Uneins …

mit mir selbst.

Warum?

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Mein Techniker ist schon vor Ort und ich soll baldigst nachkommen.

Wohin? In den Urlaub!

Jetzt werden einige denken; was ist denn an Urlaub so schlimm? Natürlich nichts. Ganz im Gegenteil, aber der Garten ist gerade so schön und die Gemüsebeete quellen förmlich über. Alles wächst und gedeiht prächtig. Das alles muss ich nun zurücklassen und in die Obhut eines Gartenbetreuers geben.

Ja, ich weiß, es gibt Schlimmeres. Es schmerzt eben, diese selbst gezogene Pracht zurückzulassen. Aber ich werde mitnehmen, was geht. Ein paar Zucchini, etwas Kopfsalat und eine perfekt gewachsenen Fenchelknolle. Den wuchernden Rucola verarbeite ich zu einem Pesto. Und zwar so viel, dass es für einen Monat am Schiff reicht. Den Rhabarber habe ich ebenfalls geerntet. Der wird heute zu einem Kuchen verarbeitet. Das freut den Kapitän.

Übrigens zum Thema 🍅easy cheesy Fleischtomaten ; wir haben die Pflänzchen ins Freie gesetzt und überlassen sie nun sich selbst. Nachdem ich die Babys so liebevoll hochgezogen habe, hoffe ich, dass sie unsere Abwesenheit überleben.

Heute haben mein Mann und ich telefoniert und er berichtete, dass der sonst so beschauliche Hafen total überlaufen sei. Nach zwei mageren Urlaubsjahren ist die Wunsch zu Reisen offenbar groß. Alle wollen ans Meer. Außerdem nutzen viele die Feiertage, um Urlaubstage zu sparen.

Unseren großen Jahrestörn haben wir heuer erstmals in den Juni/Juli vorverlegt, weil uns die Herbststürme im Oktober vergangenen Jahres ziemlich zugesetzt haben. Wir sind nicht mehr so stark wie früher und ein Urlaub darf auch ein wenig erholsam sein, finde zumindest ich. Aber die Mannsbilder lieben halt das Abenteuer. Selbst nach dem schlimmsten Sheet-Wetter ist aller Mühsal vergessen, sobald sie beim gegrillten Fisch und einem Bierchen sitzen. Und was gäbe es denn zu erzählen, wenn nichts Spektakuläres passierte.

Sei’s drum- spätestens am Wochenende fahre ich runter und lege unser Gartenparadies in fremde Hände. Wird schon schief gehen 🤔

⛵🥬🥒⛵🥬🥒⛵🥬🥒

10 Comments on “Uneins …

  1. Das kann ich gut nachvollziehen, liebe Lore. Jetzt hast du einen Traumgarten, wie du uns letztens im Video gezeigt hast, und wir nur ein paar Töpfe auf dem Balkon. Doch als wir aus Albanien zurückkamen, war zwar alles gegoßen, jedoch hat niemand die Pflanzen reingeholt bei Nachttemperaturen um 7 Grad…die Gurken verziehen mir diesen Urlaub leider nicht… Wenn man so viel Arbeit in die Sachen gesteckt hat, will man ungern das Ruder aus der Hand geben.
    Dennoch: Habt eine angenehme Zeit in Kroatien, sucht euch eine ruhige Ecke weitab vom Touristentrubel und genießt das Meer. 🌊
    Viele Grüße, Eva

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  2. Manchmal im Leben muss man Entscheidungen treffen bzw. Prioritäten setzen. Wobei die Priorität Meer und Mehr nach Sonne nicht so schwer zu setzen ist. Lasst es euch gut gehen, genießt die schöne Zeit am Meer und kommt wieder gesund zurück. Denn die Gesundheit ist das wichtigste Gut, das stellt alles andere in den Schatten. Liebe Grüße Brigitterl.

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  3. Immer diese Dilemmata! Das hat man davon, wenn man im Paradies lebt…. 😉
    Jeder Abschied, selbst ans Meer, ist dann wie eine Vertreibung. 😉 Ich verlasse mein Mani-Paradies auch sehr ungern, selbst wenn ich nicht in die Hölle, sondern in erwünschte andere Paradiese fahre.

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