Nach einer wirklich unangenehmen Nasenbohrer- Covid-Test- Premiere, in vorbildlich ‚steriler‘ Umgebung, war der Weg frei in den Süden.

Mein Techniker hatte beschlossen über Italien zu reisen und so cruisten wir auf Grund der bedingten Reisewarnung, über eine weitestgehend PKW-befreite Strada del Sole nach Kroatien.

Aus alter Gewohnheit machten wir Rast an unserem Lieblings-Autogrill mit dem für uns weltbesten Cappuccino. Leider bekam die Frau hinter dem Tresen eine Panikattacke, weil wir uns nicht sofort den Gehorsamslappen vor das Gesicht zogen. Daraufhin ließ ich mir vom Angetrauten das Getränk ins Freie servieren. Ich habe keinen Nerv mehr für C- Hysteriker.

Weiter ging es über Koper/Slowenien, wo die Polizei mit Argusaugen die Autobahnvignette kontrolliert.
Wir waren schon gespannt, ob die Grenzbeamten in Kroatien einen negativen Test einfordern würden und ja, das taten sie. Oberflächlich, aber doch.

Nun sind wir angekommen, haben unser ‚Mädchen‘ bezogen und gerade bei Goran köstlichen Fisch und butterweiche Calamari genossen.🐟🦑🍷

Hier ist der Frühling viel weiter. Neben milden Temperaturen, erfreut üppiges Grün das Auge. Natürlich wartet noch jede Menge Instandhaltungs-Arbeit auf uns, aber daran mag ich jetzt noch nicht denken😊



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Auch unsere Goldfische genießen die ersten warmen Frühlingstage und schwimmen gemeinsam mit dem Chef des Clans knapp unter der Oberfläche, um ein Sonnenbad zu nehmen. Den Teich gibt es schon seit 50 Jahren und lange Zeit war der älteste Fisch ein stattliches goldfarbenes Exemplar. Scheinbar ist er in den Fischhimmel aufgestiegen, denn ein mittelgroßer orangeroter mit weißer Heckflosse hat heuer die Führung des Schwarmes übernommen. Erstaunlich finde ich, dass diese robusten Wasserbewohner bis zu 25 Jahre alt werden und selbst die kältesten Winter überleben. Wir haben uns vorgenommen, den Teich heuer von einem Teil des Schlammes zu befreien. Der Teich wird dadurch tiefer und die Tiere haben auch unter einer dicken Eisdecke mehr Platz. Sie sollen sich ja wohlfühlen. Wie es einem Fisch im Wasser eben gebührt.

Euch allen einen schönen Sonntag. ☀️
… was heißt ich wusste es. Sagen wir ich ‚ahnte‘, dass diese Panettonegeschichte riskant ist. Dennoch; es dauerte beinahe den gesamten Nachmittag, um diesen Liebesbeweis in Angriff zu nehmen. Akribisch genau gemessen, gewogen und doppelgecheckt. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich eine kreative und gute Köchin bin, aber beim Backen …😕 Da hapert es. Irgendwie ist der Hund drin. Dennoch habe ich mich ausgerechnet an das komplizierte italienische Weihnachtsgebäck gewagt. Und das auch nur, weil mein Techniker erwähnte, dass er es sich so sehr wünscht.
Also; alle Zutaten beisammen. Genau auf die Reihenfolge geachtet. Den Teig in die Küchenmaschine und danach eine Stunde gehen lassen. Dann die schreckliche Wahrheit. Die Hefebakterien verweigern ihren Dienst! Sie sind tot! Die Hefe war nicht frisch genug. Vor mir der Teig schwer und leblos in der Schüssel. Aber– aufgegeben wird nur einen Brief. Die traurige Wahrheit vor Augen knete ich verzweifelt die in Rum getränkten Rosinen in das leblose Ding. In der Hoffnung auf: Was eigentlich?
Mangels eines Panettone-Ringes greife ich zur Gugelhupf Form. Das geht zur Not auch, habe ich gelesen. Liebevoll lege ich sie mit Backpapier aus. Könnte ja sein, dass der Teig unverhofft aufersteht und in ungeahnte Höhen steigt. Weitere 20 Minuten Warten auf ein Wunder. Liebevoll decke ich den leblosen Teig mit Tüchern ab und stelle ihn an das sonnenbeschienene Fenster. Da hat er es schön warm.
Aber auch dieser Wiederbelebungsversuch scheitert. Egal. Was solls– gehobelte Mandeln drauf und ab in den Backofen. Wer weiß, was kommt. Inzwischen ist der Ehemann zurück von der Arbeit. Immer wieder spähe ich zur Backofenklappe und warte auf ein Wunder. Leider bleibt es aus.
Nun liegt er vor mir der runde Klotz. Nach einer halben Stunde schneide ich ein Stück heraus und wir probieren. Geschmack, ok, Konsistenz skandalös. Aber was habe ich erwartet…
Fazit: Nur frische Hefe oder zur Not auch Trockenhefe erweckt Teige zum Leben. Der Würfel, den ich noch als geeignet wähnte, war es nicht. Aber wie heißt es so schön; wenn man vom Pferd fällt, soll man sofort wieder aufsteigen.
Das nächste Mal gelingt mir das italienische Weihnachtswunder bestimmt. Schwöre! 🙂🙃




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