltsame in Stein gemeißelte Figur. Sie hatte Ähnlichkeit mit einem sitzenden Löwen, dessen Antlitz menschlich war. Auf dem Kopf mit wildem Bart saß ein Hahnenkamm. Die Geschichte dieser Kreatur interessierte mich. Nach meinen Recherchen handelt es sich um den Maunzteufel , einer Gestalt aus der Salzburger Sagenwelt. Ich stellte mir vor, wie es hätte sein können. Das hat mich zu dieser Geschichte inspiriert …

22. Februar- ‚Petri Stuhl‘🐞

Bedeutung

Wisst ihr was ein Lostag ist? Gestern war einer. Petri Stuhl heißt er. Seltsame Bezeichnung … Das hat mich neugierig gemacht.

Keine Angst, das wird keine Sonntagspredigt, sondern ich habe nur ein bisschen recherchiert, weil ich darüber noch nie etwas gehört habe und weil mir niemand sagen konnte, was es damit auf sich hat.

Im römischen Kalender war dieser Tag ein ganz wichtiges Datum. Historisch geht das Datum vermutlich auf eine vorchristliche Totengedenkfeier zurück, bei der für den Verstorbenen ein leerer Stuhl aufgestellt wurde. In einigen Regionen Deutschlands galt dieses Datum als Frühlingsbeginn.

Lostag für die Bauern

Bleibt es winterlich …
… oder steht der Frühling vor der Tür?

Petri Stuhl ist wie jeder Lostag mit Bauernregeln verknüpft. Diese besagen, dass die Wetterlage vom 22. Februar 40 Tage bestehen bleibt.

Da habe ich mir gedacht, das ist nun endlich etwas was ich selbst überprüfen kann. In 40 Tagen werde ich ja wohl noch am Leben sein, um festzustellen, ob das stimmt😉

Bauernregeln:

☀️Ist an Petrus das Wetter gar schön, kann man bald Kohl und Erbsen säen.
❄️War’s in der Petersnacht sehr kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.
🌄Ist es mild und nach Petri offen der Bach, kommt auch kein großes Eis mehr nach.
🌌Die Nacht zu Petri Stuhl zeigt an, was wir noch vierzig Tag für Wetter han.

Na dann, bis in 40 Tagen und schönen Sonntag🤩

Hexenschuss …

Ein Tag vor dem Urlaub …

Einen Tag vor unserer Abreise nach Costa Rica hat es mich wieder einmal erwischt. Wieder einmal heißt alle vier bis sechs Jahre. Eine falsche Bewegung und Zack. Wer den Schmerz kennt, dem muss ich die folgenden Stunden nicht schildern und wer nicht, der kann es sich sowieso nicht vorstellen. Man ist mit einem Schlag alt. Schrecklich alt und nahezu unbeweglich. Ich hatte keine Ahnung wie ich es zum Arzt oder zur Apotheke schaffen sollte. Aber ich schaffte es und bekam chemische Keulen verschrieben. Mir graute, aber sie halfen. So schaffte ich die fast 24 Stunden Anreise zum Urlaubsziel. Während des Urlaubs-eine Rundreise übrigens, ließ mich mein Rücken in Ruhe. Nicht so nach der Rückkehr.

Hexenschuss-2. Akt

Kaum war ich wieder zu Hause, wagte ich mich an die erste Yogastunde und was soll ich sagen; zack – ein Knacks und ich kam nicht mehr von der Matte hoch. Das darf doch nicht wahr sein, dachte ich und suchte verzweifelt eine Position, die mir ein Aufstehen ermöglichte. Nach endlosen Minuten gelang es endlich und ich erreichte nur mühsam den Schrank mit den chemischen Keulen. Dennoch fand ich kaum Schlaf und kam am darauffolgenden Tag nur im Schneckentempo voran. Da ich eine ausgesprochene Abneigung gegen Medikamente habe, begann ich im Internet nach Alternativen zu suchen.

Die Erlösung

Ich gab Lendenwirbelsäule und Schmerzen ein und wurde nachdem ich alle selbsternannten ‚Wunderheiler‘ aussortiert hatte, fündig. Zugegeben, es kostete mich einige Überwindungen, die Muskelverspannung zu lösen, aber es gelang mit jeder Übung immer besser und schließlich ebbte der Schmerz ab. Vorsichtig wiederholte ich diese Übungen auch an den Folgetagen und ging nach dem ich wieder schmerzfrei war, zu meiner täglichen Yoga-Routine über. Heute, 17 Tage später bin ich komplett schmerzfrei und endlich wieder die ‚Alte‘ oder sollte ich besser die Junge sagen, wenn man das mit 61 noch sagen kann 😉

Hier die Videos

Ich bin extra wegen der Übungen Prime Mitglied bei You Tube geworden. Das muss aber nicht sein, denn auch mit Werbung wirkt es!

Diese Übungen haben mich schmerzfrei gemacht

Herrlich entspannend!

Schönes Wochenende!

„Maaaiiin Gooott“

Er war um die vierzig, von kleiner aber kräftiger Statur, das Haar rabenschwarz, der Teint leicht gebräunt, das Grinsen wie aus einer Zahnpasta-Werbung. Vom ersten Tag an beherrschte er uns. Otto. Ein außergewöhnlich gut informierter Reiseleiter mit schauspielerischem Talent. Er hatte etwas sehr lehrerhaftes an sich und war ein ziemlicher ‚Schmäh-Führer‘. Am ersten Tag nach der Ankunft, und 11 Stunden Flug in einer Tiefkühl-Boing, drohte er uns schon während der Busfahrt in das Hotel mit einem Wissensquiz und einer Prüfung, die uns jederzeit und ohne Vorwarnung ereilen konnte.

Somit war er mir in der Sekunde unsympathisch, denn ich habe Aversionen gegen jegliche Prüfungen und Hallo-wir waren schließlich im Urlaub und nicht in einer Schule! Ich sah meinen Mann genervt an, der reagierte aber nicht und so beschloss ich, mich von der Realität zu verabschieden und ein wenig zu dösen. Das wiederum funktioniere nicht, denn die Klimaanlage war genauso eisig wie im Flugzeug, sodass mich das Klappern meiner Zähne am Einschlafen hinderte.

„Wie heißt die Hauptstadt von Costa Rica?“, plärrte Otto in das Bus Mikro. OK, dachte ich, das ist leicht und wollte antworten, aber da brüllte schon ein Ehrgeiziger in der vordersten Reihe „San José“. Boa, wie in der Schule. Erste Reihe – Streber! Darauf der Otto: „Super, sääähr gut, aber das war leicht! Wie viele Einwohner hat San José?“ Schweigen. Irgendetwas mit 200.000 hatte ich in Erinnerung, aber ich sagte nichts, denn ich wollte mich nicht blamieren.

„Maiiin Gooott – 340.000“, rief Otto und rollte dramatisch mit den Augen.

So ging es während der gesamten Rundreise. Wenn wir seine Fragen nicht beantworten konnten, rief er mit gespieltem Entsetzen „Maaaiiin Gooott“ und kündigte eine Nachprüfung an. Mit der Zeit verstanden wir, was Ottos Hilfeschrei an Gott bedeutete. Er mochte keine unwissende ‚Gringos‘, was bei den Costaricanern so viel wie ‚blond‘ oder dämlicher Ausländer bedeutete. Natürlich dachte er das nicht im Ernst. Dennoch entwickelte die Gruppe im Lauf der Reise den Ehrgeiz, alle Fragen Ottos richtig zu beantworten. Das war der Beweis für sein pädagogischen Talent.

In den zwölf Tagen, die wir zusammen verbrachten, lernten wir sehr viel über Costa Rica. Wir erlangten einiges Insider-Wissen über dieses wunderschöne Naturparadies. Otto lieferte interessanten Stoff mit vielen Geschichten und Anekdoten abseits der 0815 – Reiseleiter-Informationen. Wir lernten Land und Leute mit spannenden, geschichtlichen Hintergründen kennen. Wir wurden gute Schüler. Nach zwei Wochen waren wir ‚Experten‘. Für mich ist genau das der Sinn des Reisens. Öfter einmal hinter die Kulissen des Landes zu schauen, interessante Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, zu staunen und zu lernen.

All das konnte dieser selbstbewusste Mann vermitteln. Otto war vielleicht nicht ‚Sympathie auf den ersten Blick“, aber auf den zweiten. „Maiiin Gooott“, man kann sich auch mal irren …

© LoPadi

Selbstheilung

Es gab eine Zeit, da war ich nicht ich selbst. Zweifel beherrschten meinen Tag, Angst die Nacht. Mein Job, war mein Leben und nahm mich völlig ein. Als williges Instrument ließ ich es zu. Ich hastete von Termin zu Termin, von Besprechung zu Besprechung. Als verlängerter Arm eines Despoten war ich die Überbringerin der schlechten Nachrichten und das tat ich mit pragmatischer Distanz denjenigen Menschen gegenüber, die es betraf.

