Seifenkistenrennen 2024

Seit zwei Jahren findet in unserer ländlichen Idylle ein Seifenkistenrennen statt. Die sind eine rechte Gaudi und das war auch heuer so. Das Wetter war nicht zu heiß und nicht zu kalt. Also ideal. Zwölf Teilnehmer stellten sich dem Rennen. Die Organisation (Feuerwehr) hatte für alles gesorgt. Rennleitung, Safety-Car, Strohballen, Sitzgelegenheiten, Schnitzel und Bier.

Um 14 Uhr ging es los. Die Seifenkisten starteten aus einem LKW über eine Rampe auf die sanft abfallende Rennstrecke. Für reichlich Schaum war gesorgt und die Mann und Frauenschaften stellten sich wacker der anspruchsvollen Rennstrecke. Das Ziel war eine Bahnunterführung, an die eine mehr oder weniger scharfe Rechtskurve anschloss. Diese wurde von allen Teilnehmern geschmeidig gemeistert und somit verlief das Rennen ohne gröbere Zwischenfälle.

Die Sieger im Mercedes Aperol

Die Sache mit dem Respekt …

Österreich ist wie viele andere Länder dank seiner wunderbaren Natur touristisch geprägt. Der Gast fühlt sich wohl. Im Urlaub lässt man gerne die Seele baumeln, den Alltag zu Hause und manchmal auch den Respekt. Es ist einfach schön, mal alles hinter sich zu lassen, zu entspannen oder die 🐷 herauszulassen.

In letzter Zeit fällt mir auf, dass die Dienstleister in diesem Land immer genervter werden. Sprach man einst von einer Service-Wüste in den Dienstleistungsbetrieben, so scheint es sich heute um eine Benimm-Wüste seitens der Touristen zu handeln. Aktuell sorgt eine Salzburger Einzelhändlerin zum Thema Respektlosigkeit mit einem Schild vor dem Geschäft für Gesprächsstoff. Hier ein Auszug aus dem Zeitungsbericht der Salzburger Nachrichten.

Viele Gäste, vor allem aus dem arabischen Raum, aus China und aus Indien, würden einen respektlosen Umgang mit dem Personal und mit der Ware sowie eine geballte Ladung Arroganz an den Tag legen. Eibl schildert eine Szene, die sich derzeit im Geschäft Tag für Tag mehrmals abspielt. „Die Leute kommen herein, sie grüßen nicht und schauen einen nicht einmal an. Als ob man Luft wäre. Dann reißen sie die Ware aus den Regalen, machen vor dem Spiegel mit Entenlippen Selfies, während die Kinder mit Schuhen auf der Couch herumhüpfen. Dann lassen sie alles liegen und gehen grußlos wieder.“ Vor allem arabische Touristen würden im Rudel einfallen. „Das ist wie eine Heuschreckenplage.“

Nun ja, das beobachte ich zum Teil selbst. Oft stößt mir dieses Verhalten sauer auf. Manchmal sage ich was. Aber es ist Vorsicht geboten, denn manche reagieren äußerst heftig.
Andererseits vermisse ich ein respektvolles Benehmen im Ausland von einigen unserer Landsleute ebenfalls.
Eine Salzburger Geschäftsfrau hat aus diesem Anlass ein Schild vor ihrem Laden aufgestellt. Die Reaktionen der Passanten sind durchaus positiv. Eine Ausweitung der Botschaft vor weiteren Geschäften läuft bereits. Es gibt aber auch Gegenstimmen aus den eigenen Reihen.

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