Auf Kaiserin Elisabeths Spuren

Immer wenn wir in der Marina-Icici bei Opatija liegen, spazieren wir die bezaubernde Uferpromenade entlang, auf der unsere kapriziöse Kaiserin ihre strammen Spaziergänge absolvierte. Eine Wespentaille kommt eben nicht von ungefähr.

Allein das mehr als 100 Jahre alte Bronze/Messing-Geländer entlang des Kaiser- Franz-Josef-Weges (Lungomare), hat einen Materialwert von mehreren Million Euro, sagt mein Techniker. Ich bin beeindruckt. 😲Hoffentlich haben das keine Räuber gehört … Ich finde diese vollendete Handwerkskunst einfach nur schön.

Genau so schön, wie diesen wunderbaren Spaziergang am Meer. Jedes Jahr. Und immer wieder entdecke ich neue Perspektiven und Motive.

Die ehemalige Villa Madonna alias Villa Schalek in der Kaiser Franz Joseph angeblich des öfteren mit Katharina Schratt getechelmechtelt  hat, ist heute ein schnöder Glücksspieltempel. Seine Gattin Elisabeth auch nicht fad, trieb ebenfalls ihre Spielchen. Angeblich mit dem schneidigen ungarischen Graf Andrássy. Sie soll in dieser »Angelegenheit« drei Mal inkognito in Opatija gewesen sein.

Die Villa Madonna unter Casino-Beleuchtung

Opatija ist immer eine Reise wert. Gerade jetzt im Herbst, wo es ruhiger wird, die luxuriösen Hotels erschwinglich sind, das Meer noch zum Baden, die Berge zum wandern und die mediterranen Köstlichkeiten zum genießen einladen…

Euch allen eine gute Woche. Wir bleiben noch ein wenig am Meer🌊🌊🌊 …

Entwischt … 🐙

Während der Weltumsegelung schloss ich in der Südsee in der Bucht vor Moorea mit einem stattlichen Kraken Freundschaft. Wir trafen uns regelmäßig an einem vereinbarten Treffpunkt am Riff und spielten ein wenig Verstecken.Ich war fasziniert von der Intelligenz, dieses eleganten tentakelbestückten Wesens und vorgestern Nacht hatte ich wieder die Gelegenheit auf einen dieser erstaunlichen Meeresbewohner zu treffen.

Wir hatten in einem Restaurant fein gegessen, Segelfreunde getroffen und feuchtfröhliche Bekanntschaft mit einer Tiroler Männercrew gemacht. Weinseelig begaben wir uns anschließend zu unserem Beiboot, festgemacht am Landungssteg.

Schon von weitem bemerkten wir das nervöse tanzen eines Lichtstrahls an der Meeresoberfläche in unmittelbarer Nähe des Steges. Des Rätsels Lösung war eine Kroatin, die eifrig damit beschäftigt war, mit der Taschenlampe Kraken anzulocken, diese mit einem auf Plastik aufgedrucktem Krebs zu ködern und schließlich mit einem Vierzack aufzuspießen.

Und weil die vielgerühmte Klugheit der Oktopusse scheinbar doch nicht so weit reichte, um einen aufgedruckten Krebs von einem echten zu unterscheiden- hatte die Fischerin auch schon einen stattlichen Burschen am Haken. Mit Schwung ließ sie ihn der auf den Steg sausen. Reflexartig sprang ich zur Seite, denn sonst wäre mir der Tintenfisch an die Beine geklatscht.

Es ist nicht so, dass ich einen geschmorten Kraken (Polvo à galega) nicht schätze, aber als zivilisatorisches Weichei, wohne ich der Tötung derselben ungerne bei. Ohnehin bin ich der Meinung, dass wenn jeder selbst für das abmurksen seiner fleischlichen Nahrung zuständig wäre, die Zahl der Vegetarier sprunghaft ansteigen würde.

Aber zurück zum Oktopus. Der war nun knapp an mir vorbei auf dem Boden gelandet, hatte sich flugs vom Köder befreit und versuchte nun geschickt sich in Richtung Meer abzusetzen. Die Frau nicht faul, griff nach ihrem Vierzack (empfindliche Seelen mögen nun wegschauen), und stach gnadenlos auf die sich windende Kreatur ein. Insgeheim hoffte ich, sie würde das Objekt der Begierde verfehlen, aber das tat sie mit nichten.

Das Schauspiel stieß mich ab und faszinierte mich gleichermaßen, denn die Beschaffenheit der Haut dieses Tieres war dermaßen resistent, dass die Zacken es nicht vermochten den Oktopus aufzuspießen. In der Hitze des Gerechtes fiel der Plastikeimer in dem bereits mehrere seiner Kollegen ihr Leben ausgehaucht hatten, um. Dadurch war die Frau kurz abgelenkt. Fast sah es so aus als würde sie den gesamten Fang verlieren. Um nicht nur blöd rumzustehen, stellte ich den Eimer auf, behielt jedoch meinen sich geschickt wehrenden Freund im Auge. Der nutzte die Chance. Du schaffst es, dachte ich- Du schaffst es.

Und tatsächlich; er schaffte es. Unversehrt glitt er ins Wasser. Die Frau zuckte nur mit den Schultern und lachte. Ich freute mich für den Tintenfisch und wir stiegen ins Beiboot. Mein Techniker hielt einen Vortrag über die Beschaffenheit von Tintenfischhaut. Meine Gedanken aber schweiften ab in die Vergangenheit nach Moorea zu meinem Freund am Riff. Auch er war mir immer wieder entwischt.

🐙🌊🐙🌊🐙🌊🐙🌊🐙

Wenn ihr mehr über meine Freundschaft mit dem Kraken und viele andere spannende Begegnungen während der Weltumsegelung erfahren wollt- dann könnt ihr das demnächst in meinem neuesten Buch nachlesen.

260 Seiten, reich bebildert und schon bald überall im Buchhandel erhältlich.

MEERES-HÜHNER

🌊🐔🐟🐟🐟🐟🐟🐟🐟🐟🐟🐔🌊

Immer wenn ich an das Heck komme, warten sie schon. Die ‚Meereshühner‘.

Sie gackern nicht, obwohl sie immer hungrig sind und dennoch können sie es kaum erwarten, dass ihnen in ihrem großen blauen Garten etwas zufällt. Was das Fressen anbelangt, sind sie wie der Blitz. Jeglicher organischer Abfall ist in nullkommanix verschlungen und nie werden sie satt. Wenn ich morgens ins Wasser springe, warte ich insgeheim darauf, dass sie mich anknabbern. Blödsinn? Nein! Als mein Techniker vor zwei Wochen im Attersee schwamm, versuchten ein paar Süßwasser-Hühnchen sich an ihm zu laben. Behauptet er zumindest. Trotzdem achte ich darauf, das die Salzwasser-Hühner einigermaßen satt sind. Man weiß ja nie …

In diesem Sinne- Mahlzeit😉 ⛵

An der Schwelle zum Trans-humanismus

Urlaub bedeutet auch viel Zeit zum lesen und nachdenken. Den Link am Ende des Beitrags habe ich kürzlich entdeckt und er hat mich zum Nachdenken angeregt. Vielleicht ist sein Inhalt auch etwas für den einen oder anderen von Euch. Auch in Österreich wird derzeit eine zweite Welle regelrecht herbeigebetet oder sollte ich besser sagen; herbeigetestet.

Mehr und mehr wundere ich mich darüber, wie Menschen sich über Medien steuern lassen und sich von einem Virus in hellste Aufregung versetzen lassen. Niemand spricht mehr von Selbstheilungskräften oder dem Immunsystem, das in uns existiert und uns sehr gut schützen kann. Allerdings funktionieren diese Kräfte nur dann optimal, wenn wir frei von Angst und Stress sind. Aber genau das Gegenteil wurde und wird von politischen Kräften mit eifriger medialer Unterstützung seit nunmehr Monaten geschürt.

