Schreiben-Reisen-Lebensbilder
Wer im Regen nicht mit mir tanzt,
wird im Sturm nicht bei mir sein.
Wer im Sturm nicht bei mir ist,
den brauche ich nicht bei Sonnenschein.(Netzfund)
Letzte Woche war Weltwassertag. Inmitten frühlingshafter, milder Temperaturen. Seit langem ist kein Tropfen Regen mehr vom Himmel gefallen. Nach einem relativ trockenen Winter täte der Natur etwas Niederschlag gut. Speziell jetzt, wo sie erwacht, die Knospen der Bäume und Sträucher austreiben und sich in den Wiesen die ersten grünen Grasbüschel zeigen.
Aber der Regen wird kommen. Früher oder später. Dann geht es wieder los, das Jammern über das schlechte Wetter. Sollten wir nicht lieber dankbar dafür sein, dass wir in unseren Breiten mit ausreichend Wasser gesegnet sind? Österreich steht übrigens, was das anbelangt, mit 1.100 mm Niederschlag pro Jahr an 86. Stelle von insgesamt 182 Ländern.
Hier der Link aller Länder: (2020) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_j%C3%A4hrlicher_Niederschlagsmenge
Laut Statistik gehören die Regionen Aserbaidschan, Kolumbien und Peru zu den Ländern mit dem größten Wasserverbrauch pro Kopf. Mehr als eine Million Liter pro Einwohner im Jahr! (Mich wundert das und ich kann es kaum glauben). Deutsche und auch wir Österreicher verbrauchen direkt zum Beispiel 45 bis 47.000 Liter pro Kopf und Jahr. Der virtuelle Verbrauch (Produktion von Gütern und Dienstleistungen) ist viel höher. Zirka 2.628 000 pro Kopf und Jahr.
(Gemini-KI)
2,2 Milliarden Menschen haben laut UNICEF keinen regelmäßigen Zugang zum Wasser. Die Zahl der Konflikte um die Ressource Wasser steigt laufend im Verhältnis zum Bevölkerungswachstum. Das gilt insbesondere für Asien.
(Quelle Statista).
Seit Freitagnacht regnet es ausgiebig. Der Regen ist Segen und bedeutet für mich auch Entspannung. Ich brauche das. Mein Techniker weniger. Gut, dass am Wochenende ein Mal-Workshop stattfindet, an dem er teilnimmt. Er hat Talent, mir gefallen seine Bilder. Er malt zu selten.
Kommende Woche ist Sonnenschein angesagt. Dann kann er endlich wieder mit den Forsythien um die Wette strahlen.


Linkes Foto: Ein Stilleben von meinem Mann.
💦🌤️💦🌤️💦🌤️💦🌤️
SCHÖNEN SONNTAG 🔆
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
feines Aquarell!
LikeGefällt 1 Person
Auch dir lieb Lore einen schönen Sonntag und danke für diesen sehr interessanten Beitrag,
Roland
LikeLike
Danke für den Link mit den Niederschlagsmengen! Ist ja interessant: die Schweiz (mein Herkunftsland) liegt auf Platz 56(!), Deutschland (wo ich lebe) hingegen auf Platz 114! Dabei lebe ich nur 10km von der Schweizer Grenze entfernt…
LikeGefällt 1 Person
Hallo, ich wollte nicht anonym schreiben, ich bin die Nicole Samira vom Blog http://www.nicolettasamira.de.
LikeGefällt 1 Person
Danke🙂
LikeLike
Diesen Spruch mag ich such sehr und so ist es ja auch!
Bei uns in Franken fiel inzwischen 108% Regen und ich bin so früh darüber, dass endlich wieder ab und zu die Sonne scheint.
Das Aquarell deines Mannes ist super und gefällt mir sehr!
Liebe Grüße und hab noch einen schönen Tag 🌞🌷🍀
LikeGefällt 1 Person
Danke Hanne, bei uns kommt auch gerade die Sonne heraus. Extra für meinen Mann😉Herzlichen Gruß aus Salzburg
LikeGefällt 1 Person
Wer beim Obst- und Gemüsekauf auf die Etiketten schaut, dem kommen besonders viele verschiedene Produkte aus Peru unter. Der hohe Wasserverbrauch kommt nicht durch „pro Kopf“-Individuen zustande, sondern durch den kommerziellen Anbau zum Verkauf in alle Welt. Geradezu erschreckende Zahlen findet man auf der folgenden Webseite allein am Beispiel von Peru:
https://www.fruitnet.com/peru/2254.subject
Man müsste folgerichtig daraus ableiten, dass der hohe Wasserverbrauch auch vin unsereinem mitverursacht wird, der seine Avocados, Erdbeeren, Maracujas, Spargel, Heidelbeeren u.v.m. im Supermarkt in den Wagen gedankenlos legt.
LikeGefällt 2 Personen
So ist es. Ein ewiger Konflikt zwischen Volkswirtschaft und Umwelt.
LikeGefällt 1 Person