Stille, Idylle, Yoga und ein doofer …🙉

Heute habe ich meinen Techniker bei der Schiffsverschönerung allein gelassen, die Yogamatte geschultert und bin an den Strand. Schließlich sollte das Schiff einwintern auch mit ein wenig Urlaub verbunden sein. Und da es für mich kaum etwas schöneres gibt, als Asanas am Meer, zog ich los und suchte mir ein einsames Plätzchen … 🙏

Nach den Übungen entspannte ich mich ein wenig in der wärmenden Sonne, bis ein überambitionierter Mountainbiker die Stille und Idylle des Momentes zerstörte. Die stupid wummernden Bässe seines Handylautsprechers übertönen sogar das sanfte Rauschen des Meeres. Mir ist schleierhaft, warum manche vermeintlich coole Typen glauben, sie müssten einem ihren Musikgeschmack aufzwingen … 😏 Ich zog mich zurück und wanderte hinauf zur Kirche. Dabei entdeckte ich wieder viele neue Motive und experimentierte mit der Handykamera.

Danach ging es wieder hinunter an den Hafen, wo mir mein Techniker stolz seine Arbeit präsentierte. Ich verteilte 25 Deka Lob 🥇- was halt ein Mann so braucht- und zauberte ihm damit ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. So einfach ist das manchmal … 😉

Ein harter Job und schöne Lieder. 🐟🐟🐟

Nach getaner Arbeit, beschließen wir, bei herrlichem Sonnenschein, einen Spaziergang zu machen.☀️ Wie so oft, zieht es uns zu den Fischern an die Pier vis a vis.

Einige Männer sind gerade beim reinigen und aufräumen. Jeder Handgriff sitzt. Hundert Mal getan, routiniert und schnell. Die Schleppnetz-Ringe klirren beim Verstauen auf den Stahlrohren aneinader, die Fischbehälter donnern mit dumpfen Kunststoffgeschabe ineinander. Der finale Wasserstrahl entfernt die letzten Partikel an Schuppen, Blut und Schleim. Das verwischen der Spuren nach getaner Arbeit.

Das Licht der untergehenden Sonne wirkt auf mich wie die Bühnenbeleuchtung einer Theaterinszenierung. Einige Männer singen. Es sind melancholische und ins Herzen gehende Harmonien. Ich mag diese melodischen Gesänge. Sie laden zum Mitsummen ein.

Aber es ist beileibe keine romantische Inszenierung. Es ist harte Arbeit. Jeden Tag, bei jedem Wetter. Der Hunger nach Fisch und Meeresfrüchten muss immens sein, denn trotz der seltsamen Zeiten, verlassen Tonnen von Fisch die Trawler und irgendwer wird sie verzehren.

So wie wir; abends, gemütlich im Restaurant …

Euch allen eine gute Woche 🌄

Ab in den Süden☀️⛵

Wir müssen noch Mal in Richtung Süden- mein Techniker und ich …Die Grande Liberté ist ja auch noch da, und damit wird die Verjüngungskur der Petite Liberté etwas ausgesetzt. Einwintern steht an. Einige Arbeit🛠️, aber auch mediterrane Genüsse🍤.

Und einmal ehrlich; der Wetterbericht sagt für kommende Woche Sonnenschein und bis zu 20° voraus und wer würde angesichts der gruseligen Stimmung zu Hause nicht gerne entfliehen …

Während der Fahrt gab es die unterschiedlichsten Eindrücke; von schneebedeckten Bergen über ausgestorbene Autobahnraststätten bis hin zu einem grandiosen Sonnenuntergang am Ziel. Von grau und trist bis Sonne und Meer … Ein positiver Verlauf, wie ich meine.

Schönen Sonntag☀️

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