Sonntagsgeschichte #11

Ich bin dann mal weg und verabschiede mich mit einer Kurzgeschichte. Für die nächsten Wochen am Meer ist ein Schiffstagebuch geplant. Eine stramme tägliche Zusammenfassung plus einem Foto. Nicht alle unter euch sind Segler und ich will euch nicht langweilen. Aber nun zur Geschichte;

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Kinderseelen

Kinderseelen zart und unbedarft
ein offener Entwurf
mit losen, leeren Seiten.
Wer führt die Feder,
kreiert die Kapitel?
Wer bestimmt den Inhalt?
Lebensfreude, Stärke und Mut-
oder
Kleingeistigkeit, Fragilität und Angst?

Kinderseelen so zart und Unbedarft-
ein Windhauch des Bösen
schlägt Seiten des Buches zurück.
Neugier und Entdeckungsfreude.
Schließt vieles für immer.

Wer maßt sich an die Feder zu führen?
Zum Kindeswohl nicht eigenem.
Welcher Geist schreibt die ersten Kapitel?
Liebe?
Egoismus?
Staatsräson?

Kinderseelen-zart und unbedarft.
Ein offener Entwurf ...

Mein Amsterdam …

… und was New York damit zu tun hat.

Einige von euch werden es ohnehin wissen; die glamouröse, so typisch amerikanische Welt und Finanzmetropole New York wurde von den Niederländern gegründet. Sie besiedelten im Jahr 1610 die Südspitze der Insel Manna Hatta. Bald weiteten sie ihr Territorium bis nach Long England im Westen, dem heutigen Brooklyn aus. Sie luchsten den Indianern das Land angeblich um 60 Gulden ab. Der Siedlung gaben sie den Namen Nieuw Amsterdam und die Hauptstadt nannten sie Nieuw Nederland. Geschäftstüchtig waren sie schon immer die Niederländer und nicht umsonst besagt eine alte Weisheit; und ist der Handel noch so klein, bringt er mehr als Arbeit ein. Und der blühte.

Amsterdam

Handelsmacht

Anfangs durch Bier und Fisch. Später durch Gewürze und natürlich auch damals schon durch die richtigen Netzwerke. Wie zum Beispiel den Anschluss an die mächtige Kaufmannschaft ‚Hanse, welche wesentlich zur Blüte des europäischen Handels beitrug. Ihre Zunft lehnte sich auch gegen die zu dieser Zeit alles beherrschende Kirche und den Adel auf. Auch die Kunst blühte. Hunderte Maler malten jährlich Tausende Bilder. Und nicht zu vergessen; der Verkaufsschlager Tulpen.

Tulpenmanie und Spekulationsblase

Die Tulpenmanie galt als erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte. Für zwei Tulpenzwiebeln konnte man angeblich ein ganzes Haus kaufen!
Ein Land mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern, geringer landwirtschaftlicher Produktion und ohne eigene Rohstoffe wurde durch ihren regen Handel mit Waren aus aller Herren Länder zur führenden Macht des 17. Jahrhunderts. Die Niederländer waren mutige Entdecker und schneidige Seefahrer. Allein schon aus diesem Grund fasziniert mich dieser Menschenschlag 😉.

Ende Legende in Übersee

1664 luchsten ihnen die Engländer das Territorium Nieuw Amsterdam allerdings wieder ab.


Immer diese Briten😉

Haarlem

Amsterdam; wie alles begann …

Dem Gebiet des heutigen Amsterdam mussten die Siedler vorerst jeden Quadratmeter Sumpf und Moor abringen, um es in Bauland umwandeln zu können. Dam heißt nichts anders als Platz und die Amstel ist der Fluss, an dem die erste Siedlung entstand. Durch das Mirakel von Amsterdam wurde die Stadt 1345 zur Pilgermetropole und die Einwohnerzahl begann rasant zu steigen. Allerdings machte die Pest im Jahre 1350 auch vor dieser Stadt nicht halt. Die zahlreichen Flammeninfernos auf Grund der strohgedeckten Holzhäuser stellten für die Menschen eine weitere Herausforderung dar. Erst durch den Bau von Steinhäusern wurden die beinahe alltäglichen Brände eingedämmt. Möglicherweise hat der ständige Überlebenskampf die Menschen so zäh und zielbewusst gemacht.