Seit März habe ich das Gefühl auf einer Einbahnstraße zu fahren, deren Ziel ein kollektives Vergessen ist. Ein Vergessen von bewährtem Wissen, der Existenz eines Hausverstandes und einer tief in uns existierenden mentalen Kraft. Dieses Gefühl der Ohnmacht inmitten des Stromes gibt mir sehr zu denken. Selbst hier, unter blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein, würziger Seeluft, Wind und Wellen.

Heute sende ich nachdenkliche Grüße aus einem Land in dem ich auf Grund einer »Reisewarnung« gar nicht sein sollte. Aber es sind auch Grüße vom Ursprung allen Lebens- dem Meer. Grüße von der erhabenen Schönheit dieses unerbittlichen Elements, das dennoch unendlich heilende Kraft in sich birgt. Eine Kraft, die gerade jetzt wichtiger ist denn je. 🌊🌊🌊

Euch allen eine gute Woche voller Zuversicht und Freude.😊 Und hier der Link:

https://www.storl.de/gesundheit-phytotherapie/an-der-schwelle-zum-transhumanismus/

Omas Kochkiste …

Was für ein Tag, was für ein Segeln. Einfach wunderbar. Sieben bis 14 Knoten Wind schieben und auf leicht bewegter See voran. Kaum Yachten unterwegs. Unser erstes Ziel wie immer die Bucht von Portic. Am Leuchtfeuer Porer vorbei segeln wir in die fast menschenleere Bucht.

Schon zwei Stunde zuvor stehe ich in der Pantry und schneide einen Kürbis in kleine Stücke. Mit leicht angebraten Zwiebeln köchelt das Gemüse vor sich hin.

Unter Deck merke ich, dass der Wind zugenommen hat und wir nach dem Kurswechsel bei der Ansteuerung etwas »Lage schieben« werden. Was tun mit zwei heißen Kochtöpfen am Herd? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denke ich und spontan fällt mir Omas »Kochkiste« ein.

Früher hatte jeder »ordentliche Haushalt« eine solche Kiste in der Küche. Meistens befand sie sich unter der Sitzbank in der Essecke. Sie war meist mit Stroh oder Holzwolle gefüllt und hatte ein, zwei Kullen in welche die Kochtöpfe passten. Das Essen wurde kurz vorgekocht und dann in der Kiste fertig gegart. Meist Eintöpfe, Erdäpfel oder Gemüse.🍠🥦🧅🥔

Mhm, ich überlege. Und wenn ich einfach die beiden Abwaschbecken nehme? Darin kann nichts überschwappen und es ist noch sicherer als am kardanisch aufgehängten Herd. Gesagt- getan.

Mein Techniker🙏 gibt mir noch einen Isolationstipp für den Boden. Ich lege zwei Holzbretter in die Becken und stelle Suppentopf und Erdäpfel hinein. Dann decke ich alles mit Handtüchern zu und lege noch ein Kissen oben drauf. Fertig.👍

Anschließend widme ich mich gemeinsam mit dem Kapitän unbeschwert der Ansteuerung und am Ankerplatz packe ich alles aus, würze die Kürbissuppe und servieren das dampfend heiße Essen.

Stressfreies Kochen, energiesparend, sicher und optimal gegart. Danke Oma.😊

Premiere

Noch nie habe ich meine Yogaroutine am Steg der Marina absolviert, denn das wäre mir höchstens peinlich. »Du bist dahingehend ein bisschen komisch …«, sagt mein Mann. »Tja, Prägung«, antworte ich. »Sich als Kind in Szene zu setzen, war in meiner Familie verpönt«

Meistens übe ich unter Deck, abends vor dem Schlafen gehen, wenn der Techniker schon friedlich sägt. Am Ankerplatz, bei ruhiger See und wenig Nachbarn, manchmal an Deck. Heuer allerdings sind überhaupt keine Menschen hier, sodas ich mich ungestört verrenken kann.

Dennoch nehme ich in meinem Augenwinkel eine männliche Gestalt am Steg gegenüber wahr, der mich ungeniert beobachtet. Egal, soll er. Ich fühle mich gerade so zentriert, dass mich nichts aus dem Gleichgewicht bringen kann …

Ein anderes Erwachen

Für mich ist aufwachen nirgendwo schöner als am Schiff. Gerade jetzt, wo alles ruhig und entspannt ist. Ein tiefblauer Himmel empfängt mich und der Ort ist in sanftes Morgenlicht getaucht.

Wir haben entschieden noch ein wenig im Hafen zu bleiben. Ich war einkaufen und mein Techniker putzt. Ein dünner Film aus Saharasand hat sich über das Schiff gelegt. Das kommt hier öfter vor und läßt das Kind im Mann mit dem Wasserschlauch spielen.

Am Nachmittag geht’s an den Strand und Abends wieder ins Lieblingsrestaurant. Was für ein gutes Leben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich jede Minute intensiver genießen sollte als in all den Jahren zuvor. Es ist wie ein Auftanken, ein Aufladen der Batterien, ehe es zurück geht in den Herbst/Winter dieses neuen, befremdlichen Alltags.

Unwillkürlich schweifen meine Gedanken viele Jahre zurück in die Zeit der Weltumsegelung. Die Arbeit am Buch hat alles wieder zum Leben erweckt. Das Gefühl der großen Freiheit auf den Weltmeeren, das Dasein in diesem einzigartigen Mikrokosmos auf dem eigenen winzigen Schiff. Die Gefahren und Ängste und das Bewusstsein, wie endlich und unbedeutend das eigene Leben im Vergleich zur Macht der Naturgewalten ist. Und wie man Frieden schließt mit dieser Situation. Dagegen ist alles was ich gerade genießen darf, Luxus. Und trotzdem habe ich manchmal Sehnsucht nach dieser wunderbaren Zeit in der alles unkompliziert war und frei …

Bis morgen …

Angekommen

An den Grenzen nichts los. Keinerlei Kontrolle bei der Einreise.Die italienische Autobahn ist eine einzige Baustelle. Wir fahren abwechselnd die 5,5 Stunden bis zum Ziel. Zwischendurch das Ritual eines Zwischenstopps an einer typischen uralten Autoraststätte mit einem typisch köstlichen Cappuccino und untypischer Maskenpflicht deren Sinnlosigkeit mit dem Tragen derselben unter der Nase der Mitarbeiterin, unterstrichen wird. Ich wundere ich mich immer wieder aufs Neue, was wir Lemminge uns von unseren »Volksvertretern« gefallen lassen. Aber »Nachdenken off« Ich bin im Urlaub! Hungrig verschlingen wir zwei süße Mehlspeisen, deren Verweildauer in der Vitrine schon etwas länger gedauert haben dürfte.

Am Ziel herrscht die typische Stimmung der Nachsaison. 24 Grad. Wolkenlos. Nur mehr vereinzelt Touristen. Die aktuelle Panikmache scheint zu wirken. Gut für uns. Nachdem wir klar Schiff gemacht haben, geht’s in unser Lieblingsrestaurant. Hier trägt das Personal diese totschicken, völlig nutzlosen Mini-Plastikmaulkörbe. Der Erfinder dieser genialen Idee erspart ihnen zumindest den Gesichtslappen und damit das ungesunde Rückeinatmen ihres eigenen CO2.

Die gegrillten Tintenfische sind köstlich und der Salat knackfrisch. Darauf habe ich mich gefreut und auf die herrliche Meeresbrise und die Stille der Nachsaison. Nach einem Absacker an Bord geht es in die Koje. Morgen werden wir noch ein paar Kleinigkeiten bunkern und dann setzen wir Segel Richtung Süden. Sofern die Winde wehn. Aber wozu gibt es einen Motor …

Einstweilen – Gute Nacht.⛵

Muuuh, die zweite …🐄

Die Kuh ist verstummt, aber ich weiß nicht, warum. Ich hoffe, sie hat bekommen, wonach sie rief, und ist nun glücklich und zufrieden. Es lässt mir aber noch immer keine Ruhe und irgendwann, werde ich erfahren was tatsächlich los war.

