Rosenkäfer die Dritte

Es hört nicht auf. Jeden Tag liegen mindestens zwei von den Kerlen am Rücken an nahezu identischer Stelle und bisher war nicht klar, woher sie kommen. Wir hatten schon den leisen Verdacht, unser Heim sei nicht ganz dicht und die schillernden Gesellen dringen durch irgendeinen Mauerspalt in das Haus. Aber mit dieser Idee waren wir wohl selbst nicht ganz dicht.

Heute kam ich endlich dahinter. Nachdem ich abermals einen am Rücken zappelnden Käfer nach draußen gebracht hatte, vernahm ich zwischen Korrekturlesen und Kaffeepause das inzwischen schon vertraute Brummen. In einem Zimmerpflanzentopf wurde ich fündig. Da hockte er an meiner Bewässerungsflasche und lechzte, so kam es mir zumindest vor, nach Wasser. Die Erde unter ihm fühlte sich staubtrocken an, also verband ich das Notwendige mit dem Nützlichen. Ich goss die Pflanze. Wenn der Grüne tatsächlich durstig war, würde er sich dem rettenden Nass zuwenden.

Ein wenig fühlte ich mich wie Konrad Lorenz, dem Verhaltensforscher mit seinen Graugänsen, obwohl der Vergleich ziemlich hinkt. Aber dennoch war es ein kleines Verhaltensexperiment. Und tatsächlich, er ließ sich alsbald in die feuchte Erde nieder und es war, als würde er trinken. Natürlich bin ich mir nicht sicher, aber wie gesagt, es sah danach aus. Immerhin verkroch er sich, nach dem er sich gelabt hatte, wieder in die Erde und ward nicht mehr gesehen. Vielleicht morgen?

Er will trinken …
Trinkt er oder trinkt er nicht?

Morgen kommt die Zimmerpflanze raus und wird umgetopft. Wir sind schon gespannt, wie viele Käfer wir noch finden.

Ein Rosenkäfer?

Seit Tagen liegen bei uns grünschillernde Käfer auf dem Boden des Esszimmers. Immer an derselben Stelle und stets am Rücken. Den ersten habe ich ins Freie verfrachtet, der zweite hat meinen Mann in den Finger gebissen und den dritten Toten habe ich entsorgt.

Laut Google handelt es sich um Rosenkäfer. Sie sind Nützlinge und waren schon mal Käfer des Jahres. Kennt jemand von Euch dieses Insekt? Seit meiner Verwechslung eines Ginsters mit einem Jasmin … 🤦

🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞

Frühlingsgefühle und eine beeindruckende Brücke

Stille Nacht Wanderung Teil 2

Immer wieder ein imposanter Anblick die Salzachbrücke zwischen Laufen in Bayern und Oberndorf bei Salzburg. Sie wurde zwischen 1901 und 1903 unter der Patronanz von Kaiser Franz Josef I und Kaiser Wilhelm II erbaut. Sie ist 166 Meter lang. Wie auch der Eifelturm ist dieser Fachwerkbau aus Eisen mit Nieten verbunden. 1945 entging das heute denkmalgeschützte Bauwerk knapp einer beabsichtigen Sprengung. Wäre schade gewesen …

Hier unter anderem die Bilder der 2005/2006 sanierten Brücke und weitere Eindrücke der Stille Nacht Route bei traumhaftem Wetter.

Die Information zum Feuerwehrmann aus Bronze: https://www.sn.at/wiki/Karl_Billerhart

Frühlingsgefühle und Stille Nacht … Teil 1

Heute musste ich ein bisschen schmunzeln, weil wir bei herrlichstem Frühlingswetter den Stille Nacht Rundweg gewandert sind. Wir haben zwar statt der 12 Kilometer nur die Hälfte geschafft, aber das war den vielen Motiven, welche unbedingt abgelichtet werden mussten, geschuldet.
Ausgangspunkt war Oberndorf an der bayerischen Grenze zu Laufen. Hier steht die Stille Nacht Kapelle die den Schöpfern des weltberühmten Weihnachtsliedes gewidmet ist.

Wir aber ließen sie links liegen und genossen den ersten frühlingshaften Tag des Jahres.

Morgen mehr …

🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾🥾

Das Projekt lebt 🛠️

Nicht dass jemandem einfällt, unser Renovierungsprojekt wäre inzwischen eingeschlafen. Neiiiiiiin, höchstens ganz kurz in einen leichten Winterschlaf, als die Schneemassen das Schiff verschneiten. Und bei Temperaturen von mehr als minus 12 Grad. Da streikte sogar der Techniker.

Gerade ist mein Techniker wieder am Weitermachen. Die kommenden Tage soll es frühlingshaft warm werden und dann macht das Renovieren mehr Freude. Vieles ist nun schon repariert und verschönert. Bald ist die neue Toilette fertig und das ultracoole Nirosta–Waschbecken montiert. Ich habe es blitzblank geputzt, denn es ist bis dato mein Lieblingsteil im Schiff. Der Techniker wollte es ursprünglich entsorgen, da es ihm tatsächlich hässlich erschien (so viel zu unterschiedlichen Geschmäckern)– aber als er erfahren hat, dass das Teil neu an die 2000 Euronen kostet, hat auch er es wertschätzen gelernt.

Ansonsten noch immer Chaos de Luxe …

🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭🧭

Die ganze Geschichte: https://lopadistory.com/projekte/

PIZZAMANIA 🍽️

Sorry, schon wieder Pizza. Aber da es mit dem Pizzastein so gut klappt, habe ich gestern die Luxusvariante ausprobiert. Tomatensoße, Mozzarella (Kuhmilch), Lachs, Kaviarersatz, Kapern, Rucola, Gewürze. Teig hatte ich noch vom letzten Mal. Selbstgemacht und tiefgefroren.

Für 4 Pizzen
Teig: 500g Pizzamehl oder Weizenmehl 700
5g Germ oder 1 Pkg. Trockenhefe
1 EL Salz
2 EL Olivenöl
Teig nach dem Verarbeiten 20 Minuten gehen lassen, Backrohr auf 240-250 Grad vorheizen.
Teig nochmal gut durchkneten ausrollen oder ausziehen und belegen. Nicht zu viel Tomatensauce!
10-12 Minuten bei 240/250 Grad backen. Vor dem Essen mit frischem Rucola garnieren.
Gutes Gelingen 🙂🙃

🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷

Ferdinand der Stier

Heute mag ich mich selbst nicht. Möglicherweise bin ich müde vom stundenlangen Schreiben am neuen Manuskript. Das Trübe-Tassen-Wetter trägt auch das Seine dazu bei. Meine Tochter mit ihrem ungebrochenen Elan holte mich kurz raus, aber so richtig gut ging es mir danach noch immer nicht. Übermorgen sollte ich einen Beitrag zum österreichischen Vorlesetag abliefern. Aber nicht einmal dazu habe ich Lust. Dabei versuche wirklich dieser Zeit gleichgültig gegenüber zu treten. Manchmal schaffe ich es sogar, so zu tun, als ob es sie gar nicht gäbe. Aber dann begegnet mir das Elend im Supermarkt oder noch schlimmer in der freien Natur und ich verwandle mich in Ferdinand der Stier im Disneyvideo von 1938, nachdem er von einer Hummel gestochen wurde. Ich weiß, ich sollte mich nicht so aufregen, den im Grunde ist es das nicht wert!

Hier das Video, das bei mir immer für ein Lächeln sorgt und auch eine kleine Metapher für Selbstliebe ist.

Unverhofft kommt …

„Rumms“- das Geräusch des Aufpralls riss mich aus meinen Gedanken. Ach du Sch …, aufgefahren! Warum habe ich nicht besser aufgepasst! Verdammt, dass es eisig ist, wusste ich doch! Jemand klopfte ungeduldig an die Scheibe meines Wagens. Schemenhaft nahm ich ein Gesicht wahr. Ich stieg aus, setzte meinen unschuldigsten Blick auf und sagte: „Tut mir leid, ich war in Gedanken, ist ein Schaden entstanden?“

Trotzdem wir beide uns davon überzeugt hatten, dass nichts zu sehen war, bestand der Mann darauf, sich meine Fahrzeugdaten zu notieren. Leider hatte ich keine Papiere dabei, wohnte aber um die Ecke. Daher schlug ich ihm vor, mir nachzufahren. Nachdem wir angekommen waren, rannte ich in die Wohnung, um den Zulassungsschein zu holen. Dabei fiel mir auf, dass mein Mann noch nicht zu Hause war. Das war zwar ungewöhnlich, aber gerade nicht wichtig.

Schließlich überreichte ich dem Angefahrenen eine Kopie meiner Fahrzeugpapiere. Damit war der Fall erledigt. Wieder in der Wohnung, zog ich Mantel und Stiefel aus und beschloss auf der Couch etwas zu entspannen. Mein Mann würde bestimmt bald nach Hause kommen. Nachdem ich im Wohnzimmer Licht gemacht hatte, strahlte mir ein Strauß Tulpen auf dem Esstisch entgegen. Bevor ich Gelegenheit hatte, mich über den hübschen Blumengruß zu freuen, nahm ich zwei weitere Gegenstände wahr. Zwei Schlüssel und mehrere Seiten dicht beschriebenes Papier in der akribisch genauen Handschrift meines Mannes. Ich lächelte. Das sah ihm ähnlich. Während unserer einundzwanzigjährigen Ehe hatte er es sich zur Gewohnheit gemacht, mir immer wieder kleine Liebesbotschaften zu hinterlassen. Aber ein mehrseitiger Brief? Irgendetwas stimmte nicht. Warum lagen die Schlüssel am Tisch? Ich begann zu lesen.

