Alle Jahre wieder …

…sprießt er- der Bärlauch und alle Jahre wieder streife ich durch die lichten Wälder und breche mir zwei Stunden lang das Kreuz um die duftenden- manche behaupten auch stinkenden (sie vertragen den Geruch der Schwefelverbindungen nicht) Blätter zu ernten.

Ich ziehe die Ernte bei strahlendem Sonnenschein vor. Nicht nur, weil ich es gerne warm habe, sondern weil die Pflanze dann besonders intensiv riecht. Das schlägt sich auch im Geschmack nieder. Danach mache ich mich an das Verarbeiten.

Weil ich immer einen Wintervorrat an Pesto anlege, nimmt das einen ganzen Nachmittag in Anspruch. Am Ende sind es 15 Gläser und mir ist schon schwummerig vor lauter ätherischer Öle.

MYSTERIÖS …

Gestern wanderten wir wie so oft durch den Auwald. Wo sonst nur Büsche, Bäume und Natur pur zu sehen ist, stand plötzlich ein kitschig – türkises Autowrack mit ein paar Holzbalken obenauf. Wir staunten nicht schlecht. Woher kam es? Vor ein paar Tagen war hier noch nichts davon zu sehen gewesen. Konnte es sein, dass jemand in tiefster Frustration seinen Oldtimer entsorgt hatte, weil das Restaurieren des guten Stückes zu mühsam war?

Eines auf die Mütze bekommen?

Die Farbe erinnerte mich spontan an die Filme aus den Fünfzigern. An Elvis und Mädels in Petticoats …Aber ich schweife ab …Nachdem wir tiefe Schleifspuren vor dem Wrack entdeckten, folgten wir den Spuren in den Wald. Nach circa 50 Metern fanden wir einen tiefen Graben, in dem das Auto gelegen hatte. Irgendjemand hatte den Wagen entdeckt und ausgegraben. Spielende Kinder? Ich stellte mir vor, wie sie aufgeregt zu ihren Eltern rannten und von ihrer Entdeckung erzählten. Aber vielleicht war es auch ganz anders. Meine Fantasie ist grenzenlos …

Das ‚Grab‘

Sogar der Techniker fand es seltsam. Er vermutete eine ehemalige Garage, welche jemand irgendwann für das Auto gebaut hatte. Dann sei diese eines Tages über dem Wagen zusammengebrochen.
Ich hingegen glaube an ein Versteck. Denn wer sollte mitten im Wald eine Garage bauen? Wie auch immer. Der Fund bleibt vorerst mysteriös …

Es sieht irgendwie erschlagen aus, findet Ihr nicht😉?

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Widerstand zwecklos …

Immer wenn ich durch die Gassen von Poreč flaniere, fällt mir auf, wie künstlerisch begabt die Kroaten sind. Ihre Kreativität spiegelt sich in den unzähligen Ateliers mit Bildern, Schmuck und andere dekorativen Nippes wieder. Mir gefällt der Kontrast zwischen der trockenen, pragmatischen Mentalität der Menschen einerseits und der fantasievollen Kunstwerke und den herzzerreißenden Melodien ihrer Lieder andererseits. Nichts scheint zusammenzupassen.

Wer jemals in Split oder Dubrovnik war, spürt noch die Einflüsse der Römer und den Zwiespalt, in dem sich das kroatische Volk mit ihren ehemaligen Agitatoren befindet. Wenn ich den Diokletian Palast in seinem bemitleidenswerten Zustand sehe und die Schilder, auf denen um Unterstützung für den Erhalt geworben wird, komme ich ins Grübeln. Es muss eine Art Hassliebe zu den alten Denkmälern der ehemaligen Besatzer sein, die sie so lieblos mit den historischen Gebäuden umgehen lassen. In Split, sagt man, leben die schönsten Menschen des Landes. Das kann ich bestätigen. Großgewachsen mit ebenmäßigen Gesichtszügen und stolzem Blick. Die Römer haben bestimmt dazu beigetragen.

Und genau das macht jeglichen Widerstand zwecklos zu versuchen, mich der Kunst dieses Landes zu entziehen. Ich nehme mir immer vor, standhaft zu bleiben und doch kaufe ich immer wieder. In meinem Fall Bilder. Langsam gehen mir die Wände aus. Und obwohl das Atelier meines Lieblingsmalers beim letzten Besuch geschlossen war, und ich dachte diesmal davonzukommen, wurde ich bei der Konkurrenz fündig. Wir kennen die liebenswerte Dame schon lange, haben aber noch nie gekauft. Diesmal doch.

Wie ich schon sagte; Widerstand zwecklos …

Und hier das Bild; (In der Küche war noch Platz)

„Warum einfach …

… wenn es kompliziert geht“, monierte mein Techniker gestern während unserer Wanderung in Filzmoos. Ok, ich gebe es zu; natürlich hätten wir auch die normale Straße zur Oberhofalm nehmen können. Allerdings habe ich das Hinweisschild Themenweg entdeckt und damit war mein Forscherdrang geweckt.
Doch schon kurz nach dem verlassen der Straße, wurde ich unsicher, denn es lag noch sehr viel Schnee. Nur vereinzelt waren Spuren zu sehen und bei jedem Schritt sanken wir tief ein. Es konnte also ein wenig anstrengend werden.

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Auch so viel gegessen?

Keine Ahnung, wie es Euch geht, aber ob Weihnachten, Ostern oder ähnliche Feste- immer esse ich mehr, als für mich gut ist. Die letzten Tage war es wieder ganz schlimm, denn da gab es etwas, dass das restliche Jahr nicht am Speiseplan steht. Dementsprechend groß war die Vorfreude. Allerdings nur für Eingeweihte. Denn wer diesen außergewöhnlichen österreichischen »Osterschmaus« nicht kennt, ist vorerst skeptisch.

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Der kostbarste Stoff der Welt …

Seide aus Muscheln

Viele Jahre flanieren wir nun schon im Hafen von Vrsar und immer wieder erfahren gewohnte Dinge eine neue Bedeutung.

Die Edle Steckmuschel (Pinna Nobilis) zum Beispiel. Mit einer Länge von bis zu 130 cm ist die die größte Muschel des Mittelmeers. Mit dem Byssus, einem Geflecht das die Muschel aus einer speziellen Drüse absondert, verankert sie sich am Boden oder im Geröll. Die flüssige Absonderung ist eiweißhaltig und wird bei Berührung mit Salzwasser zu einem reißfesten goldfarbenen Faden. Viel feiner und kostbarer als Seide.