Zauberhafte Vororte

Aber am meisten bewundere ich die toleranten Niederländer für ihr Freiheitsbewustsein und den Mut, sich im zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus aufzulehnen. Den Verfolgten boten sie unter Einsatz ihres eigenen Lebens Schutz. Davor ziehe ich meinen Hut. Heute mehr den je.

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Sentimental Journey …

Das Wetter hat miese Laune. Regen, Regen, Regen. Das ist zwar nicht zu ändern, aber die Sehnsucht nach Sonne und Wärme wächst. Ich krame im Blog- Archiv, um dort etwas Aufmunterndes zu finden. In den Beiträgen unserer Europareise mit dem Würstelstand vor drei Jahren und werde ich fündig und gleichzeitig sentimental. Erinnerungen an UNBESCHWERTHEIT und Abenteuerlust erwachen. Nur drei Jahre- aber was hat sich seither getan! ‚Schreib jetzt nichts dazu‘- flüstert meine rationale Seite und ich gehorche. Aber es brennt in meinen Fingern. Seis drum …

Würstelstand ist seit der Süditalienreise zur Ruhe gekommen und steht nun auf einem lauschigen Campingplatz im Salzkammergut. Dort wird er voraussichtlich für längere Zeit bleiben.

Idyllischer Platz. Eine Rarität.

Heute genieße ich diese Bilder. Aber wer meine Beiträge aufmerksam gelesen hat, weiß, dass ich dem Campen nie viel abgewinnen konnte. Allerdings handelte es sich bei dieser Abneigung um das gängige Klischee der wochenlang vor dem Womo sitzenden Paare, deren Hauptbeschäftigung das Beobachten von Menschen zu sein scheint. Das zumindest war bei unserer Reise anders, denn wir waren fast täglich an einem anderen Ort. Da kam eher Zeitdruck auf als Langweile. Leider hatten wir das Pech, dass es ständig viel zu kalt für die Jahreszeit war und wir nur selten ein Bad im Meer genießen konnten. Die herrlichen Wellen des Atlantiks vor Bordeaux allerdings lockten uns dennoch ins prickelnde Nass. Die Niederlande haben wir als Campingparadies entdeckt. Von den weltoffenen Städten wie Amsterdam oder Haarlem ganz zu schweigen. Allein die Geschichte Amsterdams ist faszinierend. Davon demnächst mehr …

So, ab Mittwoch soll es wettermäßig wieder bergauf gehen. ‚Schaun mer mal, dann sehn mas schon‘. Bis dann.

🌤️🌤️🌤️🌤️🌤️🌤️

Wet, wet, wet 💦

Jetzt ist aber mal gut- Oder? ☔☂️🌞

Obwohl Regentröpfchen können auch recht hübsch sein …

☔☂️🌞 ☔☂️🌞 ☔☂️🌞 ☔☂️🌞 ☔☂️🌞

Sonntagsgeschichte #10

Nach der letzten Buchveröffentlichung habe ich wieder Zeit für weitere Kurzgeschichten, welche ich vorab auf der Online-Plattform story one veröffentliche. Hier auf meinem Blog werden sie zu „Sonntagsgeschichten”

Kennt jemand von Euch story one, oder hat schon einmal dort veröffentlicht? Von einer Bloggerkollegin weiß ich es. Ich halte diese Plattform für eine gute Gelegenheit, Autoren zu einer Buchveröffentlichung zu verhelfen. Der Erstellungsprozess ist unkompliziert und logisch aufgebaut. Einige Autoren sind recht erfolgreich mit ihren Kurzgeschichten (Max. 2500 Zeichen und 17 Storys, je Büchlein sind möglich). Natürlich muss man Eigenmarketing betreiben, um seine Werk bekannt zu machen. Der Verlag unterstützt die Autoren mit Posts in den den sozialen Medien.

Und hier ist meine Sonntagsgeschichte Nr.10.