Schon nach den ersten Zeilen wurde mir übel. ‚Wir hatten, wir waren.‘ Vergangenheitsform. 
Der Schock erfasste mich, meine Knie wurden weich. An der Stuhllehne fand ich Halt.  Während ich versuchte, das Geschriebene zu begreifen, sträubten sich meine Nackenhaare. Vier Seiten Beziehungsrückblick. Viele Fragen, wenige Antworten. Ich stand auf und sah mich im Raum um. Viel hatte er nie besessen. Seit seiner Geschäftsaufgabe war ihm Besitz unwichtig geworden. Wie in Trance ging ich ins Schlafzimmer und öffnete seinen Kleiderschrank. Leer – bis auf die eine Krawatte, die er nie gemocht hatte.

Warum? Von einem Tag auf den anderen? Ohne Vorwarnung, ohne Grund? Wo war er jetzt? Am letzten Hochzeitstag hatte er noch Rosenblätter gestreut. Er konnte sehr romantisch sein. Aber auch schweigsam und verschlossen. Nie beschwerte er sich – selten ein lautes Wort – kaum ein Streit. Wir waren zusammen durch dick und dünn gegangen und ich war sicher, das hätte uns für immer zusammengeschweißt. Alle dachten das!

Zurück im Wohnzimmer las ich die Seiten wieder und wieder. ‚Es läuft nicht mehr so rund‘ …, stand da geschrieben. Was genau? Meine Augen brannten und füllten sich mit Tränen. Langsam begriff ich;
es war vorbei …

Unverhofft kommt oft, sagt man. Glücklicherweise tritt es seltener ein, als das Sprichwort uns glauben machen will. Und immer wieder erkennt man, dass alles für etwas gut ist. Wie hätte ich sonst meinen liebevollen, eigensinnigen und stets alles besser wissenden Techniker kennengelernt? Eben …😉🙂🙃

Eine Hypothese … 🤔

… von Peter Walther

Wie erstellt man eine PLANDEMIE?


Man nehme ein Virus aus der Corona Familie.
Man gebe diesem Virus einen neuen Namen: Sars-CoV-2.
Man rufe über die WHO eine Pandemie aus und verbreite über die Medien weltweite Schreckensszenarien.
Man erkläre einen PCR – Test, der weder eine Zulassung für diagnostische Zwecke noch in der Lage ist, ein „vermehrungsfähiges Virus“ nachzuweisen, über die WHO zum „Goldstandard“.
Man schalte die Presse und alle medialen Dienste gleich.
Man beziehe sich in Deutschland auf das Infektionsschutzgesetz, in dem als Nachweis zur Seuche u.A. ein „vermehrungsfähiges“ Virus genannt wird.
Man berichte anfangs über unendlich viele Tote weltweit und unterstütze dieses mithilfe der Medien.
Man beschränke viele Grundrechte der Bevölkerung und Teile der Wirtschaft.
Man verordne Mund- und Nasenbeckungen ohne Berücksichtigung einer Zertifizierung oder Nützlichkeit.
Man berichte 24 Stunden täglich über die angeblichen Opfer dieses schrecklichen Virus.
Man verbreite weiterhin erschreckend hohe Zahlen, von „Infizierten und Toten“ aus anderen Ländern.
Man vermeide es tunlichst, die angeblichen Infizierten, Kranken und Toten in das prozentuale Verhältnis zur Bevölkerungszahl zu setzen.
Aufgrund mangelnder Übersterblichkeit in Deutschland erhöhe man nun die Menge der Teste und ernennt nun alle positiv getesteten Personen kurzerhand zu Kranken.
Auch wenn keinerlei Symptome einer Erkrankung vorliegen!
Man zähle alle Todesfälle, die einmal positiv getestet wurden, als Covid 19 Opfer.
Unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder tatsächlicher Todesursache.
Man verhindere Obduktionen, um evtl. Missverständnisse zu vermeiden.
Man beschränke weiterhin die Grundrechte und verbreite 24 Stunden Angst.
Man bestelle einen geplanten und noch nicht existierenden mRNA Impfstoff (mit Lebendzellen), der in einem Bruchteil der normalen Entwicklungszeit für Impfstoffe hergestellt werden soll.
Man befreie die Pharmaindustrie vorsorglich von der Haftung für Folgeschäden.Man bereite die Bevölkerung medial auf die Erlösung durch diesen dubiosen Impfstoff vor.
Man erhöhe die Testungen mit dem PCR-Test und erkläre weiterhin jeden positiv Getesteten zum Kranken.
Man schüre weiterhin Angst und Schrecken.
Man führe einen LOCKDOWN nach dem anderen ein und schränke die Freiheit der Bevölkerung weiter ein.


NUN SOLLTE MAN SICH DIE FRAGE STELLEN WER VON ALL DIESEN Maßnahmen PROFITIERT.1. Jeder der an der Herstellung dieses Tests, der Masken und des Impfstoffes beteiligt ist.
2. Jeder der an einem Verkauf oder der Durchführung beteiligt ist und davon profitiert.
3. Alle, die über Verbreitung der Angst unter der Bevölkerung zu mehr Macht und Kontrolle gelangen.
4. Die Pharmaindustrie und alle Lobbyisten.
WER ZAHLT DIES ALLES?
Natürlich der Steuerzahler und ist damit gleichzeitig auch das Opfer.
FÜR ALLE FRAGEN GIBT ES NUR EINE ANTWORT:
„FOLGT IMMER DEM LAUF DES GELDES“

Bleibt gesund und hauptsächlich WACH!

Peter Walther

Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart ☀️Lore

Wetterscheide 🌨️❄️🌞🌞

Heute war die Wetterlage in Salzburg sehr durchwachsen … Morgens frischer Schnee und minus 10 Grad. Wir beschließen im romantischen Bluntautal zu wandern. Eine wunderbare Winterlandschaft empfängt uns. Nur 20 km von unserem Zuhause entfernt. 40 cm mehr Schnee. Bilder folgen morgen. Als wir nach drei Stunden strammen Marsches durch den Schnee wieder nach Hause kommen, ist über uns eine interessante Wetterscheide zu beobachten. Im Norden bereits klarer blauer Himmel und genau gegenüber im Süden dunkle Wolken. Ab morgen ist tagelanger Sonnenschein bei eisiger Kälte prognostiziert. Na dann …🙂🙃

Abwarten und kochen … 🍷🍕

In Österreich schon wieder jede Menge neuer sinnbefreiter Maßnahmen vom Buberlkanzler, aber was solls. Ich schreibe und verwöhne meinen Techniker, helfe bei der Schiffsrenovierung, putze, koche und backe. Kulinarisch begebe ich mich auf Entdeckungsreise und probiere Neues aus. Ein bisschen Sally und Jamie Oliver auf You Tube, Taste Life auf Facebook und Gordon Ramsay auf Insta. Ich schmökere in alten Kochbüchern, in Omas abgegriffenem Rezeptheft und probiere raffiniertere Zubereitungsarten aus. Seit ein paar Tagen bin ich stolze Besitzerin eines Pizzasteines, denn die selbst gebackene Pizza war mir bisher immer zu wenig resch. Gestern war es soweit. Ich habe den Stein zum ersten Mal getestet.

Das Rezept für einen Pizzateig ist ohnehin easy cheesy und für den Belag nahm ich, was noch da war. Grana, Rindermilch-Mozarella, Tomatenjus, Schinken, Kapern und Gewürze und nach dem Backen frischen Rucola. Ich kann Euch sagen, es hat vorzüglich geschmeckt und der Pizzaboden war tatsächlich fast schon wie beim Italiener…

😉🙂🙃


🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕🍷🍕

Reich und Schön

Französisch Polynesien 1995, denn ein wenig Südsee an grauen Tagen kann nicht schaden …

Sie war uns schon in Moorea auf Französisch-Polynesien aufgefallen. Eine wunderschöne Yacht samt ihrem attraktiven Eigner und seiner nicht minder schönen Frau und zwei Kindern. Wenn diese Augenweide von einem Schiff in einer leichten Brise über die türkisfarbene Lagune glitt, war das ein unvergesslicher Anblick. Unter Vollzeug sahen ihre Segel aus wie eine weiße Wolke, die über dem Wasser schwebt. Ich verliebte mich sofort in diese Yacht. In diese ‚Lilie der See‘, wie der Schriftsteller Joseph Conrad die eleganten Linien so treffend beschrieb. Sie war vollständig aus Holz und in den Dreißigerjahren in England gebaut worden.

Frau und Kinder waren nur selten an Bord. Stets waren alle nackt und deshalb ankerten sie in gebührendem Abstand zu den anderen Schiffen. ‚Bella Signora‘ hasste das Segeln von Herzen, denn wie sie mir später verriet, vermisste sie das Kindermädchen, die Köchin und die Reinigungsfrau. Deshalb musste der arme reiche Mann ohne seine Familie über die Ozeane segeln.