Heute haben wir Abschied vom Attersee genommen und die letzten Stunden an unserem Stamm-Ankerplatz genossen. Das Wasser hatte noch 21 Grad und es war schon um einiges weniger los als die im August. Schade finde ich, dass an diesem schönen See noch immer Motorboote geduldet werden, die lediglich im Juli und August nicht fahren dürfen. Dafür gaben sie heute wieder mächtig Gas und verursachen Lärm und Wellen. Wenn sie dann vor Anker gehen, lassen sie alle an ihren großartigen Musikanlagen teilhaben, ob man es nun will oder nicht.

Für uns geht es am Montag wieder nach Kroatien auf unsere Grande Liberté. Die Angstmacherei ist zwar schon wieder voll im Gange, aber wir sind da schmerzfrei. Mein Buch ist nach dem professionellem Korrektorat endlich ich in Druck und es wird vermutlich während des Segeltörns erscheinen. Promoten kann ich es auch von Bord aus und ich freue mich schon auf erste Reaktionen.

Aber wie gesagt, ein paar Tage wird es noch dauern. In diesem Sinne bis bald vom Meer mit vielen Fotos (leider nur mit schwacher Kamera, denn meine Lieblingshandycam ist in Reparatur),aber ich lasse mir etwas einfallen, um neue lesenswerte und interessante Reisethemen zu entdecken.

Euch einen schönen Sonntag 🙂

Muuuh!🐄

Mein Techniker und ich leben am Land. Wer glaubt, das Landleben sei geprägt von Ruhe und Frieden, der irrt. Entweder plärren diverse Gartengeräte oder wummern die Maschinen eines Häuslbauers. In den letzten Tagen kam ein neues Geräusch hinzu. Ein immer wieder kehrendes „Muuuh.“

Da ich auf einem Bauernhof groß geworden bin, weiß ich das das unter Umständen nichts Gutes zu bedeuten hat. Das macht mich ein wenig unrund. Möglicherweise auch deshalb, weil die aktuell herrschende Stimmung von Angst und Irrationalität in mir eine erhöhte Sensibilität ausgelöst hat. Das Schreien der Kuh klingt in meinen Ohren verzweifelt. Mein Techniker würde höchstens lapidar anmerken; „was Du schon wieder hörst.“

Warum muht eine Kuh? In erster Linie wenn sie hungrig oder durstig ist, oder wenn man ihr das Kalb wegnimmt. Sie kann aber auch ganz schön brüllen, wenn sie brünstig ist, also Sehnsucht nach einem Stier hat. In diesem Fall weiß ich es nicht, zumal ich nicht einmal den Bauer orten kann, woher das herzerweichende muhen kommt. Mhm, was tun? Nachschauen, mich auf die Suche machen?

Mein Mann kommt gerade zur Tür herein und ermahnt zum Aufbruch. Innerhalb ein paar Minuten bin ich abgelenkt und die Kuh ist vergessen. Aber wenn ich sie morgen wieder höre, geh ich dem nach …

Fortsetzung folgt …

Bild: Pexels

Black & White Fotografie 📷

Schwarz/Weiß Fotografie ist gerade sehr angesagt. Ich hab’s ausprobiert, denn die App BlackCam pro&wcamera steht gerade kostenlos über Google Play als Download zur Verfügung. Ich habe ein bisschen experimentiert  …

Na ja, alles hat seinen Reiz und bei s/w kommt es sehr auf das Motiv an. Leider ist die Kamera meines Google Pixel 3 defekt. Sie stellt nicht mehr scharf und ist zur Reparatur. Die Ersatzkamera macht deutlich, wie gut die Kamera des Pixel ist. (Vergleich letztes Bild mit den ersten beiden des Ersatzhandys).

Ich warte sehnsüchtig auf meine bewährte Handykamera und wünsche Euch einen wunderbaren, BUNTEN Tag.

❤️🧡💚💛💙💜🖤🤎

Trick 17 🍇🐝

In einer unserer Hausecken steht eine Weinrebe. Mit dem Wein ist es so eine Sache. Er wächst und wächst und wächst. Bisher hatten wir mehr Laub als Trauben und die Reben schmuggeln sich mit ihren ‚Fangarmen’ in jede Ritze, um Halt zu finden. Also schneiden, schneiden, schneiden …

Letztes Jahr gab es endlich köstliche blaue Trauben, die von den Bienen, Wespen und Hornissen um die Wette vor unseren Augen weggefressen wurden. Ich hing Fallen mit Zuckerwasser auf, aber die Leichen hinter Glas gefielen mir auch nicht sonderlich. Also hielt ich Ausschau nach einer humaneren Abwehr.

Ich fand sie in Form billiger Lampions, die von außen an Wespennester erinnern. Also ehrlich, so recht habe ich nicht daran geglaubt, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Kein einziges geflügeltes Wesen näherte sich heuer unseren Trauben. Die Insekten wähnten eine konkurierende Kolonie und blieben allesamt fern. Vielleicht … So stand es zumindest in der Beschreibung, aber es scheint zu wirken.

Nun wachsen uns die köstlichen Trauben fast schon in den Mund und wir dürfen sie heuer endlich ungeteilt genießen.

🍇🍇🐝🍇🐝🍇🍇🐝🍇🍇🐝🍇🐝🍇🐝🍇🐝🍇🍇🐝🍇🍇

Ein Sonntag allein …

Mein Techniker widmet sich heute seinen Enkeln und ich mich mir. Das Wetter ist besser als prognostiziert und ich entspanne ausgiebig, flaniere ein wenig durch den Garten und tauche ein in das üppige Grün des Spätsommers. Die Sonnenblumen leuchten, die Rosen blühen, und langsam wechselt so mancher Baum die Farbe seiner Garderobe in Herbstliches rotbraun.

Ich mache es mir im Liegestuhl bequem, um meine Bräune etwas aufzufrischen, bevor ich mir ein kühles Bierchen gönne und auf das Leben anstoße. Sobald aber die Sonne hinter den Wolken verschwindet, spüre ich den kühlen Hauch des Herbstes. Le Barón, unser Gastkater, schaut kurz vorbei und wundert sich über meine spärliche Bekleidung. Leicht irritiert wendet er sich ab. Als Kater von Welt weiß er, was sich gehört.

Starker Wind kommt auf und dunkle Wolken formieren sich im Nordwesten. Mich fröstelt. Langsam falte ich die Sonnenliege wieder zusammen und verstaue sie an ihrem Platz. Bis mein Manuskript fertig korrigiert ist, habe ich noch ein paar Tage Urlaub, die ich vielleicht gemeinsam mit dem Techniker für einen kurzen Ausflug mit unserem Womo »Würstelstand« in die Südsteiermark nutze. Mal sehen.

Euch allen eine gute Woche😊

Alte Türen und Fenster

Während meiner Reisen fotografiere ich gerne pittoreske alte Fenster und Türen. Da ich gerade entspannt auf die Endfassung meines Manuskriptes warte, hatte ich endlich Zeit diese Fotos zusammen zu suchen und mit Euch zu teilen. Ich finde sie spannend, diesen Ein und Ausgänge durch die so viele Geschichten, Hoffnungen, Gedanken, Erwartungen Augenblicke und Ereignisse gegangen sind. Und Ihr?

Ein Kommen und Gehen, eine Erwarten und Sehen.

