Tatütata

Zugegebenermaßen- so spektakulär fuhr die Feuerwehr nicht an, kam aber mit immerhin sechs Mann. Wespen Alarm! (Ich habe berichtet).  In Österreich stehen alle wildlebenden Wespenarten und ihre Nester unter dem Schutz der jeweiligen Landesnaturschutzgesetze. Es ist streng verboten, sie mutwillig zu stören, zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen von bis zu 15.000 Euro. Eine Ausnahme gilt nur bei einer akuten Gefahr für Leib und Leben. Da ich bereits gestochen wurde und das eine heftige Reaktion meines Körpers nach sich zog, musste das Nest weg. (Gefahr im Verzug!)

Großeinsatz

Es war der vierte Einsatz an diesem Tag. Unser Nest sei bisher das größte, meinte einer der Männer. Sie spritzten zur Betäubung der Wespen ein biologisches Mittel auf das Nest lösten es aus der Verankerung und steckten es in einen schwarzen Müllsack. Ein Feuerwehrmann hielt mir den Sack ans Ohr, sodass ich die Meute erzürnt summen hören konnte.

Reinhören!

Das Ganze ging recht schnell von Statten und ehe wir es uns versahen dampfte die Feuerwehr wieder ab. Als Dank brachten wir ihnen gestern eine Kiste Bier und Chips vorbei. Das ist am Land so üblich und kam wegen der  Fußball-WM besonders gut an. Prost und Danke, Männer!

Schönen Wespenfreien Sonntag

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