Viele Monate später, auf Tonga, durfte ich die Yacht endlich betreten. Der attraktive Eigner persönlich holte mich mit dem Beiboot ab und lud mich ein, das Schiff zu besichtigen. Meinen Mann ließ er einfach links liegen. Bella Signora war ebenfalls an Bord und bat mich unter Deck. Ich bewunderte das wunderschöne Holz-Interieur und die in Leder bezogenen Sitzbänke in ‚British Racing Green‘. Die Fenster des Deckssalons waren aus Panzerglas. Unter Deck stand ein riesiger Tisch aus Teak, den ein echtes Bonsai Bäumchen schmückte. In der hübsch eingerichteten Pantry klagte mir Bella Signora ihr Leid, denn hier müsse sie selbst kochen. Eine Zumutung!

Zwei Tage später hielt mir der Eigner an einer Bar auf Tonga stolz seinen Ringfinger unter die Nase. Er hatte sich ein winziges kreisförmiges Tattoo stechen lassen, welches er unter dem Ehering verbarg, denn er wollte zu Hause in Italien nicht damit auffallen, erzählte er mit ernster Miene.

Dann zeigte er uns das zweite Tattoo. Aber was sollte das sein? Er erklärte es. Uns blieb die Spucke weg. Der Mann hatte sich am Oberarm eine kunstvoll gestaltete Vagina stechen lassen. Dass es eine war, konnten wir erst nach einer ausführlichen Erklärung erkennen und selbst danach mussten wir ganz genau hinsehen. Am nächsten Tag wollte er das Kunstwerk mit einem Penis ergänzen. Ein Glück, dass man polynesische Tätowierungen individuell interpretieren konnte.

Er war offensichtlich in einen Tattoo-Rausch geraten oder er wollte uns nur ein wenig veräppeln. Obwohl mir die polynesischen Natur-Symbolik in den Tattoos sehr gefiel, gehörten sie für mich auf braune, pralle Südseehaut. Wunderschön bei den Polynesiern mit ihren geschmeidigen Bewegungen anzusehen. Fraglich, ob eine angebliche Vagina auf blasser italienischer Haut, irgendwann alt und schrumpelig, nicht das Gegenteil von anziehend werden könnte.

Für uns war diese italienische Variante von ‚Reich und schön‘ ein amüsantes Erlebnis, das unvergessen bleibt.

Auszug aus dem Buch über meine Weltumsegelung.
Hier gehts zum Download: ‚Wenn Fische fliegen lernen‘

🌊📘🌊📘🌊📘🌊📘🌊📘🌊📘🌊📘🌊📘

Brandneu und uralt zugleich

„Strottner-Drechsler 1“

Was ist das, werden ihr denken. Ging mir genau so. Bis gestern, als ich einen Artikel darüber entdeckte. Astronomie fand ich schon als Kind spannend. So vieles, was außerhalb unseres Planeten tatsächlich passiert, bekommen wir gar nicht mit. Wie zum Beispiel den Affenzahn, mit dem sich die Erde bewegt. Wie schnell habe das in einem früheren Beitrag erörtert.
Es ist einem Salzburger Astrofotografen gelungen, einen Moment der Vergangenheit festzuhalten. Die Szene eines planetarischen Nebels im Sternbild Stier. Dieser Nebel wurde im Herbst letzten Jahres von einem französischen Forscherteam entdeckt, aber noch nie fotografiert. Rochus Hess ist das nun gelungen. Es handelt sich um eine Fotografie des Sternes „StDr1“, welcher im Altern eine Gaswolke erzeugte. Das bedeutet, dass dieser Himmelskörper heute vielleicht gar nicht mehr existiert, denn diese Aufnahme ist obwohl eben erst gemacht, 9.200 Lichtjahre alt ist. Die Tatsache, dass vieles, was wir am Himmelskörper beobachten, nicht mehr vorhanden ist, finde ich spannend. Diese Aufnahme ist also brandneu und uralt zugleich.

Wer den sterbenden Stern sehen möchte; hier der Link: https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburger-astrofotograf-gelingt-erste-aufnahme-eines-neu-entdeckten-himmelsobjekts-99381730

Für interessierte Fotografen: Belichtungszeit 15,8 Stunden
Kamera: ASTRO CCD
Mehr im Artikel.

Beitragsbild: Pexels Felix Mittermeier

Da geht noch was … ⛷️

Seit meiner letzten Skitour am Tauern, bei der mir meine lädierten Knie einen Strich durch die Genussabfahrt gemacht haben, habe ich viel nachgedacht. Soll ich oder soll ich nicht. Ganz damit aufhören oder schauen, was ich tun könnte, um den geliebten Sport nicht aufgeben zu müssen. Nachts träumte ich, wie früher die Hänge hinunter zu carven und im Tiefschnee elegante Spuren zu legen. Ich flog förmlich über die Piste und das fühlte sich unglaublich gut an.

Als ich wach wurde, wusste ich, was zu tun war. Vermutlich war ich schlicht und ergreifend nicht mehr fit genug und die Muskulatur zu schwach. Die Gesichtswindelära trägt ebenfalls das ihre dazu bei. Gedacht getan. Ich suchte nach geeigneten Übungen im Netz. Es gibt unzählige! Nachdem ich alle unter dreißigjährigen waschbrettharten Fitnessprinzessinnen und Prinzen aussortiert hatte, engte ich meinen Kreis auf Spezialtraining bei Knieproblemen ein. Schließlich wurde ich fündig.

Und wieder einmal zeigte sich, dass man wirklich immer selbst ahnt oder weiß, woran es hakt. Meine Muskulatur ist tatsächlich zu schwach. Als ich mit den Übungen begann, wurde es mir noch bewusster! Seit drei Wochen findet nach Yoga Krafttraining für Oberschenkel und Waden statt. Heute schlug die Stunde der Wahrheit. Hat es schon was gebracht oder nicht? Mein Techniker war richtig happy, dass sich sein angeschlagenes Weib noch einmal auf eine Tour wagt. Schön. Denn wenn er glücklich ist, bin ich es auch.😉😌
Derart motiviert fuhren wir zu unserem Lieblingsberg der zufällig neben unserer Lieblingshütte liegt und marschierten los.

Und was soll ich sagen, ging schon wesentlich besser als beim letzten Mal. Keine Probleme beim Aufstieg und weniger bei der Abfahrt. Und das bei sulzigem weichen Schnee. Aber es muss noch besser werden. Also; weiterhin Krafttraining. Da geht noch was, auch wenn die Saison bald zu Ende ist. Denn der nächsten Winter kommt bestimmt. ❄️⛷️

Ist es wirklich schon soweit?

Wie gesagt, ich lasse die Propaganda nicht an mich heran, aber wie schon in meinem letzten Beitrag Das Stockholm Syndrom, befürchte ich, dass Dushan nicht ganz unrecht hat und die Geschichte der armen Bärin dokumentiert das auf eindringliche Weise. Am schlimmsten aber, ist meiner Meinung nach, was unseren Kindern und Enkeln angetan wird.

Hier das Essay: MÖGEN EURE FESSELN SCHMERZEN !

In hoffentlich NICHT diesem Sinne – Schönes Wochenende ☀️⛅🌧️🌨️

Mirko und das Glück

Die Sehnsucht nach Sommer und Meer wächst schon wieder und ich kann es kaum erwarten, im Frühjahr mit meinem Techniker Richtung Süden zu düsen. Ausgelöst hat dieses Gefühl eine meiner Kurzgeschichten, welche beim Lesen schöne Erinnerungen an einen sympathischen jungen Kroaten geweckt hat. Wir kennen ihn seit ein paar Jahr und besuchen ihn jeden Sommer wenigstens einmal. Inzwischen ist er verheiratet und hat eine süße kleine Tochter. Das Glück ist ihm treu geblieben.

Und das ist die Geschichte:

Wir kommen ganz zufällig ins Gespräch. Eine Wanderung in der brütenden Hitze auf den höchsten Berg der kleinen Insel haben mich und meinen Mann durstig gemacht. Eine kleine Kneipe am Wegesrand verspricht Schatten und Bier. Wir nehmen auf der Terrasse Platz und freuen uns über den Luftzug, der sanft unsere schweißnasse Haut trocknet. Unsere Kehlen sind trocken. Meine Zunge schmeckt das Salz auf den Lippen. Schnell zwei Halbe. Ein junger Mann, wir schätzen ihn um die Dreißig, bringt uns die ersehnte kühle Erfrischung. Gierig nehmen wir den ersten Schluck des köstlichen kroatischen Gerstensaftes. Weil unser Gespräch sehr persönlich war, nenne ich den jungen Mann in der Geschichte Mirko, was nicht seinem richtigen Namen entspricht. Seine Anonymität soll gewahrt bleiben, denn seine freundlichen Antworten in gebrochenem Englisch und der offene Blick wirken echt. Er freut sich sichtlich, dass wir uns für sein Leben interessieren.

