Der 😈 liegt im Detail …

Aufregung …

… gibt es vor unserer Herbstreise immer. Meistens wegen sogenannter Kleinigkeiten. Dieses Jahr aber, wurde es wegen der Anschaffung eines Bootes und sonstiger „unvorhersehbarer Ereignisse“ ein „bisschen“ mehr …

Die Jungfernfahrt …

… mit dem Motorboot steht noch bevor. Wir haben das gute StĂŒck mutig im Trockenen gekauft. Gekauft bedeutet aber noch keine Fahrerlaubnis. DafĂŒr muss ein Seebrief beantragt werden. Der Voreigner ist fĂŒr die Abmeldung des zustĂ€ndig. Das ging flott. Der Bootsbeauftragte der Landesregierung, den mein Mann zum GlĂŒck kennt, sorgte ebenfalls fĂŒr eine schnelle und unkonventionelle Abwicklung fĂŒr das neue Papier. Erst dachten wir, Wien sei dafĂŒr zustĂ€ndig und ich fĂŒllte das Endlosformular aus. Das wiederum stellte sich als unnötige Fleißaufgabe heraus, denn in unserem Fall ist Salzburg zustĂ€ndig. Die Sachbearbeiterin in Wien versprach, das Formular samt AnhĂ€ngen weiterzuleiten. Leider hatte sie vergessen zu erwĂ€hnen wann. Weil es pressierte, tippte ich die Litanei samt Anhang noch mal fĂŒr die Salzburger Landesregierung ein. Drei Tage spĂ€ter hatten wir den Schein.

Aber …

… das war noch nicht alles. Erst musste Muck vom Sommer-Stellplatz nach Hause geholt werden. Das bereitete auch keine Probleme, aber eine Viertelstunde nachdem ich dem Techniker mit meinem Auto hinterher fuhr, rief die Stellplatz-Vermieterin an, sie hĂ€tte einen Tankdeckel gefunden. Ob das unserer sei. Mhm, dachte ich, der ist doch hinter der TĂŒr, der kann nicht abfallen. WĂ€hrend ich nachdachte hielt ich schon nach der ersten Autobahn Ausfahrt Ausschau, denn mir ist eingefallen, dass es der Deckel des Wassertanks sein könnte. Der schließt extrem schwer, deshalb sperre ich ihn am Stellplatz nicht ab. „Sch …“ und retour!

Immer dieser Dreck

Zuhause angekommen, ging’s ans putzen. Die Kirschen am Stellplatz haben das Dach schwarz gefĂ€rbt und das Zeug ist kaum wegzukriegen. Ich habe bereits berichtet. Aber hilft nichts: Gummihandschuhe an, Spezialreiniger in den Eimer und rauf aufs Dach. Nach einer guten Stunde steige ich verschwitzt herunter und der Techniker darf das Dach abspritzen. Spaßige Arbeiten immer an den Mann, unlustige an die Frau.

Nie wieder unter einen Kirschbaum!

Weiter ging’s

Den unteren Teil ĂŒberlasse ich dem Techniker, ich habe genug. Weiter gehts mit den Vorbereitungen. Lebensmittel einkaufen und bunkern, Kleidung zusammenstellen und verstauen. ZusĂ€tzlich muss noch eine Tasche mit Ölzeug gepackt werden, den der Techniker wird im Oktober in Griechenland mit seinem Sohn und seinen Kindern sowie Freunden einen Segeltörn einschieben. So ist er, immer aktiv. Im Urlaub entspannen? Papperlapapp! FĂŒr mich bedeutet es eine Woche Me-Time im Womo in Griechenland. So hat jeder was davon.

Aber da war dann noch  …

… die Sache mit dem KĂŒhlschrank. Nachdem ich die Lebensmittel gebunkert hatte, weigerte sich dieser zu kĂŒhlen. Er lief zwar, blieb aber warm. Aber warum? Wir ĂŒberlegten. WĂ€hrenddessen legte ich KĂŒhlblöcke in das GerĂ€t, denn alles wieder ausrĂ€umen freute mich nicht. Das funktionierte bei halbtĂ€gigem Auswechseln ganz gut. Dann die Erleuchtung. Dem Techniker fiel ein, dass wenn der Wohnwagen abschĂŒssig steht, wie in unserem Fall, der Generator nicht funktioniert. Das war’s. Tags darauf sollte es endlich losgehen. Da fĂ€llt dem Techniker plötzlich auf, dass das Pickerel des Womos abgelaufen ist, die  Haftpflichtversicherung fĂŒr das Boot nicht beantragt und das Permit fĂŒr die Fahrerlaubnis in kroatischen GewĂ€ssern aussteht. Zugegebebenermaßen reagiere ich etwas ĂŒber. Erst sehe ich noch rosa, aber nach einer heftigen Diskussion, was zusĂ€tzlich noch alles mit ins Wohnmobil MUSS, rot.

Was kommt nach Rot?

Mir sind die Farben ausgegangen. Der Touring Club verweigert die Abnahme, da Muck ĂŒberladen ist …Mein Mann leert den Wassertank und lĂ€sst Beziehungen spielen.Eine Mercedes Werkstatt stellt daraufhin noch am selben Tag das Pickerl aus.  Puh! Abfahrt am nĂ€chsten Tag, denn mit blank liegenden Nerven sollte man keine Reise beginnen.

Der 😈 liegt eben im Detail.

Schließlich …

18. September: Bled/Slowenien/River Camping

HĂŒttenzauber in Bled

19. September: Punat/Krk

🎈🎈🎈

Titelbild: BrĂŒcke nach Krk


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4 Comments on “Der 😈 liegt im Detail …”

  1. Gut vernetzt lassen sich alle Probleme lösen đŸ€­ wĂŒnsche euch einen wunderschönen Urlaub und viel Entspannung 🌞🌮

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