Herrlicher Wintereinbruch im Land Salzburg.
Ein idealer Anlass, mich am Fotoprojekt von Royusch, welches von Steinegarten fortgeführt wird, zu beteiligen.

Allen einen schönen Samstag 🙂🙃

*Ein Projekt wider dem bitteren Ernst
Vor nunmehr 34 Jahren, am 24. März 1989, ereignete sich die zweitgrößte Umweltkatastrophe der Geschichte nach dem Unglück der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko.
Der Öltanker Exxon (ESSO) Valdez unter dem Kommando von Kapitän Joseph Hazelwood, prallte auf das Bligh-Riff in den Gewässern des Prince William Sund vor der Küste Alaskas und schlug Leck. Wetter und See waren ruhig. Der Kapitän schlief und hatte einem weniger erfahrenen Offizier das Kommando überlassen. Eine fatale Entscheidung.
Vierzigtausend Tonnen Rohöl flossen in das Meer. 250.000 Seevögel verendeten. Robben, Grauwale, Seeotter wurden ebenfalls Opfer der Ölpest. Die Fischerei kam daraufhin vollständig zum Erliegen und und ganze Orte samt ihrer Einwohner standen vor dem wirtschaftlichen Ruin. Der Ölkonzern Exxon wurde mit Klagen überzogen und musste schließlich Milliarden für Säuberungen und Schadenersatz zahlen. Sechs Jahre später wurden doppelwandige Tanker zur Pflicht. Die Schiffe müssen von mehreren Schleppern begleitet werden. Der Exxon Valdez Oil Spill Treuhänderrat wurde gegründet und nahm 900 Millionen US-Dollar aus der zivilrechtlichen Einigung in die Hand, um das Ökosystem wiederherzustellen.

Heute hat sich das Gebiet weitestgehend erholt. Die Natur hat ihre Selbstheilungskräfte aktiviert und der Ölkonzern Exxon seine Geldreserven, um die Folgen zumindest teilweise abzufedern.
Um einen Eindruck von der aktuellen Lage zu vermitteln, verlinke ich einen Blogbeitrag vom September 2022 der Bloggerin Anna von der the travelogue. Eine sehr schöne Seite, wie ich finde.
Ein rätselhaftes Detail ist die Namensgleichheit des Küstenstädchens Valdez mit dem Unglückstanker. Warum das so ist, konnte ich bisher nicht herausfinden. Ich arbeite daran ,…
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