Schönen Sonntag.🙂

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Im Lungau

Wir hatten Lust auf frische Bergluft und Bewegung. Die Temperaturen haben sich auf an die 20 Grad eingependelt und der Herbst ist klar im Vormarsch. Der Lungau ist ein Bezirk im Südosten des Bundeslandes Salzburg. Er ist bekannt für seine gesunde Luft, die herrliche Landschaft und unzählige Wandermöglichkeiten. Die berühmten „Eachtlinge“ aus dem Lungau kennt jeder, der ausgezeichnete Kartoffelqualität schätzt. Es gibt sogar einen kleinen Flughafen. Im Winter ist er die eisigste Region Salzburgs im Sommer und bei großer Hitze ein erfrischend kühler Ort. Hektik und Stress gibt es nicht, dafür ist es gemütlich und in den Wirtshäusern finden sich viele regionale Spezialitäten, von denen ich lediglich das herrliche „Rahmkoch“ erwähnen möchte. Eine kalorienreiche Nachspeise, welche geschmacklich an Marzipan erinnert. Es besteht aus Mehl, Butter, Schlagobers, Rosinen, Ei, Zucker, Zimt und ein wenig Salz. Auf der Grazer Hütte auf 1.982 Meter Seehöhe habe ich mir heute diese Köstlichkeit gegönnt. Meinem Techniker war ein Kaiserschmarrn lieber. Die Hütte ist der Ausgangspunkt auf den „Preber“, der mit 2.740 m höchste Berg dieser Region. Wir starteten unsere Tour am „Prebersee“, welcher bereits auf 1.514 m Seehöhe liegt. Genau diese Höhenlagen, sind speziell in heißen Sommern eine erfrischende Abwechslung.

Und hier die Bilder zur Wanderung …

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Ich hab’s versucht …

… wirklich! Kauf ein in der eigenen Stadt. Unterstütze den Handel. Ja. Gerne! Aber …

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Geschafft !

Tätä 🥳


Mein neues Buch ist veröffentlicht!
Ab sofort bei my Morawa versandkostenfrei erhältlich und demnächst in allen Buchläden und online. Falls ihr neugierig geworden seid und es nicht erwarten könnt, (was ich schwer hoffe), nachfolgend der Link zum Buch:

Einfach anklicken

Blutige Knie, waghalsige Spiele und unbändige Neugierde. Das alles war prägend für die Kindheit der Generation 60+. Dieses Buch erzählt davon und von weiteren fünf ereignisreichen Jahrzehnten aus dem spannenden und ungewöhnlichen Leben einer freiheitsliebenden Frau. Es sind Geschichten aus einer Zeit, die geprägt war von Fortschritt und Fleiß, aber auch von Ängsten und Zweifeln. Dieses Buch ist ein Stück Zeitgeschichte und ein Dank an jene Generationen, welche den Grundstein für unseren Wohlstand gelegt haben.

„Almerisch …“ 🐂

… nennen wir die Landschaft rund um die Bergweiden für das Vieh. Heute hatten wieder einmal Lust auf Wandern. Also her mit den Stöcken und rauf auf die Alm, wo es im Sommer herrlich kühl ist und wo am Ziel eine Hütte steht, in der man sich laben kann.

Am Wegesrand hübsche Almblumen und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Wir reden nur das nötigste und jeder geht den Schritt und das Tempo, dass ihm behagt. Das ist das Entspannende. Die Ruhe und das in sich hineinsinnieren. Jeder für sich.

Frisch wie die Almluft sind die Gedanken und neue Ideen kommen und gehen. Wie ein kühler Lufthauch oder die warme Sonne. Die steilen Stellen sind schweißtreibend. Aber das macht nichts. Am Ziel warten endlich wieder ein kühles Getränk und eine herrliche Jause.

Leben halt …

Euch allen eine gute Woche

🌻🌞🌻

Schattiger Platz 🍇

Die Weinrankenpergola gedeiht prächtig. War mein Techniker anfangs noch skeptisch-, so gibt er inzwischen zu, dass meine Idee nicht die allerschlechteste war. Er freut sich mit mir über das eifrige Wachstum des Weines. Wir können ihm beim Wachsen zusehen, so schnell geht es voran. Nach Halt suchend wickeln sich die Ranken um das Spalier aus Spagat und sie wachsen genau so, wie ich es haben wollte. Wie wunderbar ist doch die Natur und wie schön, wenn man mit ihr im Einklang ist.

Allerdings beginnt sich die einzige hölzerne Stütze des Spaliers unter der Last zu verbiegen, denn sie muss immer mehr Gewicht tragen. Zwar wachsen noch keine Reben, aber spätestens nächstes Jahr wird es so weit sein.

Wir haben nun beschlossen meine Konstruktion mit einem Metall Gerüst zu unterstützen. Morgen fangen wir an;

Fortsetzung folgt …

Mond verschluckt…

Die Wolke hat den Mond verschluckt, aber bald schon wieder ausgespuckt… 

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm 🌬️

So in der Art sieht es heuer aus. Unsere Sommerfrische ist ein Wechselbad zwischen fantastischen Segelwinden, herrlichem Sonnenschein und bedrohlichen Wetterlagen, Hagel und Graupelschauer.

