Es ist geschafft! Nach dem Rasenschnitt, der Entsorgung der vertrockneten Pflanzen, ausgiebigem gießen und viel Mühe kann er sich langsam wieder sehen lassen- unser Garten. Ein paar Pflanzen waren nicht mehr zu retten, aber es gibt genügend „Überlebende“.


Die Natur lässt sich nicht unterkriegen, wie nur eine Woche Regeneration beweist. Neue Blumen wurden angeschafft. Mein Techniker schenkte mir einen Phlox. Es wäre der Erste, welcher bei uns überlebt! Einstweilen leuchtet er noch in jenem Topf, dessen Pflanzen völlig verdorrt waren.
Das schönste Geschenk aber ist, dass mein vom Techniker totgesagtes Feigenbäumchen die erste Frucht trägt und die ersten Kohlsprossen sichtbar sind.



Der Wein in der Laube gedeiht ebenfalls prächtig. Die Blätter sahen gar nicht gut aus, aber nach ein paar Eimern Wasser haben sie sich schnell erholt. Einen weiteren Strauch habe ich brutal zurückgeschnitten, weil ich schon einige Male die Erfahrung gemacht habe, dass soweit noch Wasser in der Pflanze ist, sich diese erholt und wieder austreibt. Mal sehen. Ich will nichts unversucht lassen.


Und nun noch ein paar Vergleiche zwischen Freud und Leid. Ich gehe aber davon aus, dass es bald wieder die reine Freude sein wird. Vor September/Oktober droht von unserer Seite keine Gefahr mehr … Wir bleiben.





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Schon vor dem Sommertörn hatte ich ein mulmiges Gefühl. Würde unser Garten die vier Wochen Abwesenheit überstehen? Wird der erstmalig eingesetzte Gartenbetreuer halten, was er verspricht? Unser bisheriger Betreuer stand leider nicht zur Verfügung. Die Suche nach einem Ersatz schien vorerst aussichtslos. Bis ich im Internet nur vier Kilometer entfernt einen Hausbetreuer mit guten Rezensionen entdeckte. Ich rief ihn an und siehe da-er hatte noch Kapazitäten frei. Hurra! Nach einem Treffen, in dem ich ihm den gesamten Betreuungsbedarf erklärte, hatte ich ein recht gutes Gefühl. Dennoch- ich konnte mich diesmal kaum von unserem kleinen Paradies trennen. Alles blühte und gedieh, dass es eine Freude war. Eine Vorahnung?
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