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Mein Costa Rica A-B-C

Anreise: Unsere Anreise im JÄNNER nach San Juan erfolgte mit Zug und Flugzeug (Edelweiß- Swiss Air- beide Airlines gehören zur Lufthansa). Der Hinflug dauerte ab Wien 11 Stunden, der Rückflug mit Rückenwind 10 Stunden. Beim Hinflug war die Klimaanlage des Flugzeuges so kalt eingestellt, dass ich froh war, eine Winterjacke dabei zu haben. Später während der Rundreise in den Bussen, ging es mir ebenso.
Atlantik: Der Atlantik auf der Nordöstlichen Seite des Landes ist kühl und rau und hat uns nicht zum Baden eingeladen. (Unter 25 Grad)
Bekleidung: Sowohl leichte Sommerkleidung als auch Regenkleidung sind wichtig. Badesachen, Mücken-spray und Sonnenschutz nicht vergessen. Eine warme Jacke und festes Schuhwerk sowie eine leichte lange Hose für Wanderungen im Dschungel sind ebenfalls erforderlich.
Bildung: Wird in CR großgeschrieben. Seit die Armee 1948 abgeschafft wurde, fließt dieses Budget in die Bildung. Es herrscht Schulpflicht mit einer Vorschule ab vier Jahren. Wir waren selbst in einer Schule und hatten den Eindruck, von motivierten und interessierten Kindern. Es gibt keinen Analphabetismus und kein Kind muss in CR auf der Straße leben.
Biodiversität: Die Pflanzenwelt ist wegen des feuchtwarmen Klimas enorm vielfältig. Es gibt alleine 1200 Arten von Farnen. Ähnlich sieht es in der Tierwelt aus- (ca. 800 Vogelarten). 5% der gesamten Pflanzenwelt der Erde gedeihen auf Costa Rica, das flächenmäßig 51. 100 Quadratkilometer nur wenig größer als die Schweiz mit 41 285 Quadratkilometer ist. 27% der gesamten Landesfläche stehen unter Naturschutz. 50% des Landes sind heute wieder bewaldet. (Sekundärwald)
Costa-Ricaner: Rund 5 Millionen Einwohner leben in der Präsidialrepublik. 94 % Mestizen („Mischlinge“) und Weiße, 3 % Schwarze 1 % Indios, 1 % Chinesen und 1 % Sonstige. 52 % sind römisch-katholisch, 22 % Protestanten, inkl. evangelikaler Gruppierungen (Quelle Wikipedia).
Der größte Teil der Schwarzen, die einst als Hilfsarbeiter zum Eisenbahn und Straßenbau eingesetzt wurden, leben an der Atlantikküste. In anderen Landesteilen herrschen die Mestizen mit spanischem Wurzeln vor. Das ist das Ergebnis der unrühmlichen Vergangenheit der spanischen Konquistadoren in Costa Rica. Die männlichen Indios ließ man ermorden, die Frauen wurden zu ‚Paarungszwecken‘ am Leben gelassen. Die Menschen erlebten wir als entspannt, freundlich und hilfsbereit. Es gibt relativ wenig Kriminalität.
Einflüsse: Seit 1821 ist CR von Spanien unabhängig.
Handelspartner sind Europa und USA. Das Land wird gerne von Schweizern als Auswanderungsland genutzt. Es gibt einige Landstriche, wo man sich auf Grund der Natur und Architektur in der Schweiz wähnt. Amerikanisch stämmige Quäker habe es hier im Tourismus zu großem Wohlstand gebracht. Die Handelsbilanz des Landes ist dennoch konstant negativ.
Elektrizität/Handy/Tarife: Reisestecker nicht vergessen! Die Stromspannung beträgt 110-120 V bei 50-60 Hz. Die US- amerikanischen Flachstecker sind gebräuchlich und man kann sie vor Ort in den größeren Läden in den Elektroabteilungen kaufen. Handy: In den meisten Hotels ist kostenloses WLAN vorhanden. Manchmal allerdings nur in der Lobby. Roaming- Gebühren sind sehr teuer. Man kann aber auch Pre- Paid Karten kaufen. Landesvorwahl: 00506
Essen und trinken: Reis und Bohnen mit unterschiedlichen Beilagen wie Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Alkohol ist teuer. Eine kleine Flasche Bier ab 3,5 Dollar. Es empfiehlt sich dort zu essen, wo es auch die Einheimischen tun. Am Mittagsbuffet zahlten wir zwischen 32 und 12 Dollar pro Person.
Früchte: Sie werden uns fehlen; Ernte-frische Ananas, Mangos, Papayas und Bananen. Einfach köstlich und immer der erste Gang beim Frühstück. Die Fruchtsäfte sind verhältnismäßig günstig und schmecken herrlich.
Gastarbeiter: Wie in allen anderen Ländern auch. Was die Einheimischen um geringen Lohn nicht mehr machen wollen, machen die Gastarbeiter. Allerdings erhalten diese eine frei Unterkunft, Strom und Wasser. Ihre Kinder werden automatisch in das Bildungssystem integriert. Sie arbeiten hauptsächlich in den Plantagen.
Geografie: Topographisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern.
die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, speziell die Cordillera de Talamanca
das Valle Central mit der Hauptstadt San José
die Schwemmlandebenen der Karibikküste
die zentrale Pazifikküste
die trockene Halbinsel Guanacaste im Nordwesten
In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und auch erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Volcán Poás (2704 Meter), der Arenal (1633 Meter) und der Irazú (3432 Meter). Der Chirripó Grande (3820 Meter)[5] ist der höchste Berg des Landes. (Quelle Wikipedia)
Hunde: Wohin das Auge reicht. Jeder Haushalt hat mindestens einen. Sie sind genau so entspannt wie ihre Besitzer.
Impfungen: Keine vorgeschrieben.
Kaffee & Kakao- sind die Hauptexportmittel. Die Sorte Arabica aus CR gilt als die beste der Welt. Wenn man allerdings ein Tässchen Nespresso in Europa zum Kilo-preis von 90 Euro schlürft, darf man ruhig daran denken, dass die Hilfsarbeiter in den Plantagen für 50 Kilo handgepflückter Kaffeebohnen drei Dollar erhalten. 😦
Klima: Costa Rica hat drei Klimazonen. An der Pazifikküste herrscht von Dezember bis April die Trockenzeit und es ist heiß. Von Mai bis November hingegen kann es unangenehm schwül werden, denn das ist die Regenzeit. Ganz im Süden auf der Halbinsel Osa, herrscht immer schwüles Klima. An der Atlantikküste hat es konstant um die 26 Grad. In den von Gebirgen umgebenen Landesteilen im inneren hatte es um die 20 Grad. Nachts 16. Im Bergland kann die Temperatur auf 0 Grad abfallen.
Kriminalität: Costa Rica ist eines der sichersten Länder Mittelamerikas. Dennoch gibt es auch hier in den Großstädten rund um die Bahnhöfe Kriminalität. Auch rund um die Spielhallen (Casinos) gibt es Prostitution in typischem Rotlichtmilieu. Amerikaner sind die vorrangigen Kunden. Wir haben im geschützten Rahmen der Reisegruppe nicht viel davon mitbekommen. Außer in San Jose‘ im Umfeld des Casinos.
Kultur: Musik, Nationaltheater
Costa Rica besitzt eine vielseitige Musikkultur von traditioneller einheimischer Musik über karibische Musik und allgemein lateinamerikanische Musik bis hin zu weltweiten Strömungen und Stilen. Neben den internationalen Charts haben vor allem lateinamerikanische Tanzmusik – von Salsa bis Reggaeton – aber auch andere Stile und Gruppen aus Lateinamerika großen Einfluss. Gleichzeitig gibt es eine reiche Kultur an aktiven Musikern und zahlreiche private und öffentliche Musiker-Gruppen (zum Beispiel Universitätsorchester). Zu den typischen Elementen traditioneller Musik zählen unter anderen Gesang, Marimba und Gitarre. (Quelle Wikipedia)
Monteverde: Touristisch voll erschlossen. Großartiger Nebelwald, den man über Hängebrücken erkundet. Hochburg für Fans von Canopy. Ihr Gequietsche hallt durch den gesamten Urwald …
Panamericana: Auch durch Costa Rica führt diese 28 000 km lange Schnellstraße durch Nord- Mittel und Südamerika. Für Fans von alten amerikanischen Trucks eine gute Gelegenheit.
Pazifik: Das Highlight im Westen. 27 Grad warm. Wir sprangen nahe Quepos in diesen mächtigen Ozean und genossen das wunderschöne Hotel Parador.
Pferde: Gibt es im ganzen Land. Man kann auch Trekkingtouren buchen. https://www.viator.com/de-DE/Costa-Rica-tours/Horseback-Riding/d747-g9-c26032
Preise: Costa Rica ist teuer. Schließlich gehört das Land politisch zu den stabilsten, sichersten und friedfertigsten in Lateinamerika. Und das seit mehreren Jahrzehnten. Soziale Sicherheit hat nun mal ihren Preis. Auch hier.
Putzerameise: Angeblich (Quelle Reiseleiter) fallen von Zeit zu Zeit die schwarzen Putzer- Ameisen über die costaricanischen Haushalte her. Mann zieht dann einfach für ein paar Tage zu ameisenfreien Freunden und wenn man zurück kommt, sind die Ameisen weg und das Haus ist frei von Ungeziefer …
Ralle: Emanzipierte Vogeldame die alle Arbeit wie Nestbau, Aufzucht der Kleinen und deren Fütterung den Männchen überlässt.
Regenwald: Ob Regen- Nebel oder Trockenwald, alle sind imposant und auf sicheren Pfaden gefahrlos zu erwandern.
Rundreise: Kann ich empfehlen. 12 Tage würde ich aber nicht mehr machen. Zwei Tage Erholung im Hotel sind zu wenig, denn jeden Tag vor 07 h früh aufstehen ist anstrengend.
Sauberkeit: Costa Rica inklusive seiner Unterkünfte und Gastronomie ist blitzblank und man sieht weniger Abfall neben den Straßen als bei uns. Vorbildlich!
Schlangen: In freier Wildbahn keine gesehen außer im Schlangenhaus und das ist gut so, denn in CR leben die giftigsten Schlangen der Welt. Am häufigsten erwischt es leider die Gastarbeiter in den Plantagen. 300 Bisse 2019- sieben davon tödlich.
Souvenir: Leider meistens Massenware. Schöne Handarbeiten sind selten und sehr teuer.
Sprache: Spanisch. In der Schule wird als Fremdsprache neben Englisch als Freifach auch Mandarin unterrichtet. Mit Englisch kommt man fast überall durch.
Umweltschutz: Wird in CR großgeschrieben. Natürlich bin ich auf die österreichische Initiative (Regenwald der Österreicher) besonders stolz! KlimaschutzNaturschutz und Waldschutz werden als wichtiger Bestandteil der staatlichen Umweltpolitik angesehen und werden konsequent umgesetzt. Hatten Holzfäller in den 1970er und 1980er Jahren rund 80 % des Regenwaldes gerodet, sind heute wieder mehr als 50 % des Landes von Wald bewachsen. Zum Schutz des Waldes setzt Costa Rica erfolgreich auf den Ökotourismus, von dem sowohl Einheimische als auch umweltbewusste Reisende profitieren. So geben rund 1,5 Millionen Touristen jährlich fast 1,5 Milliarden Dollar für einen Besuch der Regenwälder und anderer ökologischer Ziele Costa Ricas aus.[9]
Rund 27 % der Fläche Costa Ricas stehen unter Naturschutz. 2012 gab es 160 Schutzgebiete wie biologische Reservate, Nationalparks und Naturschutzgebiete.
Es gibt 26 Nationalparks über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen charakteristischen Merkmalen. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Nationalparkverwaltung geschaffen, die aber zunächst weder genügend finanzielle Mittel noch Personal besaß, um den Park wirksam vor Bauern und Neusiedlern zu schützen. Dank der Privatinitiative Regenwald der Österreicher ist inzwischen die Situation deutlich besser geworden. (Quelle Wikipedia)
Vulkane: Es sind mehr als 120 und einige sind teilweise noch aktiv.
Währung: Colon. US- Dollar werden anstandslos genommen. Der Euro nicht. Wechselkurs: 1 Euro sind rund 600 Colon. Man wähnt sich im Italien von anno dazumal …
Wirtschaft: Man lebt in CR 1. vom Tourismus, 2. von der Landwirtschaft und 3. von der Industrie- hauptsächlich Electronic.
Zebu Rind: Dieses indische Buckelrind ist nahezu überall auf den Weiden anzutreffen.