Früher galt das Fleisch der Muschel als Delikatesse und auch dadurch wurde sie immer seltener.

Was ich nicht wusste …

Vor allem die Fäden wurden genutzt. Man verarbeitete sie zu Stoffen oder Bildern, die auf Grund ihres Wertes allein klerikalen Würdenträgern oder wohlhabenden Schichten vorbehalten waren. Heute beherrscht das Verweben allerdings nur noch eine Frau aus Sant’Antioco auf Sardinien.

Die Natur verzeiht einiges …

Nun vermehren sich die Bestände wieder und uns fällt auf, dass die Muscheln hier immer zahlreicher werden.

Wenn man rücksichtsvoll ist und der Natur Zeit lässt, erholt sie sich. Die Pinna Nobilis ist ein typisches Beispiel dafür.🙂

🌊🐬🌊🐬🌊🐬🌊🐬🌊

Du Meer …

Die Tage zuvor
genervt und verunsichert.
Trotzig- voll Zorn.

Laute Wut gegen die Willkür der Mächtigen.

Verletzende Worte
schlagen um sich.

Treffen Unschuldige.

Dann angekommen
dieses Gefühl,
wenn DU MEER mich umfängst in vertrauter Umarmung.

Dein salziger Hauch
auf winterblasser Haut.

Alles ist vergessen.
Plötzlich und wie von Zauberhand.

Wie machst Du das, Meer?

Denn trotz des Verrats fühl ich mich gut ...
©lopadi2021

Angekommen ☀️

Nach einer wirklich unangenehmen Nasenbohrer- Covid-Test- Premiere, in vorbildlich ‚steriler‘ Umgebung, war der Weg frei in den Süden.

‚Test Center’ im Landhausstil 😵‍💫 …

Mein Techniker hatte beschlossen über Italien zu reisen und so cruisten wir auf Grund der bedingten Reisewarnung, über eine weitestgehend PKW-befreite Strada del Sole nach Kroatien.

Nix los auf der Autostrada

Aus alter Gewohnheit machten wir Rast an unserem Lieblings-Autogrill mit dem für uns weltbesten Cappuccino. Leider bekam die Frau hinter dem Tresen eine Panikattacke, weil wir uns nicht sofort den Gehorsamslappen vor das Gesicht zogen. Daraufhin ließ ich mir vom Angetrauten das Getränk ins Freie servieren. Ich habe keinen Nerv mehr für C- Hysteriker.

Unser Stamm-Autogrill

Weiter ging es über Koper/Slowenien, wo die Polizei mit Argusaugen die Autobahnvignette kontrolliert.

Wir waren schon gespannt, ob die Grenzbeamten in Kroatien einen negativen Test einfordern würden und ja, das taten sie. Oberflächlich, aber doch.

Marina Vrsar

Nun sind wir angekommen, haben unser ‚Mädchen‘ bezogen und gerade bei Goran köstlichen Fisch und butterweiche Calamari genossen.🐟🦑🍷

Unser ‚Mädchen‘ scheint den Winter gut überstanden zu haben

Hier ist der Frühling viel weiter. Neben milden Temperaturen, erfreut üppiges Grün das Auge. Natürlich wartet noch jede Menge Instandhaltungs-Arbeit auf uns, aber daran mag ich jetzt noch nicht denken😊

🌊🌼🌊🌼🌊🌼🌊🌼🌊

Palmsonntag, Vollmond 🌝 und Vorfreude 🌊

Eigentlich wäre heute die letzte Skitour der Saison angesagt gewesen, aber erstens habe ich vergangene Nacht aufgrund einer penetranten Laterne am Himmel kaum geschlafen und zweitens nach einer kleinen falschen Bewegung am Morgen mein Gleitwirbelchen verschoben. Prompt war ein Nerv beleidigt. Autsch!

Der Techniker musste daraufhin allein durch den sulzigen weißen Gatsch stapfen. Ich machte derweil ein paar Spezial- Yoga- Entspannungsübungen. Bin schon Profi darin und so ließ der Schmerz bald nach. Wieder fit beschloss ich, einen kleinen Ausflug in den Auen zu machen.

Das wiederum verband ich mit dem Ausspähen neuer Bärlauchjagdgründe. Nach etwas Suchen wurde ich fündig. Sobald wir wieder aus Kroatien zurück sind, kann die Pestoproduktion losgehen.

Damit bin ich auch schon bei der Vorfreude. Morgen gehts ab ans Meer! Hach, I love it. Ich werde berichten. Aber vorerst noch ein paar Stimmungsbilder vom Palmsonntag.
Vidimo se – wie der Kroate sagt …



Sonnenbad

Auch unsere Goldfische genießen die ersten warmen Frühlingstage und schwimmen gemeinsam mit dem Chef des Clans knapp unter der Oberfläche, um ein Sonnenbad zu nehmen. Den Teich gibt es schon seit 50 Jahren und lange Zeit war der älteste Fisch ein stattliches goldfarbenes Exemplar. Scheinbar ist er in den Fischhimmel aufgestiegen, denn ein mittelgroßer orangeroter mit weißer Heckflosse hat heuer die Führung des Schwarmes übernommen. Erstaunlich finde ich, dass diese robusten Wasserbewohner bis zu 25 Jahre alt werden und selbst die kältesten Winter überleben. Wir haben uns vorgenommen, den Teich heuer von einem Teil des Schlammes zu befreien. Der Teich wird dadurch tiefer und die Tiere haben auch unter einer dicken Eisdecke mehr Platz. Sie sollen sich ja wohlfühlen. Wie es einem Fisch im Wasser eben gebührt.

Der Schwarm mit neuem Chef

Euch allen einen schönen Sonntag. ☀️

Ich wusste es …

… was heißt ich wusste es. Sagen wir ich ‚ahnte‘, dass diese Panettonegeschichte riskant ist. Dennoch; es dauerte beinahe den gesamten Nachmittag, um diesen Liebesbeweis in Angriff zu nehmen. Akribisch genau gemessen, gewogen und doppelgecheckt. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich eine kreative und gute Köchin bin, aber beim Backen …😕 Da hapert es. Irgendwie ist der Hund drin. Dennoch habe ich mich ausgerechnet an das komplizierte italienische Weihnachtsgebäck gewagt. Und das auch nur, weil mein Techniker erwähnte, dass er es sich so sehr wünscht.

