Wenn wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören …

An Tagen wie diesen …

An Tagen wie diesen, wenn die Sonne erbarmungslos auf uns niederbrennt, sollte uns mehr den je bewusst darüber werden, wie gedankenlos wir mit den Ressourcen dieses wunderbaren Planeten umgehen. Die Sonne selbst folgt dem Lauf des Universums und ist neben Wasser unsere wichtigste Lebensgrundlage und damit unsere Freundin. Am Bild wirkt sie wütend und zornig, aber wir wissen, dass dieser Stern als Zentrum unseres Sonnensystems nichts böses will. Böse sind höchstens wir.

Wer ist verantwortlich?

Verantwortlich sind in erster Linie mächtige und profitgierige Menschen. Da sollten wir uns nichts vormachen. Die Profitgier derer, die nie genug bekommen, ist verwerflich, egoistisch und die größte Gefahr für die Menschheit. Diese Menschen manipulieren uns und wecken Bedürfnisse, die niemand braucht und deren Geraffel letztendlich nur riesige Müllberge hinterläßt. 

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Was kann der Einzelne tun? 

Ich denke ein maßvoller Umgang mit Ressourcen im privaten Bereich, ist für jede(n) von uns möglich. Viele Dinge, wie zum Beispiel dem Verpackungswahnsinn, kann man selbst entgegentreten.  Was spricht gegen Seifen im Gegensatz zum Gel in Plastikflaschen. Gibt es für Körper und Haar. Ich habe schon mal damit angefangen. Ok, es ist nur ein kleiner Schritt, aber wenn Millionen es machen, ein wertvoller Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Ich verfolge seit langem die „Zero Waste“- Community und hole mir immer wieder gute Tipps. Kann ich nur empfehlen. 

Die andere Seite- Ökonomische Folgen

Wie immer hat alles zwei Seiten. Natürlich kann man nicht gegen Alles sein, was man vor noch nicht allzu langer Zeit als wirtschaftlichen Erfolg gefeiert hat. Schließlich hängt an jedem Plastikbecher ein Arbeitsplatz. Noch. Siehe Industrie Punkt 4-Pläne. Jegliche Industrie, verursacht einen ökologischen Fingerabdruck und einem Arbeiter wird sich kaum einer Ökobewegung anschließen, wenn er seine Familie nicht mehr ernähren kann. Schon immer gab es warnende Stimmen, welche jedoch meist als Spinnereien abgetan wurden. Heute ist es noch genau so.

Was kann die Politik bewirken?

Meiner Meinung nach am meisten. Leider regieren nicht die Politiker, sondern die Großindustrie. Lobbyisten wohin das Auge schaut. Wo sind die PolitikerInnen mit Herz, Mut und Verstand? Wo sind Menschen mit Durchsetzungskraft und sind sie überhaupt klug genug? Macron der selbstverliebte Narzisst? Erdogan der Machtmensch? Merkel die Konfliktscheue? Kurz der Unerfahrene? Trump der Unsägliche? Netanyahu der Verschlagene? Die nach rechts Rücker? Die Diktatoren? 

Die Lösung …

Wie ich schon erwähnt habe, wird es ohne verantwortungsvolle Führer in der Politik nicht gehen. Sieht man ja schon am Klimagipfel. Daneben wird mir die eigene Ohnmacht, nichts Entscheidendes bewirken zu können, immer bewusster. Das macht mich traurig. Die Rücksichtslosigkeit und Verrohung der Aufputsch- Safterl- schlürfenden Gesellschaft auch. Trotzdem setze ich weitere Schritte und versuche wenigstens in meinem unmittelbaren Umfeld etwas zu bewirken. Ich agiere, spreche und rege an, gehe mit gutem Beispiel voran und hebe auch mal Müll vom Boden auf, den jemand anderer hinterlassen hat.

Copy- paste …

Ich äffe nicht alles nach, was die Amerikaner vormachen. Sie haben uns zwar befreit, aber nur, um uns fester im Griff zu haben. Geschicktes Marketing und Manipulation haben das längst erreicht. Letztendlich sind wir Abhängige geworden und Sklaven unserer Mobile Phones.  

Handywahn

Machen wir uns frei! Starten wir mit einem ersten Schritt…

Schönen Sonntag!

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„Waldbaden“ mit Hindernissen

Habt ihr schon vom Trend des Waldbadens gehört? Mich hat das neugierig gemacht und ich habe recherchiert. Es werden tatsächlich Kurse in denen man sich zur Waldbaden- Trainerin ausbilden lassen kann, angeboten. Zwei Module zu je drei Tagen, um schlappe 1.100 Euronen! Danach ist man zertifizierte WaldversteherIn mit dem Anrecht auf Weitergabe des erworbenen Wissens. Außerdem gibt es reichlich Literatur zu „Shinrin Yoku wie die Japaner das baden im Wald nennen. Kommt ja von dort. 1980 wurde diese bahnbrechende Idee geboren.

Geschichte

Schon der persische König Cyrus hat vor 2500 Jahren erkannt, dass Bäume gestresste Menschen „entschleunigen“. Er ließ in der damaligen Hauptstadt einen riesigen Park anlegen. Kluger Mann, denn Sensible wissen um die beruhigende Wirkung eines entspannten Momentes in einem Park oder Wald. Aber Waldbaden? Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt, dachte ich und wagte es heute gemeinsam mit meinem Mann auf eigene Faust. Schwarzbaden sozusagen …

Unser Zugang zum Wald

Es ist ja nicht so, dass wir uns im Wald nicht auskennen. Es ist auch nicht so, dass wir uns dort nicht zu benehmen wissen. Wir halten Wanderwege ein und die Klappe halten wir auch. Ein sensibler Mensch geht ja in den Wald um die Ruhe zu genießen und um vielleicht sogar eines scheuen Rehleins ansichtig zu werden. Sowas funktioniert nur bei Stille. Und was wir selbst mitbringen, nehmen wir selbstverständlich wieder mit nach Hause!

Lass uns auch einmal „baden“ …

Seit dem schneereichen Winter waren wir nicht mehr in unserem Stamm-Wald. Die Schneemassen haben sich ja gerade erst in Wasser aufgelöst und das einst blendende Weiß hat sich in eine braune Suppe, welche die Flüsse fast zum Überlaufen bringt, verwandelt. Wir finden, dass es gerade heute ideal ist, um Waldwandern, Pardon baden zu gehen. Wir also los. Statt Seebad Waldbad. Toll was man heutzutage für Möglichkeiten hat!

ABER …

… was ist bloß mit dem Wald geschehen. Die vertrauten Pfade sind kaum wiederzuerkennen. Überall liegen entwurzelte oder geknickte Bäume die uns den Weg versperren. Absicht? Lässt uns der Wald ohne Zertifikat nicht mehr rein? Aber wir sind ja nicht blöd. Wir kennen unseren grünen Freund und wissen wie schlimm ihm die Schneemassen des vergangenen Winters zugesetzt haben. Es war einfach zu viel für ihn. Viele unserer grünen Freunde liegen darnieder oder sind unter der Last eingeknickt. So baden wir quasi im Wildwasser und müssen um viele Hindernisse herumschwimmen. Macht aber auch Spaß und ist außerdem gut für die Kondition!

Fazit

Und so genießen, spüren und erfreuen wir uns an unserem geliebten Wald. Und das aus einem ganz einfachen Instinkt heraus. Wir spüren es einfach. Wir brauchen keine Anleitung dazu. Es passiert einfach, sobald wir den Wald betreten. Ob man das lernen kann? Ob man dem ganzen einen Namen geben muss? Keine Ahnung, von mir aus gerne. An einem Baumstumpf hat mich schließlich der Übermut gepackt und ich habe mich im Holzstock-Brustschwimmen versucht. Ich wollte einfach mal richtig Waldbaden!

… und- habt ihr schon Erfahrung im Waldbaden?

Schönen Sonntag noch- Eure Lo :-))
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