Wenig später bezaubernde Abendstimmungen und fantastische Himmelstönungen, die einem unwillkürlich ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Heute sind wir wieder einmal geflüchtet. Geflüchtet unter ein sicheres Dach. Denn Womos mögen ja manchmal recht romantisch sein- dicht sind sie nicht …

Mein Techniker wird alsbald bei unserer Großen in Kroatien nach dem Rechten sehen, ich kümmere mich derweil um meine neueste Buchveröffentlichung.

Ciaoli- bis die Tage …

🌈💦🌬️ 🌈💦🌬️ 🌈💦🌬️

ROT 🚩

Mir scheint, als befände sich Europa gerade in einem seltsamen Farbenrausch.

Was Mode anbelangt, ist allerdings ROT angesagt. Da ich viele Jahre in der Textilbranche tätig war, sind mir Strömungen dieser Art bekannt. Aber warum gerade Rot? Warum gerade jetzt? Symbolisch steht rot für Kampf, Blut, Rache, Umbruch und Dramatik. Aber auch für die Liebe.
Passt recht gut zu den aktuellen Geschehnissen, oder?

Rot steht für Energie und Selbstbewusstsein, kann aber aufgrund ihrer Signalwirkung schnell ein bisschen zu viel sein. Seis drum-, wer es tragen kann, soll es tun. Manchmal braucht es halt ein wenig Mut!

Mein neustes Buch ist ebenfalls rot. Nicht politisch gesehen, aber was das Cover anbelangt. Ich hoffe, der Trend ist nicht schon verpufft, bevor das Werk herauskommt 😉

In der österreichischen Flagge steht rot für den blutgetränkten Waffenrock des Kreuzfahrers Leopold des fünften, im Zuge der Belagerung von Akkon. Sie ist heute neben Lettland eine der ältesten noch in Gebrauch befindlichen Flaggen der Welt. In Deutschland steht der rote Teil für Recht. (🤔)

Euch allen ein schönes (Fußball)-Wochenende.

Ich habe mal recherchiert

„Zuschaun kann i ned“ 👀

Acht Monate renovieren. Immer wieder neue Probleme. Ein Loch zu, das andere auf. Kurz vor Schluss schmiss sogar mein Techniker fast die Nerven hin- (was etwas heißen will). Der Austausch der Dieselleitungen und die Installation der neuen Elektrik waren äußerst herausfordernd. Aber nun ist alles Verrottete entfernt und erneuert, die Dieselleitungen samt Tank ausgetauscht oder gereinigt und der alte BUKH- Motor brummelt zufrieden vor sich hin. Auch ich habe meinen Beitrag geleistet- ganz nach dem Motto des alten österreichischen Wienerliedes- Zuschaun kann i ned …

Nun ist das Werk vollbracht und ich denke es kann sich sehen lassen …

Einst …

… und jetzt:

Der zufriedene Skipper …

Mehr auf: https://lopadistory.com/projekte/

Und jetzt erst mal Sommerfrische am Attersee!
Ciao bis die Tage …

Am Millstättersee 🌊🎉🎈

Am Wochenende stand ein ausgelassenes Geburtstagsfest am schönen Millstättersee in Kärnten am Plan.
Bei feinen sommerlichen Temperaturen wurde neben intensivem Feiern unter anderem das Örtchen Seeboden erkundet. Die Feierlichkeit wurde mit einer Runde des Sommerfrische-Klassikers Minigolf aufgelockert, denn man muss auch mal pausieren. Geendet hat das Ganze mit einem köstlichen Essen in der lauschigen „Haifischbar“ der Seeterrasse Winkler. Für mich einer der schönsten Plätze am See und kulinarisch ein absolutes Highlight.

Am Ende liefen einige Gefahr etwas zu übermütig zu werden, aber das Wasser hatte gerade mal 18 Grad und so verkniffen sich die „leicht Angesäuselten“ den Sprung in den See … 🥶

Am Sonntag hieß es dann nach einer Runde Alka Selzer, auf in die herrliche Natur oberhalb von Millstatt am See. Die Wanderung am sogenannten SOULTRAIL war wunderschön und Balsam für unsere vom Feiern geschwächten Körper. Man ist ja nichts mehr gewohnt!
Mehr will ich nicht verraten und stattdessen Bilder sprechen lassen.