Also; alle Zutaten beisammen. Genau auf die Reihenfolge geachtet. Den Teig in die Küchenmaschine und danach eine Stunde gehen lassen. Dann die schreckliche Wahrheit. Die Hefebakterien verweigern ihren Dienst! Sie sind tot! Die Hefe war nicht frisch genug. Vor mir der Teig schwer und leblos in der Schüssel. Aber– aufgegeben wird nur einen Brief. Die traurige Wahrheit vor Augen knete ich verzweifelt die in Rum getränkten Rosinen in das leblose Ding. In der Hoffnung auf: Was eigentlich?

Mangels eines Panettone-Ringes greife ich zur Gugelhupf Form. Das geht zur Not auch, habe ich gelesen. Liebevoll lege ich sie mit Backpapier aus. Könnte ja sein, dass der Teig unverhofft aufersteht und in ungeahnte Höhen steigt. Weitere 20 Minuten Warten auf ein Wunder. Liebevoll decke ich den leblosen Teig mit Tüchern ab und stelle ihn an das sonnenbeschienene Fenster. Da hat er es schön warm.

Aber auch dieser Wiederbelebungsversuch scheitert. Egal. Was solls– gehobelte Mandeln drauf und ab in den Backofen. Wer weiß, was kommt. Inzwischen ist der Ehemann zurück von der Arbeit. Immer wieder spähe ich zur Backofenklappe und warte auf ein Wunder. Leider bleibt es aus.

Nun liegt er vor mir der runde Klotz. Nach einer halben Stunde schneide ich ein Stück heraus und wir probieren. Geschmack, ok, Konsistenz skandalös. Aber was habe ich erwartet…
Fazit: Nur frische Hefe oder zur Not auch Trockenhefe erweckt Teige zum Leben. Der Würfel, den ich noch als geeignet wähnte, war es nicht. Aber wie heißt es so schön; wenn man vom Pferd fällt, soll man sofort wieder aufsteigen.

Das nächste Mal gelingt mir das italienische Weihnachtswunder bestimmt. Schwöre! 🙂🙃

OMG!

🥮🙈🥮🙈🥮🙈🥮🙈🥮🙈🥮🙈

Gartenspaziergang

Traurig sieht er aus der Garten. Teils schneebedeckt, der kleine Wald hinter der dem Haus braun und kahl. Nur die Frühlingsblüher leuchten mir entgegen und recken ihre Hälse in die wärmende Sonne. Die dicke Schneedecke hat sie vor dem Erfrieren bewahrt. Der Bärlauch, dessen Samen wunderbar aufgegangen sind, schau ein wenig beleidigt, aber auch er wird sich erholen. Die riesige Bärlauch Wiese in den nahen Auen wurde aus Wasserschutzgründen wegen der Hunde eingezäunt. Nun muss ich mir eine neuen Platz suchen, an dem die gesunden und schmackhaften Blätter wachsen. Ich fülle jedes Frühjahr mindestens zehn Gläser mit B-Pesto und friere es ein. So genießen wir auch in den Herbst und Wintermonaten den würzigen Brotaufstrich oder verwenden ihn und für Spaghetti aglio e olio zusätzlich zum Knoblauch.

Die Kirsch und Apfelbaumblüten treiben aus und die Rosen entwickeln ihre ersten frischen Blätter. Aus meinem kleinen Kräutergarten konnten wir den gesamten Winter über frischen Rosmarin und Majoran und Lorbeer ernten. Der Salbei hat bis Jänner durchgehalten, dann hat ihn der Frost erwischt. Er treibt schon wieder aus. Die Minze ebenfalls. Sie ist äußerst robust und ich muss aufpassen, dass sie nicht überhandnimmt. So viel Hugo oder Gin Tonic vertragen wir nicht, dass alle Blätter Verwendung finden. 🥴

So, jetzt werde ich mich zum ersten mal daran machen, einen Panettone zu backen. 🙄 Ich höre die Italiener schon lachen und ja ich weiß, dass es sich um ein Weihnachtsgebäck handelt. Ich habe auch keine Ahnung ob er gelingt, aber mein Techniker wünscht sich ihn schon lange. Und was macht die brave Ehefrau? Sie bindet sich eine Schürze um und legt los.

Mehr dazu morgen …

Staub


Die Sonne scheint und ich seh Staub!
Was soll das Ganze mit Verlaub?
Was ich seh an diesem Morgen,
blieb gestern noch vor mir verborgen.
Statt Frühlingsfreuden quält mein Herz
der Frühjahrsputz – Abneigungsschmerz.
Denn der steht an, ganz ohne Zweifel,
ich aber wünsche ihn zum Teufel.
Schnell Blumen gießen- Wintergarten-
der Staub im Haus kann bitte warten.
Da fällt mein Blick in eine Ecke
zwischen dem Balken und der Decke.
Was sehen meine scharfen Sinne?
Das feine Netz von einer Spinne!
Ok, ich schau jetzt nicht mehr weiter,
denn dieser Tag begann so heiter,
mit Sonnenschein und einem Lächeln-
jetzt bitte nicht schon wieder schwächeln.
Augen zu Gesicht zur Sonne-
denn nur Genuss ist eitel Wonne!



Das Meer ruft🌅

Fast fünf Monate Entzug vom geliebten Meer. Die Zeit ist trotz der Umstände relativ schnell verflogen. Im Gegenteil; ich habe den Eindruck, die Zeit rast an mir vorüber. Aber das sagen ja alle älteren Herrschaften. Kommendes Wochenende werden die Uhren wieder auf Sommerzeit gestellt. Es dauert Wochen, mich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Habe ich mich einigermaßen daran gewöhnt, wird die Zeit schon wieder umgestellt. Weiß eigentlich noch jemand warum? Soweit ich weiß, hatte es ursprünglich etwas mit Energiesparmaßnahmen zu tun. In unserem Zeitalter hat es, denke ich, eher etwas mit längeren Sommerabenden am See oder im Biergarten zu tun. 1916 bis 1920 wurde sie in Österreich zum ersten Mal aus wirtschaftlichen Gründen während des Krieges eingesetzt.

