*Andere Zeiten, andere Sprüche Nr.17

Auf ein Neues sozusagen …
Diesmal nach weisen Sprüchen aus dem bäuerlichen Milieu.

Ist der Januar hell und weiß,
kommt der Frühling ohne Eis,
wird der Sommer sicher heiß.

Ist der Jänner warm, Gott erbarm.

Mir wär lieber es wird Frieden,
dann ist allen Glück beschieden.

🌟✨

*Ein Projekt wider dem bitteren Ernst

Aufräumen und Verzichten🧹…⛔

… und den Christbaum und die Weihnachtsdeko abräumen.
Pünktlich zu Heiligen Drei Könige ist bei uns Schluss mit Flitter. Auch wenn es bei den traditionellen Christen am Land üblich ist, die Deko bis Lichtmess, den 2. Februar, stehen zu lassen.


Hintergrund dieser christlichen Tradition ist ein jüdischer Brauch. Nach den Vorschriften des Alten Testaments galt eine Frau 40 Tage nach der Geburt eines Kindes als unrein. Danach musste sie ein Reinigungsopfer darbringen, zum Beispiel eine Taube oder ein Schaf. In den ländlichen Gegenden war Lichtmess das Ende des bäuerlichen Jahres. Knechten und Mägden wurde der Lohn ausbezahlt. Lichtmess stand aber auch für die Rückkehr des Lichtes und symbolisierte den Wohlstand. Angesichts der vielen Konflikte auf Erden würde ich mir wünschen, es zeigte Wirkung.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich, so sehr ich Weihnachten mag, nach sechs Wochen genug davon. Großreinemachen ist angesagt. Danach fühle ich mich jedes mal richtig erleichtert.
Danach ist erst mal Deko-Pause bis Ostern und für mich beginnt die Fastenzeit. Davon weiß auch der Techniker, aber er zeigt sich in dieser Agenda nicht besonders kooperativ. Eher gleichgültig würde ich sagen. Er nickt zwar wohlwollend angesichts der Kilos, welche beim Weibe purzeln, aber was ihn selbst anbelangt, zeigt er wenig Ambitionen. Dabei finde ich den christlichen Brauch des Fastens ausnahmsweise mal vernünftig. Bis Ostern verzichte ich auf Alkohol oder Süßes. Oder auch beides. Mal sehen.
Es hilft es den Körper nach der Völlerei etwas zu entgiften und macht gute Laune. Zumindest bei mir.

Aber jetzt geht’s los mit Aufräumen UND verzichten … Bis Ostern. Schwöre.

*Andere Zeiten, andere Sprüche Nr.16

Bezugnehmend auf die die düsteren Aussichten,
die von kriegslüsternen Profiteuren munterer vorangetrieben werden.
Heute der Donbass, morgen der Kosovo und immer wieder die Frage; cui bono oder besser gesagt- wer wird am Ende der Verlierer sein?

Vier Tage ist das Jahr nun alt,
es wärmt mich nicht, es ist so kalt.
Ich seh kein Licht am Horizont,
nicht Frieden, keinen Mut.
Mut zu verhandeln, einzulenken,
nicht ständig an Profit zu denken
.
Warum das keiner tut?
Es liegt wohl an den fetten Jahren
und Kindeskinder wissen nichts
von Krieg, von Not und von Gefahren.
WIR sollten sie davor bewahren.

*Ein Projekt wider dem bitteren Ernst