Veröffentlicht am 9. Februar 2025 von Lopadistory
Auf meiner täglichen Runde und bei den gemeinsamen Wanderungen mit meinem Mann, gibt es immer viel zu sehen und zu beobachten. Mir haben es die Baumschwämme angetan. Es gibt unzählige Arten. Dabei handelt es sich bei Baumpilzen um keine Pflanzen. Warum? Weil sie nicht die Fähigkeit zur Photosynthese besitzen. Somit sind sie eine eigenständige Spezies.
Wie die Tiere benötigen sie organische Nahrungsquellen. Die Baumpilze sind eine wichtige Gruppe im Ökosystem. Ich wollte herausfinden, ob sie den Bäumen schaden oder nicht. Manche schaden dem Wirt, manche nicht. Bei dem Exemplar auf dem Foto handelt es sich um den Zunderschwamm. Er ernährt sich vom Wirt und zersetzte das Holz. (Weißfäule). In der Steinzeit wurde er als Zunder zum Feuermachen verwendet. Daher sein Name. Aufgrund seiner interessanten Zeichnung verwende ich ihn gerne als Dekoration.


Beim Efeu bin ich zweigeteilt. Einerseits schätze ich ihn als natürlichen, immergrünen Zaun. Andererseits zieht er magisch Spinnen an, die im Schutz der Blätter nach Insekten jagen. An der Hauswand geht da ohne Fliegengitter nichts. Andererseits entzieht der Efeu den Bäumen keine Nährstoffe, denn er ist keine parasitische Pflanze mit Haftwurzeln. Bei schlechten Standortbedingungen kann es zu einer Konkurrenz der Wurzeln im Boden kommen, da sie nebeneinander enden. Da der Efeu spät blüht, ist er eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, Käfer, Wanzen, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Schwebfliegen. Somit ist er sehr nützlich.


Beim linken Foto, wollte ich den Efeu an der Hausmauer fotografieren, da schaute mir plötzlich eine Amsel in die Augen … Beim rechten Bild überwuchert der Efeu offenbar den Wirt. Der Baum ist im oberen Teil abgestorben. Aber das mag auch schon vorher passiert sein.
Wir treffen auf unseren Spaziergängen auch immer wieder auf Moos. Unlängst erzählte mir mein Techniker interessantes darüber. Es gibt 12 000 Arten. Sie sind die ältesten Landpflanzen der Welt. Es gab sie schon vor ungefähr 450 Millionen Jahren. Ihre winzigen Blätter speichern Wasser und halten bei langen Trockenphasen die Böden feucht. Sie haben keine Wurzeln, sondern Rhizoide (haarähnliche Strukturen), mit denen sie am Boden haften. Moose pflanzen sich auf zwei Arten fort: asexuell und sexuell. Bei der asexuellen Fortpflanzung wachsen neue Moose aus Fragmenten des ursprünglichen Mooses. Bei der sexuellen Fortpflanzung bilden die Moose Sporen, die vom Wind verbreitet werden und an einem neuen Ort keimen. In unserem Garten gedeiht das Moos an den schattigen Stellen besonders gut. Sie nutzen auch gerne Baumstümpfe, um sie mit ihren flauschigen Polstern zu bedecken. Ich finde die Moose an Baumstümpfen besonders hübsch. Sie hauchen ihnen neues Leben ein. Somit ist diese Pflanze, für mich absolut von Nutzen und im Sommer barfuß über ihre weiche, kühle Oberfläche zu laufen, fühlt sich sehr angenehm an.
Apropos Sommer; derzeit ist es angenehm warm und die Sehnsucht nach dem Frühling wächst.