Mirko erzählt uns, dass er der Schwiegersohn des Kneipenbesitzers ist und nun statt seiner den Laden schmeißt. Seine Frau managt einen winzigen Gemischtwarenhandel nebenan. Er hat eine maritime Ausbildung und war zuletzt dritter Offizier auf einem Frachter. Kürzlich hat er gekündigt. Wir sind verblüfft und fragen, warum er lieber Dienstleister mit schwankendem Einkommen ist und nicht die Sicherheit einer Festanstellung vorzieht. Außerdem wissen wir, dass die meisten Jungen Leute weg von Insel in die Stadt wollen. Da strahlt er uns an und versichert, dass er viel lieber bei seiner Familie ist und nicht acht Monate gefangen auf einem Schiff. „Schau, wie schön es hier ist. Hier habe ich das Glück gefunden“, versichert er mit leuchtenden Augen. „Hier ist mein Zuhause. Jeden Morgen fahre ich mit meinem kleinen Boot hinaus in die Bucht zum Fischen. Wer hat das schon!“

Später bittet er uns ganz Geschäftsmann, unter den Seglern ein wenig Werbung für das Lokal zu machen. Dafür gibt er uns ein paar Werbebroschüren mit. Auf unsere zwei Bier lädt er uns ein. Wir versprechen am Abend wiederzukommen. Wir bringen alle Flyer an den Mann. Als wir abends zum Essen kommen, strahlt er über das ganze Gesicht und bedankt sich mit zwei Grappas für unser Engagement. Er verrät uns lachend, dass er uns bei der Verteilung des Werbematerials beobachtet hat. „Für Nichts gibt’s keinen Grappa!“, meint er augenzwinkernd.

Die Kneipe füllt sich langsam und wir genießen das einfache würzige Essen und den süffigen Hauswein. Nicht sehr preiswert, aber köstlich und frisch. Wir sehen es einfach als Beitrag zum wachsenden Tourismus in dieser ärmlichen Region.

Am nächsten Morgen vernehmen wir vor Anker liegend, aus der Ferne lauten Gesang und einen Zweitakter. Das Tuckern kommt immer näher und langsam erkennen wir die Melodie. Hören wir richtig? Das ist doch ‚Hey Baby‘, ein Hit aus unserer Heimat. Zuerst denken wir an die üblichen Verdächtigen (betrunkene Charterer). Aber es ist Mirko in seinem Fischerboot! Er singt und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Er winkt uns zu. Dann ist er fort.

Nun sind wir uns sicher, Mirko hat sein Glück gefunden!

Ein Eichhörnchen oder doch der Techniker?

… das ist hier die Frage. Bei unseren ausgedehnten Spaziergängen verwandelt sich mein Techniker von Zeit zu Zeit in ein Geschöpf des Waldes. Immer wenn er mit einem Tannenzapfen nach mir wirft, behauptet er felsenfest, es sei ein Eichhörnchen gewesen. Na klar! Heute jedoch entdeckte er während des Neckens eine Sammelstelle seiner Waldverwandtschaft. Ein Eichhörnchen hat seine Walnüsse in einem Vogelnest deponiert und das Tauwetter legte die blitzblanken Nüsse frei. Ist das nicht entzückend?

Das Stockholm Syndrom

Vom vom 23. bis 28. August 1973 fand in einer Bank in Stockholm eine Geiselnahme statt. Ereignisse wie diese sind an und für sich nichts Seltenes. Damals jedoch wich das Verhalten der Opfer von den Bisherigen ab. Dieses Verhalten ging als das Stockholmsyndrom in die Geschichte ein. Die Geiseln entwickelten dabei eine größere Angst vor der Polizei und den vermeintlichen Rettern als vor den Geiselnehmern. Selbst nach der Freilassung stellte sie sich hinter die Täter, verteidigten diese und hielten nach der Verurteilung Kontakt bis hin zu Besuchen im Gefängnis. Es hatte sich etwas wie eine ‚soziale Bindung‘ entwickelt. So viel zu damals.

Warum aber kommt mir das gerade in diesen Zeiten in den Sinn? Am vergangen Sonntag haben Tausende Österreicher friedlich gegen die Maßnahmen hinsichtlich der Eindämmung von SARS COV 2 der österreichischen Bundesregierung in Wien demonstriert. Die chaotische Vorgehensweise und die sich dauernd ändernden Argumentationen der Regierungsspitze schürt den Zorn und die Existenzangst der Bürger. Viele Eltern sind überfordert mit Homeschooling und gleichzeitigem Homeoffice. Das Volk ist gespalten bis tief in die Familien. Widerstand findet statt, ist jedoch in der Minderheit. Das mag an den großzügigen Geldzuwendungen an Industrie und Hotellerie liegen und an den Ressourcen, die von unseren Eltern und Großeltern geschaffen wurden. Davon zehrt zumindest die Erben-Gesellschaft. Zudem ist für viele Kinderlose das Homeoffice und die Kurzarbeit eine bequeme Art zu arbeiten. Und das für nur 20 % weniger Gehalt. 30 % zahlt in Österreich die Firma, 50 % das AMS (Arbeitslosen- Unterstützung). Derzeit kein schlechtes Geschäft für so manche Unternehmer. Man hat das Gefühl, die Gelddruckmaschine des Staates liefe Tag und Nacht.

Die Mehrzahl der Bürger hält sich brav an die Maskenpflicht, obwohl die gesundheitlichen Bedenken bei unsachgemäßer Anwendung der FFP2- Masken bekannt sind. Ich ertrage diese Atembarriere nicht, bekomme Atemnot, Schweißausbrüche und Herzrasen. Speziell in geschlossenen Räumen. Ein Arzt hatte Erbarmen und mich davon per Attest befreit. Was das Einkaufen anbelangt, gibt es bei uns Abholboxen und Zustelldienste. Das ist ohnehin hygienischer als das Begrapschen der Ware in den Supermärkten, nachdem man an den oftmals grindigen Masken herumgefummelt hat. Wenn man unmaskiert einkaufen geht, sind die Anfeindungen der Vermummten allein über die Blicke sichtbar. Da ich keine Masochistin bin, erspare ich mir das.

All das wegen eines Virus, der laut WHO und international (Systempresse ausgenommen) anerkannten Studie der Stanford University nicht so gefährlich ist, wie es zu Beginn 2020 propagiert wurde. Zumindest nicht tödlicher als die Influenza, mit und an der 2017 allein in Deutschland 25.000 Menschen starben. Die Krankenhäuser müssen damals kollabiert sein.

Dennoch. Die Mehrheit der Bevölkerung nickt die Repressalien, die immer schärferen Maßnahmen und alles, was damit zusammenhängt, ab. Das Auf und Ab der Lockdowns wird bis auf die Widerständler mitgemacht. Das erstaunt mich und erinnert an das obig genannte Syndrom. Ich halte mich weder für eine Idiotin noch eine Viren- Leugnerin und schon gar nicht für eine Verschwörungstheoretikerin. Obwohl alles, was Letztere vorausgesagt haben, bis heute eingetreten ist. Die organischen Strukturen des Virus sind so alt wie die Welt. Nur der Zirkus, der seit fast einem Jahr darüber veranstaltet wird, macht mich immer fassungsloser. Es ist leider zu erwarten, dass die Welt (aber was heißt Welt, der ist es ohnehin egal), aber unser Leben in Zukunft tatsächlich nicht mehr so sein wird, wie es einmal war. Aber nur wenn wir es zulassen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Gleichgültigkeit und blinder Gehorsam sind es auch. Am besten ist es, den Hausverstand einzuschalten. Aber der soll in den Siebzigern ausgestorben sein, klagte mir ein Ausbildner unlängst …

Einen schönen Tag wünsche ich trotzdem oder gerade deswegen.
Keep smiling, find your own way 🙂🙃

Seit beinahe einem Jahr steht dieser
C-Baum, geschmückt von Kindern, in einem Wäldchen hinter dem Dorf …

ZWEI SEITEN …

Kürzlich habe ich im Netz dieses interessante Post gefunden. Der Clou daran ist, wie sich der Text von oben nach unten und vice versa liest.

Ich wünsche euch herzerfrischendes Staunen und einen schönen Sonntag.

Die zwei Seiten von 2020

Zwanzigzwanzig hat mir nichts gebracht!
Du hörst mich niemals sagen
dass wir zusammen mehr können als allein

denn wenn ich mich umsehe, entdecke ich
Spannung und Unruhe um mich herum
Jede Woche fühlte ich weniger Verbindung
von Menschen die ich gerne mag
Ich fühlte, dass ich mich der Welt entfremdete
und sag mir vor allem nicht
Es gibt etwas Schönes an jedem Tag“
denn wie du es auch drehst und wendest
Ich habe dieses Jahr stillgestanden
Du wirst mich niemals sagen hören
Zwanzigzwanzig brachte viele Lichtblicke

UND NUN VON UNTEN NACH OBEN LESEN . VON LINKS NACH RECHTS

🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺

Neuanfang- ein Versuch

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Sagt man. Ein Zauber, den ich seit einiger Zeit vermisse. Deshalb habe ich beschlossen, einen neuen Band mit Kurzgeschichten zusammenzustellen. Eine Zusammenfassung der besten Episoden, die ich chronologisch aufbereitet. Gleichzeitig versuche ich es erstmals mit ‚Kindle direkt publishing‘ (KDP) von Amazon. Angeblich ist das der lukrativste Weg, ein Buch zu veröffentlichen. Allerdings mit Bindung und nur dann sinnvoll, wenn man nicht schon in der Spiegel- Bestseller-Liste steht.😉 Außerdem wurde KDP auf in einer Self Publisher- Umfrage am Besten bewertet.