Fazit: Costa Rica ist eine Reise wert!

Costa Rica ist eine Reise wert 🙂

Fasching- Karneval …

oder die fünfte Jahreszeit …

Lustig ist die Faschingszeit,
fröhlich sind dann alle Leut-
Fröhlich, weil sie sehr viel trinken,
manchmal gar bis zum Abwinken …
Manchmal tatsächlich zu viel,
jeder hat da seinen Stil.
Ob nun trunken oder nüchtern,
exponiert oder auch schüchtern.
Jeder ganz nach seiner Art,
der eine hart der andere zart.
Ob Weiblein oder Männchen,
danach gibts dein ein Fähnchen.
Vielleicht auch eine Fahne,
das ist dann die Schikane,
nach all zu langer Lustbarkeit,
kommt irgendwann die Fastenzeit.
Dann heißt’s den Gürtel enger zurren,
da hilft kein Klagen oder Murren,
bis Ostern dann, mit Disziplin,
kriegen wir das alles wieder hin!

Faschingsgrüße Österreich:

https://www.feierabend.de/Oesterreich/KUNST-KULTUR/Faschingsgruesse-10639.htm

Narrenrufe Deutschland

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrenruf

Frohes Feiern!


Costa Rica 2020- 11.+12.Tag- Pazifikküste

RELAX☀️😊🌊 Von Rincón de la Vieja an die Pazifikküste

05:30 Tagwache. Zum letzten mal. Bisher sind wir jeden Tag spätestens um halb sieben Uhr Morgens aufgestanden. Heute stehen uns noch sechs Stunden Busfahrt bis zum letzten Hotel bevor. Die längste Fahrt dieser Reise waren sieben Stunden.

Das Essen, die Preise

Mittagessen gibt es in einem Lokal an der PanAmerikanischen Autobahn in dem gerne auch Lastwagenfahrer Rast machen. Hier merkt man den Unterschied zwischen Touristennepp und landesüblichen Preisen. Haben wir in diversen Restaurants bisher zwischen 12 und 23 Dollar pro Person bezahlt, sind es nun sechs Dollar inklusive Getränk. Neben dem Lokal befindet sich ein Souveniershop mit abertausenden T-Shirts und anderer touristischer Massenware. Leider gibt es hier keine individuelle Handarbeit. Seit wir einen wunderschönen handgeschnitzten Tucan in einem Hotel gesehen haben, gefällt uns kein anderer mehr. Leider wollte uns der Hotelbesitzer dieses Kunstwerk nicht verkaufen.

Ein paar hundert Meter weiter machen wir vor einer Brücke halt und beobachten aus sicherer Entfernung mehrere Alligatoren. Unser Guide sagt es sei eine amerikanische Gattung. Sie werden bis zu s Meter Lang. Wir schätzen die Burschen auf fünf bis sechs Meter. Mich gruselt plötzlich, weil ich mir vorstelle, wie es denn wäre, jetzt von der Brücke zu stürzen …

See you later Alligator …

El Pazifico

Weiter geht es dem Pazifik entgegen. Ich kann es kaum erwarten, den geliebten Ozean wiederzusehen. 24 Jahre ist es nun her, als ich in der wunderbaren Südsee war und unwillkürlich kommen Erinnerungen hoch. Bodo ist zum ersten Mal am Pazifik. Auch er ist fasziniert von der Weite dieses Ozeans.

Eine Stunde später öffnet sich eine Bucht und er liegt vor uns; El Pazifico, der Friedlicheder größte Ozean der Welt. Sein seidenweiches, 28 Grad warmes Wasser- wie habe ich es vermisst …

Das letzte Hotel der Reise. Das El Parador

Das Hotel ist zur Abwechslung einmal richtig luxuriös.😲Die Einrichtung im spanische Stil ist geschmackvoll aber nicht aufdringlich. Alles blitzt vor Sauberkeit. Die parkähnliche Aussenanlage ist weitläufig und der Weg zum Zimmer ist ganz schön weit. Hier müssen wir auch nicht selbst die Koffer schleppen. Überall nur freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Hier scheint jeder Mensch in seinem Beruf seine Berufung gefunden zu haben. Keine Spur von Gastrofrust. Vom Chef bis zur Reinigungskraft.

