Wenn das Leben dir Zitronen schenkt 🍋

Gerade läuft’s nicht so rund. Meinem Mann ging es gesundheitlich nicht gut und mich hat es auch erwischt. Ein Sturz beim Laufen mit Spätfolgen für Knie und Hüfte. Ein Zahn spielte verrückt und eine Niere ließ mich spüren dass Koliken beileibe kein Vergnügen sind. Stunden bei Ärzten brachten wenig Klarheit. Ein MRT steht noch aus.

Nur der Zahnarzt meines Vertrauens brachte Linderung, aber er ist selbst an Krebs erkrankt und versorgt zwischen den Chemotherapien seine Schmerzpatienten. Am Ende der Sitzung hat das „Auf Wiedersehen“ einen traurigen Nachhall. Ich schätze ihn sehr und beim Abschied habe ich feuchte Augen. Meine Probleme scheinen plötzlich klein.

Mittlerweile wirken meine Selbstheilungskräfte und auch der Techniker erholt sich. Beide sind wir beinahe schmerzfrei. Es geht bergauf. Neben der gegenseitigen Fürsorge erhellt der Garten diese Tage und das versüßt den sauren Geschmack.

Wird schon wieder, sage ich mir. Lasse der Not keinen Schwung und erfreue dich an der Natur!

Schönen Sonntag

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Schnappvideo 📸

Blindschleichen beim Revierkampf oder bei der Paarung?

Ich staunte nicht schlecht, als ich kürzlich vor die Tür trat und diese beiden stattlichen Exemplare bei … ja wobei eigentlich erwischte. Sie rangelten und schlängelten. Auf jeden Fall ließen sie sich dabei nicht stören.
Auch nicht als ich ihnen ganz nahe kam …

Wer mehr sehen will, hier das Video:

https://photos.app.goo.gl/22dJMekeFsBdxEZ7A

Una pausa al mare 🌊

Jedes Jahr zum Muttertag verbringen meine Tochter und ich eine Auszeit am Meer. Wir feiern uns gegenseitig und lassen alle Alltagsprobleme zu Hause.
Meistens geht die Reise nach Italien oder Kroatien.

Heuer verschlug es uns nach Caorle. Erst war ich nicht so begeistert, denn wir Österreicher nennen diese Zentren des Trubels „Hausmeisterstrand“. Masse ist eben selten Klasse. Obwohl, nichts gegen Hausmeister. Sie sind ohnehin eine aussterbende Berufsgruppe.
Aber sei’s drum, in der Vorsaison ist man noch unter sich, die Massen fern, denn das Meer hat nur erfrischende 17 Grad. Die Abende auf den Terrassen waren kühl, der Pro Secco oder Aperol ebenfalls. Dafür waren die Gespräche herzerwärmend und wir haben viel gelacht.


Meine Tochter ließ es sich nicht nehmen, um fünf Uhr morgens aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich öffnete meine Lider ein klein wenig, drehte mich um und schlief weiter. ine Stunde später brachte sie eiskalte Hände und  tolle Fotos mit.

Besonders beeindruckt hat uns die Gastfreundschaft, der tolle Service und die Freude, mit der die Mitarbeiter im Hotel ihre Arbeit verrichten. Ich vermisse das hierzulande, denn außer Jammern nehme ich in der Gastronomie nicht mehr viel wahr.

Wir erhielten mehr „Grüße aus der Küche“, als wir essen konnten! Das viele Naschen verlangte nach Abarbeitung der Kalorien und so marschierten wir viele Kilometer den Strand entlang. Dies entpuppte sich als besonders interessant, da in Caorle die Steine des Schutzwalls kunstvoll verziert sind.

Alles in allem war es ein erholsames und wunderbares Wochenende zweier Mütter, die jedes Jahr dem Trubel entfliehen. Caorle hat mich positiv überrascht.
Danke mein Kind.

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