Für alle Interessierten; hier mehr.

Aber ich bin vom Thema abgekommen. Nächstes Wochenende soll es laut Techniker nach Kroatien gehen und somit endlich wieder ans Meer. Ich werde mich wohl oder übel zum ersten Mal testen lassen müssen, denn es kann sein, dass an der kroatischen Grenze ein Attest gefordert wird. Nicht älter als 48 Stunden. Vielleicht auch nicht, je nach Grenzbeamten und je nach Laune. Aber sicher ist sicher.

Freunde haben gestern herzerwärmende Bilder aus Rovinj bei prächtigem Sonnenschein und appetitlichen Drinks geschickt. In unserem Heimathafen sind die meisten Lokale geöffnet und angeblich tummeln sich schon viele deutscher Touristen im Ort. Bin gespannt, was daran stimmt. Angeblich stellen sich einige Reisende ihre Atteste selber aus, denn die Grenzbeamten interessiert, wenn überhaupt, nur ein Wort; NEGATIV. Wir werden sehen. Dahingehend bin ich positiv aber testmäßig hoffentlich nicht. Denn ich möchte nicht auch noch zur Verlängerung des Lockdowns beitragen.

Sollte ich vielleicht doch lieber zu Hause bleiben?🤔 (Scherz)

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Gefühle

Heute ist ein seltsamer Tag. War ich gestern noch beseelt von der wunderbaren Natur, die mir immer wieder den Wert der Freiheit ins Bewusstsein ruft, so versetzt mich die Tatsache, das über den indirekten Impfzwang ein großes Unwohlsein. Seit Wochen versuche ich mich von diesen negativen Gefühlen zu befreien. In einem Akt von Selbstliebe daran zu glauben, dass alles wieder gut wird.

Der Frühling naht und damit die anstehende Inspektion unseres Schiffes in Kroatien. Das wiederum führt zwingend zu einem Test. Jeder Test jedoch zieht die Möglichkeit einer Erhöhung der infizierten auch ohne Symptome und somit zu einem Never ending Lockdown nach sich … Vielleicht war ich deshalb über den Wintereinbruch so froh, weil er diese Entscheidung hinauszögert. Einige meiner Familienmitglieder, aber auch Freunde können es kaum erwarten, sich impfen zu lassen, um sich die Freiheit des Reisens und die Geselligkeit zurückzuholen. Aber um welchen Preis?

Obwohl ich im Grunde kein Impfgegner bin, weigere ich mich, mir eines dieser nicht ausreichend erprobten, Immunsystem schwächenden Vakzine verabreichen zu lassen. Wenn überhaupt, scheint mir das Antigen von Stöcker einer näheren Betrachtung wert. Das Paul-Ehrlich-Institut, welches für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständig ist, und das Landesamt für soziale Dienste hat diesen Mann jedoch angezeigt. Für mich ein weiteres politisch motiviertes Scharmützel. Die PHARMARIESEN und ihre Aktionäre wird es freuen. Genau so wie die Masken und Hygienemittel- Hersteller seit Anbeginn dieser Ära.

Es geht mir gerade wie den halb erfrorenen Primelchen im Schnee. Angegriffen, aber voller Zuversicht auf die wärmenden und heilenden Strahlen der Sonne.

Ich weiß…

… viele können ihn nicht mehr sehen den weißen, flockigen, bezaubernden, herrlichen Schnee. Aber gestern war es einfach zu schön in unserem Zauberwald. Die Bäume wirkten wie stolze Wächter, die sich vor uns verneigen. Und diese wunderbare Stille …

Vergessen waren all die schlimmen und beängstigenden Gedanken. Vergraben unter dieser weißen Decke. Eine Leichtigkeit und Fröhlichkeit umfing uns. Wir waren wie Kinder, die zum ersten Mal Schnee sehen. Ich dachte darüber nach, warum das so ist. Warum Schnee diese Emotionen auslöst. Ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Viele Augen beginnen zu leuchten und so manche Herzen sich öffnen sich, wenn alles Unschöne unter der weißen Decke verborgen bleibt. Es ist etwas Besonderes.

Wie Weihnachten. Nur diesmal in Weiß …

Einen guten Start in die Woche 🙂🙃

Nager Alarm

Wir haben das Glück, von einer wunderbaren Auenlandschaft umgeben zu sein. Auf unseren Spaziergängen treffen wir immer wieder auf die Spuren von Bibern. Wie viele es sind, wissen wir nicht. Einer von ihnen ist letztes Jahr aus einem Naturbiotop fortgezogen. Vermutlich sind ihm die vielen Störenfriede am alten Standort auf die Nerven gegangen, denn die Lage seines Baus war exponiert.

Im Sommer war ein Exemplar immer gegen 20 Uhr unterwegs und wir hatten das Glück, ihn beobachten zu können. Manchmal erschien uns sein wahlloses Nagen sinnlos. Möglicherweise verließ ihn die Lust, oder er war mit dem dicken Stamm überfordert. Obwohl seine Zähne aus Hydroxylapatit sind und mit Eisenverbindungen verstärkt. Deshalb die rostrote Farbe. Der Baum muss dann sehen, wie er den Angriff überlebt. Diese Selbstüberschätzung ist aber selten. Für die Forstbesitzer jedoch, wird er zum Problem Biber. Er darf dann auch bejagt werden.

Meistens fällen die Biber dünne Stämme am Ufer der Gewässer. Diese stürzen praktischerweise gleich ins Wasser und können somit über den Fluss zum Bau transportiert werden. Ein paar von den Ästen dienen den Vegetariern als Nahrung. Unter dem Schutz der Stämme, welche sie entweder aus Vergesslichkeit, oder weil sie nicht ganz ihrem Geschmack entsprechen liegen lassen, tummeln sich Jungfische. Die Biber tragen damit zur Erhöhung der Bestände bei.

Biber leben monogam und bleiben ihr ganzes Leben bei ihrem Partner. Feinde haben sie nicht, denn Wolf und Bär sind längst aus unseren Wäldern verschwunden. Die bis zu 30 Kilo schweren und bis zu über einem Meter langen Tiere stehen unter Naturschutz.