Veröffentlicht am 5. Februar 2025 von Lopadistory
Blick von Krispl/Salzburgerland ins Tal
🤩🤩🤩
Beeindruckender Sonnenuntergang nach einer Wanderung Richtung Schlenken
🌄🌄🌄
Veröffentlicht am 2. Februar 2025 von Lopadistory
Immer ist was. Während ich noch meine Hand therapiere, meldet sich mein „Bussi-Mieter“ (er, der immer pünktlich bezahlt und die Wohnung tipptopp sauber hält). Er kündigt den Vertrag nach sechs (für mich) sorgenfreien Jahren. Er wird mit seiner Freundin zusammenziehen. Dafür ist die Zweizimmerwohnung zu klein. Okay, das verstehe ich und die Kündigungsfrist passt auch.
Fluchs aktiviere ich mein stillgelegtes Inserat auf dem virtuellen Marktplatz, willhaben.
Das Inserat ist noch keine zwei Minuten online, hat es bereits 400 Klicks. Vermutlich haben viele die Suchmaschinen-Funktion aktiviert. Damit erhalten sie Angebote automatisch. Innerhalb von nur zwei Tagen kontaktieren mich 80 Interessierte. Das ist verblüffend, denn vor sechs Jahren verlief die Suche nach Mietern mit weniger Erfolg. Ein Grund wird sein, dass die Immobilienpreise in Salzburg extrem gestiegen und leistbare Wohnungen knapp sind. Je nach Lage legt man für 40 bis 60 Quadratmeter schon mal 1000 – 1200 Euro hin. Und das oft für „unzumutbare Löcher“, wie einige erzählen.
Nun heißt es aussortieren. 80 % der Bewerber haben Migrationshintergrund. 20 % sind Österreicher oder Deutsche. Auffällig viele aus dem Nachbarland wollen nach Österreich.
Mein Auswahlverfahren läuft folgendermaßen ab; mich interessiert die Art der Kontaktaufnahme, die Rechtschreibung und die Information über die aktuelle wirtschaftliche Lage.
Bereits auf willhaben können Interessierte ein Mieterprofil ausfüllen, womit einige Fragen wie Einkommen oder Mietdauer beantwortet sind. Es gibt auch Empfehlungen von Freunden, denen ich natürlich gerne nachgehe. Dennoch werde ich nach Eignung, aber auch nach Bauchgefühl entscheiden. Aus Erfahrung weiß ich, wie wichtig letzteres ist.
Die Besichtigungstermine beginnen. Mein Mieter ist nur mehr selten in der Wohnung, was die Terminvergabe erleichtert. Vorerst verabrede ich mich viertelstündlich für einen ersten Eindruck auf beiden Seiten. Die Wohnung ist gut geschnitten, hübsch und gepflegt. Sie ist vom Mieter noch ansprechend eingerichtet, was die Präsentation erleichtert. Den meisten gefällt, was sie sehen.
Nach zwei Wochen Besichtigungen kommen fünf Interessierte in die engere Wahl. Zwei Pärchen, drei Singles. Zwei Studenten, eine Italienerin im Ruhestand und ein junges Salzburger Paar auf Starter-Wohnungssuche. Letztere erscheinen mit den besorgten Eltern, die sogar bürgen wollen. Ein sympathischer, bestens integrierter Pakistani und ein Grieche sind auch darunter. Der Pakistani ist zufällig im Lieblingscafé meines Technikers angestellt. Deshalb, und weil ihn sowohl Arbeitgeberin als auch ein langjähriger Kollege über den grünen Klee loben, meint mein Techniker: „An den kannst Du vermieten!“ Der Grieche scheidet aus, nachdem ich durch Zufall erfahre, dass er mich belogen hat. Die quirlige Italienerin will mir keine klare Auskunft über ihre wirtschaftliche Situation geben und zieht sich zurück. Das tut mir leid, denn sie war mir sympathisch und außerdem die Bekannte einer guten Freundin. Aber gleiches Recht für alle!
Trotz der positiven Entwicklung bin ich mir noch immer nicht sicher, wem ich die Wohnung anvertrauen werde. Selten habe ich mit einer Entscheidung derart gehadert. Alle infrage kommenden sind vertrauenswürdig, ausgesprochen nett und würden sofort für mindestens sechs Jahre mieten.
Also was tun, sprach Zeus?
Ich habe den verbleibenden Interessenten versprochen, mich heute zu melden und während ich diese Zeilen schreibe, schwanke ich noch immer. Meine Tochter rät mir zu einer Entscheidung per Münze. Inzwischen hat das Inserat 6.200 Klicks. Manchmal ist zu viel des Guten einfach zu viel …



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