Manchmal ist der Wurm drin 🍒

In einem der letzten Blogbeiträge pries ich die Kirschen jenes Baumes,  unter welchem unser Wohnmobil steht. Ich liebe Kirschen und somit ist dieser Standort ideal. Jeden Tag schlug ich mir den Bauch voll und weil der Techniker segelnder Weise in Kroatien unterwegs war, pflückte ich einen Kilo, um ihm einen Kirschkuchen zu backen.

Blogkollegin Hanne hatte mich allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass man die Früchte eventuell auf Mitbewohner  prüfen sollte, bevor man sie isst. Sie hätte bereits Erfahrung damit. Ich tat es ab.

Hier der Kommentar:

Mochte in meiner Jugend auch sehr gerne Kirschen, bis ich von einer Freundin auf die dicken Maden darin aufmerksam gemacht wurde und tatsächlich jede einzelne Kirsche davon bewohnt war. Seitdem sind Kirschen nur noch ein schöner Anblick und lecker Futter für die Maden. Lach …
Liebe Grüße Hanne

Aber irgendwie ging mir Hannes Kommentar nicht aus dem Kopf und so prüfte ich die Kirschen, bevor ich an die Verarbeitung zu Kuchen schritt. Aber das war gar nicht mehr nötig, denn die netten Würmchen wanden sich bereits am Boden des Behälters. Ich bekam kurz Schnappatmung, aber mein Mann meinte, das sei egal. Ja ich weiß, dass die Tierchen einem nicht schaden, ich habe ordentlich zugelangt und hatte nie Beschwerden. Für die Zukunft hat mir eine Freundin diesen Tipp gegeben; wenn man die Kirschen ordentlich wässert, verlassen die Untermieter freiwillig ihr Revier.

Und seien wir ehrlich, ist es gesünder Obst aus Plantagen zu essen, in dem kein Wurm mehr leben kann? So wurde aus den Wurmunterkünften doch noch ein Kuchen.

Würdet ihr ihn essen?

Meinem Mann hat es geschmeckt …

SCHÖNEN SONNTAG

🍒🐛🍒🐛🍒

PS: Beitragsbild: Word Press KI