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Kritik 🤓

Umgang mit negativen Rezensionen

Ausgerechnet am Weltfrauentag sah ich mir die Rezensionen von „Wenn Fische fliegen lernen“ auf Amazon an. Erfolgsverwöhnt und siegessicher wollte ich mir ein wenig Lob abholen. Das tut gut und motiviert weiterzuschreiben. Bisher hatte es 15 positive Reaktionen gegeben. Also schauen wir mal.

BUMM! NUR EIN STERN und eine ausführliche Rezension dazu. Nachdem der erste Schreck sich gelegt hat, lese ich die Bewertung. Einmal, zweimal, dreimal. Grundsätzlich sollte man mit Bewertungen dieser Art umgehen können. Das gehört dazu. Sagt man-aber in diesem Fall finde ich in der Kritik Behauptungen, die so nicht im Buch stehen und das wurmt mich.

Ok, es mag einen „erfahrenen Hochseesegler“ aus Hannover stören, dass ich zu viel über das Kochen schreibe. Aber der Rest steht so nicht im Buch und das Ende seiner Rezension finde ich fast schon übergriffig. DAS hat mich geärgert und mein erster Impuls war, eine Gegenrezension zu verfassen. Denn ‚wat mutt dat mutt‘, dachte ich.

Aber da ich nun ja schon etwas älter bin und vorsichtiger, habe ich vor dem zurückschlagen erst mal gegoogelt. Und das war gut so, denn die überwiegende Meinung zu diesem Thema ist: Besser nicht reagieren! Da sollte ein Autor darüber stehen.

Und als ich schließlich entdeckte, dass mein Lieblingsautor Jonas Jonasson für seinen ‚Hundertjährigen‘ unter anderem ebenfalls nur einen Stern abbekommen hat, ging es mir etwas besser. Ok, dann halte ich meine Füße still. Oder was meint ihr?

Back again

Schnell sind die zehn blogfreien Tage vergangen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass die Zeit rast. Ein paar Bilder zu bloggen konnte ich mir nicht verkneifen und die schönen Frühblüher wollte ich auch nicht vorenthalten. Hauptsächlich habe ich am Manuskript überarbeitet und das Exposé an ein paar Verlage geschickt. Mal sehen, ob und wie sie reagieren. Auf Amazon gab es eine böse Überraschung. Dazu ein ander mal mehr.

Zwischendurch habe ich zusammen mit meiner Tochter die ausgezeichnete Schneelage am Obertauern genutzt und gleichzeitig die Verbessrung meiner inzwischen speziell trainierten Knie überprüft. Immerhin habe ich ein paar Abfahrten flott geschafft. Der Schnee war aber auch wie Butter und es war ein herrliches Gleiten bei milden Temperaturen. Im hinteren Talkessel rund um das Seekarhaus war so gut wie nichts los und die Hänge und das Take away- Verzehr- Gelände gehörte praktisch uns allein. Egal, wir hatten auf jeden Fall eine tolle Mutter/Tochter Zeit🎿🏂🥰


Auch am Schiff gab es einiges zu tun mit einem unangenehmen Zwischenfall. Aber dazu demnächst mehr.


Was war sonst noch los? Freunde besucht, ein Mädels Abend mit Selbstgekochtem und sonst alles paletti.

Heute schon wieder Schnee bis in tiefe Lagen. Es soll noch mehr kommen. Langsam ist’s genug!

Ich wünsche eine gute Woche. 🙂🙃

Titelsuche 📚✒️

Während sich das neue Manuskript langsam, aber sicher dem Lektorat und Korrektorat nähert, bleibt die Frage nach dem Titel noch unklar. Zwar habe ich eine Idee, aber dann fallen mir die Kriterien für ein zündendes Cover ein und ich werde wieder stutzig. Überhaupt finde ich, wird man, je mehr man schreibt, immer unsicherer. Vielleicht auch deshalb, weil man mit jedem Manuskript (hoffentlich) ein Stück besser wird? Zumindest wäre das eine Erklärung.

Bezüglich des Covers fiel die Entscheidung ebenfalls schwer. Viele werden sagen; aber das überlegt man sich doch am Schluss? Finde ich nicht. Das Cover trägt meiner Meinung nach wesentlich zur Kaufentscheidung bei. Einer visuelle Zusammenfassung des Inhalts. Es gibt noch viel zu tun und zu überlegen.

Das bedeutet, dass ich meine Blogeinträge bis zur Freigabe des Manuskriptes reduzieren muss, da ich mich voll auf das Buchprojekt konzentrieren werde. Man kann mit einem … schließlich nicht auf allen Kirtagen tanzen oder? 🙂🙃

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Die Heldin 🎖️

In zwei Monaten geht es wieder los mit dem Segeln, sofern unser Oldtimer bis Mai fertig ist. Bis dahin krame ich in Erinnerungen und mir fällt die Geschichte meiner tapferen finnischen Freundin ein, die mir leider im letzten Jahr für immer Adieu gesagt hat. Sie war ein Lebemensch. Mich tröstet, dass sie mit der heutigen Situation ganz sicher unglücklich geworden wäre. Heute eine Geschichte von einem unserer gemeinsamen Abenteuer …

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Rosenkäfer die Dritte

Es hört nicht auf. Jeden Tag liegen mindestens zwei von den Kerlen am Rücken an nahezu identischer Stelle und bisher war nicht klar, woher sie kommen. Wir hatten schon den leisen Verdacht, unser Heim sei nicht ganz dicht und die schillernden Gesellen dringen durch irgendeinen Mauerspalt in das Haus. Aber mit dieser Idee waren wir wohl selbst nicht ganz dicht.

Heute kam ich endlich dahinter. Nachdem ich abermals einen am Rücken zappelnden Käfer nach draußen gebracht hatte, vernahm ich zwischen Korrekturlesen und Kaffeepause das inzwischen schon vertraute Brummen. In einem Zimmerpflanzentopf wurde ich fündig. Da hockte er an meiner Bewässerungsflasche und lechzte, so kam es mir zumindest vor, nach Wasser. Die Erde unter ihm fühlte sich staubtrocken an, also verband ich das Notwendige mit dem Nützlichen. Ich goss die Pflanze. Wenn der Grüne tatsächlich durstig war, würde er sich dem rettenden Nass zuwenden.