Kommende Woche soll uns angeblich eine Hitzewelle überrollen. Schaun mer mal. Also entweder Klimaanlage an oder ab ins kühle Nass … Wie auch immer. Lasst es Euch gut gehen. 🙂🙃

Nur Geduld, es wird schon …

Unsere Weide hat heuer im März einen radikalen Kahlschlag erfahren. So radikal, dass wir uns schon ein wenig Sorgen gemacht haben, ob sie noch mal wird. Mein Techniker hat ohnehin keine Geduld und dachte schon- das war des Guten zu viel.

Dann sage ich immer- „Nur Geduld. Es wird schon!“

Und siehe da- es wird schon …

Ein hervorragendes Wochenende wünsche ich ☀️

🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳🌞🌳

Alles gleichzeitig 🥬

Momentan können wir uns tagtäglich frisch und gesund ernähren. Alles schießt, alles sprießt. Nun steht Gemüse auf dem Speisezettel, bis es aus den Ohren grünt. Aber mal ehrlich- es ist schon ein großer Unterschied zwischen Supermarkt- Salat und eigenem. Der Geschmack, die knackige Konsistenz … Allein das Wissen; selbst ausgesät, gezogen und geerntet. Man möchte glatt Gemüsebauer werden.

Aber bei unseren vielen Hobbys hat die Sache einen Haken. Wir sind ab nächster Woche wieder auf Achse. Ach, hab ich das überhaupt schon erwähnt? Noch diese Woche kommt unsere gepimpte Yacht in Wasser! Obwohl- ein wenig spießt es sich. Immer diese Kleinigkeiten. (Bericht folgt)Zurück zum Gemüse. Wer soll das alles essen. Derzeit haben wir Salat für vier. Aber schon nächste Woche geht es nach Kroatien.

Ich werde meinen Techniker erst mal vorausschicken und mich noch etwas um den Garten kümmern. Mein Buch muss auch noch vom Verlag freigegeben werden. Und wenn dann endlich alles erledigt ist, fahre auch ich dem Meer entgegen.

Aber erst noch ein paar Radieschen. Oder darfs etwas Salat sein oder Kohlrabi?

Salzburg-Spaziergang Teil 2

Weiter geht es in Richtung naturwissenschaftlicher Fakultät (NAWI). Auf dem Universitätsgebäude befindet sich ein weitläufiger Garten. Man merkt, dass die Anlage inklusive der Glashäuser viel Arbeit macht. Vermutlich ist es auch aus aktuellen Gründen schwer, das Gelände in „Schuss“ zu halten. Einige Pflanzen wurden zu früh dem Sonnenlicht ausgesetzt. Ihre Blätter sind verbrannt. Alles wirkt ein wenig morbid, aber gerade das mag ich. Außerdem hilft dieser Umstand den blühenden Pflanzen, sich noch strahlender in Szene zu setzen…

Die Anlage ist spärlich besucht. Das war schon immer so und auch das gefällt mir. Es ruhig und beschaulich und man hört und fühlt diesen schönen Ort mit allen Sinnen. Zwischendurch setzen wir uns auf eine der Bänke, genießen und schweigen. In den Teichen schwimmen stattliche Karpfen und sogar ein Hecht. Letzterer reguliert den Fischbestand auf natürliche Weise. Besonders hungrig sieht er nicht aus. Die kleinen Fische rund um ihn verhalten sich deshalb auch relativ unbeeindruckt.

Nachdem wir alles gesehen haben, machen wir uns wieder auf den Weg zurück. Die Allee ist trotz des wechselhaften Wetters gut besucht. Als wir unseren Wagen erreichen, beginnt es zu tröpfeln.