Einen schönen sturmfreien Freitag wünsche ich. Und nicht vergessen Türen und Fenster zu schließen …

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was lange währt …

Ich weiß ich weiß- über das Korrektorat wurde schon so manches geschrieben. Auch ich habe mich in einem früheren Beitrag darüber geäußert. Korrektur-Programme, – meine Erfahrung.. Und ja, ich war tatsächlich davon überzeugt, dass ich es gemeinsam mit dem scharfen Auge meiner Freundin schaffe, mein Manuskript zumindest zu 99% fehlerfrei zu bekommen. Ende dieses Monats sollte mein (Lebens)-Werk im Selfpublishing bei Morawa erscheinen.

Stundenlang brütete ich mit Hilfe von Language Tool, Duden-Mentor-Premium und dem mehr als schwachen Word-Korrekturprogramm vor dem Laptop und sah bald den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Erst heute entdeckte ich die Plug-in-Version von Duden Mentor und wähnte mich bereits im siebten Sparefroh-Korrektur-Himmel aber weit gefehlt. Das Programm hängte sich schon nach den ersten Seiten auf und tat so, als sei es gar nicht installiert. »Grrr«.Wenn man in seinem Manuskript nach gefühltem hundertmaligen Lesen noch immer Fehler bezüglich Satzzeichen und Schlampipampi-Wörtern findet, hat man irgendwann mir Verlaub die Schnauze voll.

GENUG der nächtlichen Sessions, dem kopfschüttelnden Ehemann und der geröteten Pupillen. Ich konsultierte Freund Google und suchte mir professionelle Hilfe. Ich wurde fündig, prüfte das Unternehmen auf Kundenzufriedenheit und danach meine Finanzen. Nachdem mein Ausgabenlimit feststand und dieses mit einem Korrektorat in Graz korrelierte, nahm ich Kontakt auf. Zufällig wirkte sich das Sommerloch positiv auf meine angespannte finanzielle Situation aus und wir kamen ins Geschäft.

Nachdem der Entschluss gefasst war, mein Lebenswerk in professionelle Hände zu legen, überkam mich ein Glücksgefühl, dass ich seit der Geburt meines Manuskripts nicht mehr erlebt hatte. Nun verschiebt sich der Veröffentlichungstermin auf Anfang September. Egal. Was lange währt wird (hoffentlich) endlich gut …

Dieser Beitrag wurde übrigens von Duden Mentor überprüft. Seht also selbst …

Have a nice Mittwoch. Ich geh jetzt segeln. Hab endlich wieder Zeit und Muse …

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Aufgeregt!

Hach, ist das aufregend …🙃🙂 Am Freitag wurde das Musterexemplar meines neuen Buches geliefert. 269 Seiten, 86 Fotos, Grafiken und Internationale Rezepte aus der Bordküche.

Jetzt heißt es noch mal scharf darüber schauen, ob sich irgendwo Fehler eingeschlichen haben. Genau dafür habe ich das Muster drucken lassen.

Finale im Naturbüro

Während der Arbeit am Manuskript wird man mit der Zeit ‚betriebsblind‘. Gebunden sieht alles viel übersichtlicher aus …

Nun noch einmal ran an die Arbeit, das finale Muster ‚stricken‘ und dann ab in den endgültigen Druck. So ist es eben, wenn Fische fliegen lernen …🐟🐠🦈

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Sommerpause

Ich bin dann mal weg und genieße den Sommer am See. Unter dem Sonnenschirm werde ich nach neuen Blogs stöbern und natürlich die abonnierten Beiträge endlich in aller Ruhe lesen.

Bücher habe ich ebenfalls genug an Bord. Aber ich will ehrlich sein; in den vergangenen Tagen habe ich kaum mehr als fünf Seiten geschafft und schon🥱😴 …

Aber das ist das Schöne am Urlaub; man liest nach einem kurzen Nickerchen wieder fünf Seiten und in Endlosschleife quasi …

Euch allen eine Gute Zeit. Viele sind ja selbst gerade urlaubend im in – oder Ausland unterwegs. Ich wünsche allen eine schöne Zeit☀️⛱️🌅🌈

Danke sagen😍

Ich freue mich darüber, dass Ihr meinen Blog lest und Euch dafür interessiert. Danke an alle. 🙋‍♀️Allen die auch noch Zeit für einen Kommentar (selbst nach Mitternacht) finden, sind mir besonders ans Herz gewachsen. Konstruktive Kritik ist immer willkommen und wer irgendeinen Fehler in der Aufmachung oder sonst wo entdeckt, bitte schreiben. Was Kollegen anbelangt, denen ich folge, war bisher nur ein Blogger ein Fehlgriff. Ich wurde mit Reblogs zugemüllt. Aber das konnte ich schnell blocken. Die Community auf Word Press ist riesig und ich halte ständig Ausschau nach weiteren interessanten Seiten. Leider fehlt einfach die Zeit, um intensiver zu suchen. Vor allem österreichische KollegInnen sind schwer zu finden. Aber vielleicht habe ich sie einfach noch nicht gefunden.

Seit Dezember 2018 schreibe ich auf dieser Seite. Dazwischen wurden drei Bücher von mir über story one veröffentlicht. In zwei Weiteren findet man ebenfalls einen Beitrag von mir. Mein »großes Werk« ist bei Morawa in Druck. Ich erwarte täglich das Probeexemplar und bin gespannt, wie mein reich bebildertes und grafisch aufgelockertes Manuskript in der Druckerei umgesetzt wurde. In dieser österreichischen Self Publishing Plattform (Link – Mitbewerber), habe ich meinen idealen Partner gefunden.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, mit Beiträgen am Ball zu bleiben. Mir ist wichtig »bunt« zu sein und zu unterhalten. Ab und zu muss ich ein politisches Statement abgeben, sonst zerreißt es mich und das ist schließlich ungesund. 😉 Bloggen kann manchmal in Arbeit ausarten, aber ich versuche mich selbst im Zaum zu halten, denn jeden Tag muss nicht sein. (Aber fast). Außerdem sollte man gerade ab 60 seine Synapsen mit Strom versorgen, denn wie schnell kann man verblöden🥳

In diesem Sinne …

Netzfund …

…und so schön, dass ich ihn zum Wochenbeginn gerne weiter schenke.

„Finde jemanden, der auf dich aufpasst. Der mit seinen Fingern über jede deiner Narben fährt und fragt, woher jede einzelne kommt. Finde jemanden, der weiß, wie du deinen Kaffee magst; welcher Song dich dazu bringt, das Fenster herunterzumachen und auf das Gaspedal zu treten. Finde jemanden, der deine kleinsten Details aufnimmt; der die Dinge bemerkt, von denen du dachtest, dass sie niemand jemals bemerken würde. Und dann, wenn du diesen jemand findest, sei auch sein jemand.“

Auf das wir finden, was wir suchen … 🥰

Kreisky, Sinowatz und eine Bar

Anlässlich des Todestages des letzten großen österreichischen Staatsmannes Bruno Kreisky eine Kurzgeschichte zum Thema Vergänglichkeit …

Als ich vor 22 Jahren, nach der Weltumsegelung beschloss, Salzburg als neuen Lebensmittelpunkt zu wählen, waren rationale Entscheidungen ausschlaggebend. Die Stadt lag zentral und schien damit als Basis für einen Neustart optimal. Es wurde einem aber nicht leicht gemacht, sich hier als Zugereiste zu Hause zu fühlen. Nur langsam gewöhnte ich mich an die abweisende und verschlossenen Art der Menschen. Ich sehnte mich zurück in die Segler Community, in der wir alle füreinander da gewesen waren, ohne etwas dafür in Rechnung zu stellen. Arroganz und Unfreundlichkeit waren mir fremd geworden.

Dennoch gab ich nicht auf und grüßte in meiner neuen Heimat mit geradem Blick in die Augen der Menschen fröhlich darauf los. Umsonst. Sie stierten an mir vorbei, entweder auf den Boden oder in die Spiegelung der Schaufenster, um ihre prächtige Erscheinung zu prüfen. Ich arbeitete damals gleich über der Grenze, im nahen Bayern und deshalb schien mir das alles nicht so schlimm. Früh morgens verließ ich Salzburg und abends kam ich wieder zurück.