Bisher habe ich über story one, welche seit neuestem mit BoD kooperieren und Morawa self publishing (my morara)publiziert. Erstere ermöglichen einen Umfang von mindestens 12 und maximal 17 Storys. Jede Geschichte darf nicht mehr als 2500 Zeichen haben. Der gesamte Erstellungsprozess ist in der Basisversion kostenlos. Die Qualität des Druckes und des Umschlages (Hardcover) sind ausgezeichnet und die Covergestaltung individuell möglich. Lediglich Lektorat und Korrektorat kosten Geld. https://www.story.one/mach-ein-buch Gleichzeitig werden die Geschichten auf der gleichnamigen Internetplattform veröffentlicht. Das ist ideal für Einsteiger und Menschen, die schon immer ein Buch veröffentlichen wollten, oder ihre Geschichten über Internet einem breiten Publikum zugänglich machen möchten.

Anfang 2019 habe ich 15 Verlage angeschrieben, zu deren Portfolio mein Buchthema passte. Dann kam C. Ich versuchte es mit BoD, aber die Zusammenarbeit erwies sich als zäh. Ich denke, das war auch meiner Ungeduld geschuldet und ich vermute, dass der Verlag in dieser schwierigen Zeit personelle Engpässe hatte. Bei Morawa war alles ganz anders. Ausgezeichnete Betreuung, viel Geduld mit mir und ein schönes Ergebnis. Lektorat und Korrektorat gingen auf meine Kosten. Die beliefen sich bei 260 Seiten auf ca. 2000 Euro. Das gesamte Manuskript wurde mit der Vorlage des Verlages erstellt. Die Bilder und Grafiken habe ich mit WORD gestaltet. Die Veröffentlichung schlug mit 149.- zu Buche.

Bin schon gespannt auf die Erfahrungen mit Amazon …


Richtigstellung ❗😉

Beitrag vom 28.01.2021 Guter Mond?

Nachdem mir heute ein beleidigter Techniker nahegelegt hat, ihn nicht wie einen Ignoranten dastehen zu lassen, stelle ich Folgendes richtig:

Die Behauptung, dass mein Mann mein psychisches Unwohlsein als ‚papperlapapp‘ abgetan hätte, ist falsch. Vielmehr hätte er mir erklärt, dass es nicht der Mond als solches sei. Es ist wahrscheinlicher, dass die elektromagnetischen Sonnenwinde vom Mond auf die Erde abgelenkt werden. Und das hat möglichweise Auswirkungen auf mein/unser Befinden bei Vollmond.

Dass der Mond als schnöder Gesteinsklumpen als solcher nichts bewirken kann, kann richtig sein, wie eine ältere Dokumentation der ARD wissenschaftlich untermauert.

Allerdings existiert auch das Zitat Wissenschaft sei Irrtum auf dem letzten Stand. Selbiges bekommen wir fast täglich zu spüren. Aber das ist eine andere Geschichte, aus der ich meinen Techniker tunlichst raushalte.

Mondbeschienene Heimat

Guter Mond?🌚

Diesmal habe ich es gar nicht mitbekommen. Fast. Bis es krachte. Zwischen meinem Techniker und mir. Ich zog mich zurück. Da ich ohnehin an einem neuen Manuskript arbeite, kein Fehler. Aber ich merke, irgendetwas stimmt nicht. Ich bin unruhig und fahrig. Aufkeimender Lagerkoller? Schon beim Kochen überkamen mich Zweifel, ob es denn heute gelingen kann … Aber das habe ich hingekriegt.

Ein Blick auf den Kalender brachte Licht ins Dunkel. Vollmond. Na klar! Und weil es gerade so gut passt;
Eine meiner Kurzgeschichten:

Wie heißt es so schön in einem Lied:
Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin; deines Schöpfers weiser Wille hieß auf jener Bahn dich ziehn.
Von wegen. Schon Tage zuvor überkommt mich eine gewisse Unruhe. Nervosität und Sensibilität steigen. Ein falsches Wort genügt. Ich bin gekränkt. Alles um mich herum scheint fokussierter und klarer. Fehler und Ungereimtheiten treten deutlicher hervor. Ich beginne zu hinterfragen und zu grübeln. Ich sehe alles. Mir entgeht nichts. Mein Techniker kann tun, was er will, es passt nichts. Was soll das für ein weiser Wille sein, wenn es einen den Schlaf raubt! Nachts jagen alle möglichen Gedanken durch meinen Kopf. Für alle Probleme scheint es plötzlich eine Lösung zu geben. Auch fallen mir die wildesten Geschichten ein. Ich sollte diese gleich zu Papier bringen, denn wenn der Anfall vorüber ist, erscheinen sie mir absurd.

Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein. Und dein Schimmer gieße Frieden ins bedrängte Herz hinein.
Ja, genau! Als Nachteule schlafe ich vor Mitternacht ohnehin nie ein, aber bei Vollmond bin ich bis zwei, drei Uhr morgens hellwach. Ich könnte Bäume ausreißen und wäre bereit, die Welt zu retten. Unruhig wälze ich mich hin und her, probiere Einschlaftechniken aus wie; Schafe zählen und Yogatricks, aber nichts hilft.

Irgendwann gegen vier Uhr schlafe ich endlich ein. Am nächsten Morgen bin ich gerädert und gereizt. Der Techniker bemerkt dazu lakonisch; „das mit dem Mond bildest du dir nur ein. Es gibt keine Beweise.“
Was für Beweise? Ich bin selbst der beste Beweis.

Nun habe ich eine ältere Version des Liedtextes gefunden. Die gefällt mir besser und entspricht mehr meinen Erfahrungen. Sie lautet:
Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin, bist so ruhig und ich fühle, dass ich ohne Ruhe bin! Traurig folgen meine Blicke deiner milden, heitern Bahn; oh, wie hart ist das Geschicke, dass ich dir nicht folgen kann! Guter Mond, dir will ich’s klagen, was mein banges Herze kränkt und bei allen meinen Plagen die betrübte Seele denkt. Guter Mond, du sollst es wissen, weil du so verschwiegen bist, warum meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist.

Keine Ruhe, gekränktes Herz, Plagen und betrübte Seele.
Genau so ist es! Vermutlich hat man den Text nur geändert, um dem Mond zu einem besseren Image zu verhelfen und Millionen ‚Mondfühligen‘ die Vorurteile zu nehmen. Aus vielen Gesprächen mit Freunden weiß ich, dass es nicht nur mir so geht. Streit, Veränderung und Trennungen fallen oft in diese Zeit. ‚Papperlapapp‘ werden die einen sagen, ‚genau so ist es- die anderen.‘

Es gibt auch Gutes im Zusammenhang mit Mondphasen. Erfahrungen in der Arbeit mit Holz oder andere Bereiche in Haus und Garten. Ich harre der Mondphasen, die noch kommen. Man muss das Beste daraus machen. Und ich sollte ohnehin mal was ‚Wildes‘ zu PC bringen … 😈

Nostalgie – Nostalgie … ☃️🎙️🎶

Der allmorgendliche Blick aus meinem Büro ließ mich gleich jauchzen. So viel Schnee! Und als mein Techniker die weiße Pracht zusammen- schaufelte, trällerte er ein Lied aus längst vergangener Zeit … Hier ist es;

… immer wenn es schneit, schneit, schneit, hab ich keine Zeit, Zeit, Zeit …

☺️Er war vielleicht nicht der beste Sänger, aber es passt grad so gut

Hört ihr in meinem Video von zu Hause im Hintergrund die Vögel zwitschern? 🐦

In zwei Tagen fast einen halben Meter. ❄️☃️❄️

Sommerhäuser 🌞 im Winterschlaf ❄️ Teil 1

Ein Spaziergang am Ufer eines Salzburger Sees brachte mich auf die Idee, die schlummernden Sommerhütten und Häuser zu fotografieren. In der Saison, wenn das Leben spielt und die Kinder toben, sind die Häuschen nur ein Beiwerk der Freude und ich komme nie dazu, sie ohne Menschen abzubilden. Heute war es nasskalt und windig. Der Uferweg blankes Eis. Es waren nur ganz wenige unterwegs. Eine gute Gelegenheit, die ich gleich genutzt habe.

Gleichzeitig fragte ich mich, wie wird er sein der kommende Sommer. Heiß, kühl, trocken, nass? Wer weiß. Was wird der kommende Sommer überhaupt für uns bereithalten. Vielleicht will ich es gar nicht wissen …

SCHAUN MER MAL …

Zum Schluss noch ein Stimmungsvideo …

🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️🌬️

Der Briefträger und sein Schutzengel

Eine Erzählung aus meiner Kindheit

Friesach, Österreich

1964–1964

Jeden Tag brauste er heran. Fritz der Briefträger. Mit seiner Puch MS 50. Meistens war er schon etwas unsicher auf den Rädern, versuchte aber trotzdem seine Würde zu bewahren. Er war sich seines Status bewusst, denn ein Briefträger war damals noch wer. Er war groß, von hagerer Statur und sah ziemlich durchschnittlich aus. Wie so viele damals trug er ein „Adi-Oberlippen-Bärtchen“. Ich fand das komisch, aber er fühlte sich sehr bedeutend damit.

Meine Oma, die im Übrigen außerordentlich neugierig war, wurde, bevor er kam, immer ganz unruhig. Sie konnte es fast nicht erwarten, ihn über die neuesten Gerüchte ausfragen zu können. Wenn es dann endlich so weit war, holte sie ein Stamperl aus der Kredenz und füllte es mit einem selbstgebrannten Obstler. Weil meine Oma klein war, musst sie sich immer recken und strecken, um die Schnapsflasche zu erreichen, denn die stand zur allgemeinen Sicherheit ganz oben am Geschirrschrank.

