Advent, Advent – die Sonne brennt …

Advent, Advent die Sonne brennt,
und ich hätt fast die Zeit verpennt.
Doch steh ich auf, will nichts versäumen
und nicht den ganzen Tag verträumen.
Ich muss mich jetzt ganz schön beeilen,
muss hurtig Richtung Berge eilen,
und über endlos lange Treppen,
mich dem Ziel entgegen Schleppen.
Auf Berge wandern ist ja schön,
mit Ausnahme es weht der Föhn.
Denn wenn der weht, dann ist mein Kopf
wie ein mit Schaum gefüllter Topf.
Es hämmert unter seinem Deckel
und dass erzeugt im Magen Ekel.
Zudem fühl ich mich furchtbar arm,
und 12 Grad sind mir auch zu warm,
für gute Stimmung im Advent.
Ach, hätt ich lieber doch verpennt.

Euch allen einen schönen (kühlen) Adventsonntag 🙂

Wo bleibst du heuer weiße Pracht?

Wo bleibst du heuer weiße Pracht?
Hab ich vielleicht was falsch gemacht?
War ich am Ende nicht ganz brav –
und darum bist du jetzt nicht scharf
darauf mich zu beglücken,
mit Schnee auf Berges Rücken.
Was wirst du tun,
tu es mir kund,

wann kommen Flocken flauschig rund?

Ein Bild, das Schnee, draußen, bedeckt, Himmel enthält.

Automatisch generierte Beschreibung
Vor einem Jahr …

Wann kann ich endlich auf die Schi,
am Ende heuer vielleicht nie?
Werde ich schon bald im Schnee versinken,
oder bleibt es nur beim Glühwein trinken?
Ich bitte dich oh Wintersmann, fang endlich mit der Arbeit an!


©LoPadi

Brot im Topf

Vor vielen Jahren, während meiner Weltumsegelung, habe ich Brot in einem Schnellkochtopf im Campingtopf gebacken. Also Topf im Topf.
Weil gestern richtiges »Schietwetter« war, habe ich es, allerdings ohne Schnellkochtopf-wieder versucht und so habe ich es gemacht:

Der Vorteig oder »Dampfl«

  • 1/2 Tasse gekochte lauwarme Vollmilch
  • 1 Würfel Hefe –(zerpflückt)
  • 1 TL Zucker 
  • 1 EL Mehl

Alle Zutaten für das Dampfl in einer Schüssel vermischen, an einen warmen Ort stellen und zugedeckt warten, bis das Dampfl aufgeht. Das Dampfl ist fertig, wenn sich das Volumen in etwa verdoppelt hat und die Oberfläche Risse aufweist.
Wenn ihr keine Lust dazu habt, nehmt stattdessen ein Päckchen Trockenhefe.

Der Teig

WICHTIG: In einem warmen Raum ohne Zugluft arbeiten.
In eine große Schüssel 3 Tassen Mehl. Ich habe Weizenmehl – glatt und Dinkelmehl verwendet. Mit Roggenmehl wird es würziger und ist leichter verdaulich. Die Masse ist dann aber auch etwas schwerer und ihr werdet eventuell mehr Hefe brauchen. Ausprobieren.
1 1/2 TL Salz, etwas Koriander, Fenchel und Kümmel (getrocknet). Ihr könnt auch Körner, Nüsse etc. hinzufügen. (Je schwerer die Zutaten, desto mehr Hefe!) Eine Tasse lauwarmes Wasser und das Dampfl hinzufügen. Alles gut vermischen, bis der Teig sich v. d. Schüssel löst.
Den Teig 2 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt aufgehen lassen. Wenn ihr das Brot sehr feinporig haben möchtet, den Teig nochmals kneten und nochmals aufgehen lassen.

Schlagen und kneten

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Danach den aufgegangenen Teig mit etwas Mehl bestreuen, damit er nicht anklebt und auf ein bemehltes Brett geben. Mit einer großen Spachtel übereinander schlagen, bis ein Laib entsteht. Teig auf ein Backpapier legen, in den Topf heben und 30 Min. bei 200 Grad im Topf, zugedeckt, backen. TIPP: Drückt man mit dem Finger eine Mulde in den Teig und schließt sich diese sofort wieder, ist der Teig richtig.

Das Volumen des Teiges sollte sich verdoppelt haben
Geformten Laib mit einem scharfen Messer ca. 2cm einschneiden
Ich nehme Permanent-Backpapier aus Teflon.

Danach Topf aus dem Ofen nehmen. Deckel abnehmen. Nochmals 30 Min. ohne Deckel bei 200 Grad knusprig Backen. Danach das Brot auf ein Brett kippen, umdrehen und mit den Fingern eine Klopfprobe machen. Wenn es hohl klingt-ist das Brot fertig. Auf zwei Holzstäbchen auskühlen lassen, damit der Boden nicht feucht wird.

Weizenbrot
Roggenbrot
Gerade richtig!

Guten Appetit!


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