Ein wenig fühlte ich mich wie Konrad Lorenz, dem Verhaltensforscher mit seinen Graugänsen, obwohl der Vergleich ziemlich hinkt. Aber dennoch war es ein kleines Verhaltensexperiment. Und tatsächlich, er ließ sich alsbald in die feuchte Erde nieder und es war, als würde er trinken. Natürlich bin ich mir nicht sicher, aber wie gesagt, es sah danach aus. Immerhin verkroch er sich, nach dem er sich gelabt hatte, wieder in die Erde und ward nicht mehr gesehen. Vielleicht morgen?

Er will trinken …
Trinkt er oder trinkt er nicht?

Morgen kommt die Zimmerpflanze raus und wird umgetopft. Wir sind schon gespannt, wie viele Käfer wir noch finden.

Ein Rosenkäfer?

Seit Tagen liegen bei uns grünschillernde Käfer auf dem Boden des Esszimmers. Immer an derselben Stelle und stets am Rücken. Den ersten habe ich ins Freie verfrachtet, der zweite hat meinen Mann in den Finger gebissen und den dritten Toten habe ich entsorgt.

Laut Google handelt es sich um Rosenkäfer. Sie sind Nützlinge und waren schon mal Käfer des Jahres. Kennt jemand von Euch dieses Insekt? Seit meiner Verwechslung eines Ginsters mit einem Jasmin … 🤦

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Frühlingsgefühle und eine beeindruckende Brücke

Stille Nacht Wanderung Teil 2

Immer wieder ein imposanter Anblick die Salzachbrücke zwischen Laufen in Bayern und Oberndorf bei Salzburg. Sie wurde zwischen 1901 und 1903 unter der Patronanz von Kaiser Franz Josef I und Kaiser Wilhelm II erbaut. Sie ist 166 Meter lang. Wie auch der Eifelturm ist dieser Fachwerkbau aus Eisen mit Nieten verbunden. 1945 entging das heute denkmalgeschützte Bauwerk knapp einer beabsichtigen Sprengung. Wäre schade gewesen …

Hier unter anderem die Bilder der 2005/2006 sanierten Brücke und weitere Eindrücke der Stille Nacht Route bei traumhaftem Wetter.

Die Information zum Feuerwehrmann aus Bronze: https://www.sn.at/wiki/Karl_Billerhart

Frühlingsgefühle und Stille Nacht … Teil 1

Heute musste ich ein bisschen schmunzeln, weil wir bei herrlichstem Frühlingswetter den Stille Nacht Rundweg gewandert sind. Wir haben zwar statt der 12 Kilometer nur die Hälfte geschafft, aber das war den vielen Motiven, welche unbedingt abgelichtet werden mussten, geschuldet.
Ausgangspunkt war Oberndorf an der bayerischen Grenze zu Laufen. Hier steht die Stille Nacht Kapelle die den Schöpfern des weltberühmten Weihnachtsliedes gewidmet ist.

Wir aber ließen sie links liegen und genossen den ersten frühlingshaften Tag des Jahres.

Morgen mehr …

🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾

PIZZAMANIA 🍽️

Sorry, schon wieder Pizza. Aber da es mit dem Pizzastein so gut klappt, habe ich gestern die Luxusvariante ausprobiert. Tomatensoße, Mozzarella (Kuhmilch), Lachs, Kaviarersatz, Kapern, Rucola, Gewürze. Teig hatte ich noch vom letzten Mal. Selbstgemacht und tiefgefroren.

Für 4 Pizzen
Teig: 500g Pizzamehl oder Weizenmehl 700
5g Germ oder 1 Pkg. Trockenhefe
1 EL Salz
2 EL Olivenöl
Teig nach dem Verarbeiten 20 Minuten gehen lassen, Backrohr auf 240-250 Grad vorheizen.
Teig nochmal gut durchkneten ausrollen oder ausziehen und belegen. Nicht zu viel Tomatensauce!
10-12 Minuten bei 240/250 Grad backen. Vor dem Essen mit frischem Rucola garnieren.
Gutes Gelingen 🙂🙃

🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷

Ferdinand der Stier

Heute mag ich mich selbst nicht. Möglicherweise bin ich müde vom stundenlangen Schreiben am neuen Manuskript. Das Trübe-Tassen-Wetter trägt auch das Seine dazu bei. Meine Tochter mit ihrem ungebrochenen Elan holte mich kurz raus, aber so richtig gut ging es mir danach noch immer nicht. Übermorgen sollte ich einen Beitrag zum österreichischen Vorlesetag abliefern. Aber nicht einmal dazu habe ich Lust. Dabei versuche wirklich dieser Zeit gleichgültig gegenüber zu treten. Manchmal schaffe ich es sogar, so zu tun, als ob es sie gar nicht gäbe. Aber dann begegnet mir das Elend im Supermarkt oder noch schlimmer in der freien Natur und ich verwandle mich in Ferdinand der Stier im Disneyvideo von 1938, nachdem er von einer Hummel gestochen wurde. Ich weiß, ich sollte mich nicht so aufregen, den im Grunde ist es das nicht wert!

Hier das Video, das bei mir immer für ein Lächeln sorgt und auch eine kleine Metapher für Selbstliebe ist.

Unverhofft kommt …

„Rumms“- das Geräusch des Aufpralls riss mich aus meinen Gedanken. Ach du Sch …, aufgefahren! Warum habe ich nicht besser aufgepasst! Verdammt, dass es eisig ist, wusste ich doch! Jemand klopfte ungeduldig an die Scheibe meines Wagens. Schemenhaft nahm ich ein Gesicht wahr. Ich stieg aus, setzte meinen unschuldigsten Blick auf und sagte: „Tut mir leid, ich war in Gedanken, ist ein Schaden entstanden?“

Trotzdem wir beide uns davon überzeugt hatten, dass nichts zu sehen war, bestand der Mann darauf, sich meine Fahrzeugdaten zu notieren. Leider hatte ich keine Papiere dabei, wohnte aber um die Ecke. Daher schlug ich ihm vor, mir nachzufahren. Nachdem wir angekommen waren, rannte ich in die Wohnung, um den Zulassungsschein zu holen. Dabei fiel mir auf, dass mein Mann noch nicht zu Hause war. Das war zwar ungewöhnlich, aber gerade nicht wichtig.