An den Wochenenden zog es mich in die Gastroszene der Stadt. Eines Nachts entdeckte ich die Steingasse. Ich war sofort fasziniert von dieser düsteren Stadtschlucht, zwischen den jahrhundertealten Häusern mit den originellen Bars und Pubs. Trotzdem bedurfte es einiger nächtlicher Ausflüge, bis ich SIE entdeckte; MEINE Bar!

Als ich den winzigen, verrauchte Raum in einem uralten Gewölbe betrat, fühlte ich mich sofort wie zu Hause. Rechts neben dem Eingang hingen Porträts von Bruno Kreisky und Fred Sinowatz im Andy Warhol-Stil. Das passte damals perfekt in mein Weltbild. An den kleinen Tischen gab es kaum mehr Platz und auch die winzige Bar war voll besetzt. An ihrem rechten Ende strahlte ein riesiger, wunderschöner Blumenstrauß. Links daneben stand eine Schüssel mit tiefroten frischen Tomaten. Jemand machte mir Platz und ich zwängte mich in die letzte freie Ecke neben dem Strauß.

Hinter der Bar musterte mich der Barmann interessiert. Mit rauer Stimme fragte er nach meinen Wünschen. Ich lobte den ausgezeichneten Musikgeschmack. Die Schallplatten stapelten sich in ihren abgegriffenen Hüllen in einer Nische. Er mischte geschickt progressive Nummern mit coolem Italo Sound jenseits eines Eros Ramazzotti und spielte gekonnt mit der jeweiligen Stimmungslage im Lokal. Die Weinauswahl war exzellent aber teuer. Wen er jemanden mochte, schenkte er immer etwas in das Glas. Ich verbrachte unbeschwerte Stunden diskutierend, lachend, trinkend und tanzend an diesem einzigartigen Ort. Dann zog ich fort.

Gestern war ich nach langer Zeit mit meinem Mann wieder dort. Die Bar; menschenleer. Kreisky und Sinowatz von der Wand verschwunden. Statt der schönen Blumen; Plastik. Tomaten; fort. Bedienung; keine da. Musik; langweiliges Chill out-Gedödel. Der neue Besitzer nahm uns endlich wahr und musste seinen Kellner erst zur Aufmerksamkeit gegenüber uns Gästen anspornen. Da wusste ich; es ist vorbei!

Korrektur-Programme – Meine Erfahrung

Womit ich bisher gearbeitet habe

Seit ich schreibe, beschäftige ich mich zwangsläufig mit Korrekturprogrammen. In einem älterem Beitrag habe ich meine Erfahrung mit Papyrus Autor (€169/ Jahr inklusive Duden Korrektor!) beschrieben. Bisher bin ich ganz gut mit der Kombination Word-Editor und LanguageTool Premium € 59/Jahr) gefahren. Allerdings hat sich beim Korrektorat meines aktuellen Manuskriptes gezeigt, dass einige Fehler vom Programm übersehen wurden.

Vor Kurzem entdeckt

Kürzlich bin ich durch eine Selfpublishing-Plattform auf Duden Mentor aufmerksam geworden. Ich habe es mir angesehen und muss sagen, dass es mich, zumindest in der Premium Version, vor allem was Grammatik und Lesbarkeit anbelangt, überzeugt. Wie bei allen Korrekturprogrammen, bei denen der Text nach einem Reglement und nicht nach Kreativität beurteilt wird, selbst entscheiden, ob man zugunsten eines eigenen Schreibstils z. B. Wortwiederholungen beibehalten will oder nicht.

Plug in

Nun zum Haken. Ich nutze derzeit Duden Mentor Premium (€ 15 Euro/Monat). Das Programm ist allerdings nicht Plug in-tauglich. Das bedeutet, dass man keine Prüfung über den gesamten Text machen kann. Es geht nur über Copy/Paste. Das ist zeitaufwendig und nervt. Die Korrektur ist hervorragend. Außerdem kann ich monatlich kündigen und nutze das Programm nur dann, wenn ich es brauche.

Fazit

Für ein professionelles Verlagskorrektorat gibt es keinen Ersatz. Damit ist man zu 99 % sicher. 100 % gibt es auch hier nicht. Mit circa 800 Euro für 250 Seiten erspart man sich im Endeffekt viel Ärger und vor allem Zeit. Diese nutze ich lieber für einen kreativen Schreibfluss. Ansonsten ist meiner Meinung nach Papyrus Autor inklusive Duden Korrektorat die beste und im Endeffekt günstigste Alternative.

Sonntagsgedicht

Das folgende Poetry Slamassel ist gar nicht ‚Sonntag‘ aber aus aktuellem Anlass und aufgrund einiger seltsamer Begebenheiten in den letzten Tagen, konnte ich nicht anders. Es floss quasi aus mir heraus. Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb einen schönen Sonntag 🙂

Die ‚neue‘ Diktatur der Angst,
ein Staat, von dem du nicht verlangst,
von ihm dem Steuergeldverwalter
und Euro-Pleitestaatserhalter-
uns verbindlich zu beweisen,
wohin sie all die Gelder schleusen.
 
Es gibt berechtigten Verdacht,
dass er es so wie immer macht.
Er wirft es Banken in den Rachen,
die hämisch die EU verlachen.
 
Derweil lenkt man uns ab mit Gender,
was sind das bloß für üble Blender.
Die Freiheit stellt man in ein Eck,
jedes Mittel wird zum Zweck-
die Linken sind die einzig guten
Establishment muss wieder bluten.
 
Wohin man schaut, die Maskenträger,
verboten ist ein Kuss vom N....(Schwarzen)
Wobei sich keiner was gedacht,
wird heut zum Großproblem gemacht.
Zum Durchatmen brauch ich Natur,
aber auch die Freiheit pur.
 
Ich mag sie nicht, die rüden Blicke,
nur weil ich nicht wie Mainstream ticke.
Ich bin und bleibe selbstbestimmt
die kein Blatt vorm Mund sich nimmt.
Wann starb er aus in diesem Land
der gute alte Hausverstand?
 
Inzwischen auf der Seidenstraße
kommt sie daher die gelbe Nase.
Strategisch ist sie schon platziert
während sie uns mit Fake verwirrt.
Die Amis dumm, die Russen lauern
Egal, die Welt wirds überdauern ...

©lopadi

Bergtour im Salzkammergut

»Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein-wenn die Musi spielt holdriooo« … Das kann man sicher auch, aber vor allem kann man wandern, bergsteigen, baden oder sich einfach nur entspannen. Wir haben heute spontan beschlossen, den großen Schoberstein zu erklimmen. Er ist nur 978 m hoch und wir dachten an eine leichte Wanderung, denn der Aufenthalt am Meer hat unsere Kondition ein wenig einbrechen lassen.

Zu Beginn schien es uns fast schon langweilig, denn die ersten paar Hundert Meter ging es eben dahin und stellenweise bergab. Mein Techniker wurde nervös und stellte meine navigatorischen Fähigkeiten alsbald infrage. Ich kam nicht umhin, ihn daran zu erinnern, wie ich ihn fehlerfrei durch Neapel ans Ziel gebracht habe, und verbat mir das Bezweifeln meines topografischen Talents. So ging es eine viertel Stunde weiter, bis der Weg langsam aber sicher mühsamer und steiler wurde. Nach dem ersten Drittel noch mühsamer, bis es schließlich etwas leichter wurde.

Durch einige ungeduldige und rücksichtslose Wanderer, die es scheinbar nicht aushalten dem vorgegebenen Pfad zu folgen, entsteht Schaden an der Vegetation. Das Querfeldeintrampeln verstärkt die natürliche Erosion. Die Wege und Baumwurzeln werden unterspült und brechen ein. Danke an der Stelle an die coolen Supersportler. Für mich ist der Berg noch immer kein Sportgerät und war es auch in meiner aktiven Bergsteigerzeit nicht.