Auch ich war aufgeregt, denn der Briefträger brachte außer der Zeitung und einem oder zwei Briefe viele interessante Geschichten mit. Er war so was Ähnliches wie eine Dorfzeitung. Das liebte meine Oma, denn sie war, wie ich schon sagte, außerordentlich neugierig. Wenn dann der Fritz endlich vom Moped stieg und mit seiner großen schwarzen Posttasche vor ihr stand, strahlte sie ihn an und er strahlte mit leicht glasigem Blick zurück.

Danach überreichte er die Post, schmiss anschließend seine Tasche in die Ecke und ließ sich mit einem „ich bin so frei“ hinter dem Schnaps auf der Bank nieder. Meine Oma setzte sich dazu und manchmal durfte ich sogar bleiben und zuhören. Weil unser Selbstgebrannter nicht der Erste war, den Fritz sich an diesem Tag hinter die Binde kippte, war er sehr gesprächig.

Und dann ging es dahin, mit Schnaps, Klatsch und Tratsch. Alles Mögliche wurde besprochen. Geheime Liebschaften, Raufereien, Tod und Teufel. Das dauerte mindestens eine halbe Stunde, wenn nicht länger. Fritz war eine der wenigen Informationsquellen, die wir damals in den Dörfern hatten. Und er kannte intime Details.

Dann sagte meine Oma mit strengem Tonfall; „Jetzt hörst du aber weg, das ist nichts für dich, Kind!“ Jetzt sperrte ich meine Ohren erst recht auf, denn genau das war am interessantesten. Wenn die Berichterstattung abgeschlossen war, hatte er mindestens vier Stamperl intus und ich wunderte mich, wie er jeden Tag seine Runde ohne Unfall schaffte.

Wir waren nicht die Einzigen, die er mit Nachrichten versorgte und überall trank er ein Stamperl oder zwei. Trotzdem ist ihm nie etwas passiert. Ich habe meine Oma einmal gefragt, ob sie sich keine Sorgen macht, dass Fritz vor lauter saufen eines Tages nicht mehr kommt und es vorbei sein wird mit den interessanten Geschichten.

„Ach was“, lachte sie „erst, wenn er in Pension geht. Weil Betrunkene und Kinder haben einen ganz besonderen Schutzengel.“ Und sie sollte recht behalten.

© LoPadi 

Beitragsfoto Pexels

Heiliger Segelsack – es nimmt kein Ende!

Update Nr.6

Was blauäugig begann, schreitet munter voran. Frei nach diesem Motto werkt der Techniker fast täglich am Oldtimer. Meine verantwortungsvolle Aufgabe lautet derzeit, den Dreck, der sich über Jahre angesammelt hat, so gut es eben geht zu beseitigen. Selbstverständlich warten auch immer wieder schleif und Lackierarbeiten auf mich, die ich ein klein wenig lieber mache als das depperte Putzen. Putzen ist ein notwendiges Übel, bleibt aber Vergeudung von wertvoller Lebenszeit für mich. Es soll Menschen geben, welche darin einen tieferen Sinn erkennen und für die es befriedigend ist, herumzufeudeln, aber bei mir trifft das nicht zu. Mein Techniker sagt immer, wenn ich putze oder arbeite, verwandle ich mich in eine völlig andere Person. Das wird stimmen, denn mein Fokus liegt ausschließlich beim Fertigwerden und das zack zack. Jeder, der mir dabei im Weg steht, erntet einen vernichtenden Kommentar oder bestenfalls denselben Blick.

Je tiefer wir graben, desto mehr Arbeit kommt zum Vorschein. Dieses wiederum scheint kein Ende zu nehmen. Ein freundlicher Mensch hat uns seine Halle zur Verfügung gestellt, so müssen wir wenigstens nicht frieren. Hier gibt es leider kein warmes Wasser, also muss ich es vom Haus zum Schiff transportieren. Damit es nicht gleich wieder abkühlt, fülle ich einen Kanister mit heißem Wasser, nehme einen Eimer, lege diesen mit einem Handtuch aus, stelle den Kanister und decke ihn mit dem Handtuch ab. So bleibt das Wasser zumindest für eine Stunde warm. An Bord stehen zwei weitere Gefäße eines mit kaltem Wasser zum Nachspülen und ein leeres zur Entsorgung des Schmutzwassers. Dann geht es die Leiter rauf und wieder runter. Entweder um das Schmutzwasser zu entsorgen oder sauberes Wasser zu holen. Leider geht es nicht anders, denn die verbauten Schiffswände müssen vor der Montage der neuen Verkleidung gereinigt werden. So schauts zwischenzeitlich aus.

Fortsetzung folgt.

VORHER/NACHHER

⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵⛵

Die ganze Geschichte: https://lopadistory.com/projekte/

Skitour am Obertauern

Meine Tochter hat mich gestern angezündet und ich habe das Feuer an meinen Mann weitergegeben. „Am Obertauern ist es traumhaft. Mama, wir müssen beim nächsten Sonnentag zusammen Schifahren“, flötete sie. Ok, ich wollte ohnehin meine neuen Tourenski testen, denn die hatte ich mir extra wegen meiner maroden Kniegelenke gekauft. Warum also nicht gleich eine erste gemeinsame Tour-2021 in Angriff nehmen?

Traumhaftes Schigebiet

Von uns aus ist man in einer knappen Stunde am Tauern und schon bei halber Anfahrt wurde der Himmel blauer und die Sonne strahlender. Allerdings sahen wir auch mächtige Windfahnen, die über die Gipfel wehten. „Hoffentlich ist es nicht zu stürmisch“, gab mein Techniker zu bedenken. Aber ich hatte schon eine Idee, wo es auf jeden Fall geschützter sein würde. Also fuhren wir zum Seekarhaus, welches in einem Kar liegt und siehe da- hier war es sogar windstill.

Seekarhaus

Überall in der Presse wurde über Massen von Skifahrern lamentiert, die angeblich die Lifte belagern.
Nichts von alledem war hier zu sehen. Wenig Menschen, alle diszipliniert und mit den neuesten Lappen vorm Gesicht. Im Wirtshaus wurde ausschließlich ‚to go‘ bedient und das kriegten wir auch nur mit, weil wir vor dem Aufstieg aufs Klo mussten. Also wieder einmal alles halb so wild, aber für die Wirte doppelt so schlimm!

NIchts los …

Der Aufstieg war anstrengend, aber der Ausblick herrlich. Obwohl sich alsbald meine Knie wieder meldeten, genoss ich das wunderbare Panorama. Am Gipfel wehte es ganz schön und wir mussten hinter eine Hütte Schutz suchen, um uns für die Abfahrt vorbereiten zu können. Wir nahmen die Piste, denn in den freien Hängen war der Schnee windgepresst und das macht keinen Spaß.

Zwei Spuren im Schnee … 🎶

Alles in allem ein wunderschöner Touren- Nachmittag, den wir mit einem ‚to go-Snack‘ plus Almdudler beendeten. Das ganze hatte nur einen Haken; ich habe zwar neue Schi, aber eigentlich brauche ich neue Knie … 🙈

Das nenne ich eine Piste!

🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿🦵⛷️🎿

Mittwochs Poetry Slamassel

Niemand nimmt mir meine Freuden,
niemand nimmt mir meine Kraft
Mag nicht Energie vergeuden, in der hausinternen Haft
Mir geht die Stimmung schon am Senkel,
seh maskierte Menschen nur
Deshalb mach ich mich auf die Schenkel
und wandre flott in die Natur
Dort warten Wiesen, Wälder, Seen,
ganz in weiß wohin ich seh
Und plötzlich ist’s um mich geschehen
ich werf aus Jux mich in den *Schnee!

© Lo Padi 2021

*Ich weiß, ich immer mit meinem Schnee- aber er ist halt so scheee 🤩❄️☃️

Hide and Seek

Das Szenario ist bedrückend. Das Set apokalyptisch. Die Kamera zoomt zwischen Müll hindurch auf einen Jungen. Nicht älter als zehn. Er trägt eine Gasmaske. Laut ruft er „15 – 16 – 17- 18 – 19“. Das Aufsagen der Zahlen im Sekundentakt erinnert mich an meine Kindheit. Es erinnert mich an „verstecken spielen.“ Nur scheint es hier fehl am Platz.

Nächste Einstellung; ein zweiter Junge in ähnlichem Alter rennt durch die trostlosen Gänge eines zerstörten Gebäudes. Er lugt hinter einen Plastikvorhang und stört dabei eine verwahrlost aussehende Frau am Klo. Mit ärgerlichem Gesichtsausdruck zieht sie den verdreckten Fetzen wieder zu.

Szenenwechsel; die Kamera schwenkt auf einen Löffel, in den Wasser aus einem großen Plastikkanister tropft. Der Kanister ist fast leer. Ein Löffel wird behutsam an den Mund eines Verwundeten geführt.Sein Kopf ist verbunden und das Gesicht blutverschmiert. Er liegt auf einer nackten Holzbank. Seine wunden Lippen öffnen sich langsam, um die Kostbarkeit aufzunehmen. Unwillkürlich halte ich die Luft an, weil ich fürchte, es könnte ein Tropfen verschüttet werden. Die Frau, deren hübsches Gesicht in absurdem Kontrast zur verwüsteten Umgebung steht, legt sieben Streichhölzer auf eine Kiste und nimmt ein großes Schlachtermesser. Sie wählt ein Hölzchen und kürzt es. Dann mischt sie die Streichhölzer und lässt sechs Frauen ziehen. Noch begreife ich nicht, wozu das Ganze gut sein soll. Was wird hier entschieden? Eine nach der anderen wählt zögernd ein Streichholz. Die Angst steht ihnen dabei ins Gesicht geschrieben. Die Frau aus dem Klo verweigert. Die Schöne zieht für sie.