Schließlich überreichte ich dem Angefahrenen eine Kopie meiner Fahrzeugpapiere. Damit war der Fall erledigt. Wieder in der Wohnung, zog ich Mantel und Stiefel aus und beschloss auf der Couch etwas zu entspannen. Mein Mann würde bestimmt bald nach Hause kommen. Nachdem ich im Wohnzimmer Licht gemacht hatte, strahlte mir ein Strauß Tulpen auf dem Esstisch entgegen. Bevor ich Gelegenheit hatte, mich über den hübschen Blumengruß zu freuen, nahm ich zwei weitere Gegenstände wahr. Zwei Schlüssel und mehrere Seiten dicht beschriebenes Papier in der akribisch genauen Handschrift meines Mannes. Ich lächelte. Das sah ihm ähnlich. Während unserer einundzwanzigjährigen Ehe hatte er es sich zur Gewohnheit gemacht, mir immer wieder kleine Liebesbotschaften zu hinterlassen. Aber ein mehrseitiger Brief? Irgendetwas stimmte nicht. Warum lagen die Schlüssel am Tisch? Ich begann zu lesen.

Schon nach den ersten Zeilen wurde mir übel. ‚Wir hatten, wir waren.‘ Vergangenheitsform. 
Der Schock erfasste mich, meine Knie wurden weich. An der Stuhllehne fand ich Halt.  Während ich versuchte, das Geschriebene zu begreifen, sträubten sich meine Nackenhaare. Vier Seiten Beziehungsrückblick. Viele Fragen, wenige Antworten. Ich stand auf und sah mich im Raum um. Viel hatte er nie besessen. Seit seiner Geschäftsaufgabe war ihm Besitz unwichtig geworden. Wie in Trance ging ich ins Schlafzimmer und öffnete seinen Kleiderschrank. Leer – bis auf die eine Krawatte, die er nie gemocht hatte.

Warum? Von einem Tag auf den anderen? Ohne Vorwarnung, ohne Grund? Wo war er jetzt? Am letzten Hochzeitstag hatte er noch Rosenblätter gestreut. Er konnte sehr romantisch sein. Aber auch schweigsam und verschlossen. Nie beschwerte er sich – selten ein lautes Wort – kaum ein Streit. Wir waren zusammen durch dick und dünn gegangen und ich war sicher, das hätte uns für immer zusammengeschweißt. Alle dachten das!

Zurück im Wohnzimmer las ich die Seiten wieder und wieder. ‚Es läuft nicht mehr so rund‘ …, stand da geschrieben. Was genau? Meine Augen brannten und füllten sich mit Tränen. Langsam begriff ich;
es war vorbei …

Unverhofft kommt oft, sagt man. Glücklicherweise tritt es seltener ein, als das Sprichwort uns glauben machen will. Und immer wieder erkennt man, dass alles für etwas gut ist. Wie hätte ich sonst meinen liebevollen, eigensinnigen und stets alles besser wissenden Techniker kennengelernt? Eben …😉🙂🙃

Eine Hypothese … 🤔

… von Peter Walther

Wie erstellt man eine PLANDEMIE?


Man nehme ein Virus aus der Corona Familie.
Man gebe diesem Virus einen neuen Namen: Sars-CoV-2.
Man rufe über die WHO eine Pandemie aus und verbreite über die Medien weltweite Schreckensszenarien.
Man erkläre einen PCR – Test, der weder eine Zulassung für diagnostische Zwecke noch in der Lage ist, ein „vermehrungsfähiges Virus“ nachzuweisen, über die WHO zum „Goldstandard“.
Man schalte die Presse und alle medialen Dienste gleich.
Man beziehe sich in Deutschland auf das Infektionsschutzgesetz, in dem als Nachweis zur Seuche u.A. ein „vermehrungsfähiges“ Virus genannt wird.
Man berichte anfangs über unendlich viele Tote weltweit und unterstütze dieses mithilfe der Medien.
Man beschränke viele Grundrechte der Bevölkerung und Teile der Wirtschaft.
Man verordne Mund- und Nasenbeckungen ohne Berücksichtigung einer Zertifizierung oder Nützlichkeit.
Man berichte 24 Stunden täglich über die angeblichen Opfer dieses schrecklichen Virus.
Man verbreite weiterhin erschreckend hohe Zahlen, von „Infizierten und Toten“ aus anderen Ländern.
Man vermeide es tunlichst, die angeblichen Infizierten, Kranken und Toten in das prozentuale Verhältnis zur Bevölkerungszahl zu setzen.
Aufgrund mangelnder Übersterblichkeit in Deutschland erhöhe man nun die Menge der Teste und ernennt nun alle positiv getesteten Personen kurzerhand zu Kranken.
Auch wenn keinerlei Symptome einer Erkrankung vorliegen!
Man zähle alle Todesfälle, die einmal positiv getestet wurden, als Covid 19 Opfer.
Unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder tatsächlicher Todesursache.
Man verhindere Obduktionen, um evtl. Missverständnisse zu vermeiden.
Man beschränke weiterhin die Grundrechte und verbreite 24 Stunden Angst.
Man bestelle einen geplanten und noch nicht existierenden mRNA Impfstoff (mit Lebendzellen), der in einem Bruchteil der normalen Entwicklungszeit für Impfstoffe hergestellt werden soll.
Man befreie die Pharmaindustrie vorsorglich von der Haftung für Folgeschäden.Man bereite die Bevölkerung medial auf die Erlösung durch diesen dubiosen Impfstoff vor.
Man erhöhe die Testungen mit dem PCR-Test und erkläre weiterhin jeden positiv Getesteten zum Kranken.
Man schüre weiterhin Angst und Schrecken.
Man führe einen LOCKDOWN nach dem anderen ein und schränke die Freiheit der Bevölkerung weiter ein.


NUN SOLLTE MAN SICH DIE FRAGE STELLEN WER VON ALL DIESEN Maßnahmen PROFITIERT.1. Jeder der an der Herstellung dieses Tests, der Masken und des Impfstoffes beteiligt ist.
2. Jeder der an einem Verkauf oder der Durchführung beteiligt ist und davon profitiert.
3. Alle, die über Verbreitung der Angst unter der Bevölkerung zu mehr Macht und Kontrolle gelangen.
4. Die Pharmaindustrie und alle Lobbyisten.
WER ZAHLT DIES ALLES?
Natürlich der Steuerzahler und ist damit gleichzeitig auch das Opfer.
FÜR ALLE FRAGEN GIBT ES NUR EINE ANTWORT:
„FOLGT IMMER DEM LAUF DES GELDES“

Bleibt gesund und hauptsächlich WACH!

