Mich friert. Obwohl die Heizung auf Hochtouren läuft, zittere ich wie ein Blatt im Wind. Nach dem Techniker nun ich. Grippe. Die Nase rinnt. Keuchhusten. Ich wollte das nicht, aber den Viren ist das wurscht. Wenn man in einem gemeinsamen Haushalt lebt, kommt man nicht davon.

Zu Silvester war mein Mann schon angeschlagen und ich angezählt. Aber wir schafften noch einen Spaziergang in der herrlichen Winterlandschaft, und danach war Deko und Fondue angesagt. Unser Appetit war trotz Infekt erstaunlich gut. Allerdings schafften wir Mitternacht nicht. Ein Minifläschchen Secco Rosé vorab ja, mehr ging nicht. Den Jahreswechsel bekam ich natürlich mit, denn die Böller und Raketen waren nicht zu überhören. In Salzburg geht’s noch immer richtig ab, Haustiere hin oder her! Ich bin zwar kein Haustier, aber als besonders Hellhörige tut’s auch weh in den Öhrchen von Lörchen.

Am Neujahrstag blieb der Techniker im Bett. Ich hörte und sah mir das das Neujahrskonzert an und fand den kanadische Dirigent bezaubernd. So viel Hingabe von einem Menschen, der nur aus dem Gedächtnis, ohne Noten die großartigen Wiener Philharmoniker führte, war faszinierend und schön zugleich.
Freitagmorgen, noch einigermaßen fit, erledigte ich den Wochenend-Einkauf. Wir wollen ja Anfang des Jahres nicht verhungern. Oder? Wäre ja noch schöner!

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Im Salzburgerland endete das Alte mit Schnee 🤩 und das Neue zeigt sich in weißer Pracht❄️. Die Wolken haben ein Fenster geöffnet, das in eine himmelblaue Zukunft blicken lässt. In diesem Sinne ein vor allem friedliches neues Jahr.
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You get to build your perfect space for reading and writing. What’s it like?
Alleine auf einer Hütte in den Bergen🙂🙃