Was der Mensch Großartiges leisten kann, habe ich wieder einmal durch einen Zufall entdeckt. Auf einem unzugänglichen Fels in der Brandung vor der Küste Islands (im Süden der Felsinsel Háidrangur) steht in 40 Meter Höhe der Leuchtturm Þrídrangar. Die Lage des Leuchtturms ist unglaublich beeindruckend.
Sein Name bedeutet dreieckiger Leuchtturm. Er wurde zwischen 1939 und 1942 unter spektakulären Bedingungen erbaut. Schon beim ersten Anblick stellte ich mir die Frage; wie transportierte man das Baumaterial nach oben? Die Antwort fand ich auf der HP des Leuchtturmmuseums.
Erst schlug man einen Pfad bis zum Kamm. Dann stiegen drei Bergsteiger hoch. Am Ende den Felsenkamm zu überwinden. Dabei stieg der dritte Mann über die „Hühnerleiter“ der beiden anderen hoch und erreichte so die Plattform. Die Fläche des Felsplateaus beträgt ca. 140 Quadratmeter. Oben angekommen fanden sie erst mal drei Kanonenkugeln und einige mehr, welche im Felsen eingeschlagen waren.
Im Juni des folgenden Jahres wurden Männer, Materialien und Lebensmittel von Arbeitern hochgetragen und mit einer Kette hochgezogen. Der Bau konnte erst 1942 fertiggestellt werden, da die Besatzer von Dänemark die Beleuchtungsausrüstung beschlagnahmte. In England wurde eine Neue bestellt. Mit Stolz und Freude wurde der Leuchtturm schließlich eröffnet. Während der Bauarbeiten kam es zu keinerlei Unfällen. Eine Tatsache, auf die man besonders stolz war.
Heute finden die Instandhaltungsarbeiten via Helikopter statt. Selbst das ist äußerst mutig, wie das folgende Video zeigt. Für mich ist der Leuchtturm eines von vielen beeindruckenden Beispielen, welches menschliches Können beweist. Man sollte sich viel mehr darauf konzentrieren.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich einen Schritt aus dem Hubschrauber wagen würde …
😜
Beitragsbild: Jeremy Bishop Pexels
Sich in Kroatien Wohneigentum zu kaufen boomt. Wenn ihr die Wahl hättet- was würdet ihr wählen- der Dachgarten mit der dazugehörigen Wohnung oder eine der Yachten im Hintergrund?
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… aber was ist schon ein bisschen frieren, tönt der gut versorgte und vermutlich niemals frieren müssende Ex- Bupräsi im Nachbarland.
Dieser Tage habe ich sogar schon Sprüche wie „We don’t need your Gas, we have Blankets“ gesichtet.🤦🏼 Holla die Waldfee … Haben diese woken Brüder und Schwestern schon mal bei Minusgraden ohne Heizung in ihren Wohnungen gesessen? Sie sollten vielleicht zuerst ältere Generationen befragen, wie cool sich ein Ausfall der Heizung in eisigen Notzeiten anfühlt.
Ok, bin ein bisschen grantig, weil ich heute Nacht selbst gefroren habe wie ein Schneider. Hier in Kroatien hat es des Nachts immer noch erfrischende Minusgrade und das Leben am Schiff fühlt sich an, wie ein Urlaub im Kühlschrank. Trotz Heizstrahler.
Wir sind die Einzigen am Steg. Offensichtlich hat außer uns keiner Lust auf das Experiment ‚wie fühlt sich Frieren an’ … Aber es wird schon wärmer. Heute Nacht sind immerhin vier Grad plus prognostiziert- und man kann sich hier wunderbar trösten bei einem Teller Meeresfrüchte und einem Glas Wein.
Wenigstens die Restaurants sind gut beheizt 😊