Wunderbare Aussicht👍

Auf den blitzblanken Böden im Außenbereich begegnet uns so manche stattliche Echse, die hier auf ein Stück Futter hofft. Faultiere hängen im träge Geäst und Papageien fliegen laut schreiend durch die Lüfte. Majestätisch ziehen Pelikane in exakten Formationen ihre Bahn. Die Aussicht auf den Pazifik ist grandios. Es ist 35 Grad heiß.

Immer diese Klimaanlagen …🥶

Die Klimaanlage im Zimmer hingegen versetzt uns in die Arktis und wir drehen sie auf 25 Grad hoch. Die viel zu kalt eingestellten Klimaanlagen gab es leider auch in den Bussen und im Flugzeug. Am Fenster im Bad entdecken wir einen weiteren Gast, einen Gecko, der sich am Fenster mit seinen Füßchen festgesaugt hat. Unser neues Haustier chen?

Haustierchen

Zwei Tage werden wir uns hier genüßlich ausruhen, im warmen Pazifik baden und den tollen Service genießen.

https://www.hotelparador.com/

Relax
Das frische Obst zum Frühstück, vor allem die süße Ananas wird mir fehlen

Costa Rica 2020- 10. Tag- Rincón de La Vieja

Cañas, Die Tierpflegestation Las Pumas und der letzte aktive Vulkan (für uns) in Rincón de La Vieja

Der letzte Tag der Rundreise, führt endlich in wärmere Gefilde. Wir haben uns alle auf den Sonnenschein gefreut, aber 32 Grad im Schatten machen dann doch zu schaffen. Wir befinden uns heute im rustikalen ‚Cowboy Land‘ Costa Ricas.

Die Tierpflegestation Hagnauer

Hier führt man das Werk einer Schweizerin fort, die es sich vor 40 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, verletzte oder ehemalige Haustiere, die die ehemaligen Besitzer nicht mehr haben wollten, aufzunehmen. Wir sehen Pumas, ein Ozelot, Kapuziner und Klammeräffchen und viele Papageien, von denen uns zwei mit „Hola“ begrüßen. Die Tiere sind zwar hinter Gittern, aber es scheint ihnen gut zu gehen. Ich bin mir allerdings nie ganz sicher, ob es klug ist, in den natürlichen Kreislauf der Natur einzugreifen. Von den verstoßenen Haustieren einmal abgesehen.

Ozelot

Nationalpark und vulkanische Aktivitäten

Der Trockenwald beeindruckt vor allem mit dem Ficusbaum- (Birkenfeige), der nachdem sie seinen Wirt aufgezehrt hat, zu einem beeindruckenden Gebilde heranwächst und bis zu tausend Jahre alt werden kann.

Im Durchschnitt wachsen hier sechzig bis einhundert Baumarten auf einem Hektar Wald. In Mitteleuropa sind es lediglich zwölf.

Zwischendurch erspähen wir Kapuzineräffchen, Echsen und einen Goldhasen.

Ein Blick in die Hölle

Immer stärker werdender Schwefelgeruch und dunkles Grollen führt uns schließlich zu rauchenden, blubbernden und dampfenden Vulkankratern. Dabei fällt uns auf, wie prächtig die Bäume und Sträucher rund um die hochkonzentrierten Schwefeldämpfe gedeihen. So viel zur grassierenden CO2- Hysterie …

Zauberwald
Die wunderschönen Blüten des Butterblumen- Strauches säumen die Wege
Die Costaricaner nennen ihn „Touristenbaum”, denn auch er scheint einen Sonnenbrand zu haben und die Baum- Haut schält sich …😊
Ausser Betrieb!

Fazit

Wieder ein intensiver Tag mit vielen Eindrücken. Ab morgen sind zwei Tage relaxen am Pazifik angesagt. Nach der schönen, aber auch anstrengenden Rundreise freuen wir uns nun auf El Pacífico, Ein schönes Hotel, endlich mal ausschlafen und ein paar kühle Drinks an der Bar…🌊🍹

Costa Rica 2020- 9. Tag- Monteverde- Nebelwald

Nebelwald, Quäker, Schweizer, Kolibris und unsichtbare Gefahren …

Im Nebelwald von Monteverde

Wie die Quäker nach Monteverde kamen …

Monteverde kann man als touristisch ‚voll erschlossen‘ bezeichnen. Touristen wohin das Auge reicht. Nicht unbeteiligt daran sind die Quäker. Was einst 1951 in Alabama- USA begann ist heute zu einem lukrativen Wirtschaftszweig erblüht. Die Quäker- Männer verweigerten als überzeugte Pazifisten die Teilnahme am Korea- Krieg, was damals in den USA mit einer drei jährigen Gefängnisstrafe geahndet wurde.

11 Familien suchten daraufhin einen Ausweg und fanden diesen in Costa Rica. Sie teilten 1500 Hektar Land unter sich auf, bauten jeder ein Haus und begannen mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen. In Costa Rica ist es üblich, dass wenn kein anderer das Land für sich reklamiert, es nach fünf Jahren in den Besitz des Nutzers übergeht. Seither haben die Quäker ihren Besitz vervielfacht, produzieren massenhaft Käse und gehören zu den reichsten Familien des Landes. Sie haben sich friedlich mit den Costaricanern arrangiert, ziehen es aber vor zurückgezogen im Dschungel zu leben. Wie bei dem Paradies- Vogel haben wir nie einen Quäker zu Gesicht bekommen.

Die Schweizer

Auch viele Schweizer haben hier eine neue Heimat gefunden. Auch sie leben hier ihre Kultur und Tradition, wie man unschwer an der Architektur erkennen kann.

Schweizer Stil in Costa Rica

Über Hängebrücken durch den Nebelwald

Alles strebt dem Licht entgegen. Nicht alle schaffen es an einen Platz an der Sonne, wie im menschlichen Leben auch
Bromelien überall …
Baumhohe Farne
Biodiversität. Fünf von über 1200 Farn- Arten
Bergsingdrossel- Vorlage für die „Angry Birds“

Was wir im Dschungel nicht zu sehen bekamen …

Die hochgiftigen Coral Snake
Klapperschlangen
Fer de Lance

Und das ist gut so, denn es gab 2019 in Costa Rica 300 Unfälle. Die meisten davon in den Plantagen Sieben davon endeten tötlich.

Costa Rica 2020- 8.Tag Kaffeeplantage

Bohnen die sich lohnen …

Wir befinden uns in Monteverde, in dessen Nebelwald sich Kaffeeplantagen befinden, wo Hilfsarbeiter aus Panama und Nicaragua emsig die roten Früchte des Kaffeestrauches pflücken. Ein voller Korb mit ca. 15 kg Früchten bringt einen Dollar. Da die Früchte in unterschiedlichen Reifestatien heranwachsen, müssen die Pflücker darauf achten, das sich keine grünen Früchte in den Korb verirren. Das würde nämlich bedeuten, dass sie noch weniger Lohn pro Korb erhalten.🥺 Die Pflücker arbeiten schnell, denn je mehr Körbe, desto mehr Lohn …Jeder Costaricaner sollte wenigstens einmal im Leben Kaffee gepflückt haben, erzählt unser Guide. Das ist Tradition. Aber für diesen kargen Lohn, arbeitet auch hier kein Einheimischer auf Dauer …

Kafeestrauch
Nur reife rote Früchte bringen Bares …
Jeweils zwei Kaffeebohnen befinden sich in einer Frucht.

Wer profitiert davon?

Natürlich die Plantagen besitzer, der Handel und Produkt- Veredelungsmeister wie zum Beispiel Nestlé. Die verkaufen das marketingveredelte Produkt mit dem smarten Grinsen eines George Clooneys um bis zu 80 Euro das Kilo. 😲

https://m.focus.de/wissen/klima/tid-25793/oeko-bilanz-von-kaffeekapseln-80-euro-pro-kilo-weniger-kaffee-fuer-mehr-geld_aid_752523.html

Aber machen wir uns nichts vor- wir alle bestimmen durch unser Konsumverhalten den Preis.

Die Pioniere …

Nach dem Pflücken folgen, schälen, trocknen und je nach Wunsch der Großkunden das Rösten der Bohnen.

