Heute am Herd…

Morgen geht es endgültig in den Süden. Heute hat es heftig geregnet und meine durstigen Garten-Zöglinge haben sich darüber sehr gefreut. Kurz hörte ich zwischendurch ein paar Hagelkörner in humaner Größe an das Dachfenster knaspern. Aber wie gesagt nichts Schlimmes. Und Zack hat es abgekühlt, was ganz guttat, denn schon frühmorgens war es extrem schwül und drückend. So fiel es mir auch leichter am Herd zu stehen, die morgens Geernteten Ribisel zu Marmelade zu verkochen und den Rhabarber mit ein paar Streusel zu Kuchen zu verarbeiten. Das wird meinen Techniker, der schon sehnsüchtig am Schiff auf mich wartet, freuen😇. Nebenbei stach mir unterwegs in der Wiese der Spitzwegerich ins Auge und ich pflückte ihn flugs, um die Hausapotheke zu bereichern.

Morgen geht es los. Heute ist Donnerstag und ich wuselte außer im Garten meist in der Küche herum. Nun ist alles gepackt und vorbereitet. Morgen Samstag schaue ich mit einem Gemüsebouquet en passant bei meiner Tochter in Kärnten vorbei. Letztes Wochenende haben wir gemeinsam ihren 40er gefeiert und ich muss sagen, dass ich ganz schön geschlaucht war, den Madame wollte ordentlich bespaßt werden. Es war unglaublich lustig und die ganze Gesellschaft feierte ausgelassener denn je. Na ja, kein Wunder. Ob ich während des Urlaubes schreibe, weiß noch nicht, aber fotografiert wird mit Sicherheit.

Dann sag ich mal pfiat Euch, und wenn ihr das lest, bin ich schon am geliebten Meer.

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Uneins …

mit mir selbst.

Warum?

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Mein Techniker ist schon vor Ort und ich soll baldigst nachkommen.

Wohin? In den Urlaub!

Jetzt werden einige denken; was ist denn an Urlaub so schlimm? Natürlich nichts. Ganz im Gegenteil, aber der Garten ist gerade so schön und die Gemüsebeete quellen förmlich über. Alles wächst und gedeiht prächtig. Das alles muss ich nun zurücklassen und in die Obhut eines Gartenbetreuers geben.

Ja, ich weiß, es gibt Schlimmeres. Es schmerzt eben, diese selbst gezogene Pracht zurückzulassen. Aber ich werde mitnehmen, was geht. Ein paar Zucchini, etwas Kopfsalat und eine perfekt gewachsenen Fenchelknolle. Den wuchernden Rucola verarbeite ich zu einem Pesto. Und zwar so viel, dass es für einen Monat am Schiff reicht. Den Rhabarber habe ich ebenfalls geerntet. Der wird heute zu einem Kuchen verarbeitet. Das freut den Kapitän.

Übrigens zum Thema 🍅easy cheesy Fleischtomaten ; wir haben die Pflänzchen ins Freie gesetzt und überlassen sie nun sich selbst. Nachdem ich die Babys so liebevoll hochgezogen habe, hoffe ich, dass sie unsere Abwesenheit überleben.

Heute haben mein Mann und ich telefoniert und er berichtete, dass der sonst so beschauliche Hafen total überlaufen sei. Nach zwei mageren Urlaubsjahren ist die Wunsch zu Reisen offenbar groß. Alle wollen ans Meer. Außerdem nutzen viele die Feiertage, um Urlaubstage zu sparen.

Unseren großen Jahrestörn haben wir heuer erstmals in den Juni/Juli vorverlegt, weil uns die Herbststürme im Oktober vergangenen Jahres ziemlich zugesetzt haben. Wir sind nicht mehr so stark wie früher und ein Urlaub darf auch ein wenig erholsam sein, finde zumindest ich. Aber die Mannsbilder lieben halt das Abenteuer. Selbst nach dem schlimmsten Sheet-Wetter ist aller Mühsal vergessen, sobald sie beim gegrillten Fisch und einem Bierchen sitzen. Und was gäbe es denn zu erzählen, wenn nichts Spektakuläres passierte.

Sei’s drum- spätestens am Wochenende fahre ich runter und lege unser Gartenparadies in fremde Hände. Wird schon schief gehen 🤔

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