Peter Walther

Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart ☀️Lore

Wetterscheide 🌨️❄️🌞🌞

Heute war die Wetterlage in Salzburg sehr durchwachsen … Morgens frischer Schnee und minus 10 Grad. Wir beschließen im romantischen Bluntautal zu wandern. Eine wunderbare Winterlandschaft empfängt uns. Nur 20 km von unserem Zuhause entfernt. 40 cm mehr Schnee. Bilder folgen morgen. Als wir nach drei Stunden strammen Marsches durch den Schnee wieder nach Hause kommen, ist über uns eine interessante Wetterscheide zu beobachten. Im Norden bereits klarer blauer Himmel und genau gegenüber im Süden dunkle Wolken. Ab morgen ist tagelanger Sonnenschein bei eisiger Kälte prognostiziert. Na dann …🙂🙃

Abwarten und kochen … 🍷🍕

In Österreich schon wieder jede Menge neuer sinnbefreiter Maßnahmen vom Buberlkanzler, aber was solls. Ich schreibe und verwöhne meinen Techniker, helfe bei der Schiffsrenovierung, putze, koche und backe. Kulinarisch begebe ich mich auf Entdeckungsreise und probiere Neues aus. Ein bisschen Sally und Jamie Oliver auf You Tube, Taste Life auf Facebook und Gordon Ramsay auf Insta. Ich schmökere in alten Kochbüchern, in Omas abgegriffenem Rezeptheft und probiere raffiniertere Zubereitungsarten aus. Seit ein paar Tagen bin ich stolze Besitzerin eines Pizzasteines, denn die selbst gebackene Pizza war mir bisher immer zu wenig resch. Gestern war es soweit. Ich habe den Stein zum ersten Mal getestet.

Das Rezept für einen Pizzateig ist ohnehin easy cheesy und für den Belag nahm ich, was noch da war. Grana, Rindermilch-Mozarella, Tomatenjus, Schinken, Kapern und Gewürze und nach dem Backen frischen Rucola. Ich kann Euch sagen, es hat vorzüglich geschmeckt und der Pizzaboden war tatsächlich fast schon wie beim Italiener…

😉🙂🙃


🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕

Reich und Schön

Französisch Polynesien 1995, denn ein wenig Südsee an grauen Tagen kann nicht schaden …

Sie war uns schon in Moorea auf Französisch-Polynesien aufgefallen. Eine wunderschöne Yacht samt ihrem attraktiven Eigner und seiner nicht minder schönen Frau und zwei Kindern. Wenn diese Augenweide von einem Schiff in einer leichten Brise über die türkisfarbene Lagune glitt, war das ein unvergesslicher Anblick. Unter Vollzeug sahen ihre Segel aus wie eine weiße Wolke, die über dem Wasser schwebt. Ich verliebte mich sofort in diese Yacht. In diese ‚Lilie der See‘, wie der Schriftsteller Joseph Conrad die eleganten Linien so treffend beschrieb. Sie war vollständig aus Holz und in den Dreißigerjahren in England gebaut worden.

Frau und Kinder waren nur selten an Bord. Stets waren alle nackt und deshalb ankerten sie in gebührendem Abstand zu den anderen Schiffen. ‚Bella Signora‘ hasste das Segeln von Herzen, denn wie sie mir später verriet, vermisste sie das Kindermädchen, die Köchin und die Reinigungsfrau. Deshalb musste der arme reiche Mann ohne seine Familie über die Ozeane segeln.

Viele Monate später, auf Tonga, durfte ich die Yacht endlich betreten. Der attraktive Eigner persönlich holte mich mit dem Beiboot ab und lud mich ein, das Schiff zu besichtigen. Meinen Mann ließ er einfach links liegen. Bella Signora war ebenfalls an Bord und bat mich unter Deck. Ich bewunderte das wunderschöne Holz-Interieur und die in Leder bezogenen Sitzbänke in ‚British Racing Green‘. Die Fenster des Deckssalons waren aus Panzerglas. Unter Deck stand ein riesiger Tisch aus Teak, den ein echtes Bonsai Bäumchen schmückte. In der hübsch eingerichteten Pantry klagte mir Bella Signora ihr Leid, denn hier müsse sie selbst kochen. Eine Zumutung!

Zwei Tage später hielt mir der Eigner an einer Bar auf Tonga stolz seinen Ringfinger unter die Nase. Er hatte sich ein winziges kreisförmiges Tattoo stechen lassen, welches er unter dem Ehering verbarg, denn er wollte zu Hause in Italien nicht damit auffallen, erzählte er mit ernster Miene.

Dann zeigte er uns das zweite Tattoo. Aber was sollte das sein? Er erklärte es. Uns blieb die Spucke weg. Der Mann hatte sich am Oberarm eine kunstvoll gestaltete Vagina stechen lassen. Dass es eine war, konnten wir erst nach einer ausführlichen Erklärung erkennen und selbst danach mussten wir ganz genau hinsehen. Am nächsten Tag wollte er das Kunstwerk mit einem Penis ergänzen. Ein Glück, dass man polynesische Tätowierungen individuell interpretieren konnte.

Er war offensichtlich in einen Tattoo-Rausch geraten oder er wollte uns nur ein wenig veräppeln. Obwohl mir die polynesischen Natur-Symbolik in den Tattoos sehr gefiel, gehörten sie für mich auf braune, pralle Südseehaut. Wunderschön bei den Polynesiern mit ihren geschmeidigen Bewegungen anzusehen. Fraglich, ob eine angebliche Vagina auf blasser italienischer Haut, irgendwann alt und schrumpelig, nicht das Gegenteil von anziehend werden könnte.

Für uns war diese italienische Variante von ‚Reich und schön‘ ein amüsantes Erlebnis, das unvergessen bleibt.

Auszug aus dem Buch über meine Weltumsegelung.
Hier gehts zum Download: ‚Wenn Fische fliegen lernen‘

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