Resümee eines Winters

Seit Sonntag sind die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt. In unserem Haushalt sind es sieben an der Zahl. Armbanduhren ausgenommen. Schon wieder Frühling. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Der heurige Winter war- sagen wir es so- mau mau. Wenig Schnee, kaum Frost. Die Vögel verschmähten sogar die Futterhäuschen, denn die Schneedecke blieb selten geschlossen und die weiche Erde bot ebenfalls genügend Nahrung. Das neue Vogelhaus konnte somit keinem echten Test unterzogen werden. Dabei hab ich es so gut gemeint mit dem wetterfesten Glaspalast.

Vielleicht nächstes Jahr.


Mein Techniker hatte große Bedenken, ob die Vögel unter die schützende Glasglocke fliegen würden. Gesehen hab ich’s nie, aber sicher sind wir beide nicht. Das herkömmliche Futterhäuschen daneben blieb ebenfalls nahezu ungenutzt.

Die Primeln haben den Winter ebenfalls gut überstanden. Sie waren die ganze Zeit im Freien.

Abschließend ein Rundgang durch den Garten. Der vor zwei Jahren gesäte Bärlauch sprießt schon. Die Wildkirsche blüht und die restlichen Frühblüher ebenfalls. Schön schauts aus.

Übermorgen soll der Winter zurückkehren. Hätte mich auch gewundert, wenn es im März ganz ohne Schnee abgegangen wäre … Vor einem Jahr lagen im Dorf 30 Zentimeter Neuschnee.

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Neues Projekt 📚🎤🎧

Na- schon die Uhren umgestellt?

Heute bitte ich um Eure Meinung; es ist geplant meinen aktuellen Band mit Kurzgeschichten „Als wir uns noch wehtun durften“ als Hörbuch herauszubringen. Gelesen wird das Buch von der Hörbuchsprecherin Ilona Lindenbauer.
Im Zuge des heurigen österreichischen Vorlesetages hat Ilona ein Video mit einer meiner Geschichten eingespielt. Hier das Ergebnis mit der Hörprobe;


Dazu gab es bisher unterschiedliche Reaktionen.
Wie findet ihr Stimme und Text? Seid ruhig ehrlich. Ich halte das aus …

Schönen sonnigen Sonntag

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Beeindruckend !🧭

Was der Mensch Großartiges leisten kann, habe ich wieder einmal durch einen Zufall entdeckt. Auf einem unzugänglichen Fels in der Brandung vor der Küste Islands (im Süden der Felsinsel Háidrangur) steht in 40 Meter Höhe der Leuchtturm Þrídrangar. Die Lage des Leuchtturms ist unglaublich beeindruckend.

Sein Name bedeutet dreieckiger Leuchtturm. Er wurde zwischen 1939 und 1942 unter spektakulären Bedingungen erbaut. Schon beim ersten Anblick stellte ich mir die Frage; wie transportierte man das Baumaterial nach oben? Die Antwort fand ich auf der HP des Leuchtturmmuseums.

Erst schlug man einen Pfad bis zum Kamm. Dann stiegen drei Bergsteiger hoch. Am Ende den Felsenkamm zu überwinden. Dabei stieg der dritte Mann über die „Hühnerleiter“ der beiden anderen hoch und erreichte so die Plattform. Die Fläche des Felsplateaus beträgt ca. 140 Quadratmeter. Oben angekommen fanden sie erst mal drei Kanonenkugeln und einige mehr, welche im Felsen eingeschlagen waren.

Im Juni des folgenden Jahres wurden Männer, Materialien und Lebensmittel von Arbeitern hochgetragen und mit einer Kette hochgezogen. Der Bau konnte erst 1942 fertiggestellt werden, da die Besatzer von Dänemark die Beleuchtungsausrüstung beschlagnahmte. In England wurde eine Neue bestellt. Mit Stolz und Freude wurde der Leuchtturm schließlich eröffnet. Während der Bauarbeiten kam es zu keinerlei Unfällen. Eine Tatsache, auf die man besonders stolz war.
Heute finden die Instandhaltungsarbeiten via Helikopter statt. Selbst das ist äußerst mutig, wie das folgende Video zeigt. Für mich ist der Leuchtturm eines von vielen beeindruckenden Beispielen, welches menschliches Können beweist. Man sollte sich viel mehr darauf konzentrieren.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich einen Schritt aus dem Hubschrauber wagen würde …

😜

Beitragsbild: Jeremy Bishop Pexels