Weiter ging es dem Gipfel entgegen. Immer wieder machten wir an den Aussichtspunkten Halt und genossen das herrliche Panorama.

Nach eineinhalb Stunden bergauf hatten wir es geschafft und stiegen nach einer kurzen Rast wieder ab. Schön war’s und vielleicht kommt ihr auch einmal in diese Gegend. Es gibt unzählige Wander und Radwege rund um den Attersee und den Mondsee und natürlich im gesamten Salzkammergut. Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein …

Euch allen ein wunderbares Wochenende 🙂

Was ich lieber nicht über Büffelmozzarella gewusst hätte …

Urlaub, Sonne, gutes Essen. Mediterranes Flair. Die frische Meeresbrise kühlt die erhitzten Mauern der Gassen. Auf der Suche nach Schatten dringen wir immer tiefer in das Städtchen ein. Wir sind hungrig. Das ziellose flanieren ließ uns die Zeit vergessen, aber nun meldet sich der Magen, verlangt nach leichtem südländischen Häppchen. Im Süden verspüre ich kaum Hunger. Hier nährt mich das würzige Klima.

Wir nehmen auf eine hübschen Terrasse Platz und bestellen einen Mozzarella-Tomaten-Salat und ein Glas Malvazija. Ach, das Leben kann so schön sein, so entspannt, maskenfrei und überhaupt … Wir plaudern ein wenig mit dem freundlichen Kellner und mein Techniker fragt, ob der Mozzarella wohl ein echter vom Büffel sei. »Natirlich ist von Buffel«, antwortet dieser fast ein wenig gekränkt wie mir scheint und schon fragt mein neugieriger Mann weiter; »werden die hier im Land gezüchtet?«.

Der Kellner verneint und erklärt geduldig, dass die Büffel in Italien gezüchtet werden. »Weiß jedes Kind«, tadle ich leise den Techniker, was diesen wiederum nicht davon abhält, den Kellner weiter bei der Arbeit aufzuhalten. «Aber die könntet ihr auch hier züchten. Wozu importieren. Gutes Geschäft!« Der Kellner zuckt gelangweilt mit den Achseln und sagt: »Kann i nix mochen« und geht. Ich bin froh, denn mein Magen knurrt, und ich möchte endlich was Essen.

Bald darauf stehen zwei hübsch angerichtete Tomaten-Mozzarella-Teller dekoriert mit frischem Basilikum und einem Körbchen knusprigen Weißbrotes vor uns und ich greife nach Salz, Olivenöl und Essig, um den Salat zu würzen. Er schmeckt wunderbar, aber mein Techniker hört nicht auf, laut darüber nachzudenken, warum man die Büffelmilch nicht im eigenen Land produziert und vielleicht ist dieser Käse am Teller nur aus Kuhmilch und so weiter … Nachdem ich aufgegessen habe, will ich es selbst wissen und google Büffelmozzarella. Ich hätte es lieber nicht getan.

Der Mozzarella di Bufala wird in Süditalien produziert. Soweit so gut. Einmal pro Jahr bringt die Kuh ein Kalb zur Welt, denn sonst würde sie keine Milch produzieren. Ist das Junge jedoch ein Stier, ist es wertlos. Die Bauern lassen die Stierkälber einfach verhungern und verdursten oder sie ‚erlösen‘ sie, indem sie sie mit einem Hammer erschlagen oder ertränken. Da schmeckt mir diese Delikatesse, deren Nachfrage ständig steigt, augenblicklich nicht mehr. Ich möchte mich darüber nicht weiter auslassen und füge einen Link für jene ein, die es noch genauer wissen möchten. Ich werde in Zukunft nur mehr zu Mozzarella aus Kuhmilch greifen. So viel ist sicher.

Mein Techniker ist inzwischen ganz blass um die Nase geworden und will, dass ich mit dem vorlesen sofort aufhöre. Das beweist wiederum, dass auch in einem kühlen Rechner eine sensible Ader steckt. Das mag ich an ihm. Aber Büffelmozzarella mag ich keinen mehr.

https://www.infosperber.ch/Wirtschaft/Darum-sollten-Sie-beim-Buffel-Mozzarella-genau-hinschauen

AUF DER PIRSCH

Es gibt sehr besondere Plätze in Österreich und einen solchen haben wir heute besucht. Er ist neben seiner Naturschönheit auch eines der ergiebigsten Pilzreviere.
Um uns das Essen und ein Bier zu verdienen, begaben wir uns vorher auf die Schwammerlpirsch.


Gleich in den ersten drei Minuten kamen mir zwei prächtige Exemplare vor die Linse, die ich jedoch bei näherer Betrachtung stehen ließ, da die Waldwürmchen sich offensichtlich daran gütlich getan hatten. Wohlan und weiter. Mein Techniker trennte sich von mir und durchforstete das Revier auf der gegenüberliegenden Seite. Er war sich sicher, kapitale Exemplare zu sichten und mir zur verabredeten Zeit zu Füßen zu legen. Ich erlaubte mir ein spöttisches Lächeln. Mein Ehrgeiz war geweckt. Hurtig stieg ich den steilen Waldhang hoch. Doch was musste ich sehen? Spuren von anderen Jägern, vermutlich Wilderern aus Italien, welche hier unsensibel und vor allem vor mir durch den Forst trampelten …

Ich fand kaum noch Stellen, die nicht bereits bejagt wurden und kämpfte mich weiter durch das Unterholz, um doch noch unberührte Plätze zu finden. Unter einer stattlichen Fichte entdeckte ich schließlich die ersehnten braune Köpfchen. Innerlich jubelnd zückte ich mein Jagdmesser und trenne den herrlich duftende Steinpilz von seinen Wurzeln, damit er nächstes Jahr wieder wachsen möge. Bald darauf entdeckte noch einige mehr und freute mich über die erfolgreiche Pirsch.

Ich suchte eifrig weiter und verlor dabei jegliches Zeitgefühl. Als ich auf die Uhr blickte, waren bereits zwei Stunden vergangen. Hopp, hopp, Jägersfrau, dem Tale zu! Fokussiert auf braune Pilzköpfchen war ich unglücklicherweise in einem feuchten Graben gelandet und suchte nach einem Ausweg. Unter mir sumpfiges Gelände, rechts und links steile Waldhänge. Das sah nach Ungemach aus. Was hatte ich einst beim Bergsteigen gelernt; »begib dich nie in einen Graben, denn dort fressen dich die Raben«, …

Na ja, jetzt war ich schon hier und es blieb mir nichts anderes übrig, als die steile Waldflanke wieder hochzuklettern. Gut, dass ich mir schon vorher einen Fichtenstock zurechtgeschnitten hatte. Ohne diesen wäre ich jetzt ‚etwas‘ in der Bredouille gewesen. Mühsam arbeitete ich mich den Steilhang entlang immer auf der Hut nicht auf den Fichtennadeln ins Rutschen zu kommen. Höher und höher, bis ich endlich auf einen Forstweg stand. Aufatmen. Wo war noch gleich der Ausgangspunkt? Ich folgte einfach dem immer lauter werdenden Geräusch der Landstraße und stand schließlich mit leicht erhöhter Temperatur und roten Wangen vor meinem Techniker. Natürlich tat ich so, als wäre nichts passiert und fragte umgehend nach seinem Jagderfolg.

