An der Schwelle zum Trans-humanismus

Urlaub bedeutet auch viel Zeit zum lesen und nachdenken. Den Link am Ende des Beitrags habe ich kürzlich entdeckt und er hat mich zum Nachdenken angeregt. Vielleicht ist sein Inhalt auch etwas für den einen oder anderen von Euch. Auch in Österreich wird derzeit eine zweite Welle regelrecht herbeigebetet oder sollte ich besser sagen; herbeigetestet.

Mehr und mehr wundere ich mich darüber, wie Menschen sich über Medien steuern lassen und sich von einem Virus in hellste Aufregung versetzen lassen. Niemand spricht mehr von Selbstheilungskräften oder dem Immunsystem, das in uns existiert und uns sehr gut schützen kann. Allerdings funktionieren diese Kräfte nur dann optimal, wenn wir frei von Angst und Stress sind. Aber genau das Gegenteil wurde und wird von politischen Kräften mit eifriger medialer Unterstützung seit nunmehr Monaten geschürt.

Seit März habe ich das Gefühl auf einer Einbahnstraße zu fahren, deren Ziel ein kollektives Vergessen ist. Ein Vergessen von bewährtem Wissen, der Existenz eines Hausverstandes und einer tief in uns existierenden mentalen Kraft. Dieses Gefühl der Ohnmacht inmitten des Stromes gibt mir sehr zu denken. Selbst hier, unter blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein, würziger Seeluft, Wind und Wellen.

Heute sende ich nachdenkliche Grüße aus einem Land in dem ich auf Grund einer »Reisewarnung« gar nicht sein sollte. Aber es sind auch Grüße vom Ursprung allen Lebens- dem Meer. Grüße von der erhabenen Schönheit dieses unerbittlichen Elements, das dennoch unendlich heilende Kraft in sich birgt. Eine Kraft, die gerade jetzt wichtiger ist denn je. 🌊🌊🌊

Euch allen eine gute Woche voller Zuversicht und Freude.😊 Und hier der Link:

https://www.storl.de/gesundheit-phytotherapie/an-der-schwelle-zum-transhumanismus/

Omas Kochkiste …

Was für ein Tag, was für ein Segeln. Einfach wunderbar. Sieben bis 14 Knoten Wind schieben und auf leicht bewegter See voran. Kaum Yachten unterwegs. Unser erstes Ziel wie immer die Bucht von Portic. Am Leuchtfeuer Porer vorbei segeln wir in die fast menschenleere Bucht.

Schon zwei Stunde zuvor stehe ich in der Pantry und schneide einen Kürbis in kleine Stücke. Mit leicht angebraten Zwiebeln köchelt das Gemüse vor sich hin.

Unter Deck merke ich, dass der Wind zugenommen hat und wir nach dem Kurswechsel bei der Ansteuerung etwas »Lage schieben« werden. Was tun mit zwei heißen Kochtöpfen am Herd? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denke ich und spontan fällt mir Omas »Kochkiste« ein.

Früher hatte jeder »ordentliche Haushalt« eine solche Kiste in der Küche. Meistens befand sie sich unter der Sitzbank in der Essecke. Sie war meist mit Stroh oder Holzwolle gefüllt und hatte ein, zwei Kullen in welche die Kochtöpfe passten. Das Essen wurde kurz vorgekocht und dann in der Kiste fertig gegart. Meist Eintöpfe, Erdäpfel oder Gemüse.🍠🥦🧅🥔

Mhm, ich überlege. Und wenn ich einfach die beiden Abwaschbecken nehme? Darin kann nichts überschwappen und es ist noch sicherer als am kardanisch aufgehängten Herd. Gesagt- getan.

Mein Techniker🙏 gibt mir noch einen Isolationstipp für den Boden. Ich lege zwei Holzbretter in die Becken und stelle Suppentopf und Erdäpfel hinein. Dann decke ich alles mit Handtüchern zu und lege noch ein Kissen oben drauf. Fertig.👍

Anschließend widme ich mich gemeinsam mit dem Kapitän unbeschwert der Ansteuerung und am Ankerplatz packe ich alles aus, würze die Kürbissuppe und servieren das dampfend heiße Essen.

Stressfreies Kochen, energiesparend, sicher und optimal gegart. Danke Oma.😊

Premiere

Noch nie habe ich meine Yogaroutine am Steg der Marina absolviert, denn das wäre mir höchstens peinlich. »Du bist dahingehend ein bisschen komisch …«, sagt mein Mann. »Tja, Prägung«, antworte ich. »Sich als Kind in Szene zu setzen, war in meiner Familie verpönt«

Meistens übe ich unter Deck, abends vor dem Schlafen gehen, wenn der Techniker schon friedlich sägt. Am Ankerplatz, bei ruhiger See und wenig Nachbarn, manchmal an Deck. Heuer allerdings sind überhaupt keine Menschen hier, sodas ich mich ungestört verrenken kann.

Dennoch nehme ich in meinem Augenwinkel eine männliche Gestalt am Steg gegenüber wahr, der mich ungeniert beobachtet. Egal, soll er. Ich fühle mich gerade so zentriert, dass mich nichts aus dem Gleichgewicht bringen kann …

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