Du Meer …

Die Tage zuvor
genervt und verunsichert.
Trotzig- voll Zorn.

Laute Wut gegen die Willkür der Mächtigen.

Verletzende Worte
schlagen um sich.

Treffen Unschuldige.

Dann angekommen
dieses Gefühl,
wenn DU MEER mich umfängst in vertrauter Umarmung.

Dein salziger Hauch
auf winterblasser Haut.

Alles ist vergessen.
Plötzlich und wie von Zauberhand.

Wie machst Du das, Meer?

Denn trotz des Verrats fühl ich mich gut ...
©lopadi2021

Angekommen ☀️

Nach einer wirklich unangenehmen Nasenbohrer- Covid-Test- Premiere, in vorbildlich ‚steriler‘ Umgebung, war der Weg frei in den Süden.

‚Test Center’ im Landhausstil 😵‍💫 …

Mein Techniker hatte beschlossen über Italien zu reisen und so cruisten wir auf Grund der bedingten Reisewarnung, über eine weitestgehend PKW-befreite Strada del Sole nach Kroatien.

Nix los auf der Autostrada

Aus alter Gewohnheit machten wir Rast an unserem Lieblings-Autogrill mit dem für uns weltbesten Cappuccino. Leider bekam die Frau hinter dem Tresen eine Panikattacke, weil wir uns nicht sofort den Gehorsamslappen vor das Gesicht zogen. Daraufhin ließ ich mir vom Angetrauten das Getränk ins Freie servieren. Ich habe keinen Nerv mehr für C- Hysteriker.

Unser Stamm-Autogrill

Weiter ging es über Koper/Slowenien, wo die Polizei mit Argusaugen die Autobahnvignette kontrolliert.

Wir waren schon gespannt, ob die Grenzbeamten in Kroatien einen negativen Test einfordern würden und ja, das taten sie. Oberflächlich, aber doch.

Marina Vrsar

Nun sind wir angekommen, haben unser ‚Mädchen‘ bezogen und gerade bei Goran köstlichen Fisch und butterweiche Calamari genossen.🐟🦑🍷

Unser ‚Mädchen‘ scheint den Winter gut überstanden zu haben

Hier ist der Frühling viel weiter. Neben milden Temperaturen, erfreut üppiges Grün das Auge. Natürlich wartet noch jede Menge Instandhaltungs-Arbeit auf uns, aber daran mag ich jetzt noch nicht denken😊

🌊🌼🌊🌼🌊🌼🌊🌼🌊

Sonnenbad

Auch unsere Goldfische genießen die ersten warmen Frühlingstage und schwimmen gemeinsam mit dem Chef des Clans knapp unter der Oberfläche, um ein Sonnenbad zu nehmen. Den Teich gibt es schon seit 50 Jahren und lange Zeit war der älteste Fisch ein stattliches goldfarbenes Exemplar. Scheinbar ist er in den Fischhimmel aufgestiegen, denn ein mittelgroßer orangeroter mit weißer Heckflosse hat heuer die Führung des Schwarmes übernommen. Erstaunlich finde ich, dass diese robusten Wasserbewohner bis zu 25 Jahre alt werden und selbst die kältesten Winter überleben. Wir haben uns vorgenommen, den Teich heuer von einem Teil des Schlammes zu befreien. Der Teich wird dadurch tiefer und die Tiere haben auch unter einer dicken Eisdecke mehr Platz. Sie sollen sich ja wohlfühlen. Wie es einem Fisch im Wasser eben gebührt.

Der Schwarm mit neuem Chef

Euch allen einen schönen Sonntag. ☀️