Einfaches Gerät zum schälen der Frucht
Die rohe Bohne
Trockenphase
Historische Transportmittel und ein typisches Symbol Costa Ricas

Kaffee kommt ursprünglich aus Äthiopien …

… deshalb auch die Bezeichnung ‚Arabica‘, die für eine besonders hohe Qualität steht. Je länger der Kaffee geröstet wird (dunkle ölig glänzende Bohne), desto niedriger der Koffein Gehalt. Bei einem typisch italienischen Espresso aus einer Maschine, verbleibt das meiste Koffein noch dazu im Sud. Das ist auch der Grund warum man nach einem Espresso wunderbar schlafen kann.🥱

https://www.coffee-fellows.com/kaffeewissen-unterschied-zwischen-kaffee-und-espresso/

Die gute alte Aufgussmethode mit Filtern oder mit der ‚French Press‘ gilt immer noch als die beste Methode vollendeten Kaffeegenusses. Das Koffein braucht genügend Zeit um sich zu lösen. Nur dann schmeckt Kaffee ausgewogen und nicht zu sauer oder zu bitter. Aber wie bei allen Dingen ist auch Kaffee Geschmacksache. Und ob mit oder ohne Milch oder Zucker, ist ein Start in den Tag für viele undenkbar. Übrigens für die Finnen und Norweger am allermeisten. Die sind nämlich die größten Kaffeetrinker der Welt.

Costa Rica 2020- 7.Tag 🌎 Vulkan Arenal

Ein mächtiger Vulkan🌋 und ein bemerkenswerter Winzling 🐜…

Vulkan Arenal

Unser zweiter jüngerer, aber noch aktiver Vulkan auf dieser Rundreise. Wir absolvieren einen zweistündigen Marsch hinauf zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man den Arenal See sieht. Zum ersten Mal zeigt sich die Sonne und nun wird uns klar, was Otto unser Guide, damit gemeint hat, wir sollten doch froh sein, dass es bewölkt ist. Es wird sofort extrem heiß. Dies in Verbindung mit der fast 💯 prozentigen Luftfeuchtigkeit lässt einen den Schweiß waagrecht aus den Poren schießen😉

Hier ein Link für mehr Info;
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arenal

Bemerkenswerter Winzling …

Blattschneiderameisen

Aber nun zu einer faszinierenden Spezies der Natur. Blattschneiderameisen. Sie haben keine Gewerkschaft und sind daher 24 Stunden damit beschäftigt, ihrer Königin Nachschub an Blättern zu besorgen. Gleichzeitig verhelfen sie mit den Löchern, die sie in den Blättern hinterlassen, den darunter liegenden Pflanzen zu mehr Sonnenlicht.

Die Königin zerkaut die Blätter🌱 und erzeugt ein Substrat, dass das Wachstum des Egerlingsschirmlings fördert. Dieser Pilz 🍄 ernährt wiederum alle Ameisen in der Kolonie.

Die männlichen Blattschneiderameisen dürfen allerdings nur so lange leben, als sie der Fortpflanzung dienen. Danach tötet die Königin alle.🐜😬Somit besteht die gesamte Kolonie ausschließlich aus weiblichen Tieren. Es sei denn der Königin gelüstet nach einem neuen Liebhaber …💚

Eine Kolonie Blattschneiderameisen kann pro Tag so viel Vegetation schneidenwie eine ausgewachsene Kuh frisst. Deshalb sind sie auf den Kaffee, Kakao und anderen Plantagen nicht erwünscht. 😤

Im Urwald allerdings lockern sie mit ihrer Arbeit die Böden auf und sorgen wegen der großen Erdbewegungen bei der Erweiterung ihrer Nester für die Belüftung des Bodens und begünstigen so die Zufuhr von Nährstoffen. Dadurch wird der Dschungelboden zehn mal fruchtbarer.

Mimosenbaum

Die Blattschneiderameisen, die ähnlich den Kakerlaken seit Millionen von Jahren auf der Erde existieren, sind faszinierende Lebewesen und für mich eine interessante Form weiblicher Durchsetzungskraft …

Costa Rica 2020- 6.Tag – Schulbesuch

Sonntags in die Schule …

Sonntags in die Schule? Es sind gerade Sommerferien in Costa Rica, aber da wir im Zuge unserer Reise ein paar Dollar für die Schule gespendet haben, kommen heute alle Kinder, um uns kennen zu lernen. Sonntags in den Ferien. Wir staunen.

Entspannte, fröhliche und neugierige Kinder …

Alle Kinder lächeln entspannt, sind offen und neugierig. Ab dem vierten Lebensjahr beginnt hier die Vorschule. Bereits ab dem sechsten Lebensjahr erhalten sie einen Laptop, der alle zwei Jahre erneuert wird. Jeden Tag gibt es Vormittags einen Snack und um 12h Mittagessen. Da es seit 1948 in CR kein Militär gibt, fließt das Geld in die Bildung.

Kinderarbeit?

Fehlanzeige! In ganz Costa Rica muss kein Kind auf der Straße leben. Auch Gastarbeiter erhalten automatisch ein Haus mit Strom und Wasser. Ihre Kinder werden in die Schulen integriert. Unser Guide bittet uns, den Kindern keinesfalls Geld zu geben,  denn Kinder lernen hier schon früh, dass sie für alles eine Gegenleistung zu bringen haben. Will ein Junge oder Mädchen ein Spielzeug oder etwas neues zum Anziehen, muss es im Haus oder auf den Feldern mithelfen oder das Auto waschen und sich so seine Wünsche ‚verdienen‘. Kinderarbeit ist in CR natürlich verboten, aber sie sollen lernen, dass man sich im Leben alles verdienen muss. Einheitliche Schuluniformen sorgen dafür, dass alle gleich sind. Ob arm oder reich. Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden in den normalen Unterricht integriert und nicht in Sonderschulen untergebracht. Unter allen karibischen Staaten ist dieses Bildungssystem einzigartig. Kuba hat zwar ebenfalls die Schulpflicht, aber keine modernen Unterrichtsmittel.

Bildung für alle unter einfachsten Verhältnissen.

Interessierte junge Menschen

Wir setzen uns zu den Kindern die zwischen vier und dreizehn Jahre alt sind, und stellen uns gegenseitig vor. Sie alle haben schon recht genaue Vorstellungen, was sie einmal werden möchten. Viele Mädchen wollen Polizistinnen werden. Die Jungs Fussballer. Eine Richterin und eine Ärztin sind auch dabei. Danach werden wir nach unserer Heimat gefragt und was bei uns anders ist. Am Ende überreichen wir ihnen jeweils ein Paket mit Schulutensilien und weil eine Frau aus unserer Gruppe zufällig Geburtstag hat, singen die Schüler spontan ein Geburtstagsständchen. Wir finden diese Kinder einfach famos und ich muss unwillkürlich an unseren verwöhnten Nachwuchs zu Hause denken und das stimmt mich nachdenklich …

Die Kinder freuen sich über einfache Schul- Utensilien und Malsachen

Fazit

Der Schulbesuch war ausgesprochen bereichernd und ich bin mir sicher, das Costa Rica damit auf dem richtigen Weg ist. Junge Menschen werden hier optimal auf die drei wichtigsten Wirtschaftszweige; Tourismus, Elektronik- Bauteile und Landwirtschaft vorbereitet.

Hier ist every Day at School a Day for Future …👍🦉

Costa Rica 2020- 4.Tag- Regenwald – Tortuguero

Eine Reise in die Tiefen des Urwaldes von Tortuguero

Der Tag gehört diversen Bootsfahrten in die Seitenarme des Naturschutzgebietes. Unsere Truppe setzt sich aus zwei Nationalitäten zusammen. Schweizer und Österreicher. Die Stimmung ist gut. Die meisten sind fröhlich und wir kommen uns bei den gemeinsamen Ausflügen rasch näher.

