Wie vielleicht einige wissen, haben wir außer unserem Oldtimer Schiff, bei dessen Renovierung wir den Endspurt eingeleitet haben, ein Oldtimer- Wohnmobil; den Würstelstand. Das geräumige Fahrzeug besitzen wir seit vier Jahren. Mit ihm haben wir eine spannende zweimonatige Reise an Europas Küsten unternommen und Süditalien erkundet. Letztes Jahr wären Montenegro, Albanien und Griechenland an der Reihe gewesen, aber 🤨 (no further comment)…
Nach unseren Reisen machten wir uns auf die Suche nach einem Plätzchen am Attersee. Durch Zufall entdeckten wir einen landschaftlich einmaligen Stellplatz in der Nähe unseres Segelklubs. Da wir keine Lust hatten, jeden Tag nach Hause zu fahren, war das die ideale Lösung. Quasi ein Häuschen am See. Letztes Jahr allerdings wollte uns der betagte und launige Besitzer des Campingplatzes nicht mehr haben. Er wolle aufhören, es werde ihm alles zu mühsam. 😥
Überraschenderweise schaffte es mein redegewandter Überzeugungsmeister und Techniker, ihn dieses Jahr doch noch einmal zu überreden. Er gewährt uns wieder Quartier. Allerdings mit der Auflage einen Jahresplatz zu buchen. OK, für einen Sommer am See akzeptiert man so einiges … Noch dazu ist der Platz genial. Lauschig an einem Bächlein in einer ruhigen Ecke. Herz, was wills du mehr.
Glück gehabt☺️🍀





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Gestern Abend gab es einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang. Beinahe schien es, als wolle sich die Schlechtwetterfront mit einer besonderen Inszenierung verabschieden. Gerade rechtzeitig zum Wochenende. Zumindest bei uns in Salzburg sind die kommenden drei Tage strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen prognostiziert. Am Montag 28 Grad! Dann werden wir morgen das Womo überstellen und hurtig an der Fertigstellung des Schiffes arbeiten, damit es Ende Mai auf dem Attersee losgehen kann …




Schönes Wochenende 🌥️🌤️☀️
Allen Muttis:
… manchmal während der Gartenarbeit, wenn ich zum Balkon der Nachbarn schiele, auf dem die Mieter gemütlich bei Kaffee und Kuchen sitzen, stelle ich mir vor was sie gerade denken;
Denken sie:
Was sind wir froh, dass wir kein Haus und keinen Garten haben. So viel Arbeit. Guck, wie die rackern. Nein, danke!
Oder überkommt sie eine Sehnsucht. Die Sehnsucht selbst etwas zu hegen und zu pflegen und Bäume und Sträucher, mit eigenen Händen zu pflanzen? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass ich schwitze. Projekt Wintergarten ist dran, und es ist warm hier drinnen. Ausräumen, Fenster und Boden reinigen und für die kommenden fünf Monate einrichten.
Draußen hingegen weht ein kühler Nordwind. Mein Mann kultiviert den Rasen. Schon vor Tagen hat er mit dem Vertikutieren begonnen. Heute folgt eine Mischung aus Sand, Erde und Grassamen. Bei mir hinter den großen Glasflächen ist es fast schon heiß und ich träume von Sundownern und lauen Sommerabenden.
Mein Techniker hat Jungpflänzchen gekauft. Laut Wetterapp sind diese Woche noch zwei Nächte um die Null Grad vorausgesagt. „Für das Auspflanzen der Tomaten, werde ich die Eisheiligen abwarten“, meint mein sonst so ungeduldiger Ehemann. Mir solls recht sein. Was den Garten anbelangt, haben wir zwei Zonen. Eine Ost (Techniker)- und eine Westzone (Ich).Da macht jeder was er will. Natürlich findet insgeheim ein kleiner Wettkampf statt, aber das würde niemand von uns zugeben. Ups, hab ich ja gerade …