Perfekt- oder? 🙂🙃

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Salzburg-Spaziergang Teil 1

Die Hellbrunner Allee

Das Wetter ist wechselhaft, windig, kühl und regnerisch. Auf den Berg? Zu Hause bleiben? Gerade lachte noch die Sonne und schon schieben sich dunkle Wolken davor. Bald wird es regnen. Die dunklen Wolken im Westen verheißen nichts Gutes … „Lass uns nach Salzburg fahren. Ein Spaziergang durch die Hellbrunner Allee und dann weiter zur naturwissenschaftlichen Fakultät. Wir waren lange nicht mehr in der weitläufigen Gartenanlage. Ich bin gespannt, welche neuen Pflanzenarten es zu entdecken gibt.“

Mein Mann findet die Idee ebenfalls gut. Nach fünfzehnminütiger Autofahrt starten wir an einem der Parkplätze des Schlosses Hellbrunn unseren Spaziergang in Richtung Stadt. 1615 ließ Markus Sittikus von Hohenems die Hellbrunner Allee anlegen. Sie ist die älteste herrschaftlich erbaute und noch größtenteils erhaltene Allee Mitteleuropas. Angeblich sogar weltweit. Die imposanten Bäume flankieren stolz den Weg und sind Zeitzeugen so mancher geschichtlichen Veränderung. Es wäre hochinteressant und spannend, könnten sie sprechen …

Links und rechts der Alle befinden sich entweder die herrschaftlichen Güter aus der Vergangenheit oder zu Beginn weitläufige unbebaute Wiesen, auf denen die übermütigen Pferde eines Reiterguts toben. Die großzügigen Flächen tun der Seele gut und wir verlassen die Allee kurz, um neue Wege zu erforschen.


Zurück in der Allee spazieren wir drei Kilometer weiter, dem Ziel Universitätsgarten entgegen …

Mehr darüber morgen … 🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺🌷🌹🌺

Die Wettermacher 🥵🥶

Damals:

Als mein Großvater vor vielen Jahren betrübt war, weil ihm das Wetter in die Ernte pfuschte, stellte ich ihm die kindlich naive Frage: „Wäre es nicht toll, wenn wir unser eigenes Wetter machen könnten?“ Er lächelte sanft, schüttelte den Kopf und antwortete: „Das wäre keine sehr gute Idee, denn was für die einen gut ist, passt den anderen nicht.“ Nachdem ich etwas nachgedacht hatte, leuchtete mir das ein.

Jahre später…

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Perlen der Natur ☔

Jedes Wetter hat seinen Reiz. So auch die Regentage. Sie lassen einen zur Ruhe kommen und liefern interessante Motive.

Mit diesen Bildern verabschiede ich mich in das Wochenende und wünsche allen sonnige Tage 🌥️🌤️☀️

Gemähte Wiese 🌾

Es ist immer noch schwül, wie an einem schweißtreibenden Hochsommertag. 26 Grad. Für den Abend verspricht der Wetterbericht endlich Regen. Es ist viel zu trocken. Die Erde und die Pflanzen lechzen nach Wasser. Also schnell den Rasen gemäht, während der Techniker am Schiff werkt. Diesmal eine Premiere. Anstatt wie üblich einen lauten Benzinrasenmäher oder den leisen Elektrischen über die Wiese zu schieben, versuche ich es heute einmal mit dem guten alten Handrasenmäher. Quasi 100 % Öko, ohne Verschwendung jeglicher Ressourcen. Also voll im Trend.😇😌

Der Mäher ist leicht, schneidet relativ leise, relativ zart und relativ schonend. Der Schnitt ist exakt und was zu hoch ist, bleibt stehen … Nicht viel, aber ein bisschen schon. Muss ich halt mit dem elektrischen Trimmer nacharbeiten. Also wieder nichts mit der vorbildlichen Ökobilanz, weil der Akku, über den dieses Gerät angetrieben wird, fußabdruckmäßig auch nicht so toll ist. Ihr merkt schon, ich denke mit!

Das Ergebnis ist gar nicht so schlecht und ich bin ein trotz Akku ein bisschen stolz auf meinen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt.😅. Wenn demnächst die Grünen einen Orden fürs brav sein verteilen, bin ich bestimmt dabei. Quasi eine gemähte Wiese …

🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾🌾

Glück gehabt 🍀

Wie vielleicht einige wissen, haben wir außer unserem Oldtimer Schiff, bei dessen Renovierung wir den Endspurt eingeleitet haben, ein Oldtimer- Wohnmobil; den Würstelstand. Das geräumige Fahrzeug besitzen wir seit vier Jahren. Mit ihm haben wir eine spannende zweimonatige Reise an Europas Küsten unternommen und Süditalien erkundet. Letztes Jahr wären Montenegro, Albanien und Griechenland an der Reihe gewesen, aber 🤨 (no further comment)…

