ABENDSPAZIERGANG🌒

Es ist kühl geworden. War mein Techniker am Nachmittag noch im Meer schwimmen (19°)- so sind wir jetzt froh, warme Jacken eingepackt zu haben. Nur mehr wenige Restaurants und Bars haben geöffnet. Der Rest hat schon zu. Hinter verschlossenen Türen werken die Kellner, die sich in der Nebensaison in Maler und Handwerker verwandeln. Damit verdienen sie weiterhin ihr bescheidenes Salär und sind nicht arbeitslos. Unser Lieblingskellner geht demnächst mit 72 Jahren in Pension und wird dann als Alleinverdiener von 360 Euro im Monat leben müssen. Seinen trockenen Humor verliert er trotzdem nicht. Er wird uns fehlen.

Wir schlendern den Strand entlang und begegnen nur mehr vereinzelt Menschen. Nachsaison. Auf den Campingplätzen schimmert da und dort Licht hinter den Sichtschutz-Rollos. Der zunehmende Mond leuchtet fahl und zaubert einen unruhigen Lichtstreifen auf das leicht bewegte Meer. Es ist so still und friedlich, dass wir uns wie die einzigen Menschen auf dieser Welt fühlen.

Noch ein paar Tage …

Die alte Geschichte mit den Fröschen 🐸

Während ich das Privileg habe, mich dem Corona-Wahnsinn zu entziehen, geht es vielen, die mitten im Arbeitsprozess stehen, deutlich schlechter. Einige kämpfen bereits um ihre Existenz, denn eine Restriktion jagt die andere.

Gestern stieß ich zufällig auf die alte Geschichte mit den Fröschen und ich fragte mich, ob dieser Cartoon nicht schon längst der weltweiten Daseins-Realität entspricht …

Wie schon gesagt, mich betrifft es (vielleicht noch) nicht. Mein Techniker und ich haben das Glück des fortgeschrittenen Alters, und vorhandener Ressourcen. Aber nix ist fix und deshalb halte ich an meinem Lebensmotto fest …

NIEMALS: 🙈🙉🙊

Sonnige Grüße aus dem Süden.

*Beitragsbild: Pexels

Stille, Idylle, Yoga und ein doofer …🙉

Heute habe ich meinen Techniker bei der Schiffsverschönerung allein gelassen, die Yogamatte geschultert und bin an den Strand. Schließlich sollte das Schiff einwintern auch mit ein wenig Urlaub verbunden sein. Und da es für mich kaum etwas schöneres gibt, als Asanas am Meer, zog ich los und suchte mir ein einsames Plätzchen … 🙏

Nach den Übungen entspannte ich mich ein wenig in der wärmenden Sonne, bis ein überambitionierter Mountainbiker die Stille und Idylle des Momentes zerstörte. Die stupid wummernden Bässe seines Handylautsprechers übertönen sogar das sanfte Rauschen des Meeres. Mir ist schleierhaft, warum manche vermeintlich coole Typen glauben, sie müssten einem ihren Musikgeschmack aufzwingen … 😏 Ich zog mich zurück und wanderte hinauf zur Kirche. Dabei entdeckte ich wieder viele neue Motive und experimentierte mit der Handykamera.

Danach ging es wieder hinunter an den Hafen, wo mir mein Techniker stolz seine Arbeit präsentierte. Ich verteilte 25 Deka Lob 🥇- was halt ein Mann so braucht- und zauberte ihm damit ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. So einfach ist das manchmal … 😉

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