Reiseleitung

Unser Reiseleiter versorgt uns reichlich mit Informationen und wird nicht müde, täglich die vorbildliche Haltung Costa Ricas zum Umweltschutz zu erwähnen. Dennoch rasen wir mit Benzin- betriebenen Booten durch die Kanäle. Vorbei an den Müllhalden der primitiven Wellblech Baracken. Auch am karibischen Strand liegt Müll. Schuld sei das angrenzende Nicaragua. „Die werfen alles ins Meer,” sagt der Reiseführer …

Bunte Tierwelt

Auf unseren Fahrten durch den Dschungel sehen wir Tucans, Reiher, und Rallen, Leguane, Kaimane, bunte Eidechsen, Fledermäuschen, Faultiere und Brülläfchen. Was wir nicht sehen sind Schlangen.🐍Das Szenario unberührter Natur ist fantastisch und der bisher beeindruckendste Teil der Rundreise. Wir fühlen uns in die Uhrzeit zurück versetzt. Am Ende fahren wir in einen in den Fünfzigern von Tropenholz Händlern angelegten Seitenarm, der für Transportzwecke angelegt wurde. Damals wurden viele Quadratkilometer abgeholzt. Heute ist alles wieder mit sogenanntem Sekundärwald bedeckt. Der Führer lässt den Motor abstellen und bittet uns für zwei Minuten zu schweigen, die Augen zu schließen und mit dieser kleinen Geste der Natur Respekt zu zollen. Eine schöne Idee bei der alle gerne mitmachen…

Urtümliche Vegetation
Krabbenreiher
Leguan
Fledermäuschen während der Siesta

Die ‚Bitch‘ unter den Vogeldamen …

Wir lernen eine Vogelart kennen, deren Weibchen als ‚Prinzessin‘ bezeichnet werden. Bei dieser Gattung der Rallen werden für die Weibchen von den  werbenden Männchen Nester gebaut. Wenn aber das Design den kritischen Augen der Umworbenen nicht entspricht, zerstört die anspruchsvolle Dame das Nest mit eigenem Schnabel.  Das wiederholt sich so lange, bis ihr das neue Heim endlich gefällt. Sie setzt sich anschließend in das gemachte Nest, legt die Eier und haut ab. Sie überlässt dem Männchen die alleinige Brutpflege. Der Vogelvater muss nun den Nachwuchs nicht nur ausbrüten, sondern danach auch für Nahrung sorgen, was ihn gewaltig stresst, denn er kann den Nachwuchs nicht zu lange allein lassen. Die Nesträuber warten nämlich schon. Das kümmert die ‚Prinzessin‘ nicht im geringsten. Sie vergnügt sich anderwertig … Das nennt man dann ‚gefiederte Emanzipation‘. 🐦

Wie geht es weiter?

Morgen packen wir zum dritten Mal die Koffer und brechen wieder auf. Obstplantage, eine Schule und ein wenig Freizeit danach. Klingt anstrengend? Ja, ist es. Aber auch immer wieder schön!🐸🍉🍌🍋🥝

Costa Rica 2020 Reisetagebuch- 3. Tag- Guápiles

Dschungelcamp und Atlantik

5h30 Tagwache. Es ist noch Zeit für einen Kaffee, dann geht es los in Richtung Dschungel. Wir fahren in Richtung Osten der karibischen Tiefebene entgegen. Eine Stunde geht es durch dichten Regenwald über Guápiles dem Ziel Tortuguero entgegen. Es regnet. Im Bus ist es wie in einem Kühlschrank, denn die Klimaanlage arbeitet Vollgas, weil sonst alle Scheiben beschlagen. So sitzen wir alle eingemummt in unserem Wintergewand und vor allem wir Frauen frieren schon wieder wie die Schneider. In Guápiles werden wir schließen nach einer Stunde Zähne klappern erlöst. Es gibt Frühstück und die erste Sichtung eines Faultiers mit Baby im Blätterwald eines riesigen Baumes. Das wiederum läßt so manchen vom Frühstückstisch aufspringen, nach draußen eilen, um die Kamera zu zücken. Ich genieße erstmal das köstliche, frische Obst des Buffets und lasse mir Zeit. Faultiere sind ja nicht gerade die Schnellsten und werden sicher noch am Baum sein, wenn ich fertig bin.

Und so ist es dann auch. Eine Stunde später werden wir und unsere Koffer auf Schiffe verladen und man fährt uns in eineinhalb Stunden in gemächlicher bis rasanter Fahrt durch den Regenwald in die Lodge. Die liegt wunderschön inmitten des Dschungels umgeben von Kanälen und Lagunen. Das Brackwasser ist lehmig braun und wir sehen ausser Reihern und Leguanen kaum Tiere. Das ist nicht verwunderlich, den der Motorenlärm der Boote verscheucht alle.

Die Lodge

Die Lodge liegt wunderschön inmitten des Dschungels, die Häuschen in denen wir wohnen sind geschmackvoll und gemütlich eingerichtet, der Pool lädt zum Schwimmen und die Bar auf ein kühles Blondes ein. Die Luft ist erfüllt von den vielfältigen Geräuschen des Dschungels und mein Mann entfernt erst Mal einen Tausendfüßler aus dem Bad. Na ja, solange es keine Schlange ist…

Leguanchen

Nachdem wir unser neues Domizil bezogen haben, flitzen wir mit dem Bootstaxi an das andere Ufer nach Tortuguero, einer Stadt am Fluss. Hier hat man sich dem Schutz der Schildkröten verschrieben die jedes Jahr am Strand ihre Eier ablegen. Wir flanieren an diesem Strand entlang und lauschen der Brandung des Atlantiks.

Danach genießen wir die quirlige Atmosphäre der Stadt-Promenade, gönnen uns eine Pina Colada und köstliches Eis.

Promenaden- Leben

Wir lassen den Tag in der Lodge ausklingen, schwimmen im Pool und genießen ein schmackhaftes Abendessen. Morgen geht es in den Dschungel und wir sind schon gespannt, welche Tiere wir zu Gesicht bekommen.

Einsamer Strandkäfer

Costa Rica 2020- Reisetagebuch 2. Tag- Vulkan Irazú

Auf dem 🌋 Irazú

Tagwache um 6h früh. Die Zeitumstellung (-7 Stunden) zu Europa schlaucht. Hundemüde sitzen wir beim Frühstück. Gestern waren wir 22 Stunden auf den Beinen. Der elf- stündige Flug von Zürich nach Costa Rica mit Edelweiß in der ‚Holzklasse‘ war anstrengend. Die Klimaanlage der Boing 320 war über Stunden auf arktische Temperaturen eingestellt. Ich fror wie ein Schneider! 🥶Darüber konnte nicht einmal die ausgezeichnete Bordverpflegung hinwegtrösten. Auch die zwei Decken der Airline nicht.

Endlich in Costa Rica angekommen, wurde zu aller Verwunderung das Handgepäck sehr streng geprüft und ich musste meinen Reiseapfel opfern. Danach ging es gemeinsam mit den restlichen 27 der Reisegruppe zum Hotel. Der resolute Reiseleiter informierte uns eindringlich über die wichtigsten Gepflogenheiten des Landes und über alle Regeln während der 14- tägigen Rundreise. Eine Wasserflasche, Insektenschutz Spray Reisepass und Regenschutz würden neben ihm, ab sofort unsere ständigen Begleiter sein.

Also ich bin ja nicht so der Rundreise- Fan, aber mein Mann wollte unbedingt und deshalb sitze ich nun in diesem Bus, der uns gleich auf den 3.432 Meter hohen Vulkan Irazú bringen wird. Draußen ist es nebelig und drinnen schon wieder verdammt kalt, denn auch im Bus ist die Klimaanlage auf arktische Temperaturen eingestellt. Meine Abneigung gegen diese Staub und Bakterienschleudern nimmt von Tag zu Tag zu. Im Hotel kann man kein Fenster mehr öffnen, aber eine Klimaanlage muss sein.😕

Oben angekommen schauen wir in den schwarzgrauen Schlund des inaktiven Vulkans. Der Nebel hat sich verzogen und die Luft ist frisch und kühl, aber immer noch milder als im Bus. Am Parkplatz treffen wir auf einen Nasenbär, der sich emsig schnüffelnd den essbaren Abfällen in den Tonnen widmet und sich dabei von den faszinierten Touris, welche sämtlich die Handykameras auf ihn richten, in keinster Weise stören lässt.

Irazu

Und weiter geht es in den wunderschönen Botanischen Garten Lenkester und anschließend in das hübsche Dörfchen Orisi, in dem die älteste Kirche Costa Ricas steht. Hier haben einst die Pater des Franziskaner Ordens die Indigenen Menschen vor den mordenden und vergewaltigenden Spaniern beschützt. Ein dunkles Kapitel dieses Landes, über das niemand gerne spricht.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das in Puerto Rico höchstes Augenmerk auf den Umweltschutz gelegt wird und Mülltrennung selbstverständlich ist. Der Strom in diesem Land kommt größten Teils aus erneuerbaren Energien, seit 1948 gibt es kein Militär mehr und die Budgets kommen der Bildung zugute. Nach einem traditionellen Mittagessen bei dem Reis und Bohnen nicht fehlen dürfen, fahren wir zur berühmten Basilica der Nuestra Señiora de los Ángeles. Eine der beeindruckendsten und hübschesten Kirchen, die ich je betreten habe.