Der Zufall trifft eine Frau, die ihr Neugeborenes im Arm hält. Stumm und mit verzweifeltem Gesichtsausdruck übergibt sie das Bündel der Schönen, nimmt den leeren Kanister und geht. Vorsichtig bahnt sie sich einen Weg durch den Schutt des zerstörten Fabrikgeländes. Sie bewegt sich entschlossen und gleichzeitig vorsichtig um keinen Lärm zu verursachen. Dann tritt sie ins Freie, rennt hinter eine schützende Mauer und wartet. Langsam wird mir klar, hier herrscht Krieg!

Die Kamera schwenkt auf einen Gewehrlauf, der aus einem Fenster gegenüber ragt.Hier wartet der Feind darauf, Menschen, die Wasser holen, zu töten.Die Frau wirft den Kanister ein paar Meter von sich fort. Dann rennt sie hinterher.Sie schafft es den Brunnen zu erreichen.Über ein schweres Rad aus Holz holt sie an einem Seil den Eimer hoch. Er ist undicht und verliert das Wasser. Sie denkt nach. In rasender Eile reißt sie sich die Bluse vom Leib, stopft sie in den Eimer, lässt ihn hinab und zieht das kostbare Nass aus dem Brunnen. Sie füllt den großen Kanister nur zur Hälfte und schleppt ihn zurück in das Versteck. Vor dem Eingang in das Gebäude lauert wieder der Tod.

Szenenwechsel in das Versteck. Die Frau vom Klo wiegt das schreiende Baby in ihren Armen.Die Schöne greift nach den Zündhölzern.
Es sind nur noch drei.

*Aus einem Kurzfilm des Serben Ognjen Petkovic. Kurzfilmfestival Zell am See 2019
Dieser Kurzfilm soll die Gräuel des Kroatienkrieges 1991 – 1995 mitten in Europa erinnern

Weitere Kurzfilme von diesem Regisseur aus dieser Zeit auf You Tube

Winterspaziergang in Abtenau

schneemannsmiley.gif

Abtenau ist eine kleine Marktgemeinde im Salzburger Land, liegt auf 714 Meter Seehöhe und gehört politisch zu Hallein. Da sich der Ort nur ein paar Kilometer südlich von uns befindet und wir heute ein wenig faul waren, beschlossen wir uns gemütlich mit einem leichten Rundweg Bewegung in der herrlichen Winterluft zu verabreichen.

Wir entschieden uns für die Umrundung des Arlsteins. Da es die ganze Nacht über geschneit hatte, lagen stellenweise ein halber Meter Schnee und zum ersten Mal seit langem fühlten wir uns auch in Salzburg wie in einem WIntermärchen.

❄️☃️❄️☃️❄️☃️❄️☃️❄️☃️❄️☃️❄️☃️❄️

Eine gute Woche

Anblick

In der Jägersprache sagt man nicht: „Schau wie schön der Hirsch und seine Hirschkuh, wie sie dort im korrekten Sicherheitsabstand nebeneinanderliegen.“ Nein, man sagt: „Was für ein schöner Anblick.“Diesen Anblick hatten wir heute bei unserem Winterspaziergang in Salzburgs verschneiten Wäldern. Seit einem Jahr herrscht ein Junghirsch über das Gehege und er scheint auch schon seine Favoritin erkoren zu haben. Allerdings sehe ich nirgends weitere Hirschkühe.

Der in die Jahre gekommenen kapitale Platzhirsch ist von heute auf morgen verschwunden. Samt seinem Herde. Er trug ein prächtiges Geweih mit vielen Enden. Vermutlich landete er samt seinen Damen im Magen der Gäste des Hotels nebenan. Nun ist es geschlossen und die Herde hat sich auf ein einziges Paar reduziert.Wir beobachteten uns gegenseitig durch den Zaun, wobei nicht sicher war, wer der Eingesperrte ist. Mir kam vor, sie wirkten irgendwie freier und unbeschwerter. Aber das bilde ich mir sicher nur ein😉.

Alb(Traum)

Im Frühjahr 2019 las ich einen Artikel in einem internationalen Wirtschaftsmagazin. Die Informationen machten mich gruseln. In meinem Kopf entstand prompt eine Geschichte, die ich auf der Plattform
story one veröffentlichte. Sie wurde kaum gelesen, denn der Titel versprach weder Humor noch war er locker leicht, wie die restlichen Überschriften. Heute kam sie mir wieder in den Sinn. Plötzlich ist es vorstellbar und das irritiert mich sehr.

„PIEP“. Ein roter Lichtpunkt blinkt an meinem linken Handgelenk. Daneben leuchten drei azurblaue Tropfen matt durch meine blasse dünne Haut. Ich ahne, was mir blüht. Wenn ich nicht innerhalb von fünf Minuten trinke, wird mein Vitalkonto negativ belastet. Ich hasse dieses Piepen. Mein Blick wandert durch den sterilen Raum zur Tür. Kein humanoider Roboter in Sicht. Tagsüber verfolgen sie mich mit ihren unerträglich guten Manieren. Nachts als Monster der Vergangenheit. Immer dieselben quälenden Bilder.

Menschen werden von Kriegsrobotern aus den Häusern gezerrt. Die Anklage wird an Ort und Stelle in den freien Raum projiziert. Längst vergessene kritische Einträge in sozialen Medien sind der Beweis für Kritik am Regime und somit ein Verbrechen. In den Augen der Opfer die pure Angst. Sie flehen um Abbitte, aber es ist zu spät.

Meine Gedanken schweifen zurück in ein Land, das alles verschlafen hat. Müde, satte und abgelenkte Bürger, belogen und betrogen durch die Medien. Gesteuert von unsichtbaren Mächten, deren Credo es ist, Angst zu verbreiten. Angst vor dem Fremden und Neuen, Angst vor dem Untergang der Erde. Angst vor allem. Fakten sind bedeutungslos, Halbwissen wird zur neuen Religion. Selbstständiges Denken und Handeln sind gesellschaftspolitisch irrelevant. Ethik ein vergessener Begriff. Rechtspopulisten rufen einen Bürgerkrieg aus. Am Ende brennt Europa.

Die USA spielen längst nicht mehr Weltpolizei, Russland hat sich mit China verbündet. Die Aufteilung Europas ist bereits ausgehandelt. Geschwächt durch den Bürgerkrieg ist es leichte Beute. Es herrschen Chaos, Hunger und Not. Der Widerstand ist rasch gebrochen. Die Agitatoren rühmen sich als Retter. Die Menschen jubeln ihnen zu. Sie wähnen sich in Sicherheit. Doch bald beginnt die größte und umfassendste Gehirnwäsche der Geschichte und das Ungeheure geschieht. In nicht einmal drei Jahren ist das, was einst Europa war, so gut wie ausgelöscht.

Diese Erinnerungen machen mich sehr traurig. In dieser 20 Quadratmeter umfassenden Zelle des Altenblocks, bewacht von künstlicher Intelligenz. Als Versuchskaninchen für die Wissenschaft trage ich einen Chip im Handgelenk. Mit 105 bin ich noch am Leben rüstig, gesund und damit Daten-spezifisch wertvoll. Kaum jemand wird mehr so alt. Man muss „nachhelfen“. SIE erforschen an mir die Möglichkeiten.

Zweimal täglich bringen mich die Roboter in den „Body Scan“, um neueste Daten abzurufen. Alles nur, um die Lebenserwartung ein paar privilegierter um Jahre zu verlängern. Wenn keine neuen Erkenntnisse mehr aus mir herauszuholen sind, werden sie mich entsorgen, wie die anderen „Fleischlichen“ zuvor. Meine Freundin Rose ist 110. Wenn sie tot ist, werde ich mich nur noch mit höflichen Robotern oder mir selbst unterhalten. Ich nenne die Robs „Scheißding“. Es ist ihnen egal.
„PIEP“. Trinken ist wichtig für mein Überleben.
Das Piepsen wird lauter. Es ist mein Wecker. Langsam wache ich auf. Es war nur ein Traum.

© LoPadi 2019-04-11

Mein Beitrag zum Fotoprojekt ‚Nahrung‘

Royusch haben zu einem Fotoprojekt zum Thema Nahrung aufgerufen. Da ich gerade Fotos archiviere und mir zufällig eine unfassbar tolle Geburtstagstorte untergekommen ist, teile ich diese mir euch. Das süße Kunstwerk war aus Biskuit mit Schokoglasur und die Figuren und die Geschäftseinrichtung waren aus Marzipan. Der Nährwert ist vermutlich nicht sehr hoch, aber der Genuss für das Auge umso mehr.

Sie wurde zum 60er einer Arbeitskollegin kreiert und wie man unschwer erkennen kann, waren wir damals in der Trachtenbranche tätig. Ich habe in den Neunzigern Filialen in Österreich und Bayern mit konzipiert, Standorte gesucht, die Umsetzung geleitet und die Mitarbeiter gecoacht. War eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Die Geschäfte sahen und sehen heute zum Teil noch so aus.

