Niccolò Machiavelli/Ludwig XI
Angesichts der Vorgehensweise der österreichischen Bundesregierung bezüglich der C-Maßnahmen und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft fehlen mir gerade die Worte. Was mir dazu in den Fingern brennt, will ich hier nicht ausbreiten. Ich habe mich auf diesem Blog das eine oder andere Mal kritisch über die Entwicklung der letzten eineinhalb Jahre geäußert. Dazu gab es kaum Resonanz. Auch wollte ich diesem leidigen Thema nicht zu viel Platz einräumen. Am Ende dieses Beitrages befindet sich ein Video, in dem meiner Meinung nach zumindest für Österreich alles gesagt ist.
Gerade in verwirrenden Zeiten ist es mir wichtig, in der eigenen Kraft und guten Mutes zu bleiben. Zum Glück gibt es immer mehr Gleichgesinnte. Sie sind das Licht dieser Tage. Das Privileg, am Land zu leben und die herrliche Natur direkt vor der Haustür genießen zu können, sind ein weiterer positiver Faktor. Dennoch ist der Drang nach etwas Neuem- nach Veränderung stark.
Der erste Schritt war es, meinen nun mehr zwei Jahre alten Blog „aufzuräumen“. 423 Beiträge wurden in den Papierkorb verschoben und die 119 Beiträge mit den meisten Likes stehenlassen und einen für mich. Obwohl ich Österreicherin bin, sind die Mehrzahl der Follower aus Deutschland. Gleich danach kommen Österreich, die Schweiz und die USA. Danke für euer Interesse und die vielen wohlwollenden Kommentare. Ich habe mich immer bemüht, ‚bunt‘ zu bleiben und nicht zu langweilen. Dennoch kommt es unweigerlich zu Wiederholungen.
In den vergangenen drei Jahren habe ich sehr viel geschrieben, sechs Bücher veröffentlicht, den Haushalt „geschupft“ und meinen Techniker bei seinen Träumen unterstützt. Nun will ich eine Pause einlegen. Und zwar richtig.
Ich brauche eine Auszeit. Nur so bekomme ich den Kopf frei. Ich werde mir überlegen, wie es mit dem Schreiben und diesem Blog weitergehen soll. Vielleicht mache ich auch etwas vollkommen Neues.
Sehr gerne nehme ich Anregungen und konstruktive Kritik an. Nur so wird man besser. Natürlich werde ich weiterhin euren Beiträgen folgen und ab und zu einen Kommentar hinterlassen oder einen meiner älteren Beiträge wiederbeleben. Für den Anfang lese ich erstmal die Klassiker-Empfehlung eines Bloggerkollegen. Überhaupt wird lesen, eine meiner Hauptbeschäftigung werden.

In diesem Sinne bis die Wochen; und wie ich mich kenne, werden es nicht zu viele werden.
Nachstehend der Link zum eingangs erwähnten Thema:

Vielen Dank an alle, die mich auf meinem Blog begleitet haben.
Ich freue mich, wenn ihr mir weiterhin gewogen bleibt.
💚 – lichst – Lore
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Cover und Beitragsbild : Pexels

Sisyphos, so heißt der Mann, der Steine aufwärts rollen kann. Und ist er oben frisch und munter, zieht den Stein es wieder runter. Sisyphosine ist der Name einer Gärtnerinnendame, die täglich mit dem großen Besen als seis nicht gestern erst gewesen, den Rasen kehrt mit Freud und Schwung, denn das sagt sie, hält Gärtnerinnen jung. Dabei schaut morgen sie hinaus, siehts wieder so wie vorher aus. Die Bäume, Sträucher und der Wein sind dahingehend sehr gemein. Sie lassen gerne alles fallen und tun das einfach Jahr für Jahr und die Erkenntnis von dem Allen ist, das es immer schon so war.
Sisyphosine mit Verlaub, könnt schlauer sein mit all dem Laub. Sie könnt es länger liegen lassen oder ihren Mann sich fassen.
Es kommt nun zu des Pudels Kern, sie tut es einfach viel zu gern. Somit gleicht sie dem Sisyphus und jetzt ist mit dem reimen Schluss!
Allen ein entspanntes Wochenende. Zumindest in Österreich soll das Wetter strahlend schön sein. ☀️