»Erst Du«, meint er nur und schon öffnete ich mein Rücksäckchen und hielt ihm die Beute unter die Nase.
Immerhin entlockte ihm der Anblick ein anerkennendes »Wow, allerhand!« Aber auch er konnte einige Pilze vorweisen. Obwohl bei näherer Betrachtung fanden sich einige von Würmern zerfressene Exemplare, was seinen Erfolg etwas schmälerte … Aber was solls, es war ein spannender Tag in einer der schönsten Gegenden Österreichs und wir freuen uns schon auf die vielen Köstlichkeiten, welche ich aus den Steinpilzen und Eierschwammerl zaubern werde …

Wo wir die Pilze gefunden haben? Das verrät kein Pilzjäger… 😉

Sünden abtragen …

Mein Techniker und ich haben auf einem unserer Wanderwege das Ritual des Sünden Abtragens entwickelt.
Hat einer von uns ein schlechtes Gewissen, schleppt er einen Stein ein Stück des Weges mit, den er an einen bereits vorhandenen Steinberg ablegt. Damit ist die Sünde getilgt.

Die Sünde wird nicht benannt, aber meistens weiß jeder von uns, was gemeint ist. Wir finden es witzig und aus gegebenem Anlass musste mein armer Techniker heute einen besonders schweren Stein hochschleppen.
Ich weiß warum. Er weiß warum …

Schönes Wochenende☀️😊

VERWECHSLUNGSGEFAHR …

Die Vorfreude des Unwissenden

Ich bin jetzt auch nicht so die Gartenexpertin, mache vieles aus dem Bauch heraus und verlasse mich gestalterisch auf meine ehemals beruflich relevanten Merchandising – Fähigkeiten.
In einer meiner Beiträge habe ich das Foto eine Blüte gezeigt, deren Namen ich erst mit Google ‚lensen‘ musste. Ihr Name ist ‚Jungfrau im Grünen‘ (Nigella damascena).

Jungfrau im Grünen

Kürzlich las ich einen Artikel über Schwarzkümmel (Nigella sativa) , dessen schwarze Körnchen man häufig auf Fladenbrot findet. Ich freute mich und dachte; toll, nun haben wir sogar einen eigene Schwarzkümmel-Plantage! Die Samen gibt es demnächst auf dem selbst gemachten Fladenbrot 🙂 hurra!

Irrtum!

Bei der hübschen aber auch invasiven Gartenpflanze handelt es sich NICHT um den echten Schwarzkümmel. Obwohl das in einigen SM – Falschmeldungen behauptet wird. Was ich immer über SM sage. SM wie Sado Maso statt Social Media … Na ja. Man prüfe alles doppelt und dreifach, bevor man es glaubt …

Da ich kein Foto vom echten Schwarzkümmel habe, hier der Link auf Wikipedia;

Echter Schwarzkümmel

Ja, so kann man sich täuschen. Das ist aber nicht so schlimm, denn wir haben die falschen Samen sogar gekostet und leben noch! Wir erfreuen uns weiter an der dekorativen ‚Jungfrau im Grünen‘ und wünschen allen einen schönen Tag.

Geht schon wieder …

Unser Garten nach drei Wochen Urlaub 2

Das gröbste ist getan. Das Auge blickt wieder wohlgefällig auf unser grünes Fitnesscenter. Selbst Gastkater Le Barón lässt sich wieder blicken …

Le Barón

Wir haben gezupft geharkt, gemäht, zurechtgestutzt und gekappt. Der Lavendel war total verholzt und brauchte einen Radikalschnitt. Ich habe einen großen Bund davon in einen Korb gesteckt und werde ihn im Haus als natürlichen Gelsenschutz platzieren.

Mein Techniker ist des Gartens müde und schenkt sich gerade eine Seenrunde mit der Maschin‘. 🏍️ Ich arbeite am Buchcover und am Umschlagtext. Es muss zu Ende gebracht werden, denn ich habe eine neue Buchidee und die will in Angriff genommen werden, solange das Feuer noch brennt …🔥

Nun geht es gärtnerisch noch ans Fine- tuning und dann ist das Kapitel Garten vorläufig beendet.

Finito😊 Beine hoch🌼

Liebe Grüße aus dem grünen Fitnessstudio 🌼Lore

Wucher – Wucher …

Der Garten nach drei Wochen Urlaub – 1

Nun ist er vorbei der wunderbare Urlaub in Kroatien. Es waren herrlich unbeschwerte Tage abseits sämtlicher beklemmender Gefühle und zu 99 % maskenfrei. 🙂 Das Meer war uns meist gewogen und der Himmel wolkenlos.

Anders der Nachhauseweg. Schon bei der Ausreise Stau. Komisch es war Samstag und bisher war lediglich an den Sonntagen mit hohem Rückreiseverkehr zu rechnen. Wir vermuten, dass die aufkommenden Nachrichten über eine abermalige Schließung der Grenzen viele dazu bewogen hat, frühzeitig abzuhauen.

Hurtig ging es dann über die slowenische Autobahn in das erste Unwetter bei Kranjska Gora. Zappenduster wurde es und es schüttete wie aus Kübeln. Übrigens dachte ich mir sehr oft, wenn der Blick in die slowenische Landschaft streifte, dass dieses Land ob seiner Naturschönheiten eine Reise wert wäre. Vielleicht eines Tages mit unserem »Würstelstand.«

Weiter ging es über Kärnten und einer Jause bei meiner Tochter Christina nach Salzburg. Kurz vor Schluss wurde ich noch von der Polizei aufgehalten und durfte den ersten Alkoholtest meines Lebens absolvieren. 0,2 Promille … Das Bierchen bei meiner Tochter? Gut, dass es erst bei 0,5 ernst wird!

Dann spät nachts auspacken, verräumen. Erste Befüllung der Waschmaschine. Im Ankunftsstress nimmt mein Auge nur peripher den Zustand des Gartens wahr … Ich vermeide es, genauer hinzusehen. Erst am nächsten Tag begutachte ich die wild gewordene Natur näher, die im Dauerregen vor allem unkrautmäßig versucht hat, territorial alles zurückzuerobern, was nur geht. Wucher – Wucher …

Ich seufze. Wo anfangen? Der Wein wächst aus und trägt schon viele Rispen. Ich werde mit ihm beginnen, ihn zurückschneiden, um den Trauben mehr Sonne zu gönnen. Mein Techniker arbeitet in seinem geheiligten Gemüsegarten und sucht seine Pflanzen zwischen dem Unkraut. Sogar der Rasen wirkt unglücklich … Morgen …

Mal ein Anfang …

Wenn es am schönsten ist …

Nach zwei Wochen Segeln genießen wir das wiederentdecken der bezaubernden Städtchen Rovinj und Poreč. Ich war schon so oft hier. Dennoch überkommt mich immer wieder eine ganz spezielle und wohltuende Gelassenheit.

Rovinj

Wir schlendern an der Pier entlang. Die gegenüberliegenden Cafés und Restaurants – seit Jahren vertraut. Sie vermitteln Ruhe und Beständigkeit.

An den Rändern dieser Vertrautheit toben Baumaschinen und routinierte italienische Handwerker verlegen Bodenplatten in der sengender Hitze. Ich frage mich, wie hoch oder niedrig sie für diesen Knochenjob entlohnt werden. Der Hafenkapitän von Poreč verdient nach eigenen Angaben weit unter tausend Euro im Monat. Wieviel dann ein Arbeiter?

Rovinj

Die kühlende Brise der letzten Bora bringt etwas Erfrischung. Auf der Suche nach Schatten flüchten wir in die engen Gassen abseits der vordersten touristisch frequentierten Reihen. AuchiAuch hier preisen die Händler ihre Angebote und locken in Läden, Restaurants und Bars.

Rovinj – Freiluftladen👍

Die Läden betrete ich zögerlich, denn die Mitarbeiter(innen) müssen selbst bei diesen Temperaturen Masken tragen und das finde ich wiederum unzumutbar.😷 Andererseits sind wir als Reisenden die Haupteinnahmequelle und Arbeitsplatz – Sicherung. Nicht nur aus volkswirtschaftlichen Gründen, sondern weil ich diese individuelle, ursprüngliche Art von Kunst besonders mag, erstehe ich bei einer sympathischen und angstbefreiten Künstlerin einen sehr individuellen Halsschmuck. Sie ist überzeugte Maskengegnerin und damit zugegebenermaßen ein wenig kaufentscheidend.