Und schon ist der zweite Tag vorüber und mit uns ist es das auch. Wir sind müde und trollen uns bald auf das Zimmer. Morgen heißt es wieder Koffer packen und ab in den Urwald …

Botanischer Garten

Ein Tag zuvor …

Packen. Puh, haben wir alles? Heute noch Winter und Schnee morgen schon Hitze und die See … Na ja, das Meer werden wir morgen noch nicht sehen, aber immerhin den Pool des Hotels. In San José hat es jetzt um zehn Uhr 24 Grad. Hier hat es um 17 Uhr 1 Grad. 7 Stunden sind die Costa Ricaner hinter unserer Zeit und 17 Stunden werden wir im Flieger verbringen! Wien-Zürich – San José. Sonnenschutz, Insektenabwehr, Reisestecker und Ladekabel sind verstaut und das gute alte Aspirin muss auch mit. Leider hat vor zwei Tagen eine Hexe nach mir geschossen und ich kann mich kaum bewegen. Meine LWS ist beleidigt! Physikübungen helfen und ein Muskel anspannendes Mittel habe ich dabei. LWS-Blockaden dauern so lange wie sie dauern. Die Wärme bringt bestimmt Linderung.

Tengo curiosidad !

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The Incredible ELEPHANT Story!

Manchmal entdecke ich Geschichten, bei denen es mir am Ende die Haare aufstellt …

In 1986, Peter Davies was on holiday in Kenya after graduating from Northwestern University.
On a hike through the bush, he came across a young bull elephant standing with one leg raised in the air.

The elephant seemed distressed, so Peter approached it carefully.

He got down on one knee, inspected the elephants foot, and found a large piece of wood deeply embedded in it.

As carefully and as gently as he could, Peter worked the wood out with his
Knife, after which the elephant gingerly put down its foot.

The elephant turned to face the man, and with a rather curious look on its face, stared at him for several tense moments.

Peter stood frozen, thinking of nothing else but being trampled.

Eventually the elephant trumpeted loudly, turned, and walked away.

Peter never forgot that elephant or the events of that day.
Twenty years later, Peter was walking through the Chicago Zoo with his teenage son.

As they approached the elephant enclosure, one of the creatures turned and walked over to near where Peter and his son Cameron were standing.

The large bull elephant stared at Peter, lifted its front foot off the ground, then put it down.

The elephant did that several times then trumpeted loudly, all the while staring at the man.

Remembering the encounter in 1986, Peter could not help wondering if this was the same elephant.

Peter summoned up his courage, climbed over the railing, and made his way into the enclosure.

He walked to the elephant and stared back in wonder.

The elephant trumpeted again, wrapped its trunk around one of Peter legs and slammed him against the railing, killing him instantly.

Probably wasn’t the same elephant.

Der Esel im Einmachglas

Ausgewählte Verlage sind angeschrieben, der Jahresabschluss (muss auch sein) ist fertig und das Wetter ist herrlich. Also auf in die Natur!

Vorbei an glücklichen Hühnern

Wanderung im benachbarten Bayern

Los geht es vom Parkplatz am Thumsee aus. Der Anstieg ist sanft und mühelos. Bald ist man am Fuße des Kirchleins, das man flott über 300 Stufen erreicht. Am Kreuzweg zum Kirchlein fällt uns eine Muttergottes im Fels auf, die von Einmachgläsern umstellt ist. Die Einmachgläser entpuppen sie sich ich bei näherem Hinsehen als Behältnisse für Krippenfiguren aus Papier? Genau konnte man es nicht erkennen. Da noch nicht „Lichtmess“ – (40 Tage nach Weihnachten) ist, ist die Nische noch weihnachtlich geschmückt. Offiziell liturgisch endet die Weihnachtszeit zwar am 12. Jänner, aber für so manche Traditionalisten erst an „Mariä Lichtmess“. Das ist der 2. Februar, jener Tag an dem früher die Knechte und Mägde von den Bauern für ihre Dienste gelöhnt wurden. Ihr Dienstvertrag wurde verlängert, aber manchmal wechselten sie auch den Dienstherrn. Bis zum Antritt einer neuen Stelle gab es dann sogenannte „Schlenkerltage“, die so etwas wie Urlaub bis zum nächsten Dienstantritt waren. Sonst gab es ja keine freien Tage für die Dienstleute. Man hat dann auch ein bisschen gefeiert oder die Verwandten besucht.

Eselchen im Gläselchen …
Mhmmm …

https://www.bad-reichenhall.de/pankraz-kirche

Weiter gings die 300 Stufen hinunter und wieder hinauf zur Burg Karlstein.

Hernach ging es wieder zurück zum Thumsee. Während der zweieinhalb Stunden sind uns nur ganz wenigen Menschen begegnet. Das ist das Schöne, wenn man unter der Woche Zeit hat. Insgesamt war es eine wunderbare kleine Wanderung bei unseren Nachbarn in Bayern.

https://www.bad-reichenhall.de/burgruine-karlstein

Die Neue …

„Hallo, ich bin die Lo“. Die fremde Dame musterte mich mit jenem Scanner Blick, den nur Frauen beherrschen. „Hallo, freut mich“, säuselte sie. Ihre Körpersprache verriet das Gegenteil, denn mein Scanner lieferte stets zuverlässige Daten. Die Nette, wie mein Mann sie beschrieben hatte, war in Wirklichkeit gar nicht so nett. Frau spürt das sofort. Als neue Partnerin eines Jahrzehnte lang verheirateten Mannes fühlte ich mich ohnehin unwohl und diese Nette machte es nicht besser. Heute wurde ich einigen der BESTEN FREUNDE aus der Vergangenheit vorgestellt. Zäh!

Gerade von den Damen wurde man genauestens begutachtet und verglichen. Die Fragen waren stets die gleichen. Wo man sich den kennengelernt hat, wie den das gewesen ist, wie lange man sich kennt, woher man kommt, was man beruflich macht und so weiter. Das war allerdings noch die freundliche Variante, denn immerhin zeigte man sich interessiert.

Heute war es anders. Ich wurde geflissentlich ignoriert. Alles drehte sich nur um meinen neuen Schatz. Ich saß da wie eine Idiotin, eine unsichtbare Idiotin, denn selbst für den neuen Mann an meiner Seite, schien ich nicht zu existieren. Immerhin schenkte mir der Kellner kurz seine Aufmerksamkeit, wenn auch nur geschäftlich, denn er fragte nach meinen Wünschen. Ich bestellte ein Glas Wein, obwohl mir nach Schnaps zumute war und überlegte, wie ich mich in die fröhlich plaudernden Tischrunde einbringen könnte.

Die Künstlerklause, wie mein Geliebter sie beschrieben hatte, entpuppte sich als düstere nikotingeschwängerte Kneipe, deren dichte Rauchschwaden den Raum noch dunkler erscheinen ließen. Die abgegriffene Einrichtung war im Stil des süddeutschen Barocks gehalten und das mit Samt bezogene Mobiliar verströmte den typischen Gestank kalten Zigarettenrauchs und sonstige undefinierbare menschliche Gerüche.

Wieder hörte ich den weiblichen Part der fröhlichen Runde flöten: „Wie geht es deinen Kindern?“ Fragt man das, wenn die neue Partnerin des besten Freundes daneben sitzt? Ich würde das niemals tun. Danach folgte ein minutenlanger Austausch von Bildern via Smartphone und überschwängliche Lobpreisungen über den genetischen Fortbestand des Geliebten. Ab und zu schenkte mir mein neuer Geliebter, ganz bei den Enkerl, einen glücklicher Blick. Leider nur kurz. Blut ist eben dicker als … Die Gruppe wurde mir immer unsympathischer. Mich ließ man weiter links liegen.

Fieberhaft suchte ich nach einem Ausweg aus dieser unangenehmen Situation. Meine Blase kam mir zu Hilfe. Ich entschuldigte mich leise und verzog mich auf die Toilette. Auch das schien ihnen herzlich egal zu sein. So verschwand ich im Nebel des verrauchten Lokals und dehnte meine Sitzung so lange wie möglich hinaus. Da saß ich nun und dachte nach. Schließlich raffte ich mich auf und stellte mich der Meute. Und was soll ich sagen, einfach war es nicht, aber ich habe es geschafft und heute sind wir tatsächlich Freunde.

Wenn da mal keine Neue kommt …

© LoPadi

Die letzten Tage von Pompeji

Besuch der Ausgrabungsstätten 2019

Also gleich vorweg, ich war trotz des riesigen Andrangs mehr als beeindruckt. Pompeji hat mich schon als Kind fasziniert. Seit dem Geschichtsunterricht hat es mich nicht mehr los gelassen. Ich habe das Buch ‚Die letzten Tage von Pompeji‘ verschlungen, aber es ist mir leider nie gelungen den Film zu sehen. Vielleicht auch besser so, denn lesen lässt der Fantasie mehr Raum.

Ein tolles Buch!

