*Andere Zeiten, andere Sprüche Nr.12

Manche Sprüche sind so originell und zeitgemäß, dass dem nichts hinzuzufügen ist.
Und deshalb heute original von Heinz Erhardt (1909-1979);
Verblüht sind Dahlien und Ginster,
die Rechnung steigt für Öl und Licht,
die Nächte werden wieder finster, der
Tag nimmt ab, die Oma nicht.
* Ein Projekt wider dem bitteren Ernst

Luft

Mein Techniker ist auf Kur. Ich habe Zeit und die nutze ich. Recherchieren ist seit zwei Jahren ohnehin fester Bestandteil meines Alltags. Aktuell schüttle ich den Kopf über die Klima-Panikmache. Kaum ein Angst getriggerter Mensch, den ich darauf anspreche, weiß, wovor er sich konkret fürchtet. Er plappert höchstens nach. Gut, Angst ist ein altbewährtes Mittel, um die Massen im Zaum zu halten. Dabei war es noch nie so einfach, sich zu informieren und sich dadurch negative Gedanken zu ersparen.

Bitte nicht missverstehen; selbstverständlich bin ich gegen die Vermüllung des Planeten, sinnlose Eingriffe in die Natur zur Bereicherung weniger rücksichtslose Ausbeutung von ganzen Kontinenten zur Bereicherung weniger und so weiter. Aber dieses CO2 Gedöns halte ich nicht mehr aus. Dann gibt es noch dies seltsamen Wortschöpfungen wie; Klimaverweigerer oder Klimaleugner. Erkläre mir bitte jemand, wie man eine seit Jahrmillionen bestehende Tatsache laufenden Klimawandels verweigern oder leugnen könnte?

Nun zu den Fakten: Reine, trockene Luft hat in bodennahen Schichten der Atmosphäre etwa folgende Zusammensetzung (in Volumen-%): 78 % Stickstoff, 20,94 % Sauerstoff, 0,93 % Argon, 0,04 % Kohlenstoffdioxid. Weitere Edelgase und Bestandteile nehmen zusammen deutlich weniger als 1 % ein (Global Monitoring Laboratory) . Vermisst ihr etwas? Die Titel-Grafik zeigt es deutlich mit dem winzigen grünen Punkt in der rechten oberen Ecke.

Und jetzt kriegen wir uns bitte wieder ein …
Vor allem die Klimaaktivisten, die meistens gar nichts wissen und trotzdem glauben, man müsse an Ahnungslosigkeit festkleben. Nachstehend ein Video von Wolf Dieter Storl, DEM Natur- und Gartenguru schlechthin. Man kann sein Äußeres mögen oder nicht, aber das tut seinem Wissen keinen Abbruch. Übrigens; wir befinden uns gerade am Ende einer Eiszeit.


Zum guten Schluss wünsche ich allen einen wunderbaren ersten Advent.

*Andere Zeiten, andere Sprüche Nr.11

Manchmal bin ich überfordert. So viele Meldungen, Meinungen und Schlagzeilen.
Es wird zusehends schwerer, der „Wahrheit“ auf den Grund zu gehen. Recherche erfordert viel Zeit und Geduld und am Ende ist man auch nicht besser drauf als vorher, denn vieles lässt einen ratlos und entsetzt zurück.
Und deshalb heute frei nach Platon;
Ich weiß, dass ich nichts weiß
und das ist gut so.
Denn je tiefer ich grabe,
desto schmutziger wird es.
* Ein Projekt wider dem bitteren Ernst