Schreiben-Reisen-Lebensbilder
Jedes Jahr zum Muttertag verbringen meine Tochter und ich eine Auszeit am Meer. Wir feiern uns gegenseitig und lassen alle Alltagsprobleme zu Hause.
Meistens geht die Reise nach Italien oder Kroatien.
Heuer verschlug es uns nach Caorle. Erst war ich nicht so begeistert, denn wir Ăsterreicher nennen diese Zentren des Trubels âHausmeisterstrandâ. Masse ist eben selten Klasse. Obwohl, nichts gegen Hausmeister. Sie sind ohnehin eine aussterbende Berufsgruppe.
Aber sei’s drum, in der Vorsaison ist man noch unter sich, die Massen fern, denn das Meer hat nur erfrischende 17 Grad. Die Abende auf den Terrassen waren kĂŒhl, der Pro Secco oder Aperol ebenfalls. DafĂŒr waren die GesprĂ€che herzerwĂ€rmend und wir haben viel gelacht.




Meine Tochter lieĂ es sich nicht nehmen, um fĂŒnf Uhr morgens aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich öffnete meine Lider ein klein wenig, drehte mich um und schlief weiter. ine Stunde spĂ€ter brachte sie eiskalte HĂ€nde und tolle Fotos mit.




Besonders beeindruckt hat uns die Gastfreundschaft, der tolle Service und die Freude, mit der die Mitarbeiter im Hotel ihre Arbeit verrichten. Ich vermisse das hierzulande, denn auĂer Jammern nehme ich in der Gastronomie nicht mehr viel wahr.





Wir erhielten mehr âGrĂŒĂe aus der KĂŒcheâ, als wir essen konnten! Das viele Naschen verlangte nach Abarbeitung der Kalorien und so marschierten wir viele Kilometer den Strand entlang. Dies entpuppte sich als besonders interessant, da in Caorle die Steine des Schutzwalls kunstvoll verziert sind.





Alles in allem war es ein erholsames und wunderbares Wochenende zweier MĂŒtter, die jedes Jahr dem Trubel entfliehen. Caorle hat mich positiv ĂŒberrascht.
Danke mein Kind.
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Das ist ja eine schöne Tradition, die ihr da pflegt. Und das diesjĂ€hrige Ziel war ja ein Volltreffer đ.
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Das sind wunderschöne Fotos. So einen Muttertag stelle ich mir groĂartig vor. Das ist wirklich so schön zu lesen. Und der KĂŒchenchef ist tatsĂ€chlich einfach herzerfrischend mit seinem LĂ€cheln đ
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So kann man den Muttertag optimal verbringen. Super! Mit der Gastronomie in unseren Gefilden sagst du ein wahres WortâŠ. Der Römer sagt immer: âDie [Bedienung] schaut so grimmig und ist so lustlos, es scheint, als mĂŒsste uns die Servicekraft am Ende ihrer Arbeit bezahlen und nicht andersherum.â
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Der Römer hat recht. Hierzulande scheinen alle beim geringsten Pups ĂŒberfordert zu sein.
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eine wunderbare Idee. Die Steinskulpturen, die Sonnenaufgangsbilder, der lĂ€chelnde KĂŒchenchef, das Blau des Himmels – ein schöner Rahmen fĂŒr diesen gemeinsamen Tag.
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Es war perfekt liebe Gerdađ
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