Die Gipsfiguren

Konservierte Abdrücke von Zeitzeugen

Man versucht die berühmten Gipsfiguren, die in die Hohlräume der Asche gegossen wurden und die verschütteten Menschen der Stadt darstellen, zu erhalten. Leider zerbröckelt der Gips immer mehr und damit viele Details. Es ist eine Frage der Zeit wie lange man sie noch ausstellen wird und ob man sie überhaupt erhalten kann.

Mir kamen bei diesem Anblick traurige Gedanken, denn der Vesuv hatte die Menschen früh genug gewarnt. Viele konnten einfach nicht loslassen und einige hatten noch Schmuck und Geld in den Händen. Am Ende kostete ihnen die Entscheidung Hab und Gut zu retten, das Leben.

Beeindruckende Animation

Das für mich beeindruckendste Video A Day in Pompeii, wurde 2009 im Melbourne Museum als ‚Winter Masterpieces exhibition‘ gezeigt. Während der fünf Monate sahen über 330.000 Menschen diese Animation. Es stellt in beklemmender Weise die letzten Tagen von Pompeji nach. Für mich sind es ungemein beeindruckende Minuten über die Kraft und die Macht der Natur. Aber nehmt euch doch die Zeit und seht selbst …und Pompeji ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft

Die »Gutmensch«- Problematik …

Gut, besser,
Hausverstand – Vergesser.
Die Gesellschaft von heute –
Zu viele dumme Leute.

Der Wahn rund um die »Political Correctness« wird sich als Sackgasse erweisen. Das gilt sowohl für Deutschlands und Österreichs Politiker als auch für die derzeitigen Gesetzgebung. Manchmal habe ich das Gefühl, Deutschland und Österreich fühlen sich einer Erbschuld verpflichtet.

Übrigens; die abgebildeten Esel halte ich für klüger, als viele unserer Mitbürger.

Wer bezahlt für Magazine wie die VOGUE?

Mein Mann wollte mir eine Freude machen und hat mir neben vielen schönen Weihnachtsgeschenken ein paar Zeitschriften zum entspannten Feiertags – Schmökern unter den Baum gelegt.
Eine davon; die VOGUE.
Natürlich ist dieses Magazin spätestens seit der Teufel trägt Prada jedem bekannt, aber selbst dafür Geld auszugeben, wäre mir bis heute nicht in den Sinn gekommen, obwohl ich selbst jahrelang in der Modebranche tätig war.
Nach einem dankbaren Blick in Richtung Weihnachtsmann und einem herzhaften Kuss an denselben nahm ich mir vor während der Feiertage ein ruhiges Plätzchen zu suchen, um mich diesem Luxus – Werk zu widmen. Was ich dann sah und las, übertraf meine Erwartungen allerdings bei Weitem …

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Advent, Advent – die Sonne brennt …

Advent, Advent die Sonne brennt,
und ich hätt fast die Zeit verpennt.
Doch steh ich auf, will nichts versäumen
und nicht den ganzen Tag verträumen.
Ich muss mich jetzt ganz schön beeilen,
muss hurtig Richtung Berge eilen,
und über endlos lange Treppen,
mich dem Ziel entgegen Schleppen.
Auf Berge wandern ist ja schön,
mit Ausnahme es weht der Föhn.
Denn wenn der weht, dann ist mein Kopf
wie ein mit Schaum gefüllter Topf.
Es hämmert unter seinem Deckel
und dass erzeugt im Magen Ekel.
Zudem fühl ich mich furchtbar arm,
und 12 Grad sind mir auch zu warm,
für gute Stimmung im Advent.
Ach, hätt ich lieber doch verpennt.

Euch allen einen schönen (kühlen) Adventsonntag 🙂

Wo bleibst du heuer weiße Pracht?

Wo bleibst du heuer weiße Pracht?
Hab ich vielleicht was falsch gemacht?
War ich am Ende nicht ganz brav –
und darum bist du jetzt nicht scharf
darauf mich zu beglücken,
mit Schnee auf Berges Rücken.
Was wirst du tun,
tu es mir kund,

wann kommen Flocken flauschig rund?

Ein Bild, das Schnee, draußen, bedeckt, Himmel enthält.

Automatisch generierte Beschreibung
Vor einem Jahr …

Wann kann ich endlich auf die Schi,
am Ende heuer vielleicht nie?
Werde ich schon bald im Schnee versinken,
oder bleibt es nur beim Glühwein trinken?
Ich bitte dich oh Wintersmann, fang endlich mit der Arbeit an!


©LoPadi

Brot im Topf

Vor vielen Jahren, während meiner Weltumsegelung, habe ich Brot in einem Schnellkochtopf im Campingtopf gebacken. Also Topf im Topf.
Weil gestern richtiges »Schietwetter« war, habe ich es, allerdings ohne Schnellkochtopf-wieder versucht und so habe ich es gemacht:

Der Vorteig oder »Dampfl«

  • 1/2 Tasse gekochte lauwarme Vollmilch
  • 1 Würfel Hefe –(zerpflückt)
  • 1 TL Zucker 
  • 1 EL Mehl

Alle Zutaten für das Dampfl in einer Schüssel vermischen, an einen warmen Ort stellen und zugedeckt warten, bis das Dampfl aufgeht. Das Dampfl ist fertig, wenn sich das Volumen in etwa verdoppelt hat und die Oberfläche Risse aufweist.
Wenn ihr keine Lust dazu habt, nehmt stattdessen ein Päckchen Trockenhefe.

Der Teig

WICHTIG: In einem warmen Raum ohne Zugluft arbeiten.
In eine große Schüssel 3 Tassen Mehl. Ich habe Weizenmehl – glatt und Dinkelmehl verwendet. Mit Roggenmehl wird es würziger und ist leichter verdaulich. Die Masse ist dann aber auch etwas schwerer und ihr werdet eventuell mehr Hefe brauchen. Ausprobieren.
1 1/2 TL Salz, etwas Koriander, Fenchel und Kümmel (getrocknet). Ihr könnt auch Körner, Nüsse etc. hinzufügen. (Je schwerer die Zutaten, desto mehr Hefe!) Eine Tasse lauwarmes Wasser und das Dampfl hinzufügen. Alles gut vermischen, bis der Teig sich v. d. Schüssel löst.
Den Teig 2 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt aufgehen lassen. Wenn ihr das Brot sehr feinporig haben möchtet, den Teig nochmals kneten und nochmals aufgehen lassen.

Schlagen und kneten

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Danach den aufgegangenen Teig mit etwas Mehl bestreuen, damit er nicht anklebt und auf ein bemehltes Brett geben. Mit einer großen Spachtel übereinander schlagen, bis ein Laib entsteht. Teig auf ein Backpapier legen, in den Topf heben und 30 Min. bei 200 Grad im Topf, zugedeckt, backen. TIPP: Drückt man mit dem Finger eine Mulde in den Teig und schließt sich diese sofort wieder, ist der Teig richtig.

Das Volumen des Teiges sollte sich verdoppelt haben
Geformten Laib mit einem scharfen Messer ca. 2cm einschneiden
Ich nehme Permanent-Backpapier aus Teflon.

Danach Topf aus dem Ofen nehmen. Deckel abnehmen. Nochmals 30 Min. ohne Deckel bei 200 Grad knusprig Backen. Danach das Brot auf ein Brett kippen, umdrehen und mit den Fingern eine Klopfprobe machen. Wenn es hohl klingt-ist das Brot fertig. Auf zwei Holzstäbchen auskühlen lassen, damit der Boden nicht feucht wird.

Weizenbrot
Roggenbrot
Gerade richtig!

Guten Appetit!


Licht …

Die Wärme und Geborgenheit einer Welt zu genießen, in die man zufällig hineingeboren ist, macht mich gerade in der Adventszeit sehr glücklich.
Es gibt derzeit viele Strömungen, die mir erarbeitetes Recht auf das Glück madig machen wollen. Das lasse ich nicht mehr zu. Bewusst lebe ich in dieser meinen kleinen Welt. Ich vergeude keine Ressourcen und versuche befremdliches zu verstehen. Ich höre zu und überlege lange bevor ich antworte. Viel länger als früher, als die Worte emotionsgeladen heraussprudelten. Das gehört zum lebenslangen Prozess des Lernens.

Wenn mich etwas mit Wut erfüllt, was bei Gewalt und Ungerechtigkeiten stets der Fall ist, überlege ich, ob ich es verhindern hätte können und ob ich zulasse, dass es mich weiter belastet. Meist reicht es, wenn ich es mir von der Seele schreibe. So genieße ich diesen zweiten Advent in meiner gemütlichen warmen Stube zufriedener den je.

Wenn ihr das auch könnt, wünsche ich euch einen wunderbaren zweiten Advent. Wenn nicht – trotzdem.

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