Auszeit am See: Warum Sommerfrische so glücklich macht

Schön ist die Sommerfrische – und erfrischend, wie der Name schon sagt. Dafür sorgt die Abkühlung im glasklaren See ebenso wie ein Nickerchen im Schatten der Bäume. Der Badeplatz ist privat. Es ist Juli, und manchmal bin ich hier ganz allein.

Auszeit

Das heißt, nicht ganz: Die Wiese ist übersät mit kleinen Brunellen, an deren hübschen, lila-rosa Blüten sich die Hummeln laben. Wusstet ihr, dass man die jungen, noch nicht blühenden Pflanzenteile als Salat oder Gewürz verwenden kann? Auch die Laubblätter sind roh oder gegart essbar und schmecken herrlich intensiv. Vielleicht nasche ich später auch einmal daran.


Die Hummeln stört es überhaupt nicht, dass ich hier in der Sonne liege, obwohl meine Badematte ihnen den Zugang zu einigen Blüten verwehrt. Manchmal brummen sie mich sanft in den Schlaf. Später kommt mir die Idee, ein paar Fotos von den kleinen, flauschigen Gesellen zu machen. Sie sind gar nicht so leicht einzufangen, denn ständig eilen sie von einer Blüte zur nächsten.

Sommerfrische ist einfach herrlich. Man kann wunderbar entspannen, denn auf dem Land ist die Welt noch in Ordnung. Und das anschließende Abendessen im Wirtshaus schmeckt nach so einem Tag besonders gut: Der Backhenderlsalat ist ein Traum – denn Schwimmen macht schließlich hungrig. Genauso hungrig, wie das Fliegen die Hummeln macht.

Schönen Sonntag

🤽🏖️🐝

Vom Abwerfen und Wiederaufsteigen

Vor zwei Monaten hätte ich mir noch nicht vorstellen können, das Womo überhaupt auf unseren Stammplatz am See zu überstellen. Aber der Ehrgeiz meines Technikers hat gesiegt! Da er nach seiner Hüft-OP mittlerweile wieder selbst Auto fährt, war das Unmögliche machbar. Ich fuhr wie immer hinterher. Nach dem erfolgreichen Belegen des Platzes feierten wir dieses Ereignis gebührend bei einem feinen Abendessen, bevor es erst einmal wieder nach Hause ging.


Nun steht das Womo an einem neuen Platz: neben und nicht mehr unter dem Kirschbaum.


Am nächsten Tag fuhr ich alleine zum Stellplatz, um die restlichen Arbeiten zu erledigen. Bewaffnet mit der Leiter reinigte ich das Dach gründlich und setzte den Wagen auf Wunsch des Vermieters noch eineinhalb Meter nach rechts – sicher ist sicher, um den Abstand zum Nachbarn zu vergrößern.

Auf der Bauernwiese steht man glücklicherweise nicht dicht an dicht wie auf den typischen Campingplätzen am See. Danach verwandelte ich das Womo in unser Wochenendhaus: Putzen, Betten beziehen und den Kühlschrank für das Wochenende füllen.


Jetzt genieße ich erst einmal ein bisschen Me-Time, bis mein Mann nachkommt. So großartig seine Fortschritte nach der OP auch sind – alles geht natürlich noch nicht. Immerhin fährt er schon wieder Rad. Ganz nach dem Motto: Hat dich das Pferd abgeworfen, steig gleich wieder auf!

 
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag mit lieben Grüßen vom angenehm kühlen See! 💦💦💦