Diese *Überschrift eines Beitrags aus dem Blog Lyrik trifft Poesie by Schillar hat mich neugierig gemacht. Ich las den dazugehörigen Beitrag. Er erinnerte mich an die Anfänge meiner Bloggerei vor drei Jahren. Damals war mir nicht ganz klar, worüber ich berichten sollte. Sollten es ausschließlich Kurzgeschichten oder doch mehr Fotografie und Berichte über Reisen und Garten sein. Vermutlich wollte ich zu viel auf einmal. Auch mit einer Blogparade habe ich experimentiert. Davon bin ich aber aufgrund mangelnder Resonanz bald wieder abgekommen. Den meisten Bloggern fehlte es schlichtweg an Zeit.
Irgendwann kam DER/DAS Virus und ich begann zu hinterfragen. Zack- gingen die Sternchen in den Keller. Es beschlich mich das Gefühl, dass, wenn man nicht Friede, Freude, Eierkuchen verbreitet, schnell ins Abseits gerät. Zumindest die Likes werden deutlich weniger. Aber warum? Ist es die Angst um die eigene Popularität oder ist die Mehrheit tatsächlich auf Mainstream gebürstet und die neue Angst um Leib und Leben existiert tatsächlich. Mir ist das fremd, denn Angst kenne ich nicht. Wohl aber das Gefühl- zumindest während der letzten beiden Jahre, dass es der Popularität dienlicher ist, die kritische Feder still zu halten. Selbst hervorragende journalistische Blogs wie FORM 7 werden nur spärlich kommentiert. Von Likes ganz zu schweigen.
Ich frage mich warum das so ist.
Nun aber zum Thema der Blogparade von Schillar
Fühlt ihr euch hier auf WordPress als Blogger Kollektiv?
Meine Antworten:
Ich bin gespannt, ob ihr ebenfalls Lust auf die Blogparade von Schillar bekommen habt. Bis 16.12. habt ihr die Gelegenheit dazu.
PS: In meiner Rubrik: Neue Zeiten neue Sprüche bin ich wieder ein wenig kecker geworden.
Über Meinungen und Kommentare freue ich mich.
Und ihr dürft alles meinen.
Hier auf meinem Blog …
Schönen Sonntag


Tja, ich machs kurz. Leider nichts. Aber ich gebe nicht auf. Vor der Balkanreise habe ich eine noch Grüne gepflückt und in den Wintergarten zum Reifen gelegt. Eine eiserne Reserve oder Erbgutgarantie quasi.
Das war gut so. Denn als wir von der Balkanreise nach Hause kamen, bot sich ein trauriges Bild. Nachdem es im Oktober zwei Wochen fast ununterbrochen geregnet hat, sind sämtliche schon recht stattlichen grünen Tomaten im Hochbeet abgefallen. Es sah aus, als wären sie buchstäblich ertrunken. Ich habe sie an Ort und Stelle begraben und bin gespannt, ob die Samen im Frühjahr aufgehen.



Die eiserne Reserve habe ich vor drei Wochennach alter ECF- Methode angezüchtet. Sie treibt bereits aus. Vielleicht schaffe ich es im Wintergarten bis zur Reife. Mal sehen. Fortsetzung folgt.
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