Überall in diesem Land trifft man auf ungemein begabte Menschen, die aus einfachsten Materialien dekorative Dinge zaubern.

In den historischen  und morbid anmutenden Gebäuden liegt ein besonderer Reiz, dem ich mich schwer entziehen kann. Ich suche und finde immer wieder Details, die faszinieren …

Rovinj

Während sich mein Techniker auf die Spuren der alten Römer begibt, nehme ich mir Auszeit und gehe meinen Präferenzen nach.

Apropos Römer; einst mächtig und be- herrschend – untergegangen in Wohlstand und Müßiggang. Woran erinnert mich das?🤔

Details …

Ich werfe die düsteren Gedanken von mir und widme mich dem hier und jetzt. Besser so …

Schönes Wochenende☀️

Wenn Neptun ins Gesicht uns spuckt (Bora)

Schluss mit lustig - ich mach ein Gesicht,
denn wenig erbaulich ist der Wetterbericht🌬️
Die Bora soll blasen die nächsten Tage,
noch nicht so stark heute
aber es ist die Frage - ob ”Windy” die gepriesene Wetter App, verläßlich ist oder auch nur ein Depp. 
Wenn der Wind dann bläst mit 40 Knoten, 
gehört auch diese App verboten. 
Dann war es nicht klug, diesem Forecast zu trauen und später blöd aus der Wäsche zu schauen. Nach einer zähen Segelstunde kommt plötzlich aus des Skippers Munde: »Delfine drehen eine Runde, um unser Schiff auf steilen Wellen um Neptuns Grüße zu bestellen!« 
Der wiederum,heut böse muckt und ständig ins Gesicht uns spuckt 🌊
Bora

Zadar

Orgelspiel am Strand - ist's wahr?
Sind wir denn heut schon  Zadar
Bezaubernd klingen Orgelpfeifen
an unser Ohr - kaum zu begreifen - geboren aus dem Wellenschlag, der anbrandet an jedem Tag.
Flanieren durch die alten Gassen auf blankpolierten Pflasterstraßen.
Musik tönt aus so mancher Ecke,
entlang der endlos langen Strecke.🎻
Nie überkommt uns Langeweile. 
Doch langsam gemahnt es uns zur Eile, weil plötzlich meldet sich der Bauch vom Segeln hungrig aber auch - die langsam ziemlich trockne Kehle - nach Wein ist plötzlich unsrer Seele -
am Besten ein Malvasia, köstlich leicht und wunderbar. 
Bald ist ein Restaurant gefunden für genussvolle, entspannte Stunden ...🍷🍷
Auf dem Weg in das Zentrum
Der römische Einfluss ist unverkennbar
Endlose – verwinkelte Gassen
Auf dem Weg zur Orgel
Dalmatinische Köstlichkeiten
Auch hier geht die Sonne prächtig unter …

IST …

Immer freu ich mich auf dich,
bist einfach und freundlich und erdest mich.
Eine Insel so einfach, klein und schön,
von Süd nach Nord 10 Minuten zu gehn.🚶
Bei Ivan essen,
ob Spanferkel,🐷 Fisch,🐟
alles schmeckt köstlich, alles ist frisch.
Und hat man dann Lust,
und fühlt sich noch fit, geht es hoch zur Kapelle, Schritt für Schritt ...🏞️
Danach noch ein Bad im glasklaren Meer,
das alles ist IST, deshalb kommen wir her ...🌅

Hier noch eine wahre Geschichte aus IST aus meinem ersten Story one Buch.
Mirko hat sein Glück gefunden ...

Rolling home🌬️⛵

Unseren heurigen Herbsttörn darf man getrost als »sportlich« bezeichnen, denn es blies uns oftmals gehörig um die Nase. Selbst unsere Gesundheit litt etwas darunter. Es war ein Glück, dass niemand unser trockenes Gehuste gehört hat.

Zufälligerweise lagen wir an Ankerplätzen wo sich Fisch und Qualle ‚Gute Nacht‘ sagten. Nicht auszudenken, wäre uns selbiges in Gesellschaft angstgetriggerter Menschen passiert … Das Glück ist halt ein Vogerl.

Sarkasmus off😉!

Heute, nach zwei Wochen, sind wir gesund und munter in unserer Heimatmarina zurückgekehrt. Nach dem Anlegemanöver gab es erst einmal eine heiße Dusche unter endlos fließendem Wasserstrahl. Herrlich! Danach spazierten wir gemächlich in unser Lieblingslokal. Dabei schien der Boden unter unseren Füßen noch etwas zu schwanken. Landkrank?

Egal. Ich freute mich schon darauf, das Essen serviert zu bekommen. 🍕🍻 Kochen an Bord macht mir zwar nichts aus, aber ein paar freie Tage als Smutje sind auch nicht zu verachten.

Während ich jetzt gerade in der Koje liege und diesen Beitrag schreibe, schüttet es in Strömen. Aber wie das so ist hier herunten- es geht schnell vorbei. Auf der Charteryacht nebenan kommt unüberhörbar eine neue Crew an. ‚Wie immer-‘ denke ich, aber deren lautstarkes Geplapper wird nicht so schnell vorbei gehen und greife nach den Ohrstöpseln🙉 …

Gute Nacht🥱😴

,Rumpeldipumpel‘

Na, das war heute ein wilder Ritt von Icici nach Pula🥴. Sieben von acht  Stunden hoch am Wind, auf und ab und ein nicht enden wollendes ‚Rumpeldipumpel‘.🌊🌬️

Anfangs noch ganz gemütlich …

Aber auch das war irgendwann vorbei und als Ausgleich ergab sich manch schönes Stimmungsfoto. Der Tag klang aus, mit einer ausgiebigen Portion Spaghetti-Pomodore-Thun und einem kühlen Bier an Bord. Und jetzt mal ehrlich; was will man mehr …

Auch ein Techniker braucht manchmal Halt …
Am Kvarner
Im Westen Gewitter
Bierchen gut, alles gut.

Von ICICI nach Lovran

Heute ging es zur Abwechslung einmal in die andere Richtung. Wir finden den Lungomare nach Lovran fast noch schöner, als nach Opatija, denn auf Grund der fehlenden Vegetation, wird die Sicht nicht einschränkt und ich bin dem geliebten Meer immer nahe.

Nur vereinzelt treffen wir auf schwimmende oder die Sonne genießende Menschen. Die zahlreichen naturbelassenen Bade-Plätze sind kaum belegt. Wir bereuen es ein wenig, keine Badesachen mitgenommen zu haben. Am Morgen sah es nach Regen aus und zu Beginn des Spaziergangs zogen dunkle Wolken auf. Inzwischen brennt die Sonne auf uns und wir geraten ins Schwitzen. Rechts des Weges die prächtigen Jahrhundertwende-Villen mit ihren schattenspenden Parkanlagen. Sie wirken leer und verwaist. Typisch Nachsaison oder die Folgen der Reisewarnung für Kroatien? Vermutlich beides.

Nach 9 Kilometern Fußmarsch und einem Zwischenstopp in Lovran, gönnen wir uns in einer originellen Strandbude frittierte Sardinen und ein kühles Bier. Die charmante Bedienung strahlt über das ganze Gesicht und es tut richtig gut, in ein unverhüllt es und freundliches Antlitz zu schauen. Da schmeckt es gleich doppelt so gut.

Strandbude mit Muschelmotto …

Wir haben erst heute morgen entschieden noch einen Tag länger in der Marina von Icici zu bleiben und das war gut so. Der Abschied morgen, wird mir schwer fallen. 😔

💙🌊🌅🌊🌅🌊🌅🌊💙

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