Auf ein NEUES 🍀

Was erwartet uns 2024❓

Vor allem viele Fragezeichen.
Wird es geopolitische Umbrüche geben?
Bleibt die Menschheit von Konflikten, Hass und Spaltung geprägt?
Werden Gier und Korruption Einhalt geboten?
Werden Frieden und Vernunft eine Chance erhalten?
Werden Ehrlichkeit, Fleiß und Zuversicht wieder auferstehen?
Ich weiß es nicht, hoffe aber auf eine Beruhigung der weltweit angespannten Lage und
auf ein Ende des kriegerischen Irrsinns. Vor allem für jene, welche in den Krisengebieten leben und leiden.

Ich wünsche mir mehr Mut, mehr Hinterfragen und mehr wachen, kritischen Geist.
Uns, in der ersten Welt, geht es immer noch gut. Noch.
Es ist nur ein glücklicher Zufall, dass wir in ein Zeitalter des Prosperierens hineingeboren wurden und die Ressourcen jener Generationen, die uns den Wohlstand ermöglicht haben, nutzen können.
Vielleicht haben unsere Vorfahren nicht alles richtig gemacht. Trotzdem sollten wir diesen Bonus nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen.

Mein Techniker und ich bewegen uns auf jeden Fall weiter

Unter anderem ließen das Jahr mit einer Wanderung im vom Sturm gebeutelten Wald ausklingen, wobei wir nicht schlecht über die Macht des Sturmtiefs Zoltan staunten. Während wir uns einen Weg durch das Geäst bahnten, monierte mein Mann die Dummheit der Forst-Beauftragten. „Ständig setzen sie Flachwurzler wie die Fichten statt Tiefwurzlern wie Tannen, Eichen, Ulmen, Eiben. So hat der Sturm leichtes Spiel!“ Da hat er wohl recht, dachte ich und pflichtete ihm bei. Zwar war der Rundweg wegen der umgestürzten Bäume gesperrt, aber wir ließen uns nicht davon abhalten. Vor Jahren bin ich diese Runde selbst bei Sturmböen noch gelaufen, aber das war vermutlich doch ein wenig leichtsinnig. Das kommt daher, dass ich keine Angst kannte, was sich mit zunehmendem Alter leider ändert. Mein Techniker begrüßt diese Entwicklung, denn ich bin ihm ohnehin zu „wild“.

Auf der Suche nach einem neuen Projekt?

Den Hindernisparcours haben wir ohne Probleme gemeistert und am Ende wurden wir mit einem prächtigen Sonnenuntergang belohnt.

Blick auf den Watzmann mit seinen „Kindern“

In diesem Sinne wünsche ich allen Followern und Bloggern einen guten Rutsch. Bleiben wir kreativ, mutig und zuversichtlich. Ich freue mich 2024 auf viele Resonanzen zu meinem Blog und auf interessante, amüsante und informative Reiseberichte, Alltagsgeschichten, Reime, Fotos und Neuentdeckungen seitens der Community.

Lasst der Not keinen Schwung, bleibt im Herzen jung und rutscht gut rüber.

🥂🍾🥂🍾🥂

„Cheers“ 🎄🥂

Wie ich in einem meiner letzten Blogbeiträge beschrieben, habe ich mich in eine Antiquität verliebt. Es handelt sich dabei um einen antiken Campingstuhl, welcher auf der Stelle das Objekt meiner Begierde wurde, obwohl wir, aber wem sage ich das, dieses Teil natürlich nicht brauchen.
Allerdings war der Preis mehr als verlockend und nach einer Woche Überlegen und Recherche im Internet, war es dann so weit.
Nun, da wir uns entschlossen hatten, das gute Stück zu erwerben, war uns ein wenig bang, denn vielleicht war uns schon jemand zuvor gekommen.

Ein Stuhl stand noch da, aber wo war der Zweite? Mein Techniker hatte nämlich beschlossen, auch einen zu erwerben. „Schade, seufzte ich, der ist wohl weg“! Aber da eilte schon der Händler um die Ecke und sagte, er habe einen Stuhl für uns reserviert. Na dann!
Wir erhielten, weil wir beide kauften, sogar einen Nachlass und somit wechselten zwei echte Schnäppchen die Besitzer.

Zu Hause angekommen, machten wir uns ans renovieren. Je genauer wir hinsahen, desto mehr war zu tun. Mein Techniker half mir beim Ausrichten der Winkeleisen, denn die waren schlampig und lieblos montiert. Wie so vieles an diesen Stühlen. Am schlimmsten war der Riss unter dem Sitzpolster, denn aufgrund der Vorspannung des Stoffes konnte ich ihn nicht mehr schließen. So fasste ich die Ränder ein und zog vorsichtig im Zickzack-Stil einen reißfesten Faden von einer Seite zur anderen. Immer darauf bedacht, das Gewebe nicht zu zerstören. Danach bügelte ich Klebe-Vlies darauf (das habe ich schon beim Renovieren der Bootspolsterung gemacht) und et voilà …

Zum guten Schluss habe ich Holz und Leder gereinigt, poliert und eingelassen. Ich bin der Meinung, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun nehmen wir Platz, trinken ein Glas Sherry und lassen uns auf eine Terrasse in die koloniale Vergangenheit Englands beamen. „Cheers“🤩

🛠️🌟🛠️🌟🛠️🌟🛠️🌟