Hier ist die Torte;

Zweierlei Schnee 😀❄️😰

WOW! WOW! WOW! Ich kann mich nicht sattsehen an der weißen Pracht. Seit Tagen schneit es. Der Himmel hat mein Flehen erhört. Nun ist er da. Herrlicher weißer Pulverschnee. Überall. Faszinierend, wie alles rund um das Haus unter den weißen Massen verschwinden. Bald lässt sich ihre Existenz nur mehr erahnen. Der Schnee verschluckt alles. Auch den Schall. Diese wunderbare Stille, wenn die weiche Decke alle Geräusche dämpft, die kleinen flaumigen Bällchen, die von den Ästen schweben, wenn es zu eng wird für all die vielen Flocken.

Die Spaziergänge, romantisch, Arm in Arm aneinander gekuschelt und warm eingemummt in Daunenjacke und Winterstiefel. Der knirschende Schnee unter den Schritten. Die Schneebälle, wenn sie fliegen. Die empörten Schreie und das ausgelassene Lachen der Menschen, wenn sie getroffen werden. Rote, heiße Wangen. Danach ein paar Kastanien vom Stand um die Ecke und dampfender Glühwein. Vorfreude auf das Kuscheln zu Hause auf dem Sofa.

Dann, wenn es dunkel wird, das wilde Treiben der Flocken im Lichtschein der Laternen. Die Autos – kaum zu hören. Langsam und vorsichtig bewegen sie sich über die glatten Fahrbahnen. Gezähmt von dieser wunderbaren Laune der Natur. Morgens, wenn ich aufwache und aus dem Fenster schaue, freue ich mich wie ein Kind, wenn die Schneedecke wächst und wächst. Die ohne das Weiß, die Schneelosen beneiden uns um diese Pracht. Nicht auszudenken, wenn diese Szenarien auch noch auf Weihnachten fielen, wie sollte man eine solch perfekte Inszenierung aushalten?

PAPPERLAPAPP! Alles Schnee von gestern. Feuchte Pappe. Blöde Romantiker. Der Schnee, auf dem wir alle talwärts fahren. Blöder Matsch, blöde Verspätungen, blöde, schlechte Autofahrer. Autobahn gesperrt, vergessen zu tanken, Motor aus und frieren. Wer braucht das? Niemand. Ganz zu schweigen vom dauernden schaufeln. Der Rücken schmerzt. Die blöden Schneepflüge schieben den Dreck wieder zurück. Alles von vorne. Ich hasse es. Dann das Salz. Es macht alles kaputt. Mein schönes Auto. „Vorsicht, putz dir die Schuhe ab. Der neue Teppich!“ Streit. Alles nur wegen dieses blöden Schnees. „Lass den Hund nicht herein!“ Zu spät- schon hat er sich seines Schnees entledigt. Stinken tut er auch noch. „Das kannst Du jetzt sauber machen.“ Funkstille.

„Schau nur da postet jemand, wie sehr er sich über die Schneemassen freut.“ Schmollen.

„Trottel, vermutlich Pensionist oder arbeitslos. Die haben ja alle keine Ahnung von der Realität!“

Nicht mal eine Schitour ist möglich. Lawinengefahr! Null Sicht. Schlittenfahren geht auch nicht. Da bleibt man stecken. Also wer braucht sowas? Ich nicht!

Kein Schnee im Tal, ein Meter am Berg- das ist ideal. Alles andere ist nur mühsam und alles im Leben hat zwei Seiten.
Des einen Freud, des anderen Leid. Und bei Euch?

Ach ja, wir schreiben mittlerweile 2021. Da haben wir andere Sorgen …

© LoPadi 2021

Ice Ice Baby 🥶

Morgen soll endlich auch im Tal der ersehnte Schnee kommen. Momentan ist es einfach nur eiskalt. In Salzburger Lungau hat es nachts bis zu minus 16 Grad. Das ist schon ganz schön wuschi (kalt), wie wir Österreicher sagen.

Am Sonntag führen wir auf Salzburgs Hausberg und fühlten uns dort prompt wie in einem Märchenwald. Alle Bäume und Sträucher waren vom Eis wie verzaubert. Wunderschön fanden wir. Der Schnee knirschte unter unseren Füßen und warm eingepackt ging es die viereinhalb – Kilometer rund um den Berg.

Wir trafen kaum Leute, den der Weg war wegen Holzarbeiten nur eingeschränkt begehbar, aber weil Sonntag war und wir keine Motorsägen hörten, wagten wir es dennoch. Wir schafften die gesamte Runde ohne Probleme. Nur einmal mussten wir ein paar Baumstämme umgehen. Das war alles. Es hat sich ausgezahlt, denn es war wunderschön.

Blick auf Salzburg

❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️

Angst

Jahrelang war mir nicht klar, warum ich unter Ängsten und Zweifeln litt. Meine Ängste hatten viele Gesichter. Versagensangst, Bindungsangst, Existenzangst, Angst vor der Zukunft. Manchmal schien mir die Ängste irrational und manchmal logisch. Sie waren nicht steuerbar. Sie kamen, wuchsen und lähmten mich. Körperlich fühlten sie sich immer gleich an. Im Brustkorb wurde es eng, das Herz raste und ich vergaß zu atmen.

Eines Tages stieß ich zufällig auf ein Interview zwischen einem populären österreichischen Kabarettisten und einer deutschen Journalistin. Es ging um Mutterschaft und Kinder. Interessiert hörte ich zu. Sie erzählte über ihren Spagat zwischen Karrierefrau und Mutter. Als sie die Ratschläge einer Still-Beraterin erwähnte, wurde ich hellhörig, denn von dieser Berufsbezeichnung hörte ich zum ersten Mal.  

Die Still-Beraterin empfahl ihr, das Baby so lange wie möglich zu stillen und begründete das wie folgt:
‚Die Geborgenheit im linken Arm der Mutter, den Kopf an ihrer Brust, nah dem Herzen, ist für die frühkindliche Bindung von großer Bedeutung. Wenn ein Baby schreit, braucht es Trost. Dann bekommt es das Gefühl; ich bin richtig! Wenn man es schreien lässt und sich nicht darum kümmert, erzeugt das beim Kind das Gefühl; ich bin falsch! Das zieht eine lebenslange Prägung nach sich. Weiters riet sie ihr, eine dreijährige Auszeit zu nehmen, um ganz Mutter sein zu können. Das sei für eine positive Entwicklung des Kindes unabdingbar. Der Ehemann habe die Aufgabe, sie dabei zu unterstützen und ihr den Rücken freizuhalten.
 
Das war für sie die Karrierefrau, ein völlig neuer und ungewohnter Ansatz. Aber am Ende hatte die Still-Beraterin sie überzeugt. Sie sagte im Interview: „Jetzt werden einige denken, na großartig, das muss man sich aber auch leisten können. Alleinerziehende Mütter haben es schwer. Aber hier wäre wieder einmal die Politik gefragt. Statt Krippen zu fördern, könnte man Mütter direkt unterstützen. Müssen Frauen, die in Partnerschaft leben, wirklich Geld verdienen, nur um für einen Zweitwagen zu arbeiten, mit dem sie den Nachwuchs zur Betreuung fahren? Nichts gegen Karriere, aber dann vielleicht vorerst ohne Kind“.

Was mich an diesem Interview bewegte, war, dass ich das Gefühl „ich bin falsch“, nur allzu gut kannte. Noch als ich ein Baby war, verließ mich meine Mutter und ich wuchs bei den Großeltern auf. Nie fühlte ich den schützenden Arm meiner Mama, nie ihre warme Brust und nie hörte mein kleines Ohr ihr Herz pochen. Bis zu meinem 21 Lebensjahr kannte ich sie nicht einmal.

Stattdessen waren Drohungen und ein rauer und gewaltsamer Umgang mit Kindern gebräuchliche Erziehungsmethoden. Die wild gestikulierenden, schreienden Erwachsene machten mir Angst. Die Angst vor finsteren Kellerräumen verlieh mir Flügel. Manchmal schien es mir, all renne ich um mein Leben. Vielleicht war das die Ursache für die Ängste und der ewigen Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe.

Mutter, aber auch Vater sein, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Ein Kind in Angst und Schrecken zu versetzen, sicher nicht.

©Lo Padi 2021

Beitragsbild: Pexels

Guten Morgen

Selbst in fragwürdigen Zeiten ist dieser Anblick jeden Tag nach dem Aufstehen eine Ermahnung daran, was als einziges Bestand hat.
Der Wandel.
Jeden Tag zeigt sich unser Hausberg in einem anderen Licht, in einer anderen Stimmung.
Jeden Tag erfüllt mich dieses Bild mit Kraft, denn der Berg IST Kraft. Er hilft mir den Wandel zu erkennen und zu begreifen, dass die Natur und unser wunderbarer Planet noch da sein werden, wenn es uns längst nicht mehr gibt und das Leben zu genießen im hier und jetzt.

Mut

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
Was keiner sagt, das sagt heraus
Was keiner denkt, das wagt zu denken
Was keiner anfängt, das führt aus 
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s wagen
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
Wenn alle mittun, steht allein 
Wo alle loben, habt Bedenken
Wo alle spotten, spottet nicht
Wo alle geizen, wagt zu schenken
Wo alles dunkel ist, macht Licht

Franz von Assisi

%d Bloggern gefällt das: