Veröffentlicht am 16. November 2025 von Lopadistory
So schön unsere Reisen sind, so ernüchternd ist das Heimkommen. Ein Freund meines Technikers versorgte die Zimmerpflanzen und Movie der Mähroboter erledigte einmal die Woche den Rasen. Leider hat unser Pflanzenbetreuer das gießen „etwas“ übertrieben.

Als wir ankamen hatte der Movie, sich im tiefen Laub festgefahren, als wollte er sagen: „Höchste Zeit, dass ihr kommt. Ich will jetzt nämlich in den verdienten Winterschlaf“! Seine erste Saison als Rasenbutler hat er bravourös gemeistert. Oder soll ich lieber sagen ES. Ist ja nur eine Maschine.

… für uns gab es jetzt genug zu tun. Auf dem Rasen lag jede Menge Laub. Ein Laubroboter ist leider noch nicht erfunden. Also mussten wir selbst ran. Es kamen ein paar stattliche Haufen zusammen und die wurden in die Kompostierbehälter verfrachtet. Nach der Zugabe von Kompostbeschleuniger wird relativ schnell Erde für nächstes Jahr daraus.

Die To-do-Liste war lang. Elf Tage lang, um präzise zu sein. Unser Segelboot am Attersee dümpelte noch immer einsam im Wasser herum. 99 % der Boote waren natürlich längst im Trockenen.

Um das Boot, vor dem Haus und um den Gemüsegarten hinter dem Haus kümmerte sich mein Mann. Den Rest, Womo ausräumen und abdecken, Wäsche waschen, Grünschnitt, Haus und Fenster putzen, sowie den Wintergarten übernahm ich. Warum? Na ja, „Mann“ kann es mir eh nicht recht machen, also muss ich selbst ran.






… wenn man nicht abgeben kann. Außerdem stand ein Vortrag über die Weltumsegelung an und das war gleichzeitig der Schlusspunkt meiner To- do-List. Auf diesen Sonntag freute ich mich besonders, denn endlich war der Arbeitsrückstand von sieben Wochen erledigt.
Bald beginnt die Adventszeit. Meine Lieblingszeit. Ein bisschen Stimmung hab ich schon dekoriert.
In diesem Sinne:


Schönen Sonntag 💫
Veröffentlicht am 12. November 2025 von Lopadistory

Veröffentlicht am 9. November 2025 von Lopadistory
Vergangenen Dienstag wurde unser Muck auf die Fähre nach Venedig verladen und wir genossen die Vorzüge einer Außenkabine mit Aussicht auf das Meer.


Viele Menschen sparen sich diesen Luxus und legen sich einfach auf die Bänke der diversen Räumlichkeiten oder auf den Boden. Einige haben ein regelrechtes Camping-Equipment dabei. Aufblasbare Matratzen und Klappbetten. Besonders harte schlafen im Zelt an Deck.
Meins ist das nicht und so bin ich dankbar, dass wir es uns in einer Kabine gemütlich machen konnten. Zwar gab es im Vorfeld Ärger mit der griechischen Gelassenheit, denn wir wurden spätestens zwei Stunden vor dem Boarding zum Einchecken gebeten, was Tagwache um zwei Uhr dreißig früh bedeutete. Als wir um halb vier Uhr vor dem Schalter standen, war dieser natürlich geschlossen und ein müde dreinschauendes Ehepaar erklärte uns, dass vor fünf Uhr niemand da sein würde. Aha. Die Fähre legte trotzdem pünktlich um sieben Uhr ab. Da die meisten bereits am Vortag den Check-in gemacht hatten, hielt sich die Schlange vor dem Schalter in Grenzen.
Wie auch immer, wir konnten in Ruhe unseren Schlaf nachholen und 24 Stunden später einen mystischen Morgen in der Lagune von Venedig genießen.





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