Nach unseren Reisen machten wir uns auf die Suche nach einem Plätzchen am Attersee. Durch Zufall entdeckten wir einen landschaftlich einmaligen Stellplatz in der Nähe unseres Segelklubs. Da wir keine Lust hatten, jeden Tag nach Hause zu fahren, war das die ideale Lösung. Quasi ein Häuschen am See. Letztes Jahr allerdings wollte uns der betagte und launige Besitzer des Campingplatzes nicht mehr haben. Er wolle aufhören, es werde ihm alles zu mühsam. 😥

Überraschenderweise schaffte es mein redegewandter Überzeugungsmeister und Techniker, ihn dieses Jahr doch noch einmal zu überreden. Er gewährt uns wieder Quartier. Allerdings mit der Auflage einen Jahresplatz zu buchen. OK, für einen Sommer am See akzeptiert man so einiges … Noch dazu ist der Platz genial. Lauschig an einem Bächlein in einer ruhigen Ecke. Herz, was wills du mehr.


Glück gehabt☺️🍀

🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵ 🌳🚐⛵

Spektakulär …

Gestern Abend gab es einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang. Beinahe schien es, als wolle sich die Schlechtwetterfront mit einer besonderen Inszenierung verabschieden. Gerade rechtzeitig zum Wochenende. Zumindest bei uns in Salzburg sind die kommenden drei Tage strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen prognostiziert. Am Montag 28 Grad! Dann werden wir morgen das Womo überstellen und hurtig an der Fertigstellung des Schiffes arbeiten, damit es Ende Mai auf dem Attersee losgehen kann …

Schönes Wochenende 🌥️🌤️☀️
Allen Muttis:

‚Mon General‘ auf St. Helena

Bild: Verbannungshaus auf St. Helena

Am Mittwoch jährte sich der Todestag des Korsen Napoleon Bonaparte zum 200. mal. Er war schon mit 26 Jahren General und zehn Jahre später herrschte er über Europa. Zweifelsohne ein beeindruckender wenn auch kleiner (1,68m) Mann. Er erlitt sowohl menschliche als auch militärische Niederlagen. Seine Feldzüge forderten allein in Frankreich bis zu einer Million Tote. Er diskriminierte Frauen und führte 1802 die Sklaverei auf Haiti wieder ein.

Dennoch bleibt er bemerkenswert.

Zu seinem Erbe zählen die Matura (Abitur), das Zivilrecht, eine zentral organisierte Polizei, das Präfekten System und er bereinigte den europäischen Fleckerlteppich der Kleinstaaten und Fürstentümer von 300 auf 39. Mit seinem Code Civil verschaffte er dem Bürgertum das Recht auf Eigentum und schaffte den Feudalismus ab. Die Bürger durften dadurch selbstständig wirtschaften. Kinder erbten zu gleichen Teilen, Ehe und Familie wurden von der Kirche entbunden und Scheidungen erlaubt. Männer blieben aber nach wie vor gleicher

Immerhin kann ich von mir behaupten in seinem Bett gelegen zu haben. Das war 1998 in seinem Gefängnis – Häuschen auf St. Helena. War natürlich nicht erlaubt, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
Auf der Weltumsegelung gingen wir vor der britisch verwalteten Insel vor Anker und besuchten seinen letzten Aufenthaltsort, der heute ein Museum ist. Hier starb er mit nur 51 Jahren. Ein großer, kleiner Mann … mit großem Mut und …? Fehlern.

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Sand …

Logbuch 26.09.21

Wetter

Wind aus SE 15-20Kn. 25°. Sonnig bis regnerisch mit Gewittern.

Der Tag

Segeln von Losinj nach Susak, der Insel aus Sand.

Nach einer kleinen Wanderung, einem Bierchen und einem Eis, verziehen wir uns hurtig vor einer Gewitterfront nach Ilovik an eine Boje. Um zehn Uhr Abends holt sie uns dann doch ein.

Koche Erdäpfelgröstl mit Tomaten- Krautsalat. Dazu gibt’s ein kühles Bier.

Wer ist schneller?

Titelbild: Malerei an der Hafenmauer von Susak

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Auf der Flucht …

Logbuch 25.09 21

Wetter

Wind aus SSE. 15 Kn. 25°. Wolkenlos.

Der Tag

Der heutige Tag war geprägt von zwei völlig gegensätzlichen Ereignissen. Die Nachricht über den plötzlichen und viel zu frühen Tod eines guten Freundes und eine sehr schöne Rezension meines letztes Buches. Mehr will und kann ich heute nicht berichten.

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