Motorboot-Urlaub: Von einer Panne zur nächsten – und trotzdem unvergessen

Endlich wieder zu Hause

Wieder zu Hause. Noch nie war ich so froh, das vertraute, gemütliche Heim zu betreten. Der Motorboot-„Urlaub“ hatte es aber auch in sich. Eine Panne nach der anderen. Ein Dauerritt auf meinen Nerven.
„Oha“, sagt mein Techniker, „ich dachte, ich bin mit einer Weltumseglerin verheiratet!“
„Oha“, sage ich, „da war ich auch noch dreißig Jahre jünger!“

Z-Antrieb: Die Quelle allen Übels.

Hätten wir geahnt, welche Probleme bei einem mit Z-Antrieb motorisierten Boot auftreten können, hätten wir vermutlich darauf verzichtet. Zwar sollte nun alles wieder funktionieren, aber wer weiß …

Zuhause angekommen- wartet erstmal große Wäsche

Zuhause angekommen warten der Garten, das Haus und das Womo darauf, auf den Winter vorbereitet zu werden. Aber erst geht’s an die große Wäsche, denn in drei Monaten auf dem Boot kommt ordentlich was zusammen.

Anstrengend, nervtötend – und doch auch schön

Der Urlaub war anstrengend und zeitweise nervtötend. Eine Beziehungskrise sowieso. Der Techniker ist nach seiner Hüft-OP im Mai weit über seine körperlichen Grenzen gegangen. Selbst mir taten vom Assistieren alle Knochen weh.
Doch wie immer im Leben gab es auch gute und schöne Seiten. Dazu gehörten neben der traumhaften Natur vor allem die unglaubliche Hilfsbereitschaft der Kroaten und Bootsbesitzer in der Marina. Auch das bleibt unvergessen.

Nun freue ich mich auf einen ruhigen Herbst/Winter und wie es mit dem Boot weitergehen wird – wer weiß … Allerdings haben wir schon wieder etwas Neues im Auge … Mit hoffentlich etwas weniger Stress.

Schönen Sonntag

🌊🛥️🌊


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