Schreiben-Reisen-Lebensbilder
Als mein GroĂvater vor vielen Jahren betrĂŒbt war, weil ihm das Wetter in die Ernte pfuschte, stellte ich ihm die kindlich naive Frage: âWĂ€re es nicht toll, wenn wir unser eigenes Wetter machen könnten?â Er lĂ€chelte sanft, schĂŒttelte den Kopf und antwortete: âDas wĂ€re keine sehr gute Idee, denn was fĂŒr die einen gut ist, passt den anderen nicht.â Nachdem ich etwas nachgedacht hatte, leuchtete mir das ein.
China August 2008: Ausschnitt aus Zeit online: âWir sind bereits sehr gut im Regenmachenâ, sagt Liu Xiaolin, Mitarbeiter des Wetterkontrollamtes in Hohot, âaber wir brauchen noch mehr Forschung und Erfahrung im Bereich der Regenvermeidung.“ Letztere funktioniert bisher nur auf relativ kleinen FlĂ€chen. Die Pekinger Wettermacher werden deshalb am Olympia-Eröffnungstag zu einer Doppelstrategie greifen: In einer Entfernung von 120 bis 15 Kilometer vom OlympiagelĂ€nde wird vorher Regen erzeugt, um die Luft von Schadstoffen zu reinigen und die Wolken zu entleeren, wĂ€hrend innerhalb eines 15-Kilometer-Radius um die SportstĂ€tten NiederschlĂ€ge vermieden werden sollen. Sollten die Flugzeuge wegen Sturms oder Gewitter nicht starten können, können die entsprechenden Chemikalien alternativ von insgesamt 26 rund um Peking gelegenen Basen mittels Raketen direkt in die Wolken geschossen werden. […]
Zum Wettermachen wurden damals Tonnen von Silberjodid und die Beimischung einer âumweltschonendenâ mineralischen Einzellerablagerung namens Diatomite verwendet und aus Flugzeugen ĂŒber den relevanten Regionen verteilt.
Was meinem GroĂvater so unmöglich schien, ist heute lĂ€ngst RealitĂ€t. Wenn Bill Gates zusĂ€tzlich zu den Massen-Impf-Visionen von den PlĂ€nen zur Rettung des Klimas spricht (Solar Radiation Management (SRM), so ist das keineswegs nur Geschwurbel des reichsten Nerds der Welt. Derartige Manipulationen des Wetters werden tatsĂ€chlich erforscht. âAlles Denkbare ist auch machbarâ, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Wie auch immer- Im sogenannten Geoengineering wird nach Möglichkeiten gesucht, das Klima zu beeinflussen. Allerdings sind die ökologischen, gesellschaftlichen Kosten und Risiken noch weitestgehend unbekannt.
CO2 ist derzeit wieder in aller Munde, ebenso wie Klima Lockdowns angedacht sind, denn alles denkb ⊠Ich fĂŒrchte, die nĂ€chste Panikmache ist im Anrollen ⊠đ±
Tja, das ist die Frage. Was soll das noch mit uns werden. Atmen wir doch stĂ€ndig CO2 (Kohlenstoffdioxid) aus. Zwischen 168 und 2.040 Kilogramm pro Jahr und Mensch, steht geschrieben. Na ja, derzeit atmen viele ihren âSchadstoffâ wieder rĂŒck. Vielleicht hilft das gegen die KlimaerwĂ€rmung. Möglicherweise der Grund, warum Masken hierzulande auch nach Impfung und Test unverzichtbar bleiben. (Man sorgt sich eben um unsere Zukunft). Entschuldigung- ich schweife ab ⊠đ€
Ăber meine Meinung zum Thema Ressourcen habe ich bereits in einem Ă€lteren Blogbeitrag geschrieben. All die Lobpreisungen ĂŒber Elektroautos zum Beispiel, finde ich schon fast schizophren. Es ist erwiesen, wie es dahingehend bezĂŒglich Ausbeutung und Nachhaltigkeit bestellt ist. NĂ€mlich grottenschlecht. Man hat inzwischen lĂ€ngst erkannt, dass man die verteufelte Atomenergie wiederbeleben mĂŒsste, um den Energiebedarf aller kĂŒnftigen âErrungenschaftenâ der Technik zu decken.
Oder wir gewöhnen uns daran, dass es nicht mehr selbstverstĂ€ndlich sein wird, zu jeder Tages- und Nachtzeit ĂŒber ElektrizitĂ€t zu verfĂŒgen. Uns Menschlein bleibt wohl nichts anderes ĂŒbrig, als abzuwarten, was die âG’studiertenâ, wie mein GroĂvater die Gelehrten nannte, kĂŒnftig zustande bringen âŠ
Ich wĂŒnsche eine gute Woche đđ und âŠ
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Ich fĂŒrchte, was die „Gelehrten“ zustande bringen, sehen und „ernten“ wir gerade… ;-). Dein GroĂvater hatte offensichtlich mehr Weisheit als diese.
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Ja, das hatte er …
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